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Hunderte Besucher kamen zur Ausbildungsbörse in der Buchholzer Empore

19. Januar 2019 - 18:57
ce. Buchholz. "Das bringt mich weiter!" lautete das Motto der Ausbildungsbörse, die die Agentur für Arbeit Lüneburg-Uelzen und das Jobcenter des Landkreises Harburg am Samstag zum wiederholten Male in der Buchholzer Empore veranstalteten. Und einmal mehr hielt der Slogan, was er versprach. Hunderte Jugendliche aus der Region informierten sich - teilweise in Begleitung ihrer Eltern - bei den rund 50 Ausstellern aus erster Hand über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in Berufen vom Kaufmann über die Gastronomie bis zum Handwerk. "Ich bin gerne kreativ und arbeite gerne mit Menschen zusammen", erklärte Janina (13) aus Rosengarten, die sich am Stand von Möbel Kraft nach einem Praktikum als Gestalterin im visuellen Marketing erkundigte. Ihr 17-jähriger Bruder Julian war auf der Suche nach einem dualen Studium im Bereich Groß- und Außenhandelskaufmann bereits an einem anderen Messestand fündig geworden. Die Geschwister und auch ihre Eltern, Heike und Simone Drevs, fanden die Börse "total klasse, denn man kann hier mit Firmenchefs und Ausbildern in lockerer Atmosphäre ins Gespräch kommen". "Für uns ist dies eine der tollsten Ausbildungsmessen, an denen wir teilnehmen", war Möbel-Kraft-Abteilungs- und Ausbildungsleiter Fevzi Yavsan von der Resonanz begeistert. "Im vergangenen Jahr hat sich hier bei uns ein junger Mann über Jobs in unserem Unternehmen informiert. Aufgrund seiner guten Qualifikationen haben wir ihn bald darauf als Auszubildenden eingestellt." "Bei uns waren etwa 20 junge Leute am Stand. Wir hatten auf etwas mehr gehofft, sind aber zufrieden", sagten AOK-Ausbildungsleiter Matthias Hahn sowie seine "Azubis" Johanna Schledemann und Julia Kößler. Das Trio gab Interessierten Einblicke in die Arbeit des Sozialversicherungsfachangestellten. "In diesem Beruf ist der Bedarf an Nachwuchs sehr hoch", so Hahn. Zu den 15 Ausstellern, bei denen sich Besucher der Börse für anschließende Betriebsbesichtigungen anmelden konnten, gehörte auch der Ambulante...
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Gelungenes Jugendturnier in Hollenstedt

19. Januar 2019 - 15:00
FUSSBALL: Team des TSV Havelse nimmt den Pokal als Turniersieg mit (cc). Mit einem großen U14-Fußball-Jugendturnier (Jahrgänge 2005 und 2006) in den Max-Schmeling-Hallen startete die JSG Este-Tostedt in die neue Hallensaison. Das Turnier mit insgesamt 16 Mannschaften aus 14 Vereinen richtete die JSG gemeinsam mit dem Harburger TB aus. Nach spannenden und fairen Spielen sicherte sich am Ende das Team des TSV Havelse bei Hannover mit einem 2:1-Finalsieg gegen die Spielvereinigung Ahlerstedt-Ottendorf den Siegerpokal. Das Spiel um Platz drei gewann TeBe Berlin mit 2:1 gegen den FC Hansa Rostock. Eine weitere Überraschung beim Turnier war der 1:0-Erfolg im Spiel um Platz fünf des Harburger TB gegen den FC Süderelbe. Die beiden Nachwuchsteams der gastgebenden JSG Este-Tostedt (Kreisliga Harburg) belegten als Gastgeber die Plätze 15 und 16. „Damit hatten wir auch schon gerechnet. Denn alle anderen teilnehmenden Mannschaften spielen einige Klassen höher“, sagte Mit-Organisator und JSG-Trainer Philipp Mahnke.
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Kreistitelkämpfe in Luhdorf

19. Januar 2019 - 12:00
(cc). Die Hallen-Kreismeisterschaften der Ü40-Fußballer findet am 16. Februar in der Peter-Wind-Halle in Luhdorf statt. der Sieger qualifiziert sich für die Niedersachsenmeisterschaft.
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Hallenturnier beim TSV Heidenau

19. Januar 2019 - 10:30
(cc). Der TSV Heidenau veranstaltet sein Fußball-Hallenturnier um den Allianz-Winter-Cup am Samstag, 26. Januar, in der Sporthalle Am Sportplatz 13 in Heidenau. Teilnehmen werden zehn Mannschaften, die in zwei Gruppen die Vorrunde ausspielen werden. Anschließend findet die Endrunde statt. Das Finale steigt voraussichtlich um 18.15 Uhr. Am Abend des Turniertages findet in der Schützenhalle eine Players Night statt. "Der Eintritt zum Hallenturnier und auch zur Players Night ist frei", berichtet TV-Manager Rolf Di Vito. Folgende Mannschaften haben ihre Teilnahme zugesagt, die in zwei Gruppen eingeteilt wurden: Gruppe A: FSV Tostedt, TSV Buchholz 08 Amateure, TSV Heidenau II, SV Wistedt und Wedel aus dem Bereich des Hamburger Fußballverbandes. Gruppe B : TSV Elstorf , TSV Heidenau, TV Welle, Buchholzer FC und der TUS Nenndorf.
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Silber und Bronze beim internationalen Rhein-Shiai in Nürburg

19. Januar 2019 - 10:00
(cc). Beim Karateturnier, dem "7. Internationale Rhein-Shiai" standen auch Kämpfer von Blau-Weiss Buchholz in der Nürburg-Arena auf dem Podest: Marie Krüger (U8, +120 cm) erreichte nach drei Kämpfen (2:0, 0:0 und 1:0) nach der Gruppenphase das Halbfinale, in dem sie sich mit 4:3 gegen Lara Müller aus Erfurt durchsetzen konnte. Im Finale musste die Buchholzer Nachwuchskämpferin den Sieg Vanessa Gröger aus Waltherhausen mit 2:0 überlassen, und wurde mit Silber belohnt. Karim Raad schied zwar nach der Gruppenphase in der U21 aus, gewann aber in der Leistungsklasse (-67 kg) seine Gruppenkämpfe (4:0, 7:2 und 8:0), und wurde erst im Halbfinale vom Iraner Alireza Ajdadi mit 1:5 gestoppt. Für Karim Raad gab es die Bronzemedaille. Seine Vereinskameraden Phillip Medenwald (U12, -32 kg), Tan Cia Bao Le (U12, -38 kg) und Christopher Kantelhardt (U21, -75 kg und Leistungsklasse -67 kg) konnten sich in der jeweiligen Gruppenphase nicht durchsetzen. "Beim Turnier wurden zum einen Kumite-Trainingseinheiten absolviert und zum anderen die Sieger in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen ausgekämpft", berichtete Blau-Weiss-Trainer Martin Weber.
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Stammtisch für Versicherungsopfer

19. Januar 2019 - 9:30
"Verein Direktversicherungsgeschädigte" (DVG) will Netzwerk ausweiten (os). Im Jahr 2015 begann der "Verein Direktversicherungsgeschädigte" (DVG) mit rund 50 Mitgliedern. Mittlerweile sind es bundesweit mehr als 2.000 Mitglieder, Tendenz stark steigend. Jetzt will der DVG, zu dem zahlreiche Bürger aus den Landkreisen Harburg und Stade gehören, sein Netzwerk ausbauen und richtet einen Stammtisch in Hamburg ein. Das erste Treffen findet am kommenden Mittwoch, 23. Januar, ab 18 Uhr im Restaurant Fischerhaus (St. Pauli Fischmarkt 40, 20359 Hamburg) statt. Zur besseren Planung werden Interessenten gebeten, sich bei Herbert Heins aus Hollenstedt (Landkreis Harburg) unter gmg-heins@online.de anzumelden. Wie berichtet, sehen sich bundesweit bis zu acht Millionen Rentner, viele in den Landkreisen Harburg und Stade, durch das „Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GMG), das im Jahr 2004 unter Ägide der SPD-Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt beschlossen wurde, betrogen. Arbeitgeber hatten für ihre Arbeitnehmer eine Direktversicherung abgeschlossen. Die von den Arbeitnehmern einbehaltenen Teile des Bruttogehaltes wurden mit einer pauschalierten Lohn- und Kirchensteuer sowie dem gültigen Arbeitnehmeranteil belegt. Bei der Auszahlung der Lebensversicherung mussten die Neu-Rentner dann noch einmal zahlen - und zwar die vollen Kranken- und Pflegekostenversicherungssätze. Viele Bürger müssen in Raten über einen Zeitraum von zehn Jahren fünfstellige Summen bezahlen. • Weitere Infos gibt es online unter www.dvg-ev.org.
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Landes-Fördermittel für den ÖPNV

19. Januar 2019 - 7:00
420.000 Euro fließen in den Landkreis Harburg, 1,08 Millionen Euro in den Landkreis Stade (os). Erneut profitieren Gemeinden aus den Landkreisen Harburg und Stade von Fördermitteln, die das Land Niedersachsen zur Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zur Verfügung stellt. Das teilt Dr. Bernd Althusmann, Niedersachsens Wirtschaftsminister und Landtagsabgeordneter für Seevetal, Rosengarten und Neu Wulmstorf, am Mittwoch anlässlich des ÖPNV-Förderprogramms für das laufende Jahr mit. Insgesamt werden landesweit 292 Einzelprojekte mit rund 96,6 Millionen Euro gefördert. Im Landkreis Harburg gibt es rund 420.000 Euro für drei Baumaßnahmen: In Drestedt (Fördersumme 82.280 Euro) werden die Bushaltestellen an der K40 ausgebaut. In der Gemeinde Otter (45.759 Euro) wird die Bushaltestelle an der Dorfstraße in Groß Todtshorn verlegt und barrierefrei neu gebaut. In Stelle sind für die Erweiterung der P+R- bzw. B+R-Kapazitäten am Bahnhof 343.992 Euro vorgesehen. "Durch die Integration des Landkreises Harburg in den Hamburger Verkehrsverbund wurde in der Vergangenheit eine Vielzahl von ÖPNV-Vorhaben bereits realisiert, was zu einem guten Standard bei der Infrastruktur in unserem Landkreis geführt hat", erklärte Wirtschaftsminister Althusmann. Das erkläre, warum weder der Landkreis noch die Kommunen weitere Anträge auf eine Landesförderung gestellt haben. Im Landkreis Stade gibt es rund 1,08 Millionen Euro für sieben Baumaßnahmen. In allen Fällen werden Haltestellen grunderneuert bzw. neu gebaut, und zwar in Apensen (acht Haltestellen, Fördersumme 178.200 Euro), Beckdorf (acht, 184.249 Euro), Fredenbeck (drei, 88.275 Euro), Jork (eine, 36.441 Euro), Oldendorf (zwei, 71.720 Euro), Sauensiek (acht, 236.500 Euro) und Buxtehude (acht, 287.983 Euro).
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Zukunftswerkstatt: Tag der offenen Tür

19. Januar 2019 - 0:00
os. Buchholz. Zu einem Tag der offenen Tür lädt die Zukunftswerkstatt Buchholz (Sprötzer Weg 33f) ein. Am Samstag, 26. Januar, können sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene von 10 bis 16 Uhr in der Werkstatt und im Labor über das aktuelle Programm des außerschulischen Lernstandortes informieren, an dem Schüler aus dem gesamten Landkreis Harburg für MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) begeistert werden sollen. Zudem können die Besucher selbst löten, mikroskopieren, programmieren und experimentieren. • Der Eintritt ist frei, weitere Infos unter www.zukunftswerkstatt-buchholz.de.
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IHK Lüneburg-Wolfsburg warnt vor "No-Deal-Brexit"

18. Januar 2019 - 21:00
Geschäftsführer Zeinert: "Wir sehen die wirtschaftlichen Auswirkungen mit großer Sorge" (os). Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg warnt vor einem ungeordneten EU-Austritt Großbritanniens. "Wir sehen die wirtschaftlichen Auswirkungen auf unserer Region mit großer Sorge", erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert. Nach monatelangen Verhandlungen hatte das britische Unterhaus am vergangenen Dienstag das von Premierministerin Theresa May ausgehandelte Brexit-Abkommen abgelehnt und damit einen geordneten Austritt aus der EU mit einer zweijährigen Übergangszeit für gescheitert erklärt. Ein Misstrauensvotum der oppositionellen Labour-Partei am Mittwoch überstand May allerdings. Sollte es keine weiteren Versuche geben, den "No-Deal-Brexit" abzuwenden, werde Großbritannien am 30. März, 0 Uhr, ohne Übergangsphase aus der EU austreten und wäre dann ein sogenannter Drittstaat, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Zeinert. "Speziell in unserer Region haben wir viele kleinere Unternehmen im Geschäft mit Großbritannien, die bislang ausschließlich im EU-Binnenmarkt tätig wird", sagt Zeinert. Ein harter Brexit würde die rund 230 Unternehmen im IHK-Bezirk, die Geschäftskontakte nach Großbritannien haben, "mit voller Wucht treffen, da sie bisher kaum Erfahrungen haben, Handel mit Drittstaaten abzuwickeln". Im Jahr 2017 exportierten Unternehmen aus Niedersachsen Waren im Wert von rd. 6,3 Milliarden Euro nach Großbritannien. Schon jetzt machten sich die Folgen des Brexit bemerkbar, betont Zeinert. Vergleiche man die Zahlen des Zeitraums Januar bis Oktober 2018 mit dem Vorjahrszeitraum 2017, ergebe sich eine Abnahme der Exporte um ca. 2,8 Prozent. Um betroffene Unternehmen zu unterstützen, plant die IHK Lüneburg-Wolfsburg eine Informationsveranstaltung am Montag, 25. Februar, in der Hauptgeschäftsstelle in Lüneburg (Am Sande 1). Infos bei Lars Heidemann unter Tel. 04131-742125 oder heidemann@lueneburg.ihk.de.
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Analoger Azubi-Austausch

18. Januar 2019 - 18:30
Anna Höflich initiiert Treffen im Buchholzer Jugendzentrum / Erste Veranstaltung am 24. Januar os. Buchholz. Der Austausch junger Menschen läuft heute oftmals über digitale Medien. Anna Höflich (19) geht einen anderen Weg und initiiert in Buchholz einen analogen Austausch für Auszubildende: Am kommenden Donnerstag, 24. Januar, ist das erste Treffen im Buchholzer Jugendzentrum (Juz, Rathausplatz 2) geplant. Beginn ist um 19 Uhr. "Mir fehlte der Austausch mit anderen Auszubildenden", berichtet Anna Höflich, die sich seit vergangenem Sommer in der Buchholzer Buchhandlung Slawski zur Buchhändlerin ausbilden lässt. Bei den Treffen, die nach geglücktem Start regelmäßig stattfinden sollen, können die Teilnehmer sich über ihren Alltag austauschen. "Es muss aber nicht zwangsläufig um die Arbeit gehen", sagt die Initiatorin. Auch alle anderen Themen können angesprochen werden. Die Treffen sollen auch Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermöglichen, sich bei den Auszubildenden über deren Erfahrungen in den verschiedenen Berufsfeldern auszutauschen. Per E-Mail stellte Anna Höflich den Kontakt zu Axel Kalauch aus dem Leitungsteam des Buchholzer Jugendzentrums her. Kalauch war sofort von der Idee begeistert und sagte zu, das Juz als Treffpunkt zur Verfügung zu stellen. • Um besser planen zu können, werden Interessierte gebeten, sich vor dem ersten Treffen beim Jugendzentrum unter Tel. 04181-214321 zu melden.
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Tarifvertrag für Friseure in Niedersachsen ab 2019 gültig - Lohndumping nicht mehr möglich?

18. Januar 2019 - 18:00
ah. Landkreis. Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Digitalisierung hat Anfang des Jahres zwei Tarifverträge des Friseurhandwerks in Niedersachsen für allgemeinverbindlich erklärt. Es handelt sich um den Entgelttarifvertrag für das Friseurhandwerk und um den Vertrag über Ausbildungsvergütungen. Beide Tarifverträge, die im Mai 2018 abgeschlossen wurden, sind somit für alle im Friseurhandwerk Beschäftigten, inklusive Lehrlinge, gültig.  Die in den Verträgen festgeschriebenen Vergütungssätze gelten sowohl für in der Innung organisierte als auch für nicht organisierte Friseurunternehmen. Jens Bahlburg, Obermeister der Friseur-Innung des Kreises Harburg, ist erfreut über diese Entwicklung. „Die Allgemeinverbindlichkeit ist geeignet, für die Beschäftigten des Friseurhandwerks eine angemessene Vergütung zu garantieren. Sie wird auch dazu führen, dass das vielfach in nicht organisierten Unternehmen festzustellende Lohndumping nicht mehr praktiziert werden kann. Der Stellenwert der Arbeit im Friseurhandwerk wird jetzt angemessen berücksichtigt." Mit 9,70 Euro Stundenlohn als Einstiegsgehalt für Berufsanfänger liegt die Vergütung oberhalb des gesetzlichen Mindestlohnes. Im weiteren Berufsleben haben die Berufsanfänger die Möglichkeit, von weiteren Vergütungssteigerungen zu profitieren. Der Ecklohn für einen Top-Stylisten, also für eine Gesellin oder einen Gesellen mit drei Jahren Berufserfahrung, beträgt 11,70 Euro pro Stunde. Ein Master-Stylist, also ein besonders qualifizierter Arbeitnehmer erhält nach diesem Tarifvertrag 15,80 Euro Vergütung je Stunde. Der Vorstand der Innung hofft, dass durch diese Allgemeinverbindlichkeitserklärung auch der Beruf des Friseures wieder an Attraktivität gewinnt und eine langfristige Nachwuchssicherung möglich ist.
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Tarifvertrag für Friseure ab 2019 gültig - Lohndumping nicht mehr möglich?

18. Januar 2019 - 18:00
ah. Landkreis. Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Digitalisierung hat Anfang des Jahres zwei Tarifverträge des Friseurhandwerks in Niedersachsen für allgemeinverbindlich erklärt. Es handelt sich um den Entgelttarifvertrag für das Friseurhandwerk und um den Vertrag über Ausbildungsvergütungen. Beide Tarifverträge, die im Mai 2018 abgeschlossen wurden, sind somit für alle im Friseurhandwerk Beschäftigten, inklusive Lehrlinge, gültig.  Die in den Verträgen festgeschriebenen Vergütungssätze gelten sowohl für in der Innung organisierte als auch für nicht organisierte Friseurunternehmen. Jens Bahlburg, Obermeister der Friseur-Innung des Kreises Harburg, ist erfreut über diese Entwicklung. „Die Allgemeinverbindlichkeit ist geeignet, für die Beschäftigten des Friseurhandwerks eine angemessene Vergütung zu garantieren. Sie wird auch dazu führen, dass das vielfach in nicht organisierten Unternehmen festzustellende Lohndumping nicht mehr praktiziert werden kann. Der Stellenwert der Arbeit im Friseurhandwerk wird jetzt angemessen berücksichtigt." Mit 9,70 Euro Stundenlohn als Einstiegsgehalt für Berufsanfänger liegt die Vergütung oberhalb des gesetzlichen Mindestlohnes. Im weiteren Berufsleben haben die Berufsanfänger die Möglichkeit, von weiteren Vergütungssteigerungen zu profitieren. Der Ecklohn für einen Top-Stylisten, also für eine Gesellin oder einen Gesellen mit drei Jahren Berufserfahrung, beträgt 11,70 Euro pro Stunde. Ein Master-Stylist, also ein besonders qualifizierter Arbeitnehmer erhält nach diesem Tarifvertrag 15,80 Euro Vergütung je Stunde. Der Vorstand der Innung hofft, dass durch diese Allgemeinverbindlichkeitserklärung auch der Beruf des Friseures wieder an Attraktivität gewinnt und eine langfristige Nachwuchssicherung möglich ist.
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Messe home²: Das Traumhaus für jede Lebenssituation finden

18. Januar 2019 - 18:00
(ah). Viele Menschen träumen vom eigenen Zuhause und haben jede Menge Ideen, wie es aussehen könnte: Für die Kleinen soll es viel Platz zum Spielen geben und die Großen wünschen sich eine geräumige Küche für Koch-Events mit Freunden. Zudem dürfen keine Schwellen vorhanden sein, über die Jung und Alt stolpern könnten. Vielleicht gönnt man sich auch das eine oder andere Extra. Wer renoviert oder baut, hat die Qual der Wahl. Einen umfassenden Überblick über Lösungen für zukunftsfähiges Bauen und Wohnen bietet die home² von Freitag bis Sonntag, 25. bis 27. Januar, auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress. Auf 15.000 Quadratmetern präsentieren rund 200 Aussteller die neuesten Trends und zeigen Ideen für clevere Raumgestaltung (Öffnungszeit 10 bis 18 Uhr, Tagesticket: 10 Euro, Kinder bis 16 Jahre: Eintritt frei, Eingang Karolinenstraße). Eines der Highlights ist der neu geschaffene "Marktplatz der Küche und des Bades", auf dem sich Immobilieninteressierte und Eigenheimbesitzer bei der Planung ihrer Traumküche sowie eines zukunftsfähigen Badezimmers beraten und inspirieren lassen können. Die home² greift damit zwei aktuelle Themen auf: Nach wie vor ist die Küche der Ort, wo sich Menschen am liebsten zusammensetzen. Geht es um die Ausstattung, gehört eine moderne Einbauküche für die meisten unbedingt dazu, sie belegt mit 78 Prozent Platz 1 auf der Wunschliste potenzieller Bauherren. Zudem legen immer mehr Bundesbürger Wert auf ein zukunftsfähiges Bad, das ihnen bis ins hohe Alter ein Maximum an Komfort bietet, 20 Prozent wollen ihr Bad altersgerecht umbauen. Mit welchen innovativen Lösungen sich ein zukunftsfähiges Bad geschickt umsetzen lässt, zeigen beispielsweise Geberit, Ellerbrock Bad und Küche sowie die Walter Wesemeyer GmbH. Gleich zwei der bekanntesten Anbieter von Küchenwelten in Norddeutschland sind mit Möbel Brügge und Möbel Schulenburg auf der home² vertreten. Von der offenen Wohnküche mit Kochinsel bis zu Varianten im traditionellen Landhausstil...
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Senioren-Wohnsitz Bendestorf: Wohnqualität erneut erhöht

18. Januar 2019 - 18:00
ah. Bendestorf. Im Alter möchte man so lange wie möglich in den eigenen Räumen wohnen, seine Wohnung nach eigenen Vorstellung einrichten und in einer angenehmen Umgebung wohnen. Möglich macht dies der Senioren-Wohnsitz Bendestorf (Eichenort 6-12, Tel. 04183-120, www.senioren-wohnanlage.de). Dieser wird in der zweiten Generation von der Familie Ettwig geführt. "Wir verbinden eigenständiges Wohnen in anspruchsvoller Atmosphäre mit umfangreichen kulturellen, gesellschaftlichen und gastronomischen Angeboten. Dabei legen wir Wert auf einen hohen Qualitäts- und Servicestandard", sagt Andreas Ettwig. Daher werden den Bewohnern immer wieder neue Wohn- und Serviceangebote offeriert. Momentan befinden sich die neuen Wintergärten im Bau. Über den Eingangsbereichen entstehen zwei Wintergärten, die allen Bewohnern zur Verfügung stehen. Die Wintergärten sind vollständig verglast, so dass sie eine helle und freundliche Atmosphäre vermitteln. "Die leichtgängigen Fensterelemente lassen sich fast vollständig öffnen, sodass bei entsprechender Witterung ein Sitzplatz wie im Freien entsteht", sagt Andreas Ettwig. Die Bewohner haben von den Wintergärten einen freien Blick in die Umgebung. Die Räume werden zudem mit einer Glaswand zum übrigen Wohnbereich abgegrenzt. "Diese Wintergärten verhelfen zu einem weiteren Wohlfühlfaktor in unserem Senioren-Wohnsitz. Sie können jederzeit genutzt werden und bieten schöne Plätze zur Entspannung", sagt Andreas Ettwig. Bereits Ende vergangenen Jahres wurde das Hallenschwimmbad neu gestaltet, das von den Bewohnern zur Förderung der Gesundheit gern genutzt wird. Angeschlossen daran befindet sich eine Sauna mit finnischen Ofen sowie ein Therapie-Raum für Massagen und andere Wellness-Anwendungen. • Wer sich für eine der Ein- und Zweizimmer-Wohnungen interessiert, kann sich an die Verwaltung des Senioren-Wohnsitzes Bendestorf unter Tel. 04183-120 wenden.
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Tipps, mit denen man Geld sparen kann

18. Januar 2019 - 18:00
(ah). Wann sollte man Heizöl kaufen? Diese Frage stellen sich Hausbesitzer immer wieder. Ist Heizöl im Sommer günstiger? Und sollte man Heizöl in kleinen Mengen kaufen? Oft ist es schwer vorherzusagen, ob man jetzt Heizöl kaufen oder noch warten sollte. Wer aber sparen möchte, sollte diese Tipps beherzigen. 1. Auf versteckte Kosten achten Wer den Preis im Internet ermittelt: Achten Sie beim Heizölkauf auf sogenannte "versteckte" Kosten. Oft werden zusätzliche Kosten erst nach der ersten Preisermittlung angezeigt. Schauen Sie daher vor der Bestellung immer noch einmal auf den Endpreis. Ihr regionaler Heizöllieferant nennt Ihnen auf Nachfrage den Endpreis. Heizölpreise enthalten keine versteckten Aufschlägen oder Zusatzkosten. Sie werden pro gelieferten Liter berechnet. Vertrauen Sie Ihrem Lieferanten vor Ort. 2. Premium-Qualität kaufen Eine oft gestellte Frage lautet: "Premium-Heizöl ist teurer als die Standard-Variante, wie kann man damit sparen?"  Premium-Heizöl ermöglicht bei deutlich geringerem Verbrauch eine erhöhte Wärmeergiebigkeit. Es verbrennt fast vollständig, was Rußablagerungen verringert. Ihre Kosten für die Wartung und teure Reparaturen werden dadurch verringert. Die längere Lagerfähigkeit ermöglicht es, dass Sie den Heizöltank zu günstigen Konditionen befüllen können, auch wenn die nächste Heizperiode noch nicht bevorsteht. 3. Wann Heizöl kaufen? Den optimalen Kaufzeitpunkt finden Ihr Vorteil mit einer Ölheizung liegt in der eigenen Heizölbevorratung. Der Zeitpunkt für den Kauf von Heizöl kann individuell gesteuert werden und wirkt sich so über die Kosten für die Heizperiode aus. Der richtige Kaufzeitpunkt kann zwischen 300 und 450 Euro Ersparnis pro Jahr bedeuten, wenn man eine Bestellmenge von 3.000 Liter zugrunde legt und die Tatsache, dass innerhalb eines Jahres die Heizölpreise zwischen zehn und 15 Euro pro 100 Liter schwanken können.  Statistiken bringen es an den Tag: Heizöl ist im Sommer nicht billiger als...
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"Ernährungsberatung ist hanebüchener Blödsinn!"

18. Januar 2019 - 17:30
Der Wissenschaftsjournalist Udo Pollmer möchte mit "Ernährungs-Mythen" aufräumen as. Nenndorf. Tschüss Gemüsesticks und Vollwertkost, willkommen Pommes und Pizza: Geht es nach Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker und Wissenschaftsjournalist, können Diät-Geplagte aufatmen. "Es gibt keine allgemein gültigen Ernährungsregeln", ist Pollmer überzeugt. Kein Mensch sei genetisch gleich, die Wahrscheinlichkeit, die Wirkung von Nahrungsmitteln richtig vorherzusagen, sei "geringer als ein Sechser im Lotto", so Pollmer. "Ernährungsberatung ist hanebüchener Blödsinn!" Auf der Mitgliederversammlung des Maschinenring Harburg referierte der für seine von gängigen Lehren abweichenden Aussagen umstrittene Ernährungsexperte im Gasthaus Böttcher in Nenndorf in einem launigen Vortrag über "Ernährung als Ersatzreligion: Wahn statt Wissen" und räumte mit "Mythen" zur gesunden Ernährung auf. Pollmer, der u.a. in den 1990er Jahren Diplom-Ökotrophologen ausgebildet hat, hält wenig von Vollkorn, salzarmer und pflanzenreicher Kost - Regeln, wie sie z.B. die Deutsche Gesellschaft für Ernährung herausgibt. "Angesichts der ständig wechselnden Empfehlungen, Warnungen und Diäten für und gegen alles und jedes und eingedenk der Tatsache, dass bisher nichts zufriedenstellend funktioniert hat – sonst bräuchte man ja nicht ständig was Neues – ist unschwer erkennbar, dass die Heerscharen von Experten stark überfordert sind. Die drehen die Ratschläge über die Jahrzehnte je nach Zeitgeist wie die Fähnchen im Wind. Wer will denen noch etwas glauben?" Die Stoffwechselunterschiede von Mensch zu Mensch sind, so Pollmer, enorm - nicht alle können alles gleich gut verwerten und vertragen. Zur Verdeutlichung führt er als Beispiel den Typen des Nomaden an, der viel Fleisch benötigt, Obst, Gemüse und Kohlehydrate jedoch nicht so gut verträgt. Der "Sammler und Jäger" hingegen könne Pflanzenstoffe gut verwerten. Der Lebensmittel-Experte warnt aber vor Verallgemeinerungen: "Computer sind kompliziert, ihre...
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WOCHENBLATT-Serie (IV): So erlebten Leser den Jahrhundertwinter 1978/1979

18. Januar 2019 - 17:30
"Obsthof-Plantagen massiv betroffen" ce. Landkreis. Den Jahrhundertwinter 1978/1979 "hautnah mitbekommen" hat wie viele andere Menschen in der Region auch Claus Viets aus Rade. "Wir waren als Obsthof massiv betroffen, ebenso von der Feuerwehr und auch natürlich als 'normale' Bürger" erinnert sich Viets. Die Familie betreibt einen Obsthof, und Claus Viets engagierte sich damals und auch viele weitere Jahrzehnte in der örtlichen Feuerwehr. "In unseren Plantagen traten erhebliche Schäden auf, weil Kaninchen über die Schneewehen unsere zwei Meter hohen Zäune überwinden konnten und dann alles erreichbare Holz anfraßen", so Viets. Zwei Tage lang versuchten er und ein paar Helfer vergeblich, den Schnee zu beseitigen, der schließlich an der B3 bis zu vier Meter hoch lag. Viets, der damals stellvertretender Ortsbrandmeister von Rade war, gelang es schließlich, Bergepanzer zur Räumung der Straßen in das Dorf zu holen. Zudem leistete die Feuerwehr Amtshilfe für die Autobahnpolizei, als die Abfahrten der A1 einige Stunden gesperrt werden mussten, damit die B3 in Richtung Buxtehude geräumt werden konnte. Viele LKW-Fahrer mussten einen Umweg über Hollenstedt und Dibbersen in Kauf nehmen, bis sie die Autobahn verlassen konnten. "Die Diskussionen mit einigen Fahrern waren schon heftig. Alles spielte sich in einem heftigen Schneetreiben ab", blickt Claus Viets zurück. Iglu-Bau auf der Terrasse • "Wenn ich die Bilder von vor 40 Jahren heute in den Medien sehe, denke ich, bei uns war es wahrscheinlich nicht so schlimm, wie es derzeit in Bayern und Österreich ist", sagt Zweta Schmidt aus Buchholz. Ihren inzwischen verstorbenen Ehemann Wolfgang ließ die "weiße Pracht" Ende der 1970er Jahre kreativ werde: Er schaufelte die schweren Schneemassen runter vom Balkon, baute daraus auf der Terrasse ein Iglu - und setzte sich fürs Foto "obenrum" nur mit einem Unterhemd bekleidet hinein. Wolfgang Schmidt arbeitete damals als Diplom-Ingenieur und seine...
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Wohnungsbaugesellschafts-Neubau in Salzhausen soll im September fertig sein

18. Januar 2019 - 17:30
ce. Salzhausen. "Hier wurde erstklassiges Handwerk abgeliefert!" Voll des Lobes war Joachim Thurmann, Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft für den Landkreis Harburg (KWG), als jetzt für deren erstes Projekt in Salzhausen Richtfest gefeiert wurde. Die Tatsache, dass die "erstklassigen Handwerker" von der KWG bislang weitgehend nicht aus dem Kreis Harburg rekrutiert wurden, hatte Thurmann zuvor damit begründet, dass man vor allem zwecks Kosteneinsparung auf bewährte Handwerker-Teams gesetzt habe. Zahlreiche Vertreter der beteiligten Betriebe und aus der lokalen Politik waren der Einladung zum Richtfest gefolgt. Im Neubau an der Lüneburger Straße entstehen im Rahmen der KWG-Initiative für bezahlbares Wohnen insgesamt zehn Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen mit Flächen zwischen etwa 50 und rund 80 Quadratmetern. Der Quadratmeter kostet 8,50 Euro Miete. "Der Preis liegt durchaus im ortsüblichen Rahmen", so Samtgemeinde-Bürgermeister und Gemeindedirektor Wolfgang Krause. Begleitet wurde er von Ortsbürgermeisterin Elisabeth Mestmacher und deren Stellvertreter Burkhard Schaedel. Die Fertigstellung des Hauses ist voraussichtlich im September geplant. "Es gibt schon viele Interessenten für die Wohnungen. Mietverträge werden wir aber erst abschließen, wenn alles fertig ist", erklärte Joachim Thurmann auf WOCHENBLATT-Anfrage. Insgesamt etwa 800 bezahlbare Wohnungen wolle die Gesellschaft in den nächsten vier bis fünf Jahren im Landkreis errichten. Mit dieser Ankündigung ruderte Thurmann etwas vom ursprünglich einmal gesetzten Ziel zurück, rund 1.000 Wohneinheiten schaffen zu wollen.
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Ein Jahr mit vielen Herausforderungen

18. Januar 2019 - 17:30
Mitgliederversammlung des Maschinenrings as. Nenndorf. "2018 war ein Jahr mit vielen Herausforderungen für die Landwirtschaft. Vor allem das Wetter hat uns gefordert", berichtete Andreas Hastedt, Geschäftsleiter des Maschinenring Harburg, auf der Mitgliederversammlung des Maschinenring. Das nasse Frühjahr und der trockene Sommer und Herbst bescherten den Landwirten schwache Erträge. Dementsprechend war die Ernte von Stroh, Getreide und Mais "entspannt wie noch nie", so der Geschäftsleiter. Auch die Zuckerrübenernte war aufgrund der Trockenheit schwierig. Der Fachkräftemangel beschäftigt nach wie vor die Landwirtschaft. "Mitarbeiter zu finden und zu halten bleibt eine Herausforderung", so Hastedt. "Das ist der größte Wachstumshemmnis-Faktor überhaupt!" Der Strukturwandel werde zudem von zunehmenden Dokumentationszwängen beschleunigt. Sorge bereitet dem Maschinenring auch die Stimmung in Medien, Politik und Gesellschaft. "Wir Landwirte haben wenig Lust auf die ständigen Diskussionen mit Bürgern. Die Landwirtschaft ist ein Grundpfeiler der Wirtschaft", betonte der Vorsitzende Karl-Siegfried Jobmann. Umso wichtiger sei es, in die Öffentlichkeitsarbeit zu investieren. Die Mitgliederzahl bleibt mit 694 Mitgliedern stabil. Auch der Umsatz hat sich mit 10,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (10,5 Millionen Euro) kaum verändert. Der Haushaltsabschluss weist einen Gewinn von 16.548 Euro auf. Bei den turnusgemäßen Wahlen wurden die Vorstandsmitglieder Jürgen Maack (stv. Vorsitzender) und Stefan Isermann im Amt bestätigt. Kassenprüfer Wiebe van Gunst scheidet aus, seine Nachfolge tritt Dustin Seckerdieck an. Weiterhin wurden Carsten Heitmann, Peter Hinze, Hendrik Hartig, Ottmar Petersen und Dirk Schmanns erneut in den Beirat gewählt. Lutz Marquardt ersetzt Klaus Köllmann im Beirat.
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Posse um die Rosengartenstraße

18. Januar 2019 - 17:30
K52 wird instand gesetzt / Fahrbahn soll im April fertig sein as. Sieversen. Umherfliegender Rollsplit, Spurrillen und loser Untergrund - die Rosengartenstraße befindet sich derzeit in einem katastrophalen Zustand. Vor etwa vier Wochen wurde auf dem Teilstück zwischen Rastplätzen und Waldschänke die Fahrbahn in Richtung Sieversen erneuert - und dabei offenbar verschlimmbessert. Auch wenn an dieser Stelle für die Straßenarbeiten die Geschwindigkeit bereits von 70 auf 50 km/h reduziert wurde, ist das Fahren dort derzeit ein Gräuel. Insbesondere Pendler sind davon am stärksten betroffen. "Wann hat die 'Rosengartenstraße-Posse' endlich ein Ende?", fragt WOCHENBLATT-Leser Hanno Herenz. "Hier wurde nicht sauber gearbeitet", räumt Kreissprecher Bernhard Frosdorfer ein. Die Fahrbahndecke war beschädigt und wird deshalb oberflächlich im Kaltbauverfahren instand gesetzt. Diese Arbeiten wurden Ende des vergangenen Jahres begonnen, mussten jedoch witterungsbedingt abgebrochen werden. "Die Fahrbahndecke war noch zu weich, als sie freigegeben wurde", so Frosdorfer, "deshalb haben sich die Spurrillen gebildet". Das ausführende Unternehmen wurde bereits vom Landkreis mit der Nachbesserung beauftragt. Da die Instandsetzung der Fahrbahn noch nicht abgeschlossen ist, bleibt die Geschwindigkeitsbegrenzung vorerst bestehen. Immerhin: der Kreissprecher kündigte an, dass der lose Split schnell entfernt werden soll. Im April soll die Fahrbahn dann fertig sein - sofern das Wetter mitspielt.
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