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Maximilian Busch ist nicht mehr Trainer bei den „Luchsen“

vor 4 Stunden 47 Minuten
(cc). Die Handball-Luchse (HL) Buchholz 08 – Rosengarten und ihr Trainer Maximilian Busch gehen ab sofort getrennte Wege. „Die Zusammenarbeit mit Maximilian Busch wurde per sofort beendet“, bestätigt Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau gegenüber dem WOCHENBLATT. „Einzelheiten dazu sind interner Natur, und werden von beiden Seiten auch nicht kommentiert.“ Dazu der Ex-Trainer Maximilian Busch (29), der erst zum Saisonbeginn die Trainingsleitung beim Zweitligisten von Steffen Birkner übernommen hatte: „Mir wurde gekündigt, ich hätte gerne weitergemacht. Ich bin echt traurig darüber, und muss dies erst in Ruhe über Weihnachten verarbeiten.“ Bei acht Siegen aus neun Spielen ist die Mannschaft mit 16:2 Punkten aktuell Tabellenführer der 2. Bundesliga. Im DHB-Pokalwettbewerb steht sie bereits im Viertelfinale. „Ich würde der Mannschaft gerne den Aufstieg in die 1. Bundesliga möglich machen“, hatte Sven Dubau kürzlich angekündigt. „Dazu fehlen aber derzeit noch 100 000 Euro.“ Natürlich fragen sich die Fans, wer in Zukunft bei den „Luchsen“ auf der Trainerbank sitzen wird? Dazu hat der Geschäftsführer derzeit nur eine kurze Antwort parat: „Wir sind auf der Suche nach einer guten Lösung für die Mannschaft.“
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Bundesliga-Aufstieg geschafft

10. Dezember 2017 - 14:02
TURNEN: Trainerin Susanne Tidecks hat mit ihrem Team das Siegerpodest erobert (cc). Das Turn-Team Kiehn Group, dem auch Top-Turnerinnen von Blau-Weiss Buchholz angehören, sorgte am gestrigen Samstag im Aufstiegsfinale in Hoheneck-Ludwigsburg für die große Überraschung! Die Mannschaft aus Niedersachsen turnte auf das Siegerpodest bis ganz nach oben und sicherte sich damit den Aufstieg in die 3. Bundesliga. „Ein völlig unerwarteter Sieg. Jetzt wird erst einmal gefeiert und im Jahr 2018 werden wird die Luft der dritten Liga schnuppern,“ freute sich Trainerin Susanne Tidecks. Ausführlicher Bericht folgt in der WOCHENBLATT-Printausgabe am Mittwoch.
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Schön, scheu und selten: Wildkatze ist "Tier des Jahres 2018"

9. Dezember 2017 - 19:00
(bim/nw). Die europäische Wildkatze wurde von der Deutschen Wildtier Stiftung zum „Tier des Jahres 2018" ernannt. Wildkatzen sind keineswegs verwilderte Hauskatzen. Sie unterscheiden sich schon optisch: Sie haben eine gelblich-graue Unterwolle, einen stumpf endenden Schwanz mit zwei bis drei schwarzen Ringen und eine fleischfarbene Nase. Wildkatzen (Felis silvestris) sind - im Gegensatz zu ihren domestizierten Verwandten - außerdem selten. „Die streng geschützte Art ist auf Schutzmaßnahmen und den Erhalt naturnaher Wälder sowie hecken- und gehölzreiche Kulturlandschaften angewiesen“, sagt Malte Götz. Der Biologe und Wildkatzenexperte der Deutschen Wildtier Stiftung betont, wie wichtig das Engagement ist: „Denn noch immer bleibt vieles über die ökologischen Ansprüche der Wildkatze im Verborgenen. Ihr Lebensraum ist der Wald, und sie sind überwiegend in der Dämmerung und der Nacht aktiv.“ Wie weit menschliche Aktivitäten in Wäldern - wie zunehmender Verkehr auf Waldwegen oder der Betrieb von Windenergieanlagen – das Verhalten und die Lebensbedingungen der Wildkatzen beeinflussen, ist bisher nicht erforscht. „Die Deutsche Wildtier Stiftung untersucht mit Hilfe von Wildkatzenexperten in einem dreijährigen Forschungsprojekt in Rheinland-Pfalz, wie sich eine zunehmende menschliche Nutzung von Wäldern, in denen die Wildkatze lebt, mit dem Artenschutz verträgt. Ziel des Wildkatzenschutzes ist eine Wiederbesiedlung aller geeigneten Waldlebensräume.“ Jetzt im Spätherbst bereitet sich die Wildkatze auf den Winter vor. Sie ist ständig auf der Suche nach Nahrung. Nur wer sich mit Mäusen – vor allem Wühlmäuse stehen auf der Speisekarte - ausreichende Fettvorräte angefressen hat, kommt gut durch den Winter. Der Herbst ist leider auch die Jahreszeit, in der viele Wildkatzen ihr Leben durch Unfälle auf den Straßen verlieren. „Gerade junge, unerfahrene Tiere werden auf der Suche nach einem eigenen Streifgebiet häufig überfahren“, sagt der Biologe Malte Götz. „Gerade aber...
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Bodenleger André Bade aus Tostedt ist einer von Deutschlands besten Gesellen

9. Dezember 2017 - 18:00
bim. Berlin. Die besten Gesellinnen und Gesellen des deutschen Handwerks wurden jetzt in Berlin im Rahmen der „Europäischen Woche der Berufsbildung“ ausgezeichnet. Darunter auch der Bodenleger André Bade aus Tostedt, der im t+t-Fachmarkt Christiansen in Buchholz ausgebildet wurde. „Das hervorragende Abschneiden der Teilnehmer aus dem Kammerbezirk während des Wettbewerbs ist der Verdienst sehr guter Ausbildungsleistung im Handwerk in der Region“, freut sich Detlef Bade, Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, über das Ergebnis. "Hinter jedem Sieger steht ein Handwerksbetrieb, der den Nachwuchs exzellent ausbildet", so Bade. Ausgezeichnet werden im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks, "Profis leisten was", jedes Jahr die jahrgangsbesten Gesellinnen und Gesellen, die sich zuvor in den Kammer- und Landeswettbewerben und schließlich gegen die Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet durchgesetzt haben. Rund 3.000 Gesellen beteiligten sich an den landesweiten Ausscheidungswettbewerben. 735 Teilnehmer traten schließlich auf Bundesebene gegeneinander an. In 100 Wettbewerbsberufen (inklusive Fachrichtungen) erreichten 258 Teilnehmer die besondere Auszeichnung der ersten drei Plätze: I. Bundessieger: 113; II. Bundessieger: 85; III. Bundessieger: 60. Der Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk - Handwerker gestalten“ wurde in diesem Jahr in 25 Wettbewerbsberufen ausgetragen. Der Wettbewerb hat zum Ziel, dass bereits in der Ausbildung gestalterische Fantasie und Ästhetik nachhaltig gefördert wird. Ausrichter des diesjährigen Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks und des Wettbewerbs „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“ waren der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk (SBB). Dabei wurden sie vom Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt.
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Nappydancers-Gründer wollen bundesweit durchstarten

9. Dezember 2017 - 16:00
bim. Buchholz. Egal wie wackelig Kleinkinder noch auf ihren Beinen sind - den Rhythmus im Blut spüren sie alle. Deswegen gründen Latein-Weltmeister Nick Dieckmann (26) und Christopher Voigt (29), Bundesligatrainer der A-Lateinformation von Blau Weiss Buchholz, ein neues Kindertanzprogramm für die Jüngsten: "Nappydancers" ist das erste deutschlandweite Kindertanzprogramm für Kinder unter drei Jahren. Beim Buchholzer Sportverein Blau Weiss kann man die Kurse bereits besuchen. Nun wollen die beiden deutschlandweit Kursleiter ausbilden und eine eigene Kursmusik produzieren. Dafür brauchen sie Unterstützung. Tanzweltmeister Nick Dieckmann ist seit fast zehn Jahren nicht nur im Leistungssport, sondern auch im Kindertanzbereich aktiv. “Die Idee für die 'Nappydancers'-Kurse hatte ich schon während meiner Tanzlehrerausbildung. Ich fragte mich ‘warum starten Kindertanzangebote immer erst mit drei Jahren?’” Seit sechs Jahren unterrichtet er seine "Nappydancers"-Kurse, seit zwei Jahren auch in Buchholz - und die Wartelisten sind lang. Die Kursinhalte wurden zusammen mit Musik- und Kinderpädagogen entwickelt und eine eigene Musik konzipiert. Das Kurskonzept: Durch die aktive Einbindung von Mama oder Papa kann schon mit den Kleinsten drauf losgetanzt werden. "Nappydancers" fördert die natürliche Bindung zwischen Eltern und Kind, die Wahrnehmung, die Grob- und Feinmotorik, die Musikalität, ein erstes Rhythmusgefühl, die Selbstsicherheit der Kinder und das Verhalten in der Gruppe mit anderen Kindern. "Wir haben sowohl die Musik als auch die Tänze und Spiele so konzipiert, dass auch Eltern sich im Kursus wohlfühlen”, erläutert Nick Dieckmann. “Mama oder Papa sind nicht nur passive Begleiter, sondern gestalten und erleben die Kurse gemeinsam mit ihren Kindern aktiv mit.” Die "Nappydancers"-Kurse werden durch ein Lizenz- und Ausbildungssystem ab Anfang 2018 bundesweit angeboten. Im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne werben Nick Dieckmann und Christopher Voigt derzeit um...
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Wunschbaum-Initiator spendet dem Tostedter Jugendzentrum 500 Euro

9. Dezember 2017 - 11:00
bim. Tostedt. Neun Jahre ist es her, dass Jens Becker vom Tostedter Busunternehmen Becker Tours die Idee des Wunschbaums aus Rostock mitbrachte und damals als Werbekreis-Vorstandsmitglied beim Tostedter Christkindlmarkt etablierte. Jetzt überreichte er dem Team des Jugendzentrums, das inzwischen gemeinsam mit den "Töster Füchsen" die Regie über die Aktion für den guten Zweck übernommen hat, 500 Euro, damit einige der bislang noch nicht erfüllten Wünsche realisiert werden können. Der Wunschbaum, mit dem bedürftigen Kindern Herzenswünsche erfüllt werden, ist in den vergangenen Jahren eine feste Institution geworden. "Das ist eine tolle Sache", finden die JUZ-Leiter Lennard Weiß und Benjamin Gaum. Hingen im vergangenen Jahr 148 Wünsche am Baum, waren es diesmal bereits 248. Und das Geld ist gut angelegt, weiß Jens Becker. "Es ist besser, für die Jugendarbeit zu spenden, als Geschäftspartnern die hundertste Flasche Wein oder den zehnten Schoko-Weihnachtsmann zu schenken", erklärte er.
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27:16! Blitz-Sieg schockt den MTV

8. Dezember 2017 - 19:30
HANDBALL: Aufsteiger HSG Seevetal gewinnt Derby gegen Tostedt (cc). Dieser Heimsieg war mal richtig flott! Aufsteiger HSG Seevetal gewinnt im Derby der Handball-Regionsoberliga der Männer mit 27:16 Toren gegen den Kreisrivalen MTV Tostedt. Schon zur Halbzeitpause hatten die Seevetaler das Gästeteam aus Tostedt mit einer 15:7-Führung geschockt. Nach dem Seitenwechsel verteidigte die HSG Seevetal bis zur Mitte des zweiten Abschnitts den Acht-Tore-Vorsprung (19:11!). Und als der MTV Tostedt in der Schlussphase der Partie auf 16:23 (52. Minute) herankam, waren es am Ende Kai Wendt, Björn Bengelsdorf, Finn-Jonas Peper und Niklas Gevert, die mit vier Toren in Folge das 27:16 perfekt machten. Beste Werfer waren: Kai Wendt (7) und Björn Bengelsdorf (6 Tore) für Seevetal, sowie Tobias Radowsky (4/2) und Max Godau (3) für Tostedt. Die nächsten Spiele: Samstag, 9. Dezember: MTV Eyendorf II - TVV Neu-Wulmstorf (17 Uhr), SG Adendorf-Scharnebeck - MTV Tostedt (18 Uhr), TSV Wietzendorf II - HSG Seevetal, und TV Jahn Schneverdingen - HSG Adelheidsdorf-Wathlingen (beide 19.30 Uhr). Sonntag, 10. Dezember: HG Winsen - SV Munster (17 Uhr), und VfL Westercelle - MTV Schwarmstedt (18 Uhr). Die Tabelle der Regionsoberliga der Männer: 1. HSG Seevetal (14:6 Punkte) 2. SV Munster (13:5) 3. SG Adendorf-Scharnebeck (13:5) 4. HG Winsen (11:7) 5. HSG Adelheidsdorf-Wathlingen (11:7) 6. MTV Tostedt (10:6) 7. TV Jahn Schneverdingen (8:8) 8. TSV Wietzendorf II (8:8) 9. TVV Neu-Wulmstorf (6:12) 10. VfL Westercelle (6:14) 11. MTV Schwarmstedt (4:14) 12. MTV Eyendorf II (2:14)
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Kindern einen Herzenwunsch erfüllen

8. Dezember 2017 - 19:30
Lions Club Buchholz-Nordheide und Sparkasse Harburg-Buxtehude starten „Aktion Wunschbaum“. (mum). Auch in diesem Jahr werden der Lions Club Buchholz-Nordheide und die Sparkasse Harburg-Buxtehude für viele leuchtende Kinderaugen sorgen: Die „Aktion Weihnachtswunsch“ macht Kinder und Jugendliche der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort in Tostedt zu Weihnachten glücklich. Bereits seit 2012 werden auf diese Weise große Wünsche erfüllt. Im Friedenshort werden rund 150 Kinder und Jugendliche von vier bis 21 Jahren betreut. In insgesamt 17 Gruppen werden sie in einer Tagesgruppe gefördert oder leben in einer der betreuten Wohngruppen. Zusätzlich erfahren Familien zu Hause Unterstützung. Auch dieses Jahr sollen bei der „Aktion Weihnachtswunsch“ wieder alle einen Herzenswunsch erfüllt bekommen „Unserem Club liegt die Förderung von Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen“, sagt Wolfgang Göbel vom Lions Club. „Gerade in der Weihnachtszeit freuen wir uns darüber, Kindern, die nicht so sehr vom Leben verwöhnt sind, eine Freude machen zu können. Durch die Weihnachtsbaumaktion für die Kinder des Friedenshort, geben wir allen die Möglichkeit hierbei mitzuwirken.“ Auf den vielen kleinen und liebevoll von den Kindern und Jugendlichen gestalteten Wunschzetteln, die an den Weihnachtsbäumen in den Filialen der Sparkasse Harburg-Buxtehude in Buchholz, Tostedt und Holm-Seppensen aufgehängt werden, stehen die unterschiedlichsten Wünsche. „Hoch im Kurs stehen unter anderem Lego, Playmobil, Puzzle, Hörspiele, Stofftiere, Gutscheine und Handy-Karten“, sagt Timon Brandenberg aus der Bereichsleitung des Friedenshorts. „Nicht in jeder Familie sind Weihnachtsgeschenke eine Selbstverständlichkeit“, so Andreas Sommer von der Sparkasse Harburg-Buxtehude. „Manchmal reicht das Geld nicht, um Kinderwünsche zu erfüllen.“ Die Idee der Aktion Weihnachtswunsch besteht darin, dass sich jeder, egal ob Sparkassen-Kunde oder nicht, in den drei Filialen einen Wunschzettel...
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Ludwig Dorner (16) erhält für sein Geigenspiel den Kulturpreis des Landkreises Harburg

8. Dezember 2017 - 18:00
as. Buchholz. Er spielt die „erste Geige“ im Landkreis Harburg: Für sein virtuoses Violinenspiel hat Ludwig Wladimir Dorner (16) aus Hanstedt jetzt den Kulturpreis „Blauer Löwe“ erhalten. Bei der feierlichen Preisverleihung in der Buchholzer Empore stellte der 16-jährige sein Talent eindrucksvoll unter Beweis. Der ehemalige AEG-Schüler ist seit September Stipendiat der Yehudi Menuhin School in London, einem weltweit anerkannten Spezialinternat für Streicher. Zur Preisverleihung ist der Musiker extra aus London angereist. „Eigentlich hätte ich noch bis zum 13. Dezember Schule gehabt, aber für die Verleihung durfte ich ausnahmsweise schon nach Hause“, erzählt Ludwig. Die Liebe zur klassischen Musik wurde ihm sprichwörtlich in die Wiege gelegt: Seine Mutter Natalia und sein Vater Michael sind ausgebildete Pianisten. Die Geige liegt ihm jedoch mehr als das Klavier. Mit sechs Jahren erhielt er seinen ersten Violinenunterricht an der Musikschule Hanstedt. „Ich habe das einfach mal ausprobiert und wurde schnell gut, dann habe ich das weiter verfolgt“, erinnert sich Ludwig. Dass er einmal so gut spielen wird, das habe er sich allerdings nicht vorstellen können, so Ludwig. „Ludwig zeichnet sich durch eine enorme Spielfreude und dem Streben nach Perfektion aus“, sagte sein ehemaliger Lehrer Michael Holm, Dozent und Leiter der Initiative Jugend-Kammermusik, in seiner Laudatio. Unablässlich feilt Ludwig an den Feinheiten seines Spiels. „Es braucht mehr als nur Talent, um dieses Niveau zu erreichen. Das geht nur mit sehr viel Übung“, so Holm. Ludwig übt täglich drei bis vier Stunden, am Wochenende sind es sechs Stunden am Tag. Das zahlt sich aus: Ludwig präsentierte dem Publikum in der Empore mit technischer Präzision und viel Spielfreude Stücke von Paganini, Ravel und Bach, die Musiker und Instrument alles abforderten. Zusätzlich zu den vielen Bundespreisen nun auch in seiner Heimat ausgezeichnet zu werden, war ein besonderer Moment für ihn. „Dass es genau...
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Wildtiere kennen keine Verkehrsregeln

8. Dezember 2017 - 18:00
(bim). Laut aktueller Statistik des Deutschen Jagdverbands (DJV) gab es in der Zeit vom 1. April 2016 bis 31. März 2017 rund 228.500 Wildunfälle. Während das im Vergleich zum Vorjahr eine Stagnation bedeute, sei es gemessen am Schnitt der vorangegangenen fünf Jahre eine Steigerung um fünf Prozent. Hauptverursacher sei das Reh (86 Prozent), gefolgt vom Wildschwein (12 Prozent), teilt der DJV mit. „Wildtiere kennen keine Verkehrsregeln, sie müssen über Straßen wandern, etwa um zu fressen oder Partner zu finden“, erklärt DJV-Präsidiumsmitglied Wolfgang Heins. „Der beste Schutz gegen Wildunfälle sind angepasste Geschwindigkeit und vorausschauendes Fahren“, so Ulrich Klaus Becker, ADAC-Vizepräsident für Verkehr. Wer Tempo 80 statt 100 fahre, reduziere den Bremsweg um 25 Meter. Besonders unfallträchtig seien unübersichtliche Wald- und Feldränder in der Dämmerung. Weitere Tipps: Wie kann ein Wildunfall verhindert werden? • Geschwindigkeit entlang unübersichtlicher Wald- und Feldränder reduzieren. Besonders gefährlich sind neue Straßen durch Waldgebiete, da das Wild seine gewohnten Wege beibehält. • In der Morgen- und Abenddämmerung sowie bei Nacht und bei Nebel besonders aufmerksam sein. • Bei Tieren am Straßenrand: abblenden, hupen, bremsen. Lenkrad festhalten, keine unkontrollierten Ausweichmanöver. • Stets mit Nachzüglern rechnen, denn ein Tier kommt selten allein. Was ist nach einem Wildunfall zu tun? • Unfallstelle sichern: Warnweste anlegen, Warnblinkanlage anschalten, Warndreieck aufstellen. • Bei Personenschäden Erste Hilfe leisten und Rettung rufen (Notruf 112). • Aufgrund der Infektionsgefahr niemals tote Tiere ohne Handschuhe anfassen. Abstand halten zu lebenden Tieren. • Wer Wild mitnimmt, macht sich der Wilderei strafbar. • Einem geflüchteten Tier nicht folgen, in der Unfallmeldung die Fluchtrichtung mitteilen. So kann der Jäger das verletze Tier leichter finden. • Jäger oder Polizei (Notruf 110) kontaktieren und Standort...
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Beim Adventslauf war Björn spitze

8. Dezember 2017 - 18:00
(cc). Zum traditionellen Saisonabschluss waren zehn Triathleten von Blau-Weiss Buchholz beim Ratzeburger Adventslauf am Start. Hier die Ergebnisse auf der 26 Kilometer langen Rundstrecke mit 100 Höhenmetern und einem kräftigen Anstieg: Björn Blazynski (1:54 Std.), Steffen Wetzel (1:58), Michael Meyer (2:43), Rolf und Jan-Alexander Heitmann (2:55), Birte Kämper (2:58), Sylvia Böhnke-Westphal (2:30), Andrea Schnell (2:28), Petra Kohls (2:49), Carmen Rehkopf (2:22).
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Landkreis will 3,5 Millionen Euro in Schulsportanlagen investieren

8. Dezember 2017 - 18:00
mi. Landkreis. Eine gute Nachricht für den Sport im Landkreis Harburg. Vieles spricht dafür, dass der Landkreis früher als bisher geplant mit der Sanierung von fünf Schulsportplätzen beginnen kann. Der Grund ist eine 3,5-Millionen-Euro-Finanzspritze vom Land Niedersachsen. Es geht um die Anlagen an den Schulzentren in Tostedt, Salzhausen und Neu Wulmstorf sowie am Gymnasium am Kattenberge in Buchholz und der BBS Winsen. Laut Investitionsplan des Kreises kosten die Sanierungen aller Objekte zusammen rund fünf Millionen Euro. Dabei schlägt Neu Wulmstorf mit 1,3 Millionen und Winsen mit 1,1 Millionen Euro zu Buche. Für Tostedt und Salzhausen sind jeweils 950.000 Euro prognostiziert. Die Sanierung der Sportanlage am Kattenberge soll 750.000 Euro kosten. Eigentlich sollten die Maßnahmen schon längst abgeschlossen sein, wurden aber im Zuge der Flüchtlingskrise 2015 auf die Jahre 2021bis 2026 verschoben. Im Kreisschulausschuss sagte Kreisrat Kai Uffelmann jetzt, es gebe gute Chancen, dass die Sanierungsmaßnahmen doch schon in 2018 beginnen könnten. Klappt das, rechne er mit einem Abschluss der Arbeiten Ende 2019. Hintergrund ist, dass der Landkreis Harburg mit einem Zuschuss von 3,5 Millionen Euro vom Land Niedersachsen rechnet. Das Geld stammt aus einem rund 290 Millionen Euro umfassenden Zuschuss des Bundes, den Niedersachsen jetzt auf die Kommunen verteilt. Laut Uffelmann sei es dabei so gut wie sicher, dass der Landkreis die genannte Summe erhält. Der Zuschuss ist vorgesehen für Schulneubauten oder die Sanierung von Sportstätten. Investiert der Kreis das Geld komplett in die Sanierung der Sportanlagen werden - um alle Projekte abzuschließen - noch rund 1,5 Millionen Euro zusätzlich benötigt. Laut Medienberichten soll das fehlende Geld über einen Kredit finanziert werden. Vorstellbar wäre auch eine freiwillige Beteiligung der Kommunen, die ebenfalls Gelder zwischen 570.000 (Buchholz) und 81.000 (Stelle) erhalten. Einzige Ausnahme sind Seevetal und...
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Bürger wehren sich gegen Pferde-Krematorium

8. Dezember 2017 - 17:30
Mit aller Macht wollen Hanstedter Bürger verhindern, dass im wohnortnahen Gewerbegebiet ein weiteres Tier-Kreamatorium eingerichtet wird. Das Unternehmen Cremare plant dort die Einäscherung von Pferden (das WOCHENBLATT berichtete exklusiv). Es wäre die zweite Einrichtung dieser Art in Deutschland. Eine Gesetzesänderung erlaubt die Pferde-Kremierung seit dem vergangenen Jahr. Die Bürger befürchten, dass durch das Verbrennen der Pferde Schadstoffe, Dioxine und Flurane in die Luft gelangen. Zudem räumte das Unternehmen Pannen beim Betrieb des bereits bestehenden - deutlich kleineren - Krematoriums ein. „Wir haben kein Vertrauen!“mum. Hanstedt. Widerstand hatte sich bereits angekündigt. Doch dass das Unternehmen Cremare selbst die besten Argumente gegen die Ansiedlung des ersten Krematoriums für Pferde in Norddeutschland liefern würde, dürfte selbst die Kritiker überrascht haben. „Ja, es stimmt. Es ist zu mehreren Zwischenfällen gekommen“, gab Dirk Schmidt, Betriebsleiter des bereits seit 2009 bestehenden Krematoriums für Kleintiere im Hanstedter Gewerbegebiet „Auepark“, zu. Aufgrund von Schwierigkeiten mit der Verbrennungsanlage sei schwarzer Rauch aufgestiegen und es hätte eine unangenehme Geruchsentwicklung gegeben. Dieses Eingeständnis überraschte selbst Verwaltungschef Olaf Muus. „Bislang hatte es keine Beschwerden gegeben. Keine Hinweise auf Probleme“, sagte er. Schon einen Tag nach der Veranstaltung forderte Muus Cremare schriftlich auf, Auskunft über die Zwischenfälle zu geben. Zudem sei das zuständige Gewerbeaufsichtsamt offiziell eingeschaltet worden. Dies dürfte allerdings gar nicht notwendig gewesen sein, da mit Christina Freifrau von Mirbach die stellvertretende Behördenleiterin selbst an der Info-Veranstaltung teilgenommen hatte. „Wir haben das Vertrauen in Sie als Unternehmen verloren“, fasste Florian Schönwälder, Anwohner und Sprecher der Anlagen-Gegner, die Stimmung nach der Info-Veranstaltung unter den Gegnern zusammen....
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Polizei ermittelte mit Sondereinheit gegen Ballon-Betrüger Karsten F.

8. Dezember 2017 - 17:30
Karsten F. steht wegen gewerbsmäßigen Betrugs und Insolvenzverschleppung vor Gericht. (mum). Seit Mittwoch muss sich Karsten F. (54) vor dem Amtsgericht Tostedt verantworten. Dem Mann aus Handeloh-Wörme (Samtgemeinde Tostedt) wird unter anderem gewerbsmäßiger Betrug und „Fliegen ohne Lizenz“ vorgeworfen. Laut Staatsanwaltschaft hat F. zahlreiche Gutscheine für Ballonfahrten verkauft, aber diese nie durchgeführt (das WOCHENBLATT berichtete). Dabei war, davon ist die Anklage überzeugt, F. bewusst, dass er die große Anzahl an Gutscheinen nie würde abwickeln können. Die Ballonfahrten wurden immer wieder - meist kurzfristig - abgesagt. Manche Kunden hätten bis zu zehn Termine vereinbaren müssen. F. selbst beteuert seine Unschuld. Grund für die zahlreichen Absagen sei stets das schlechte Wetter gewesen. Doch im Verlauf der ersten beiden Prozesstage wird das Ausmaß der mutmaßlichen Betrügereien deutlich. Ein Zeuge sprach vom „Lügen-Imperium des Karsten F.“. Demnach war der Handeloher direkt an 13 Unternehmen beteiligt, über die er Tickets für Ballonfahrten angeboten beziehungsweise Ballonfahrten abgewickelt hat. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei lassen den Schluss zu, dass fast 7.000 Tickets noch offen sind. F. hat in dieser Zeit mutmaßlich Einnahmen von fast zwei Millionen Euro generiert. Erschreckend: Die schon jetzt umfangreichen Ermittlungen umfassen nur den Zeitraum von 2011 bis 2014. Es ist davon auszugehen, dass F. vor dem Beginn der Ermittlungen bereits Gutscheine in beträchtlicher Anzahl verkaufte und bis heute damit nicht aufgehört hat. Die Zahlen lieferten Beamte der Polizeiinspektion Harburg in Buchholz. Nach einer Hausdurchsuchung im Oktober 2014 wurde dort eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, die 15 Monate lang deutschlandweit ermittelte. F. droht noch weiterer Ärger: Das Finanzamt hat eine Forderung von fast 150.000 Euro gegen ihn. Zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Insolvenzverschleppung. Und er hat die...
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Trauriges Ende einer Freundschaft

8. Dezember 2017 - 17:30
as. Tötensen. „Das war Lüchens Schlafplatz, und hier habe ich meine Kleine immer gefüttert“, sagt Doris Taube. Sie zeigt traurig auf einen Baumstumpf, auf dem noch Haferreste liegen. „Lüchen“, so hat sie das kleine braune Schaf genannt, das allein in Tötensen in einem Waldstück zwischen Autobahn und Kreisstraße lebte. Jetzt ist „Lüchen“ tot. Ein Bein und der Pansen ist alles, was von „Lüchen“ übrig ist. Als sie im Juni das Schaf beim Spazierengehen zum ersten Mal sah, konnte sie es nicht glauben. Was macht ein Schaf allein im Wald? Kurzerhand nahm sie Kontakt zum Schäfer Günter Garbers auf, der in Seevetal den „Lebenshof am Mühlenbach“ betreibt, einen über Spenden finanzierten Gnadenhof für Nutztiere. Der Plan der beiden: Erst einmal das Vertrauen des Tieres gewinnen, um es dann zu fangen und an einen Ort zu bringen, an dem es geschützt in Ruhe altern kann. „Dass ein Tier, das eigentlich als Nutztier gehalten wird und in Herden lebt, allein in der Wildnis den Winter überstehen muss, hat mir Sorgen gemacht“, sagt Doris Taube. „Bei dem Tier handelte es sich um ein Kamerun-Schaf. Sie werden vor allem zur Fleischerzeugung gehalten und müssen nicht geschoren werden“, weiß Günter Garbers. Doris Taube kamen Gerüchte zu Ohren, dass vor einigen Jahren Kamerun-Schafe in der Nähe gezüchtet wurden - ein paar Tiere sollen ausgebüxt sein. Kamerun-Schafe sind extrem scheu, nur mit viel Zuwendung werden die Tiere zahm. Ein halbes Jahr lang fuhr Doris Taube deshalb jeden Tag mit Futter zum Waldstück und besuchte ihr „Lüchen“. Hafer, rohe Kartoffeln, Himbeeren, getrocknetes Brot - immer hatte sie einen kleinen Leckerbissen dabei, um das Schaf anzulocken. Zunächst war bei ihren Besuchen nichts von „Lüchen“ zu sehen, aber das Futter war beim nächsten Besuch weg. Dann tauchte das Schaf in sicherer Entfernung hinter ein paar Bäumen auf und beobachtete die Tierfreundin. Schließlich fasste „Lüchen“ Vertrauen zu Doris Taube, hörte auf ihr Rufen. „Zum Schluss hat Lüchen mich...
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Autistischer Junge darf wieder zur Schule - Landkreis bewilligt endlich Schulbegleitung

8. Dezember 2017 - 17:30
mi. Hanstedt. Diana S. kann es kaum fassen! Bereits am kommenden Montag soll ihr Sohn Sebastian jetzt plötzlich eine Schulbegleitung erhalten. Er darf wieder zur Grundschule gehen. Zuvor sah es noch danach aus, als ob Diana S. Sebastian bis auf Weiteres zu Hause unterrichten müsste. Seine Grundschule hatte den Jungen wegen autistischer Tendenzen vom Unterricht suspendiert (das WOCHENBLATT berichtete). Die Vorgeschichte: Diana S. hatte Sebastian - vertrauend auf die in Niedersachsen eingeführte Inklusion - in einer normalen Grundschule eingeschult. Aus allen Wolken fiel sie, als herauskam, dass die für den Schulbesuch - nach Ansicht von Experten und Schule - erforderliche Schulbegleitung erst in ca. einem halben Jahr bewilligt werden könne. Hintergrund: Schulbegleitung gab es schon vor der Einführung der Inklusion. Ihre Bewilligung ist geknüpft an umfangreiche Prüfverfahren. Rechtsgrundlage dafür sind die Vorschriften des Sozialgesetzbuches eines Bundesgesetzes. Das Problem: Man hat zwar in Niedersachsen die Inklusion eingeführt, es aber komplett versäumt, die Bewilligungsvoraussetzungen für Schulbegleitungen zu vereinfachen. Ergebnis: De jure ist Schulbegleitung, obwohl sie von den politischen Wegbereitern der Inklusion als unverzichtbares Instrument für deren Gelingen angesehen wird, in der Praxis viel zu unflexibel, um zeitnah auf die Bedürfnisse von Schülern, Eltern und Schule reagieren zu können. Das beginnt schon damit, dass für die Bewilligung einer Schulbegleitung immer eine Unterrichtshospitation erfolgen muss. Sie also unmöglich bereits zur Einschulung bewilligt werden kann. Für Schulen und Eltern behinderter Kinder ein riesiger Unsicherheitsfaktor. Auch Diana S. wurde diese gesetzlich festgeschrieben Unflexibilität zum Verhängnis. Denn ohne Schulbegleitung war die Schule mit ihrem Sohn derart überfordert, dass sie ihn einfach vom Unterricht suspendierte. Die alleinerziehende Mutter musste ihr Kind neben dem Beruf zu Hause unterrichten. Die...
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Wolf reißt Schafe in Kindergarten-Nähe

8. Dezember 2017 - 17:30
bim. Otter. Eltern, Nutz- und Haustierhalter in Otter (Samtgemeinde Tostedt) sind alarmiert: In der Nacht vom 30. November auf den 1. Dezember wurden auf einer Weide am Todtshorner Weg - wenige hundert Meter vom örtlichen Kindergarten entfernt - drei Schafe getötet. „Zwei Schafe wurden bis auf die Wolle und die Beine komplett aufgefressen, ein Schaf getötet“, berichtet der Schafhalter. Er und weitere Tierhalter haben einen oder mehrere Wölfe in Verdacht. Sie hatten sich an mehreren Stellen unter dem Weidezaun hindurch gebuddelt, um an ihre Beute zu kommen. Mindestens ein Wolf ist in dieser Woche in die „Foto-Falle“ getappt. „Offiziell spricht noch keiner vom Wolf. Es wird aber davon ausgegangen. Und es war auch nicht nur ein Tier!“, ist der Schafhalter überzeugt. Er schaltete nach den Schafsrissen Wolfsberater Marc Sander, zuständig für das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, ein, der vor Ort DNA-Proben und Haare sicherstellte. Marc Sander erklärt auf WOCHENBLATT-Nachfrage: „Derzeit wissen wir von mindestens zehn bis elf Wölfen, die sich innerhalb des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide (Größe ca. 23.440 Hektar) und in den angrenzenden Bereichen aufhalten. Zusätzlich können jederzeit Einzelwölfe, sogenannte Jährlinge, auf ihrer Reise durch das Schutzgebiet auftreten.“ Tägliche Meldungen über gerissene Tiere lägen nicht vor. „Jedoch beobachten wir seit nunmehr zwei bis drei Wochen eine Zunahme von Rissen im Schutzgebiet“, so Sander. Ursächlich dafür sei nicht nur die zunehmende Wolfsdichte allgemein, sondern vielmehr das Selbstständigwerden diesjähriger Jungtiere, die erste „Ausflüge“ alleine oder in Kleingruppen unternehmen und anscheinend leider vermehrt auf Nutztiere als Beute zugreifen würden. Seine Aufgabe als ehrenamtlicher Wolfsberater sei dann zum Beispiel die Aufnahme dieser Schadensfälle inklusive der „Spurensicherung“ vor Ort. „Die Beurteilung, ob ein tatsächlicher Wolfsangriff vorliegt, unterliegt bei Nutztierrissen dem niedersächsischen...
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Für MTV Tostedt punktete nur Laura Matzke

8. Dezember 2017 - 17:30
(cc). Bei der 2:6-Heimniederlage des MTV Tostedt vor 22 Zuschauern gegen TSV 1909 Langstedt punktete beim Tabellendrittletzten der 2. Tischtennis-Bundesliga nur Laura Matzke, die in den Einzeln gegen Alena Lemmer (3:2) und Monika Pietkiewicz (3:1) gewann. Bereits in den Eingangs-Doppeln gab es Niederlagen. In den anschließenden Einzeln war es nur Matzke, die zwei Zähler für den MTV auf die Habenseite holen konnte.
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449 Teams jagen dem Ball hinterher

8. Dezember 2017 - 17:30
Hallen-Fußball-Saison wird an 24 verschiedenen Standorten ausgetragen. (mum). Das sind unglaubliche Zahlen: Insgesamt 449 Mädchen- und Jungen-Mannschaften in allen Altersklassen werden in dieser Saison zu den Hallenspielen an den Start gehen. Die Wettbewerbe, die am vergangenen Wochenenden gestartet sind, werden in 24 Sporthallen im landkreis Harburg ausgetragen. „Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, haben die zahlreichen Hallenleiter ein großes Arbeitspensum zu absolvieren“, sagt Frank Dohnke, Vorsitzender des Kreisjugend-Ausschusses, während einer Tagung der Hallenleiter im Scharmbecker Gasthaus Kruse. An der Sitzung nahmen auch Manfred Marquardt (Vorsitzender des Kreisfußballverbandes) sowie Simon-Martin Kirscht (Marketingabteilung der Sparkasse Harburg-Buxtehude) teil. Ein besonderes Lob gab es von Dohnke für die Schiedsrichter, die sich auf die bevorstehende Hallensaison intensiv vorbereitet haben. In diesem Zusammenhang lobte Frank Dohnke die Unterstützung des Kreditinstituts, das seit mehreren Jahren Sponsor des Kreisfußballverbandes ist. So engagiert sich die Sparkasse in jedem Jahr finanziell beim E-Junioren-Wettbewerb zugunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe. Für jedes Tor steuert das Kreditinstitut einen Euro bei. In der vergangenen Hallensaison kam so der stolze Betrag von 7.267,96 Euro zusammen. „Vielleicht gelingt es uns, ein neues Rekordergebnis zu erzielen“, so Marquardt. Zehn weitere Fußballkreise des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) sorgten unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Nationalspielers Dieter Eilts in der Saison 2016/17 dafür, dass ein Spendenergebnis in Höhe von insgesamt 29.891 Euro für krebskranke Kinder zusammen kam. An den Hallenspielen beteiligen sich 362 Jungen-Mannschaften (21 Teams weniger als in der vergangenen Saison), 56 Mädchen-Mannschaften (davon sind 18 Teams aus dem Kreis Lüneburg), acht Frauenmannschaften (davon drei Teams aus dem Kreis Stade) sowie zehn Herrenmannschaften. Die...
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"Mehr Rock-Power geht nicht!": Carl Carlton und Freunde begeistern 400 Fans in Buchholz

8. Dezember 2017 - 16:48
ce. Buchholz. "Mehr Rock-Power geht nicht!" - da waren sich die rund 400 Zuschauer einig, die am Donnerstagabend in der Buchholzer Empore das Konzert von Star-Gitarrist, Sänger, Komponist und Produzent Carl Carlton und seinen nicht weniger berühmten Freunden erlebten. Bei Letzteren handelte es sich um Bassist Jerry "Wyzard" Seay, Mitbegründer der legendären Funk-Rock-Band "Mother's Finest", deren Drummer Dion Murdock und den aus Jesteburg stammenden Keyboarder Pascal Kravetz. Für Carl Carlton, der seit gut 45 Jahren in der internationalen Rockszene ganz oben mitmischt war es quasi ein Heimspiel, denn er wohnte ebenfalls viele Jahre in Jesteburg. Heute lebt er auf der Insel Gozo unweit von Malta. Auf der Bühne der Buchholzer Empore unternahmen Carlton & Co. unter dem Motto "From Tobacco Road To Graceland" eine mitreißende Reise durch die Rockgeschichte. Bei den Coverversionen wurde Legenden wie Tom Petty ("Love Is A Long Road"), Leadbelly ("Midnight Special"), Billie Holiday ("Strange Fruit") und Bob Marley ("Redemption Song") gehuldigt. Beatles-Fans kamen etwa bei "All You Need Is Love") voll auf ihre Kosten, und auch die "Blue-Suede Shoes" von Elvis passten Carl Carlton wie angegossen. Der passionierte Vollblut-Musiker zeigte aber auch mit eigenen Liedern wie "Moonlight in New York" oder "God's Gift To Man" einmal mehr, dass er seinen Idolen in nichts nachsteht. Zwischen den Songs stellte Carlton in Erzählungen sein enormes Wissen über die Rock-Historie unter Beweis. Und er sparte nicht mit kritischen Worten zur aktuellen Politik. So erteilte er der vieldiskutierten Obergrenze für Flüchtlinge eine Absage: "Wenn sich früher nicht ganz viele Menschen aus verschiedenen Völkern und Kulturen zusammengetan hätten, gäbe es beispielsweise bis heute keinen Rock 'n' Roll." Von dem knapp dreistündigen Konzert begeistert waren auch Jens Meyer aus Buchholz, Kristina Büssow-Giersch (Winsen) und Bernd Lünsmann (Buxtehude), die der WOCHENBLATT-Verlosungsaktion...
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