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"Buchholz Wolfes" steigen auf

20. April 2018 - 20:00
BASKETBALL:Blau-Weiss-Team schafft mit 102:41-Heimsieg gegen Eimsbüttel den Sprung in die Oberliga (cc). Die Buchholz Wolfes (Wölfe) beißen nicht – schafften aber auch nicht als zahme „Schoßhündchen“ den Oberliga-Aufstieg. Das erkannten die zahlreichen Fans auf den dicht besetzten Zuschauerbänken in der Vierfeldhalle im Buchholzer Schulzentrum Buenser Weg schnell. Am vorletzten Heimspieltag der Hamburger Stadtliga Ost schickten die Wölfe nach vier Durchgängen mit einem souveränen und auch in dieser Höhe verdienten 102:41-Erfolg (27:2, 28:15, 29:14 und 18:10) den Eimsbütteler TV wieder auf die Heimreise. Danach wurde bei einem gemeinsamen Essen das „Meisterstück“ gefeiert, zu dem auch der Verein einen Betrag beigesteuert hat. Der deutliche Heimsieg war vor allem auf eine konzentrierte Mannschaftsleistung zurückzuführen. „Wir haben nicht viel zugelassen. Das Team hat auch in dieser Partie in Sachen Tempo, Dynamik und Disziplin überzeugt“, fand Wölfe-Trainer Ogi Postic, der das Engagement seines Teams hervorhob. Von Beginn an unterstrichen die motivierten und bestens eingestellten Hausherren ihre Offensivstärke, und überließen dem Gästeteam nicht den Hauch einer Chance. „Damit hat die Mannschaft einen Teil Buchholzer Basketballgeschichte geschrieben“, strahlte ein zufriedener Coach nach dem Schlusspfiff der Partie. „Alle Spieler haben mindestens sechs Zähler beigesteuert, fünf Spieler sogar zweistellig.“ Für das „Meisterstück“ gab es neben der großen Trophäe auch einen Siegerring mit der Gravur „Basketball Champion“, der in den USA angefertigt wurde. „Der Ring soll die Zusammenhörigkeit dieser Generation symbolisieren, die diesen Riesenerfolg erreicht hat. Wir werden irgendwann getrennte Wege gehen, aber der Ring ist etwas, was uns wie eine Ehe verbindet“, sagte Ogi Postic. „Zudem finde ich es sehr originell, denn Pokale und Medaillen sind ja das übliche Programm.“ Am Erfolg beteiligt waren: Daniel Cerman Benvenuto, Martin Führer, Vygantas...
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Mit "Mutmach-Kette" und "Fighting Spirits"

20. April 2018 - 18:00
Ehemalige Krebspatientin Rieke Johannsen (14) wirbt für "Run 4 Help" und macht anderen Kindern Mut os. Buchholz. Rieke Johannsen ist erst 14 Jahre alt und hat in ihrem Leben schon viel durchgemacht. Davon zeugt die "Mutmach-Kette", auf die der Teenager für jede Situation, in der das Mädchen stark sein musste oder viel Mut gezeigt hat, eine Perle gezogen hat. 116 Perlen sind bis heute zusammengekommen. Im Alter von sieben Jahren erkrankte Rieke Johannsen an Leukämie (Blutkrebs), ihr Leben hing am seidenen Faden. Heute geht es der 14-jährigen Siebtklässlerin sehr gut. Sie geht regelmäßig in Schulen und macht anderen Kindern Mut. Am vergangenen Mittwoch war Rieke zu Gast in der Realschule und dem benachbarten Gymnasium am Kattenberge in Buchholz: Dort erzählte die Hamburgerin von ihrem Leben und warb für die Teilnahme am Benefizlauf "Run 4 Help" des Lions Clubs Buchholz-Nordheide. Dieser findet am Sonntag, 6. Mai, im Buchholzer Rathauspark statt, sämtliche Einnahmen fließen an das Kinderkrebs-Zentrum der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf (UKE). Im UKE hat Rieke viele Monate ihres Lebens verbracht, erhielt u.a. 18 Chemotherapien. Die Ärzte hatten die Leukämie der damals Siebenjährigen durch Zufall entdeckt: Nachdem sie in eine Birne gebissen hatte, bekam sie Zahnfleischbluten, das nicht mehr aufhörte. Im Krankenhaus gab es die niederschmetternde Diagnose. "Für mich war das unvorstellbar, weil mir nicht bewusst war, welche Auswirkungen die Leukämie auf mich hat", erinnert sich Rieke. Diese waren gravierend: Rieke, geschwächt von den Chemotherapien, fiel in ein dreimonatiges Wachkoma. Nachdem sie daraus erwacht war, musste sie viele alltägliche Dinge wie Fahrradfahren neu lernen. Eine große Hilfe für Rieke war die Musik- und Maltherapie im UKE. "Gerade durch die Musik gab es viele schöne Momente im Krankenhaus", berichtet die 14-Jährige. Musiktherapeut Gerhard Kappelhoff ermunterte sie, mit dem Klavierspielen zu beginnen. Dieses Hobby pflegt die...
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Lieber Baken statt Reparatur

20. April 2018 - 17:30
Nach Unfall: Landkreis benötigt zweieinhalb Monate für Ausbesserung auf der Kreisstraße 83. (mum). Gut Ding braucht Weile - das gilt auch für den Landkreis Harburg. Ein Gülletransporter geriet am 2. Februar auf der Kreisstraße 83 bei Buchholz-Reindorf auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und kam von der Straße ab, woraufhin der Auflieger umkippte (das WOCHENBLATT berichtete). Seitdem gelang es dem Landkreis nicht, die Strecke zu reparieren. Stattdessen wurden Warnbaken aufgestellt und ein Tempolimit verhängt. "Es müssen noch abschließende Arbeiten durchgeführt werden, um den Seitenstreifen wieder herzustellen", teilte Landkreis-Sprecherin Andrea Deutschmann jetzt auf WOCHENBLATT-Nachfrage mit. Und dann ging es plötzlich doch ganz schnell: Der Auftrag dazu sei erteilt worden und sollte voraussichtlich am gestrigen Freitag ausgeführt werden. "Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben", so die Sprecherin. Wahrscheinlich ist es ein Zufall, dass die schnelle Reparatur unmittelbar nach der WOCHENBLATT-Anfrage erfolgen sollte. Offiziell war es eine witterungsbedingte Verzögerung. Zur Höhe der Kosten, die laut Deutschmann vom Unfallverursacher getragen werden, dürfe sie aus Gründen des Datenschutzes nichts sagen. Zum Glück benötigte der Landkreis nur wenige Stunden, um die etwa 25 Tonnen Gülle, die sich damals auf der Straße und im Seitenbereich verteilt hatten, zu entfernen. Man mag sich kaum vorstellen, wie es dort jetzt sonst gerochen und ausgesehen hätte.
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Biotopschutz hat für BUND Vorrang vor Veloroute Buchholz-Lüneburg

20. April 2018 - 17:30
ce. Landkreis. "Der Biotopschutz muss in Zeiten des Artensterbens Vorrang haben." Kurz und knapp bringt Holger Mayer vom BUND-Regionalverband Elbe-Heide auf den Punkt, weshalb dieser die Einrichtung einer Fahrradstrecke auf der ehemaligen Bahntrasse von Buchholz nach Lüneburg ablehnt. Für das Vorhaben stark macht sich die Projektgruppe "Buchholzer Bahn - Wandlung zur Veloroute", in der sich Initiator Eckehardt Scheiblerm sowie die ADFC-Kreisverbände Harburg und Lüneburg zusammengeschlossen haben (das WOCHENBLATT berichtete). "Die alte Buchholzer Bahnstrecke muss Kernelement eines Biotopverbundes im Landkreis Harburg bleiben und so die Lebensräume an Seeve und Luhe miteinander verbinden", fordert BUND-Sprecher Holger Mayer. "Die Instandsetzung und der Neubau von Radwegen für Schüler muss Vorrang vor dieser Strecke besitzen", so Mayer. Im neuen Radverkehrskonzept des Landkreises seien allein hierfür Kosten von rund 18 Millionen Euro ausgewiesen. Die von der Projektgruppe geplante Machbarkeitsstudie für eine Veloroute halte der BUND indes für eine "Steuergeldverschwendung". Eine Biotopverbindung sehen die Naturschützer als überlebenswichtig für bedrohte Tierarten an. "Das Artensterben durch menschliche Entwicklung und den Klimawandel zeigt sich immer deutlicher in unserer Umwelt", beklagt Holger Mayer. Sollte das Velorouten-Vorhaben dennoch umgesetzt werden, müssten als Lebensraum für Tiere alternative Flächen bei Landwirten und Forstbetrieben gefunden werden, die Seeve und Luhe miteinander verbinden. Es sei jedoch die Frage, welche Bauern auf Ländereien verzichten und was das den Steuerzahler koste. - Rückendeckung bekommt die Projektgruppe vom Buchholzer Verein "Naturfreunde Nordheide". "Wir unterstützen alle Wander- und Fahrradfreunde, die fordern, den alten Bahndamm zwischen Buchholz und Lüneburg zu einem naturfreundlich angelegten Fahrradweg umzufunktionieren", erklärt Vereinsvorsitzender Bernd Wenzel. Die Forderung, aus der Strecke eine reine...
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"Stark für den Berufsstand eingesetzt": Trauer um Tischlerinnungs-Obermeister Jörg Wiele

20. April 2018 - 17:30
ce. Toppenstedt. Er hat das handwerkliche Geschehen im Landkreis Harburg maßgeblich mitgeprägt: Jörg Wiele aus Toppenstedt, Obermeister der Tischler-Innung, der jetzt überraschend im Alter von 56 Jahren verstarb. Der Tischlermeister hinterlässt Ehefrau Marga und zwei erwachsene Söhne.  Jörg Wiele übernahm 1997 die elterliche Tischlerei Wiele GmbH in Toppenstedt und war dort anschließend gemeinsam mit seinem Bruder Rainer Geschäftsführer. Jörg Wieles Sohn Niels folgte beruflich dem Vorbild des Vaters und arbeitet heute auch im Unternehmen. Ab dem Jahr 2000 fungierte Jörg Wiele als Obermeister. "Er führte die Tischler-Innung pflichtbewusst, zuverlässig und mit großem Einsatz", schreiben stellvertretender Obermeister Christian Meyer und Kreishandwerksmeister Uwe Kluth in ihrem Nachruf.  "Er hat sich für seinen Berufsstand ganz stark eingesetzt und immer sehr engagiert die Interessen seiner Kollegen vertreten - sowohl auf Kreisebene als auch als Delegierter auf Landesebene", würdigt Kreishandwerkerschafts-Geschäftsführer Andreas Baier gegenüber dem WOCHENBLATT die Verdienste des Verstorbenen. Er habe Jörg Wiele stets als "guten Obermeister" erlebt. Die Aufgaben des Innungs-Chefs wird laut Baier nun kommissarisch Vize Christian Meyer übernehmen. Auf der nächsten Innungsversammlung im Herbst soll dann ein neuer Obermeister gewählt werden. Im Schützenverein Toppenstedt war Jörg Wiele in der Schießkommission und als Leiter der Gewehrgruppe aktiv. Zudem saß er von 2001 bis 2011 im Gemeinderat und hatte den Vorsitz im Bauausschuss. "Sein Engagement hat wesentlich dazu beigetragen, die Belange der Gemeinde zum Wohle der Bürger umzusetzen", betont Bürgermeister Heinrich Nottorf auch im Namen des Rates im Nachruf.
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"Bambi" ist kein Freiwild - Kreisjägermeister: Hunde im Wald an die Leine nehmen

20. April 2018 - 17:30
(mi). Wer erinnert sich nicht an die Anfangsszene des Buches bzw. Films "Bambi"? Tief verborgen im Dickicht des Waldes kommt Bambi zur Welt. Anrührend schildert die von Felix Salten 1923 geschriebene und von Walt Disney 1943 verfilmte Geschichte dann die Geborgenheit des kleinen Rehkitzes in seiner grünen Kinderstube... Doch oft erleben Bambis reale Vorbilder - kaum haben sie das Licht der Welt erblickt - eine ganz andere Geschichte: Die Rehgeiß, die ihr Kleines säugt, wittert plötzlich einen scharfen Geruch. "Gefahr" durchzuckt es das Tier. Hin- und hergerissen zwischen dem kleinen hilflosen Körper zu ihren Füßen und panischer Angst, zögert die Kitz-Mutter noch einen Moment. Plötzlich zerreißt hefiges Hundegebell die Stille der kleinen Kinderstube im Dickicht des Waldes: Das Kitz ist vergessen, panisch ergreift seine Mutter die Flucht: Ihr Kleines bleibt frierend und hungrig zurück. "Wald und Flur sind derzeit eine große Kinderstube: Ob Rehe, Hasen, Vögel wie Kiebitze und Lerchen, überall ziehen Wildtiere jetzt ihren Nachwuchs heran. Ein Hund, der durchs Unterholz tobt, wirkt harmlos, doch er kann jetzt großen Schaden und (un)beabsichtigt großes Tierleid verursachen", erklärt dazu Kreisjägermeister Norbert Leben. Verlassene Nester, verschleppte Jungtiere, zurückgelassene Kitze, der erfahrene Waidmann kennt die Folgen von Hundestreifzügen nur zu gut. Er appelliert deswegen an alle Hundehalter: "Führen Sie Ihre Hunde in der Zeit vom 1. April bis 15. Juli, der Brut- und Setzzeit, im Wald immer an der Leine." Er könne verstehen, dass gerade Hundehalter mit sehr agilen, bewegungsfreudigen Vierbeinern verärgert darüber seien, doch der Schutz der Wildtiere wiege hier schwerer. Norbert Leben: "Hundebesitzer sollen sich einmal vorstellen, was es für ihre Tiere bedeuten würde, trächtig oder schon die Welpen säugend plötzlich aufgescheucht und oder sogar angefallen zu werden." Der Gesetzgeber gibt dem Kreisjägermeister Recht, demnach kann ein im Wald nicht...
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Heidjer drehen NDR-Film über "fahrende" Zimmerleute der speziellen Art

20. April 2018 - 17:30
ce. Tangendorf. "Die Geschichten liegen auf der Straße", lautet eine alte Reporter-Weisheit. Die offenbar auch die mehrfach ausgezeichneten Filmemacher Vivien Pieper (35) und Johannes Bünger (40) aus Tangendorf (Landkreis Harburg) kennen. Bei der Suche nach Handwerkern stießen sie auf fahrende Zimmerleute auf einer ungewöhnlichen Reise und drehten darüber spontan einen Film für den NDR. Das Treffen ergab sich, als die Zimmerleute Désiree Grebe (27) und ihr Partner Nikola Ozolins (32) aus Eutin auf ihrer Tour durch Niedersachsen bei der Familie Gerlich in Tangendorf Station machten und dort unter anderem fleißig beim Ausbau des Dachbodens mit anpackten. Vivien Pieper und Johannes Bünger hörten davon und wollten das Duo unbedingt kennenlernen. "Wir fanden die beiden auf Anhieb so sympathisch und ihre Lebensform so spannend, dass wir dachten: Über die machen wir einen Film", erzählt Pieper gegenüber dem WOCHENBLATT. Angereist waren die Handwerker aus dem hohen Norden in einem von Pferden gezogenen, um Wohnwagen umgebauten Pferdefuhrwerk. Den Umbau hatte Désiree Grebe, ihres Zeichens Zimmermeisterin, eigenhändig ausgeführt. Ihr Lebensgefährte ist Zimmergeselle. Anschließend halfen sie den Filmemachern bei deren Renovierung ihres Bauernhauses, dessen Kern bereits im Jahr 1599 errichtet wurde. "Auch bei uns haben wir Désiree und Nikola als gründliche Handwerker, sehr offen und total nett erlebt", erinnert sich Vivien Pieper gerne an die Begegnung mit den kreativen Gästen, Deren Weg führte schließlich weiter nach Ostfriesland, um dort Bauherren und anderen Interessierten ihre Dienste anzubieten. Die filmische Dokumentation ihres Aufenthaltes in der Heide; "Zimmerleute unterwegs mit 2 PS", ist am Donnerstag, 3. Mai, um 18.15 Uhr in der NDR-Reportagereihe "Typisch!" zu sehen. Fleißig unterwegs ist unterdessen auch wieder die Tangendorfer Filmcrew. Für Arte haben sie den Film "Schläge und Schweigen - Polnische Frauen begehren auf" über Gewalt an Frauen gedreht,...
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Tostedt: Bahnhof war drei Wochen lang ohne Aufzug

20. April 2018 - 17:30
bim. Tostedt. Die Freude bei Bahnfahrern, die am Tostedter Bahnhof auf den Fahrstuhl angewiesen sind, und bei Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam war groß, als die Deutsche Bahn Station & Service AG den Austausch des Aufzugs an Gleis 1 ankündigte, der seit Anfang des Monats erfolgt und bis August dauern soll. Während der Umbauarbeiten - so hieß es - könnten Fahrgäste den Bahnsteig am Gleis 3/4 weiterhin barrierefrei über die Rampe am Parkplatz Zinnhütte erreichen. Doch Pustekuchen. "Man freut sich den ganzen Winter darauf, bei warmen Temperaturen mal wegfahren zu können, und dann machen uns die Fahrstühle einen Strich durch die Rechnung", sagte Mirko Gau ganz enttäuscht. Der 33-jährige Heidenauer ist auf den Rollstuhl angewiesen. Mit seinem Begleiter Ulrich Liedtke wollte er am Dienstag bei sonnigem Wetter einen Ausflug machen. Allerdings ist nicht nur der Aufzug an Gleis 1 ausgebaut. Der auf Gleis 3/4 funktionierte seit Anfang des Monats ebenfalls nicht. "Wenn dieser Aufzug ausfällt, geht gar nichts mehr. Vom Gleis 1 kommt man nach Bremen, an Gleis 3 und 4 in Richtung Bremen und Hamburg", erläuterte Mirko Gau. Ulrich Liedtke hatte zuvor bereits mehrere Telefonate geführt in der Hoffnung auf Hilfe. Immerhin wirbt die Deutsche Bahn auf einem Zettel am Aufzugschacht damit, dass mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sich spätestens einen Werktag vorher an die DB-Mobilitätsservicezentrale unter Tel. 0180-6 512 512 wenden könnten. "Ich habe dort angerufen. Bei dem 40-minütigen Gespräch bin ich mit verschiedenen Stellen verbunden worden und bekam letztlich die Auskunft, dass keinerlei Hilfe möglich sei, weil es kein Personal gebe - auch nicht in Buchholz und Rotenburg", berichtet Ulrich Liedtke. Wie berichtet, war allein im Jahr 2014 der Aufzug an Gleis 1 neun Mal und der an Gleis 3/4 30 Mal defekt. Zuletzt wollte die Bahn-Pressestelle keine Angaben mehr zur Häufigkeit der Ausfälle machen. In der Gesamtauswertung sei der Aufzug zu Gleis 1 störanfällliger...
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Vogelschutz statt Baumriese

20. April 2018 - 17:30
VNP fällt Bäume für Wiesenvogel-Schutzprojekt / Landkreis war informiert. (mum). Ist es das schlechte Gewissen? Der Verein Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide (VNP) hat für Montag zu einem Pressetermin nach Döhle (Samtgemeinde Hanstedt) eingeladen. Dort möchte Geschäftsführer Mathias Zimmermann erklären, worum es beim Wiesenvogel-Schutzprojekt geht. Zimmermann und der VNP waren zuletzt Ziel massiver Kritik geworden. Wie berichtet, ließ der VNP mindestens 56 Eichen, davon 33 mit einem Durchmesser von mindestens 45 Zentimeter, eine große Buche, zehn Kiefern sowie 15 Erlen und Birken mitten im Naturschutzpark fällen. Wie VNP-Mitarbeiter Steffen Albers jetzt mitteilte, stand der massive Eingriff in die Natur im Zusammenhang mit eben diesem Wiesenvogel-Schutzprojekt. "Hier geht es darum, ehemals offene Grünland- und Heideflächen, die im Laufe der Jahrzehnte verbuscht sind, von Bäumen und Gehölzen zu befreien", so Albers. "Pastor Bode würde sich im Grab umdrehen", hatte Kathrin Jordan vom Ortsverband Hanstedt/Salzhausen der Grünen die Aktion im WOCHENBLATT kritisiert. Und auch der Landkreis Harburg ist nicht begeistert. "Die Maßnahme war zwar genehmigt", sagt Landkreis-Sprecher Bernhard Frosdorfer. Allerdings habe man diese nicht bis ins Detail besprochen. "Das werden wir in Zukunft sicherlich anders regeln." Auch in Wilsede hat ein Kahlschlag in der denkmalgeschützten Ortsmitte stattgefunden. Dort sollen mindestens 20 ortsbildprägende, zum Teil 200 Jahre alte Eichen und Buchen gefällt worden sein. "Für einen Verein, der sich auf dem Schutz der Natur begründet, maßgeblich von Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Steuergeldern lebt, hat diese Baumfällaktion einen sehr bitteren Beigeschmack", kritisiert Sabine Wolansky, Garten- und Landschaftsgestalterin aus Buchholz, die Maßnahme. Laut Albers seien die Buchen und Eichen dort ausschließlich aus Verkehrssicherungsgründen entnommen worden. VNP sind Vögel wichtiger als alte...
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So viel Luftfahrt steckt in den Landkreisen Stade und Harburg

20. April 2018 - 17:00
Die Luftfahrtunternehmen der ganzen Welt präsentieren sich nächste Woche in Berlin. In der Region Stade/Harburg spielt die Luftfahrt eine bedeutende Rolle. Airbus und viele mittelständische Unternehmen sorgen für Innovationen (ts). Bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) vom 25. bis 29. April in Berlin zeigen mehr als 1000 Aussteller ihre neuesten Technologien. 30.000 Menschen arbeiten in Niedersachsen in der Luftfahrtbranche. Das Bundesland bildet zusammen mit Hamburg und Bremen den drittgrößten zivilen Luftfahrtstandort der Welt. Die Landkreise Stade und Harburg sind ein wichtiger Bestandteil dieser Luftfahrt-Gemeinschaft. Seitenleitwerke für alle Airbus-Flugzeugtypen, Testgeräte für Lufthansa und Drohnen, die Dächer inspizieren: Dafür und viel mehr steht der Luftfahrtstandort Stade/Harburg. Um die Airbus-Werke in Stade und Buxtehude haben sich Unternehmen auf verschiedene Technologien spezialisiert. Zusätzlich zu diesem industriellen Komplex haben sich kleine und mittelständische Unternehmen in der Allgemeinen Luftfahrt (Fachjargon: General Aviation) etabliert. Sie entwickeln kleine Flugzeuge oder sind Dienstleister für verschiedene Luftfahrtunternehmen. Die kleinen Unternehmen bringen Innovation in den Markt "Diese kleinen Unternehmen bringen schnell Innovation in den Markt", beschreibt Norbert Steinkemper ihre Bedeutung. Der Projektmanager der Landesinitiative Niedersachsen Aviation, der in Winsen lebt, vermittelt Kontakte, bringt die Unternehmen der Branche zusammen und fördert den Wissenstransfer. Niedersachsen Aviation ist die Initiative des Landes Niedersachsen zur Unterstützung der Luft- und Raumfahrtindustrie. Diese Beispiele zeigen, wie viel Luftfahrt in den Landkreisen Stade und Harburg steckt: Mit annähernd 2.000 Mitarbeitern ist Airbus der größte Arbeitgeber im Landkreis Stade. Dazu kommen 500 Beschäftigte in den Zulieferbetrieben. Stade gilt als das Kompetenzzentrum für ultraleichte...
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Familiendrama "Gespenster" mit Anja Kruse wird in Winsen aufgeführt

20. April 2018 - 12:21
ce. Winsen. Schonungslose Kritik an Ehe, Kirche und Inzest übt das bekannte Familiendrama "Gespenster" von Henrik Ibsen, das am Mittwoch, 25. April, um 20 Uhr in der Winsener Stadthalle (Luhdorfer Straße 29) aufgeführt wird. Unter der Regie von Peter M. Preissler sind auf der Bühne die beliebten Schauspieler Anja Kruse, Michael N. Kühl, Sarah Maria Besgen, Ralf Komorr und Sebastian Sash zu erleben. Veranstalter ist der Kulturverein Winsen. Auf Helene Alvings Gut spukt es. Doch handelt es sich um sehr weltliche Gespenster, die dort umgehen: Wiedergänger (Ibsens Originaltitel lautet "Gengangere") aus einer verdrängten Vergangenheit, die im Handlungsverlauf allmählich ans Licht treten. Die eigentliche Hauptperson, Patriarch Alving, ist zu Stückbeginn längst tot. Das dunkle Erbe des Kammerherrn aber enthüllt sich erst jetzt. Ihren Sohn Osvald hat Alvings Frau schon als Kind aus dem Haus gegeben, damit er die Ehrfurcht vor seinem Vater nicht verliert und mit der Lüge aufwächst, sein Vater sei ein Ehrenmann. Das Kind der Dienstmagd, das diese von Helenes Mann bekommt, zieht sie auf, lügt die Schmach tot und kauft dem Kind einen falschen Vater. Jahre später soll dem Patriarchen Alving ein Denkmal gesetzt werden, und der inzwischen erwachsende Sohn Osvald kehrt aus Paris, wo er als Maler lebt und arbeitet, heim. Helene Alving ist hin- und hergerissen zwischen der eigenen Sehnsucht nach Wahrheit und Freiheit und den von ihr fälschlicherweise in die Welt gesetzten Illusionen ihres Sohnes. Sie beginnt, Position zu beziehen gegen die bürgerliche Gesellschaftsordnung, ihre Konventionen, Pflicht- und Eheauffassungen - eben gegen ihre "Gespenster“. Sie kämpft auch gegen den Moralprediger. An der Seite des Sohnes geht Helene Alving sogar so weit, dass sie vor dem Tabu einer Ehe Oswalds mit seiner Halbschwester nicht zurückscheut. Sie ist nun auf der Seite der "Lebensfreude“. Das Lügen hat ein Ende. Doch dann taucht der falsche Vater auf und nimmt das verkommene...
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Infotag zu Beratungsmöglichkeiten an Berufsbildenden Schulen Winsen

20. April 2018 - 12:21
ce. Winsen. "An wen kann ich mich wenden?" ist der Titel einer großen Informationsveranstaltung für alle interessierten Lehrer und Schüler, zu der die Berufsbildenden Schulen Winsen (Bürgerweide 20) am Donnerstag, 26. April, von 9 bis 12 Uhr in ihre Pausenhalle einladen. Folgende Einrichtungen und -organisationen aus dem Landkreis Harburg präsentieren sich auf dem Markt der Möglichkeiten: Berufsberatung der Arbeitsagentur, AWO, Diakonisches Werk, Erziehungsberatungsstelle, Grone Schule, Jugendgerichtshilfe, Jugendhilfe der Stadt Winsen, Jugendwerkstatt "KOMM", Kinderheim Forellenhof, Landkreis Harburg, Opferhilfe, Polizeiinspektion Harburg, Pro Familia, Reso-Fabrik sowie die Stiftung Medien- und Onlinesucht.
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168 Hilfspakete für Bulgarien wurden in Garstedt gepackt

20. April 2018 - 12:20
ce. Garstedt/Hanstedt. Insgesamt 168 Pakete à zehn Kilogramm mit gespendeten Grundnahrungsmitteln für Bedürftige im bulgarischen Sliven wurden jetzt vor dem Edeka-Markt von Volker Meyer in Garstedt gesammelt. Gestartet hatte die Sammelaktion zum wiederholten Mal die Auslandshilfe der Freien evangelischen Gemeinschaften (FeG) Norddeutschland unter der organisatorischen Leitung von Karin Bruns von der FeG Hanstedt. "Die Pakete werden vor Ort von Christen persönlich verteilt", so Bruns, die sich auf diesem Wege bei allen Spendern und Helfern herzlich bedankt. Der Hilfstransport nach Bulgarien mit ehrenamtlichen Fahrern startet am Freitag, 27. April. Infos unter www.auslandshilfe.de.
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Bezirksentscheid der Jüngsten

20. April 2018 - 7:00
TISCHTENNIS: Am Sonntag findet der Bezirksentscheid der Minimeisterschaften statt (cc). Nachdem die Sieger bei den Ortsentscheiden im Landkreis Harburg der Tischtennis-Minimeisterschaften ermittelt sind, steht am Sonntag, 22. April, für die Nachwuchsspieler der Bezirksentscheid auf dem Programm. Das Turnier wird vom Tischtennisbezirksverband Lüneburg in der Sporthalle am Scharnebecker Weg in Adendorf ausgetragen. Die Jungen und Mädchen der Altersklasse (AK) drei beginnen am Sonntag um 10:30 Uhr. Die Spieler der AK 2 starten erst um 11:30 Uhr. Anmeldeschluss ist jeweils 30 Minuten vor Turnierbeginn. Die Veranstaltung wird von Ute Morawetz, der Minibeauftragten des Kreisverbandes geleitet. In den Altersklassen (AK) 2 wurde die Qualifikationsquote von zwei auf drei Spieler erhöht. In diesem Wettbewerb geht es in den Jahrgängen 2007 und 2008 für Emil Lüllau (TSV Over-Bullenhausen), Johann Boike (VfL Jesteburg) und Tom Baberg (MTV Brackel) an die Tische. Bei den Mädchen dieser Altersklasse starten Evita Gosselk und Frieda Bohm (beide VfL Jesteburg), sowie Annabell Bruns vom MTV Fliegenberg. Bei den Teilnehmern der Jahrgänge 2009 und jünger (AK 3) sind Zoe Fitschen (SV Dohren) und Mats Hartmann (VfL Jesteburg) am Start. Zwischzeitlich wurden auch die beantragten Härteplätze (Wildcard) für die eigentlich nicht qualifizierten Defne Beneke (VfL Jesteburg) und Gabriel Lechel (TuS Fleestedt) genehmigt, die ebenso teilnehmen werden.
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Derbysiege für TSV Stelle und Eintracht Elbmarsch

19. April 2018 - 17:30
FUSSBALL: Alina Prüfer traf dreimal für den TSV (cc). In den beiden Kreisduellen der Fußball-Landesliga der Frauen siegten der TSV Stelle (3:1) und die Eintracht Elbmarsch (3:0). Am Sonntag, 22. April, 15 Uhr, erwartet der Tabellenzweite Buchholzer FC den VfL Lüneburg (Rang neun) zum Heim im Sportzentrum am Holzweg 8 in Buchholz. TSV Stelle – TuS Fleestedt 3:1 Im Nachholspiel, das am Mittwochabend in Stelle ausgetragen wurde, ging der Gastgeber bereits in der 10. Spielminute durch den Treffer per Kopfball von Alina Prüfer nach einer Flanke von Karina Eckhoff mit 1:0 in Führung. Eine Minute später konnte Annika Gerdau zum 1:1 für TuS Fleestedt ausgleichen. In der 32. Minute war es erneut Alina Prüfer, die auf 3:1 für den TSV erhöhte. Dabei bis es bis zur Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Fleestedt den Druck und drängte auf den Ausgleich. In der 75. Minute war es aber erneut Alina Prüfer, die Alina Prüfer, die einen perfekt abgelegten Pass von Chantal Nipko aus 18 Metern zum 3:1 in die Maschen setzte. Eintracht Elbmarsch – TuS Fleestedt 3:0 Schon am vergangenen Wochenende kamen die Fußballfrauen der Eintracht Elbmarsch zu einem 3:0-Heimsieg gegen TuS Fleestedt. Von Beginn an nahmen die Gastgeberinnen das Heft in die Hand, und gingen nach einem Eckball durch den Kopfballtreffer von Anne Wübbenhorst mit 1:0 (24. Minute) in Führung. Dem folgte das 2:0 (37.) durch Vanessa Plieschke. Nach der Halbzeitpause musste Elbmarsch-Torhüterin Wiebke Knippelberg sich mehrere Male strecken, um einen Anschlusstreffer der Gäste zu verhindern. In der Nachspielzeit war es Chantal Murek, die nach Zuspiel von Wübbenhorst zum 3:0 (90+1) traf.
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MTV Egestorf behauptet Tabellenführung

19. April 2018 - 16:12
(cc). Mit einem 3:0-Auswärtssieg am Mittwochabend beim MTV Ashausen-Gehrden hat der MTV Egestorf seine Tabellenführung in der Fußball-Kreisliga verteidigt. Die Tore: Florian Eggert (22. Minute), Pascal Lühr (45), und Lukas Lübberstedt (67.). Weiter spielten: TSV Heidenau - SG Estetal 1:2, VfL Jesteburg - TV Welle 3:0, SG Salzhausen-Garlstorf - Buchholzer FC 1:1, und MTV Ramelsloh - TV Meckelfeld II 3:2. Am Freitag, 20. April, spielen: TuS Nenndorf - SG Estetal (19.30 Uhr), und TuS Fleestedt - MTV Ramelsloh (20 Uhr).
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Fußball-Termine am Sonntag

19. April 2018 - 6:30
(cc). Zum Heimspiel in der Fußball-Landesliga empfängt der TV Meckelfeld (Rang 11) am Sonntag, 22. April, den Tabellenvierten SV Emmendorf. Anpfiff: 15 Uhr. Zeitgleich stehen in der Bezirksliga II zwei Kreisduelle auf dem Programm: Der TSV Auetal empfängt die Eintracht Elbmarsch, und beim SV Bendestorf ist der TSV Elstorf zu Gast. Weiter spielen am Sonntag – alle Spiele ohne Zeitangabe beginnen um 15 Uhr: Bezirksliga: TSV Winsen – TuS Eschede, MTV Borstel-Sangenstedt - TV Jahn Schneverdingen, SG Scharmbeck-Pattensen - SV Essel, VfL Maschen - MTV Soltau. Kreisliga: TV Meckelfeld II – MTV Egestorf (13 Uhr), MTV Borstel/S. II – FC Este (13 Uhr), MTV Ashausen/G. - Buchholzer FC, und VfL Jesteburg – SG Salzhausen/G.
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Handeloh: Es wird "ganz mozärtlich"

18. April 2018 - 17:00
bim. Handeloh. Unter dem Titel "tessitura ganz mozärtlich" gastiert das Hamburger Gesangsensemble "Tessitura Musiktheater Hamburg" am Sonntag, 22. April, um 17 Uhr in der Handeloher Nikodemus-Kirche, Kirchenstraße 9. Die Sängerinnen und Sänger widmen sich mit ihrem neuen Programm den Opern des großartigen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. Zu der Veranstaltung laden der Förderkreis der Kirchengemeinde sowie der Bürger- und Verkehrsverein Handeloh ein. Tessitura nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch Mozarts Werke Mitridate über die Gärtnerin aus Liebe, Idomeneo, Figaros Hochzeit, Don Giovanni, Cosi fan tutte, die Zauberflöte bis zur Oper La Clemenza di Tito. Alle Opern sind in einem Zeitraum von gut 20 Jahren entstanden. Am Piano lässt Irina Kolesnikova vergessen, dass Opern üblicherweise mit großer Orchesterbesetzung inszeniert werden. Gekonnt erklingen selbst die anspruchsvollen Chöre, Ensemblestücke und Arien mit großer Leichtigkeit. Durch feine szenische Elemente werden die unterschiedlichen Handlungen und Gefühle der Opern auf die Bühne gebracht. Unter der musikalischen Leitung von Dr. Hendrik Lücke singen Ulrike Baessler-Gutowski, Annette Fredrich und Antje Magnusson (Sopran), Michaela Tröster und Barbara Moszczynski (Mezzosopran), Gerd Bangert (Tenor) und Jens Harms (Bariton). • Der Eintritt ist frei, Spenden zugunsten der Ziele des Förderkreises sind willkommen.
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Hochzeitswald Heidenau: Paare trotzen dem Dauerregen

18. April 2018 - 15:00
bim. Heidenau. Diese Pflanzaktion wird allen Beteiligten sicherlich in Erinnerung bleiben: In strömendem Regen, aber dennoch gut gelaunt, brachten 17 Paare, die im vergangenen Jahr grüne, silberne, goldene oder diamantene Hochzeit feierten, am Samstag ihre Erinnerungsbäume im Heidenauer Hochzeitswald in die Erde. Walter Löll, der seit acht Jahren den Hochzeitswald betreut, war morgens noch voll im Stress, weil es diesmal Verzögerungen bei der Lieferung der Bäumchen gegeben hatte. Doch auf den engagierten Heidenauer ist Verlass. Er hatte für die Paare, die jeweils für ihren Baum verantwortlich sind, gut gemeinte Ratschläge. "Das Wässern ist gerade im ersten Jahr besonders wichtig", erläuterte Löll. "Mit Pflanzen ist es wie mit Beziehungen: Sie müssen gehegt und gepflegt werden, dann wachsen und blühen sie bestens", sagte Walter Löll zu den Paaren. Angelegt wurde der Hochzeitswald im Jahr 1990 auf Initiative des kürzlich verstorbenen Hermann Aldag vom Arbeitskreis Naturschutz. Auf dem rund 5.000 Quadratmeter großen Gelände an der Mühlenstraße gibt es nun 260 Bäume aus 88 verschiedenen Arten sowie 56 Obstbäume alter Sorten auf der Streuobstwiese. "Auf der Gemeindefläche wurden jetzt die letzten Obstbäume für die Streuobstwiese gepflanzt", berichtete Walter Löll. Da dort kein Platz mehr für weitere Bäume ist, wurde nun damit begonnen, auf einer von der Gemeinde im vergangenen Jahr erworbenen 12.000 Quadratmeter-Fläche die ersten zwölf Laubbäume zu pflanzen. Diese Paare pflanzten am Samstag einen Baum: • Grüne Hochzeit: Miriam und Andreas Westphal (amerikanische Rot-Eiche), Anja und Christian Hillbring (Platane), Rieke und Tobias Blauciak (Gold-Akazie), Katrin und Patrick Fahrman (Blasenesche), Birte und Lorenz Lohmann (Ahornblättrige Platane), Ann-Kathrin und Achim Kröger (Jonathan), Melanie und Dennis Schulz (Gala) sowie Wiebke und Danny Heitmann (Vielblütiger Apfel). • Silberne Hochzeit: Esther und Burkhard Brandt (Hainbuche), Anette und Jörn Randt...
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Heimspiel für den MTV Tostedt

18. April 2018 - 15:00
(cc). Zum Heimspiel in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Frauen empfängt die noch um den Klassenerhalt kämpfte Mannschaft des MTV Tostedt am Samstag, 21. April, den DJK Offenburg. Beginn 16 Uhr, Halle Poststraße. "Mit dem Heimsieg gegen Uentrop im Rücken wollen wir am Samstag in heimischer Sporthalle den erstarkten Tabellennachbarn aus Offenburg auf Distanz halten", verspricht MTV-Abteilungsleiter Michael Bannehr.
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