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Doppelsieg für TV Vahrendorf

18. November 2018 - 19:09
VOLLEYBALL: TSV Stelle überrascht mit einem 3:0-Auswärtssieg (cc). Mit zwei Heimsiegen (3:2 gegen SC Langenhagen, und 3:1 gegen Bremen 1860) haben die Volleyballfrauen des TV Vahrendorf am Heimspieltag in der Rosengarten-Sporthalle in Klecken ihre Tabellenführung in der Landesliga behauptet. "Unser Kampfgeist wurde belohnt. Es  war eine gute Teamleistung", lobte Spielertrainerin Steffi Benecke. Tags darauf gewann der Tabellenachte TSV Stelle mit 3:0 bei der SG Heide Volleys. Ausführliche Spielberichte folgen in der WOCHENBLATT-Printausgabe am Mittwoch.
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"Luchse" gewinnen in Nidda

18. November 2018 - 18:17
(cc). Mit einem deutlichen 36:25-Auswärtssieg beim Aufsteiger HSG Gedern-Nidda haben die Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten zwei weitere Pluspunkte auf ihre Habenseite gebracht, und damit ihren zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga der Frauen verteidigt.  In der ersten Halbzeit lief es noch nicht rund. Da konnte kein höherer Pausenstand als ein 15:13 erzielt werden. Doch im zweiten Durchgang gingen die "Luchse" konzentrierter zur Sache und siegten am Ende verdient mit 36:25. Die besten Werferinnen waren Laura Schultze, Kim Land, Sarah Lamp und Lynn Schneider mit je sechs Toren. Ausführlicher Bericht folgt in der WOCHENBLATT-Printausgabe am Mittwoch.
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Neuauflage der Töster Kulturtage?

18. November 2018 - 10:30
bim. Tostedt. Über eine Neuauflage der Töster Kulturtage, die im Jahr 2013 in Tostedt auf große Resonanz stießen, berät der Kultur- und Sportausschuss der Gemeinde Tostedt in seiner Sitzung am kommenden Dienstag, 20. November, um 18 Uhr im Rathaus-Sitzungsraum. Schützenstraße 26a. Damals hatte die Gemeinde dazu 5.000 Euro beigesteuert und die Verwaltung u.a. die Koordination der Aktivitäten übernommen. Die Verwaltung stellt aber diesmal bereits klar, dass personelle Kapazitäten für die Organisation nicht zur Verfügung stehen. Weiterhin geht es auf Antrag der Gruppe Allwardt-FDP um die im kommenden Jahr anstehende 30-jährige Partnerschaft mit dem französischen Morlàas und die Installation eines "Tags der Partnerschaften" sowie um den Haushalt 2019/20.
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Erinnerungen an die Grausamkeiten von Kriegen und Revolution

17. November 2018 - 16:00
bim. Tostedt. Jahrzehntelang hat Marion Christiansen aus Tostedt die Tagebücher ihrer Urgroßmutter Helene Hartmann (1862 - 1949) wie einen Schatz gehütet. Die Aufzeichnungen darin waren einfach zu spannend, um sie der Nachwelt vorzuenthalten. Denn Helene Hartmann hat beide Weltkriege und die Russische Revolution erlebt, ein für heutige Generationen unvorstellbar entbehrungsreiches Leben geführt. In ihrer Arbeitskollegin Beate Werst, die bereits mehrere Liebesgeschichten veröffentlicht hat, fand Marion Christiansen endlich eine sprachgewandte Partnerin, die die Schilderungen von Helene Hartmann bearbeitete. Jetzt - hundert Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs - liegt diese Bearbeitung als Buch vor. Es trägt den Titel "Zwischen Steppenwind und Rotem Asphalt". Der Titel ist angelehnt an die großen Ländereien, die Helene Hartmanns Mann Nicolai als Gutsherr in Russland verwaltete, und das viele Blutvergießen, das die gebürtige Hamburgerin in ihrem 87-jährigen Leben mit ansehen musste. Marion Christiansen und Beate Werst nennen das im Selbstverlag erschienene Buch liebevoll ihr "Helenen-Projekt". "Ich war ein halbes Jahr alt, als meine Urgroßmutter gestorben ist", erzählt Marion Christiansen. "Helene Hartmann war eine belesene und kulturell interessierte Frau, die ihre Situation akzeptierte und versucht hat, das beste daraus zu machen. Sie hat einen Humor, der meinem ähnlich ist", fasst Beate Werst zusammen. Helene Hartmann erlebte, wie 1892 die Cholera in Hamburg Hunderte Menschen dahinraffte. Ihr Mann Nicolai, für den sie nach ihrer Heirat nach Russland zog, war u.a. auch für Fürst Jussupow als Gutsverwalter tätig, dessen Sohn Felix 1869 den "Geisterheiler" und Nahestehenden der russischen Zarenfamilie, Rasputin, ermordete. Nach Ausbruch der Russischen Revolution flüchtete Helene Hartmann mit einem ihrer beiden Söhne, die später beide im Ersten Weltkrieg kämpften, aus St. Petersburg nach Riga. Nach mehreren Umzügen, u.a. nach Hamburg, Berlin und...
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600 Euro für die Hospiz-Stiftung Nordheide

17. November 2018 - 15:30
Erlös kam am Weinstand "Annes Theke" zusammen (bim). Beim Töster Flohmarkt ist der Weinstand vor der Johanneskirche im Himmelsweg eine Institution. Aus der früheren "Lilos Laube", die 2016 ihren Dienst sozusagen eingestellt hat, ist in diesem Jahr "Annes Theke" von Anne-Katrin Gülck und ihren Mitstreitern geworden. Und die spendeten den diesjährigen Erlös in Höhe von 600 Euro der Bürgerstiftung Hospiz Nordheide. "Da die Bürgerstiftung das Buchholzer Hospiz alljährlich mit notwendigen Förderzuschüssen unterstützt, ist sie natürlich für Spenden für diesen Zweck besonders dankbar", freut sich Hans Dittmer, stellvertretender Vorsitzender der Bürgerstiftung. Anne-Katrin Gülck sagt zu ihrer Motivation: "Über 20 Jahre lang hatte ich mit 'Lilos Laube' einen wunderbaren Anlaufpunkt zum Treffen von Leuten und für leckeren Wein beim Töster Flohmarkt. Der Stand wurde über 40 Jahre lang von meiner, Mutter, meiner Tante Lilo und vielen anderen Tostedter Frauen geführt. Ich wollte diesen Standort vor der Kirche als Treffpunkt für mich und die Generation meiner Eltern unbedingt bewahren und die schöne Tradition fortführen", sagt sie. "Zum Glück fand ich in meiner Frau Dorthe und meiner Freundin Kathrin gleich motivierte Mitstreiterinnen und auch meine Mutter wollte uns weiter unterstützen. Von Anfang an war uns klar: Uns geht es nicht ums Geld verdienen, sondern um Spaß, Geselligkeit und den guten Zweck! Und wir freuen uns, dass die Reaktionen so positiv waren. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken", so Ann-Katrin Gülck, die die Aktion 2019 wiederholen möchte.
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Elias-Schulzweig in Wistedt wird 15 Jahre

17. November 2018 - 15:30
bim. Wistedt. Seit 15 Jahren gibt es nun schon in Wistedt den Elias-Schulzweig, der auf Basis des heilpädagogischen Waldorfschulkonzeptes arbeitet. Die Heilpädagogische Schule entstand damals auf Initiative von Eltern und die Hilfe von Freunden, Lehrern und Unterstützung der Gemeinde. Über 100 Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten können inzwischen von der ersten bis zur zwölften Klasse die Schule besuchen. Wer sich über das Konzept und die Schule informieren möchte, ist eingeladen in die Herbstwerkstätten mit Schülerdarbietungen am Samstag, 24. November, von 13.30 bis 17 Uhr und zum anschließenden Laternenumzug. In der Elias-Schule wird in Kleinklassen das prozesshafte Lernen und die aktive praktische Auseinandersetzung mit dem Lernstoff gefördert. In der Oberstufe wird das Erlernte durch unterschiedliche Praktika in Betrieben und Einrichtungen vertieft. Die eigene Schulküche, beherbergt im ehemaligen Gasthof Aldag, bekocht nicht nur die Elias-Schule, sondern auch die Grundschule, Kindergarten und die Krippe in Wistedt. Nach zwölf Jahren Schulzeit können neben dem Elias-Abschluss auch der zentrale niedersächsische Förderschulabschluss und in Einzelfällen der Hauptschulabschluss erworben werden.
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Hambacher Forst: "Regierung darf nicht wegsehen"

17. November 2018 - 15:00
(bim). Welche Wünsche haben die Bürger im Landkreis zum Thema Hambacher Forst? Das erfragten Isabel Schaper und Daniela Warnken aus Dohren (Samtgemeinde Tostedt) mit weiteren Mitstreitern Anfang Oktober auf dem Tostedter Wochenmarkt (das WOCHENBLATT berichtete). Die gesammelten Wünsche schickten sie an Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU), deren Büro nun geantwortet hat. Hintergrund: Weil der Energiekonzern RWE einen Großteil des Hambacher Waldes in Nordrhein-Westfalen roden lassen will, um einen Braunkohle-Tagebau zu erweitern, gibt es seit Jahren Proteste. Auch aus dem Landkreis Harburg beteiligten sich Bürger dort an den jüngsten Demonstrationen. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat einen vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst verfügt, bis über die Klage des Bundes für Umwelt und Naturschutzes Deutschland (BUND) NRW gegen den Hauptbetriebsplan 2018 bis 2020 für den Braunkohletagebau Hambach entschieden ist. Womit die Rodung des letzten Waldstücks allerdings noch nicht abgewendet ist. In dem Brief bezieht sich das Umweltministerium auf den durch die Vorgänger-Regierung im Jahr 2016 gesetzten "gültigen Rechtsrahmen". Durch die damalige Landesregierung sei eine Leitentscheidung zum Braunkohleabbau im Rheinischen Braunkohlerevier mit einem Bekenntnis zu den Abbaugrenzen Inden und Hambach getroffen worden, an die sich die jetzige Regierung gemäß der Rechtssicherheit für alle Beteiligten halten müsse, heißt es. Inwieweit mit diesen Festlegungen Recht oder Rechtsgrundsätze verletzt bzw. nicht beachtet wurden, müsse nun das Verwaltungsgericht Köln klären. Es sei zwar erstrebenswert, langfristig auf die Verstromung von Braunkohle zu verzichten. Beim Ausstiegszeitpunkt seien aber neben Fragen des Klima-, Natur- und Umweltschutzes auch Fragen der Versorgungssicherheit, der Bezahlbarkeit von Strom und der Auswirkungen auf die Beschäftigten der Branche zu beachten. Und abschließend: "Als Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft,...
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Kreismeister im Crosslauf

17. November 2018 - 11:00
LEICHTATHLETIK: Bei den Titelkämpfen durch den Hasenburger Grund waren 154 Teilnehmer aus 22 Vereinen am Start (cc). Über eine gute Resonanz konnten sich die Veranstalter der gemeinsamen Crosslauf-Kreismeisterschaften der Kreise Lüneburg und Harburg freuen, die mit 154 Teilnehmer aus 22 Vereinen auf einer anspruchsvollen Strecke im Hasenburger Grund in Lüneburg ausgetragen wurden. Für die Jüngsten (6 bis 9 Jahre) stand ein 600-Meter-Lauf auf dem Programm. Auf dieser Strecke war Lennard Heidecke vom MTV Rottorf in 2:32,4 Minuten der Schnellste, und holte den Titel der M 9. Bei den Mädchen erreichte Lilly Winter vom MTV Fliegenberg als Erste das Ziel. Die Teilnehmer in den Altersklassen U12 und U14 musste die Strecke zweimal bewältigen. Nach 5:09,1 Minuten hatte Julian Diener (LG Nordheide) als Erster die zwei Runden beendet und sich den Kreismeistertitel der M13 geschnappt. Paul Ring (M12, LG Nordheide) wurde Zweiter. Den Kreistitel der Mädchen W 12 holte Lina Katharina Madsen von der LG Nordheide. Aufgrund der hohen Meldezahlen im Schülerbereich wurden die Läufe der Frauen ab U20 und der Jugend U16/U18 über vier Kilometer zusammengelegt. Den Sieg in der M 14 sicherte sich Brian Bo Lakämper (LG Nordheide) in 14:39,4 Minuten. Josefine Meyer-Ranke (LG Nordheide) gewann in der Frauenklasse in 14:30,8 Minuten. Den Abschluss der Veranstaltung bildete das Rennen der Männer ab U 20 über sechs Kilometer. Die lange Runde schickte die Athleten weiter ins Bachtal und weiter über einen Rodelberg zu den Kamelhügeln, und dann über einen Fußweg ins Ziel. Am Rodelberg bildete sich an der Spitze eine Fünfergruppe, zu der auch Jannik Schütt, Christian Hespe und Daniel Krüger (alle LG Nordheide) gehörten. Zu Beginn der zweiten Runde war Daniel Krüger etwas abgefallen, aber Jannik Schütt konnte sich Am Rodelberg entscheidend von einem Lüneburger Läufer absetzen, und siegte am Ende mit einem Vorsprung von acht Sekunden vor seinem Teamkameraden Christian Hespe...
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Josephine Plonies verteidigt ihren Bezirkstitel

17. November 2018 - 10:00
(cc). Tischtennis-Talent Josephine "Josie" Plonies vom MTV Tostedt wurde erneut Bezirksmeisterin der Mädchen. Nach dem Gewinn der Bezirksrangliste der Mädchen und dem tollen vierten Platz bei der Landesrangliste der A-Schülerinnen war die Tostedter Nachwuchsspielerin am vergangenen Wochenende bei den Bezirkstitelkämpfen in Dahlenburg am Start, und konnte ihre Top-form auch eindrucksvoll bestätigen. Nach einem souveränen Gruppensieg schaffte sie ohne Satzverlust den Einzug in das Viertelfinale. Im Halbfinale traf sie auf Paula Deiler aus Cuxhaven. ) traf. Josie brauchte zwar einen Satz (7:11) um sich auf die Gegnerin einzustellen, gewann dann aber glatt in vier Sätzen (3:1). Im Finale gegen Lilly-Marie Küstner (Hambergen) verlor sie zwar im ersten Satz, konnte abschließend aber das Endspiel mit 3:1 gewinnen und damit ihren Titel erfolgreich verteidigen. Platz drei belegte Blanca Gomez aus Steinbeck, die gemeinsam mit Josie die Bronzemedaille im Doppel Bronze holte. Am Wochenende, 17./18. November, wird Josephine Plonies an einem Lehrgang des Tischtennisverbandes Niedersachsen in Tostedt teilnehmen.
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Freiwillig ans andere Ende der Welt

16. November 2018 - 21:00
Sina Bertram (18) absolvierte einen ehrenamtlichen Dienst auf den Galapagos-Inseln und im Regenwald von Ecuador os. Buchholz. Ans andere Ende der Welt hat der Freiwilligendienst Sina Bertram (18) verschlagen: Nach bestandenem Abitur verbrachte die Buchholzerin zwei Monate in Naturreservaten auf den Galapagos-Inseln im Pazifik sowie vier Wochen im tropischen Regenwald im südamerikanischen Ecuador. Die abwechslungereiche Natur tat es Sina Bertram besonders an. "Zudem habe ich es genossen, auch mal nicht erreichbar zu sein", sagt die 18-Jährige. Internetempfang gab es mitten um Urwald nur selten. Nach Südamerika kam Sina Bertram über den "Verein für internationalen und interkulturellen Austausch" (VIA) mit Sitz in Lüneburg. Verschiedene Projekte in Afrika und Südamerika standen zur Auswahl, Sina entschied sich für Ecuador: "Nur dort war die Arbeit in der Natur möglich." Auf der zweitgrößten Galapagos-Insel San Cristobal war die Wiederaufforstung des Naturreservats mit heimischen Pflanzen die Hauptaufgabe der Freiwilligen. Die Regierung will erreichen, dass die Bauern die heimischen Pflanzen züchten und anbauen. Die von außen eingeschleppten Sorten wie Brombeeren stören dabei. Mit Macheten arbeiteten sich Sina Bertram und ihre Mitstreiter durch die Plantagen, um Platz zu schaffen für endemische Pflanzen, die nur auf den Galapagos-Inseln vorkommen. Untergebracht waren die zwei bis fünf freiwilligen Helfer in offenen Holzunterkünften. Warmes Wasser gab es nicht, bei Temperaturen um 23 Grad direkt am Äquator war es trotzdem auszuhalten. In der Freizeit unternahm Sina Bertram viele Ausflüge. Höhepunkte waren Tauchtouren, bei denen sie auch Wasserschildkröten zu Gesicht bekam. Auch die Begegnung mit den mächtigen Seelöwen, die mit den Schwimmern immer spielen wollten, waren ein besonderes Erlebnis. Noch weiter fernab der Zivilisation war Sina Bertram auf ihrer zweiten Station im tropischen Regenwald auf dem Festland. Auch hier stand die Aufforstung auf...
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Bürgerstiftung Hospiz: Neuer Vorstand und Neubaupläne

16. November 2018 - 19:00
Ehemaliger Oberkreisdirektor Röhrs als Vorsitzender verabschiedet, Dr. Karl-Heinz Winterstein übernimmt Nachfolge ah/nw. Buchholz. Ein ereignisreiches Jubiläum der Bürgerstiftung Hospiz Nordheide: Bei der Feier aus Anlass des 15-jährigen Bestehens der Stiftung im Krankenhaus Buchholz präsentierte sich ein neuer Vorstand. Oberkreisdirektor a.D. Hans Joachim Röhrs wurde als Vorsitzender verabschiedet, der Radiologe Dr. Karl-Heinz Winterstein als neuer Vorsitzender begrüßt. Außerdem wurden die Pläne zum Neubau des Hospizes vorgestellt. Die Historie Die Bürgerstiftung Hospiz Nordheide gründete sich im Februar 2003, um Finanzmittel für den Bau und Betrieb eines Hospizes in Buchholz einzuwerben. Damals war der Hospizgedanke in der Nordheideregion noch neu. Ein Haus, in dem Sterbenskranke pflegerisch und medizinisch umsorgt Abschied nehmen können, in dem sie begleitet werden, Zuwendung und Trost erfahren und nach Möglichkeit letzte Wünsche erfüllt bekommen, gab es damals nur in Bardowick und Syke. Doch warb bereits der Ökumenische Hospizdienst unter der Leitung von Sieglinde Winterstein für die Idee eines stationären Hospizes, von dem das erste bereits 1967 in England eröffnet worden war. Die Vorstellung, auch in Buchholz ein solches Haus zu bauen, erschien visionär, so Landrat Rainer Rempe. Doch erstaunlich schnell fand sich Rückhalt in der Bevölkerung. Joachim Röhrs als „Zugpferd“ der Bewegung habe mit seinem Charisma, mit seiner absoluten Integrität und Glaubwürdigkeit für die neugegründete Stiftung viel bewegt und Großartiges geleistet. Er gehörte zu denen, die der neuen Stiftung eine Satzung gaben und im März 2003 zur ersten Stiftungsversammlung einluden. 25.000 Euro kamen schon am ersten Abend aus Spenden für das Projekt zusammen. Fünf Träger wurden für die Stiftung gewonnen: der Landkreis Harburg, die Kirchenkreise Hittfeld und Winsen, der Caritasverband für den Landkreis Harburg, die Krankenhäuser Buchholz und Winsen und das DRK...
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Buchholzer FC behauptet Tabellenführung

16. November 2018 - 19:00
FUSSBALL: Am Sonntag ist der Tabellenzehnte VSK Osterholz-Scharmbeck zu Gast (cc). Mit einem deutlichen 4:1-Auswärtssieg beim TuS Westerholz haben die Fußballfrauen des Buchholzer FC (BFC) ihre Tabellenführung in der Landesliga um weitere drei Punkte weiter ausbauen können. Die Tore für den BFC erzielten Emilia van Gunst (2), Celina Fuß und Fee Taruttius (je 1). Am Sonntag, 18. November (15 Uhr, Holzweg), erwartet der Tabellenführer zum Heimspiel den Tabellen-10. VSK Osterholz-Scharmbeck. Weiter spielten: TSV Stelle – SV Teutonia Uelzen 2:1, TuS Fleestedt - VfL Güldenstern Stade 2:2, und die Eintracht Elbmarsch – SG Bröckel-Langlingen 2:3. „Die haben wir uns aufgrund einer schwachen Halbzeit selbst zuzuschreiben“, so kommentierte Elbmarsch-Coach Jan Flindt die Partie.
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Jenna Eggenstein mit Teamgold

16. November 2018 - 19:00
AEROBICTURNEN: Blau-Weiss-Athletin erzielte die höchste Wertung (cc). Bundeskadersportlerin Jenna Eggenstein vom Turnteam Blau-Weiss Buchholz war kürzlich mit dem deutschen Team bei den Plovid Open im Aerobicturnen in Bulgarien am Start, und turnte mit einer fehlerfreien Übung die höchste Wertung der deutschen Teilnehmerinnen in der Einzelwertung. Mehr als 600 Teilnehmer aus 23 Nationen waren am Start, darunter aus Brasilien, Japan, Peru, Russland, Ungarn und der Ukraine. Jenna Eggenstein ging für Deutschland in gleich zwei Kategorien an den Start. Im Einzel erreichte sie mit 18,65 Punkten im großen und anspruchsvollen Teilnehmerfeld Platz 14. Auch als Reserve für das Finale der besten Acht stand die Blau-Weiss-Athletin Ergebnisliste. Denn proNationen konnten nur zwei Starter in das Finale einziehen. "Besonders freute sich Jenna Eggenstein über die Wertung. Denn mit 18,65 Punkten hat sie die Vorgabe für internationale Starts geschafft", berichtete Trainerin Susanne Tidecks. "Mit einem guten Gefühl ging es dann in den Gruppenwettkampf, in dem Eggenstein das erste Mal für das deutsche Nationalteam in der Kategorie Gruppe zusammen mit drei Aerobicturnerinnen und einem Aerobicturner aus Ingelheim und Ulm startete. Zur Freude aller holte das Team mit einer Wertung von 18.211 Punkten die Goldmedaille." Trainerin des Nationalteams ist Christina Pohl, die sichtlich zufrieden war. Sie lobte: „Jenna konnte ihre Leistung auf solch einem hochkarätigen Event auf den Punkt abrufen und zeigen dass ihre Choreografie international mithalten kann. Der Wettkampf in Plovdiv war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Qualifikation für die Europameisterschaft in Baku 2019."
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Gemeinsamer Einsatz für die Natur

16. November 2018 - 18:00
Naturpark-Tag: 400 ehrenamtliche Helfer packen an 27 Orten zum Schutz der Heidelandschaft kräftig an. (mum). Sie haben ganze Arbeit geleistet: Mehr als 400 ehrenamtliche Helfer haben beim Naturpark-Tag am Samstag in der Region zwischen Gellersen, Neuenkirchen und Buchholz kräftig angepackt. An 27 Orten wurde entkusselt, gehackt und geharkt, gesägt und geschnitten und damit viel getan, um die einzigartige Kulturlandschaft vor der eigenen Haustür zu pflegen und zu erhalten. "Das war ein erfolgreicher Aktionstag für unsere Landschaft", freut sich Naturpark-Geschäftsführerin Hilke Feddersen. Millionen Menschen lieben die Lüneburger Heide und kommen jedes Jahr aus nah und fern, um die weiten lila Flächen zu bewundern und sich zu erholen. In dem 1.000 Quadratkilometer großen Naturpark gebe es zwar viel mehr Wald als Heide. "Aber Heide ist das erste, was die Menschen erwarten", sagt die Geschäftsführerin. Um die Flächen für die Heide offen zu halten, benötigen diese kontinuierliche Pflege. Ansonsten würde aus den offenen Heidelandschaften binnen weniger Jahre Wald werden. Umso wichtiger sei das Engagement der Helfer an dem Aktionstag, so Feddersen. "Sie leisten einen wichtigen Beitrag, damit wir in einer Region leben können, in der andere gern Urlaub machen." Ohne diese weiten Heidelandschaften wäre auch die Artenvielfalt in der Naturparkregion deutlich geringer. Dort finden viele Tieren und Pflanzen einen außergewöhnlichen Lebensraum. Daher sei das Engagement der vielen Helfer wichtig, die die Landschaft von Kiefern-, Eichen- und Birkenschösslinge befreiten und damit die außergewöhnliche Kulturlandschaft zu pflegen. Auch die Bundestagsabgeordneten Svenja Stadler (Landkreis Harburg), Eckard Pols (Landkreis Lüneburg) und Lars Klingbeil (Landkreis Heidekreis) packten kräftig an. Sie hatten gemeinsam die Schirmherrschaft für die diesjährige Aktion übernommen. Mit ihrem Einsatz setzten sie ein Zeichen für die Bedeutung des Ehrenamtes bei der...
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Jesteburg verliert 0:1 gegen Kiel

16. November 2018 - 18:00
(cc). Die Regionalliga-Fußballerinnen des VfL Jesteburg haben im letzten Heimspiel vor der Winterpause mit 0:1 gegen Holstein Kiel verloren, und sind auf Platz fünf der Tabelle abgerutscht. Torchancen beim VfL hatten Lina Appel in Halbzeit eins, und Denise Meinberg im zweiten Durchgang, die aber nicht zu Treffern führten. Am Sonntag, 18. November, spielt das VfL-Team auswärts beim Tabellenzweiten SV Werder Bremen II.
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Hilfreiches Werk für die Online-Partnersuche: Auch jenseits der 50 die wahre Liebe finden

16. November 2018 - 17:30
(bim). Wenn man in der zweiten Lebenshälfte angekommen ist, einen Partner verloren oder eine Scheidung hinter sich hat, und sich eine neue Partnerschaft wünscht, gestaltet sich das häufig schwierig - im Bekanntenkreis von Paaren umgeben und unsicher, neue Bekanntschaften zu schließen, weil die womöglich auch in einer Beziehung sind. Wie die Partnersuche über Online-Vermittlungsportale gelingen kann, beschreiben die Buchholzer Joachim Buse und die Psycho- und Paartherapeutin Gundula Göbel in ihrem Buch "Partnersuche im Internet für die zweite Lebenshälfte - So finden Sie online eine neue Liebe". Der Unternehmensberater Joachim Buse (61) und die Paartherapeutin Gundula Göbel (56) sind seit 35 Jahren befreundet. Mit ihrem Werk wollen sie Partnersuchenden Mut machen, an ein Happy End zu glauben, auch wenn sie dem Internet skeptisch gegenüber stehen. Während Joachim Buse seine Erfahrungen mit der Online-Partnersuche emotional beschreibt, ordnet Gundula Göbel seine Schilderungen psychologisch ein, erläutert Hintergründe und gibt wertvolle Tipps - vom richtigen Anmelden auf der Online-Plattform bis zum Kennenlernen einer neuen Liebe. "Ich bin in die Online-Partnersuche reingestolpert, wie viele andere auch", gibt Joachim Buse zu. Im näheren Umkreis würden rund 400.000 Menschen leben, von denen um die 2.000 Leute theoretisch wie er auf Partnersuche seien, so seine Gedanken. Zwei seiner Arbeitskollegen waren bei der Online-Partnersuche erfolgreich. Das machte dem 61-Jährigen Mut, sich auch dort anzumelden und dafür unzählige Fragen zu seiner Person zu beantworten. Wichtig sei, sich zunächst bewusst zu werden, was man eigentlich will. Dann ein nettes Foto raussuchen, das die Eintrittskarte für die weitere Kommunikation sei. Also möglichst kein Selfie im Unterhemd vor dem Badezimmerspiegel, aber auch kein übertrieben bearbeitetes oder ein zehn Jahre altes Foto. "Nicht viele Menschen sehen aus wie George Clooney oder Brigitte Bardot. Wir haben alle ein...
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Masern legen Schule lahm

16. November 2018 - 17:30
Ein einzelner Fall sorgt für ausgedehnten Unterrichtsausfall an der IGS Buchholz / Kreis rät zu Schutzimpfung os. Buchholz. Kann es tatsächlich sein, dass im 21. Jahrhundert eine Schule mit mehr als 1.000 Schülern durch einen einzigen Fall von Masern lahmgelegt wird? Ja, wissen jetzt die Verantwortlichen, Schüler und Eltern der Integrierten Gesamtschule (IGS) Buchholz. "Ich habe mich gewundert, was für eine Welle der Fall erzeugt hat", erklärt IGS-Leiter Holger Blenck. Eine Schülerin war Anfang vergangener Woche mit Masern zur Schule gekommen. Offenbar hatten die Eltern die Anzeichen für die Krankheit - normalerweise Fieber und Ausschlag - nicht erkannt. Auch eine Meldung der zuständigen Hausärztin lag offenbar nicht vor. "Als ich erfahren habe, dass ein Kind an Masern erkrankt ist, habe ich zuerst gedacht: Na und?", berichtet Schulleiter Blenck. Er ging davon aus, dass alle Lehrer und auch er selbst gegen die Virus-Infektion ausreichend geimpft seien - ein Trugschluss, wie sich herausstellte. Der Anruf beim Gesundheitsamt löste einen Großeinsatz aus, an dem letztlich auch das Landesgesundheitsamt, die Landesschulbehörde und das Robert-Koch-Institut beteiligt waren. Gerade durch das Einschalten des Robert-Koch-Instituts kam Schwung in die Angelegenheit. Die Gesundheitsexperten erklärten, dass eine einmalige Impfung der Lehrer gegen das Masern-Virus nicht ausreichend und eine zweite Impfung dringend erforderlich sei. "Diese Aussage hat mich sehr überrascht. Alle Lehrer waren geimpft, aber viele nur einmal. Ich übrigens auch", sagt Holger Blenck. Am Ende mussten 30 von 100 Lehrern der IGS zu Hause bleiben, der Unterricht konnte nur mit einem Notfallplan in Teilen aufrecht erhalten werden. An manchen Tagen fiel der Unterricht für ganze Jahrgänge komplett aus. Erst in dieser Woche lief der Unterricht wieder nach Plan, einige Schüler, die ihren Impfschutz nicht nachweisen konnten, durften erst am gestrigen Freitag wieder am Unterricht teilnehmen....
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"Herzlichkeit war cool": Salzhäuser Gymnasiasten besuchten von Schule unterstütztes Waisenheim in Tansania

16. November 2018 - 17:30
Schüler sammelten schon knapp 46.000 Euro für Waisen  ce. Salzhausen. "Die Offenheit und Herzlichkeit, mit der uns die Menschen trotz ihrer ärmlichen Verhältnisse begegnet sind, war einfach cool." So fasst Jannik Schmidt, Zehntklässler vom Gymnasium Salzhausen, seine Eindrücke vom jüngsten Besuch im Waisenheim "Watoto Wetu Tanzania" zusammen. Zusammen mit sieben Mitschülern sowie den Lehrern Anne-Katrin Dierschke und Arne Simon war Jannik eine Woche lang in dem Heim in Ostafrika, dass vom Gymnasium als Patenprojekt seit vielen Jahren finanziell unterstützt wird. Bei "Watoto Wetu Tanzania" handelt es sich um eine lokale, gemeinnützige und wohltätige Nicht-Regierungsorganisation. In der Einrichtung werden derzeit rund 80 Waisen im Alter zwischen drei und 25 Jahren betreut. Die Mitarbeiter haben sich zum Ziel gesetzt, "benachteiligten Kindern und Jugendlichen ein Zuhause zu geben, ihnen Zugang zu bestmöglicher Bildung zu ermöglichen und sie dabei stets in ihrer Selbstständigkeit zu fördern". Über 50 interessierte Salzhäuser Gymnasiasten hatten sich für die achttägige Reise nach Afrika beworben, die mit 10.000 Euro vom Land Niedersachsen bezuschusst wurde. "Auswahlkriterien waren unter anderem die persönliche Motivation der Bewerber, ihr soziales Engagement und ihre schulischen Leistungen", erklärte Arne Simon jetzt bei einem Vortragsabend über die Tourerlebnisse. Acht Schüler bekamen schließlich den Zuschlag für die Teilnahme. Untergebracht war die Delegation in einem Hotel in Dar es Salaam unweit vom Waisenheim. "Wir waren überwältigt von den fröhlichen und lebensbejahenden Kindern und Jugendlichen und vom liebevollen Umgang der Betreuer mit den Heranwachsenden", blickte Anne-Katrin Dierschke zurück. "Dieses Harmonie ist bewundernswert angesichts der Tatsache, dass die herrschende Armut einen wirklich erschlägt", so Arne Simon. "Sprachliche Barrieren konnten wir mit einem Fußball überwinden, den wir dabei hatten und der bei der Kontaktaufnahme sehr...
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Andrew Bartoschik wurde gleich doppelt für den "Deutschen Rock & Pop Preis" vorgeschlagen

16. November 2018 - 17:30
ce. Tostedt. "Dass ich gleich in zwei Kategorien für die Auszeichnung vorgeschlagen wurde, ist einfach toll", sagt Andrew Bartoschik (48) aus Tostedt. Der passionierte Musiker ist in der Sparte "Bester Singer/Songwriter" und für einen der drei ersten Plätze in der Sparte "Bester Rocksänger" des 36. "Deutschen Rock & Pop Preis" nominiert. Der "Deutsche Rock & Pop Preis" ist der bundesweit älteste und erfolgreichste, gemeinnützige Nachwuchspreis im Gesamtbereich der Rock- und Popmusik. Ausgeschrieben wird er vom Deutschen Rock- und Pop-Musikerverband und von der Deutschen Popstiftung. Im Kuratorium der Stiftung sitzen auch prominente Showgrößen wie Gunter Emmerlich, Lisa Fitz, Jean-Jacques Kravetz, Heinz Rudolf Kunze, Julia Neigel, Nicole, Peter Orloff, Rudolf Schenker, Steffi Stephan und Juliane Werding. Die Preisverleihung findet am 8. Dezember in der Siegerlandhalle in Siegen statt. Andrew Bartoschik hat sich mit seiner eigenen Komposition "Hard Like A Stone", die sich durch eine eingängige Melodie und einen anspruchsvollen Text auszeichnet, für den Preis beworben. "Aufgenommen habe ich den Song im legendären Tonstudio von Michael Voss in Greven bei Münster. Voss hat schon mit bekannten Musikern und Bands wie Michael Schenker und Temple Of Rock hearbeitet", erzählt Andrew Bartoschik gegenüber dem WOCHENBLATT. Nach längerer Bühnen-Abstinenz plant "Barto", der hauptberuflich in einem Autohaus arbeitet, neben "Hard Like A Stone" jetzt weitere eigene Songs und im kommenden Jahr einige Konzerte. Mit "an Bord" sind dabei Mitglieder der in der Region bestens bekannten Band "Iron-X". "Für dieses 'Comeback' wäre der Rock und Pop Preis natürlich ein toller Auftakt", hofft Andrew Bartoschik auf die Trophäe.
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"Die wollen uns gar nicht dabei haben!"

16. November 2018 - 17:30
Kreishandwerkerschaft-Chef Andreas Baier kritisiert Kommunale Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises scharf.  (mum). „Ich habe das Gefühl, die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft möchte das lokale Handwerk nicht beschäftigen!“ Ein Satz wie ein Peitschenhieb - vor allem, wenn man weiß, wer da so deutliche Kritik an der KWG des Landkreises Harburg übt. Das Zitat stammt von Andreas Baier, dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft des Kreises Harburg, während der Herbstversammlung der Elektro-Innung. Baier repräsentiert mehr als 700 Betriebe - darunter allein 350 Unternehmen aus dem Bereich Bau und Ausbau. Für diese Mitglieder ergreift Baier nun das Wort und attackiert KWG-Geschäftsführer Joachim Thurmann scharf - vor allem, weil angekündigte Gespräche nicht stattgefunden hätten. „Mir ist schon klar, dass man sich nach billigen Handwerkern umsehen muss, wenn man Wohnraum für unter 8,50 Euro pro Quadratmeter anbieten will“, so Baier. „Allerdings hätte ich mir schon gewünscht, dass man uns zumindest fragt.“ Laut dem Kreishandwerkerschaft-Chef sei das lokale Handwerk außen vor. „Da es sich bei der Wohnungsbaugesellschaft um eine GmbH handelt, darf eingeschränkt ausgeschrieben werden. Das bedeutet, Thurmann holt sich nur bei von ihm ausgewählten Betrieben ein Angebot“, so Baier. Paradox: Bis auf die Sparkasse Harburg-Buxtehude sind mit dem Landkreis Harburg nur Kommunen Gesellschafter der KWG. „Und die müssen offen ausschreiben.“ Obwohl die KWG mit großem Tamtam im September vorigen Jahres gestartet ist, ist bislang nur ein Projekt angeschoben worden. In Salzhausen entstehen gerade einmal zehn Wohneinheiten. „Thurmann hat den Auftrag an einen Generalunternehmer aus Rotenburg/Wümme vergeben“, weiß Baier. Dieser wiederum beschäftige nur Handwerksbetriebe aus der Region Hannover/Bremen. Insgesamt scheint der Landkreis mit seiner KWG nicht richtig in Fahrt zu kommen. Innerhalb der ersten fünf Jahre sollten 1.000 Wohnungen entstehen. Im...
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