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Thorsten Schneider: „Wir spielen nicht wie ein Absteiger!“

20. Oktober 2017 - 19:42
FUSSBALL: Trainer des Oberligisten Buchholz 08 ist trotz schwachen Saisonstarts optimistisch (cc/os). Ein Drittel der Saison ist vorbei und Fußball-Oberligist TSV Buchholz 08 ist mit lediglich sieben Punkten aus elf Spielen Tabellenvorletzter. So eine Situation würde viele Vereins-Bosse unruhig werden lassen. Doch in Buchholz bleibt man entspannt: „Wir werden in Ruhe weiterarbeiten“, erklärt Ligamanager Simon Beecken. Auch 08-Trainer Thorsten Schneider sieht keinen Grund zur Panik: „Dafür bin ich der falsche Ansprechpartner. Die Mannschaftsleistung beim 3:0 vor einer Woche in Pinneberg war doch absolut überzeugend.“ In den elf zurückliegenden Liga-Spielen habe sein Team nur zwei schwache Partien abgeliefert. Das war gegen Sasel und Condor. „In den anderen Partien konnten wir in allen Bereichen mithalten. Es fehlte nur das Quäntchen Glück, um den ein oder anderen Punkt mehr zu holen“, betont Schneider. Arbeiten muss Nullacht an seiner Chancenverwertung: „Ja, es war auch die Abschlussschwäche meiner Jungs, die uns in den Kampf ums Überleben in der Oberliga gebracht hat“, sieht Thorsten Schneider in diesem Bereich Handlungsbedarf. „Es ist aber nicht der einzige Grund, wa­rum wir unten stehen. Wir hatten schon in der Vorbereitung viel Verletzungspech, das sich über Wochen fortgesetzt hat. Das zog sich wie ein roter Faden durch die ersten zehn Spieltage,“ betont der 08-Coach. Welche Rolle spielt das Karriereende des Kapitäns und langjährigen Torjägers Arne Gillich für die Talfahrt des Vorjahres-Vizemeisters? Schneider: „Natürlich war der Weggang von Arne ein großer Verlust für uns. Wir haben aber schon zum Saisonbeginn gewusst, dass wir diese Lücke als gesamte Mannschaft füllen müssen.“ Trotz des schlechten Starts bleibt Schneider optimistisch: „Ich habe das Gefühl, dass wir die Wende noch schaffen.“ Durch die jüngsten Erfolge in Liga und Pokal habe die Mannschaft wieder Selbstvertrauen getankt. „Jetzt muss der Ball nur noch über die Linie...
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Achtelfinale verpasst

20. Oktober 2017 - 19:00
FUSSBALL: BFC-Frauen verlieren gegen Uelzen (cc). Die Fußballfrauen des Buchholzer FC (BFC) hatten im Bezirkspokal den Landesliga-Konkurrenten SV Teutonia Uelzen zu Gast, und verpassten nach einer 4:6-Niederlage nach Elfmeterschießen den Einzug in das Achtelfinale. Klar, dass nach dem Spiel die oft zu hörende Floskel: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“, wieder aufgeschlagen wurde. Denn der BFC ist Tabellenzweiter und galt gegen Uelzen (Tabellen-10.) als klarer Favorit in diese Partie. Die reguläre Spielzeit wurde nach den Treffern von Frederika Schneider (34. Minute) und Celina Fuß (53.) mit 1:1 beendet. Im Elfmeterschießen hatten die erfahrenen Spielerinnen aus Uelzen die besseren Nerven und ließen keine Möglichkeit aus. Weiter im Pokalwettbewerb ist die zweite Damenmannschaft des BFC, die sich im Kreispokal Stade-Harburg mit 5:0 gegen den FC Oste-Oldendorf III durchsetzen konnte. Die Tore: Alexa von Bargen und Patricia-Josefine Graupner (je 2), Charlotte Hill (1 Treffer).
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Glücksraddrehen des Tostedter Jugendzentrums brachte über 1.000 Euro

20. Oktober 2017 - 19:00
bim. Tostedt. Dieser Betrag kann sich wirklich sehen lassen: Das Team des Jugendzentrums (JUZ) Tostedt hat beim Glücksraddrehen auf dem Töster Flohmarkt 1.018 Euro eingenommen. Wie berichtet, wird von dem Geld eine Ausfahrt nach Schweden im Sommer 2018 subventioniert, um auch Kindern aus finanziell schwächeren Familien die Möglichkeit an der Teilnahme zu bieten. „Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren. Wir freuen uns darauf der Gruppe eine unvergesslichen Urlaub zu bereiten, “ so JUZ-Leiter Benjamin Gaum. Die Gewinner der Sonderverlosung haben ihre Sachpreise und zahlreichen Gutscheine bereits abgeholt. "Wir möchten uns nochmals herzlich bei den großzügigen Spendern bedanken", so Gaum.
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Rockröhre feiert Geburtstag: Jutta Weinhold ist 70 Jahre alt geworden

20. Oktober 2017 - 18:30
as. Hanstedt. Kaum zu glauben: Rockröhre Jutta Weinhold ist am Donnerstag 70 Jahre alt geworden. Von Altersmüdigkeit zeigt die Sängerin keine Spur, zuletzt begeisterte sie das Publikum bei der „Onkel Pö“-Revival-Party im Zwick in Hamburg und brachte mit ihrer einmaligen Stimme die Stimmung zum Kochen. Jutta Weinhold wurde am 19. Oktober 1947 in Mainz geboren. Nach Hauptrollen in den Musicals „Hair“ und „Jesus Christ Superstar“ arbeitete Jutta Weinhold in den 1970er Jahren mit der Krautrock-Band AMON DÜÜL II zusammen, bevor sie die Jutta-Weinhold-Band gründete. Jutta Weinhold war tief in der Hamburger Rockszene verwurzelt und arbeitete u.a. mit Udo Lindenberg, Gottfried Böttger und Joe Penzlin zusammen. Die vielseitige Künstlerin gründete 1985 die Konzept-Band „Zed Yago“mit der sie als Mitbegründerin des Genres „Dramatic Metal“ gilt. Jutta Weinhold hat seitdem zahlreiche Alben der unterschiedlichsten Stilrichtungen veröffentlicht. Rock oder Blues, Metal oder Musical, experimentelle Musik oder Soul - die vielseitige Künstlerin ist in vielen Genres zuhause und auch als Session- und Studiomusikerin gefragt. Seit 1995 leitet sie den von ihr gegründeten Gospel-Rock-Workshop-Chor der Musikschule Hanstedt. Jeden Dienstagabend probt sie mit ihren Sängern legendäre Gospels und mitreißende Songs, die bei ihren zahlreichen Auftritten in der Region das Publikum begeistern.
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Rockröhre feiert Geburtstag: Jutta Reinhold ist 70 Jahre alt geworden

20. Oktober 2017 - 18:30
as. Hanstedt. Kaum zu glauben: Rockröhre Jutta Weinhold ist am Donnerstag 70 Jahre alt geworden. Von Altersmüdigkeit zeigt die Sängerin keine Spur, zuletzt begeisterte sie das Publikum bei der „Onkel Pö“-Revival-Party im Zwick in Hamburg und brachte mit ihrer einmaligen Stimme die Stimmung zum Kochen. Jutta Weinhold wurde am 19. Oktober 1947 in Mainz geboren. Nach Hauptrollen in den Musicals „Hair“ und „Jesus Christ Superstar“ arbeitete Jutta Weinhold in den 1970er Jahren mit der Krautrock-Band AMON DÜÜL II zusammen, bevor sie die Jutta-Weinhold-Band gründete. Jutta Weinhold war tief in der Hamburger Rockszene verwurzelt und arbeitete u.a. mit Udo Lindenberg, Gottfried Böttger und Joe Penzlin zusammen. Die vielseitige Künstlerin gründete 1985 die Konzept-Band „Zed Yago“mit der sie als Mitbegründerin des Genres „Dramatic Metal“ gilt. Jutta Weinhold hat seitdem zahlreiche Alben der unterschiedlichsten Stilrichtungen veröffentlicht. Rock oder Blues, Metal oder Musical, experimentelle Musik oder Soul - die vielseitige Künstlerin ist in vielen Genres zuhause und auch als Session- und Studiomusikerin gefragt. Seit 1995 leitet sie den von ihr gegründeten Gospel-Rock-Workshop-Chor der Musikschule Hanstedt. Jeden Dienstagabend probt sie mit ihren Sängern legendäre Gospels und mitreißende Songs, die bei ihren zahlreichen Auftritten in der Region das Publikum begeistern.
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Volksbankschießen: Tötensen-Westerhof und Trelde siegreich

20. Oktober 2017 - 18:00
(as). Die Schützenvereine Tötensen-Westerhof und Trelde haben das Volksbank-Schießen für sich entschieden. In Vahrendorf traten 13 Vereine aus dem Bereich Rosengarten/Neu Wulmstorf gegeneinander an, in Trelde elf Vereine aus dem Raum Buchholz und Umgebung. Die Trelder Schützen setzten sich an die Spitze und verwiesen die Teams aus Heidenau und Dibbersen-Dangersen auf die Plätze 2 und 3. Das beste Einzelergebnis erzielte Rainer Brach, Vizepräsident des SV Trelde. In Vahrendorf jubelten sowohl die Schützen aus Eckel als auch die aus Tötensen-Westerhof. Die Schützen aus Tötensen setzten sich vor Eckel (Platz zwei) und Neu Wulmstorf (Platz 3) an die Spitze - der erste Preis, ein Luftgewehr, ging aber nach Eckel, da die Tötensener Schützen bereits 2014 ein Gewehr gewonnen hatten und deshalb gesperrt waren. Triumph für die Gastgeber: Sie stellten mit Lars Meyer den besten Einzelschützen.
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„Die Vereine sind in der Pflicht“

20. Oktober 2017 - 18:00
Eltern und Vereine reagieren auf „Prosecco-Mütter und Pils-Papi“-Bericht. (mum). „Von Prosecco-Müttern und Pils-Papis“ hieß ein „Auf ein Wort“ von WOCHENBLATT-Redakteur Sascha Mummenhoff, in dem er den laxen Umgang mit Alkohol bei Jugendspielen im Fußball kritisierte. Obwohl der Niedersächsische Fußballverband im Kreis Harburg zum Thema Alkohol eine klare Position bezieht - „es gilt ein Rauch- und Alkoholverbot für die gesamte Sportanlage“, so Frank Dohnke, Vorsitzender des Jugendausschusses, auf WOCHENBLATT-Nachfrage, halten sich viele Vereine nicht daran.  Leider habe der Verband keine Möglichkeiten, dies zu sanktionieren, so Dohnke. „Es ist Vereinssache, dieses Verbot umzusetzen.“ Bei den WOCHENBLATT-Lesern findet der Artikel Zustimmung. Zahlreiche Einsendungen belegen, dass Eltern durchaus kritisch den Alkoholkonsum auf Sportplätzen gegenüberstehen. • „Ich arbeite auf einer Akutentzugsstation und bin sensibilisiert was das Thema Sucht angeht“, schreibt Bärbel Schramm. Sie hat eine beunruhigende Beobachtung gemacht: „Immer jüngere Menschen ab 18 Jahren suchen unsere Station auf. Viele kamen schon früh mit Suchtmitteln in Berührung.“ Insgesamt sei sie entsetzt über den laxen Umgang mit Suchtmitteln. „Die Folgen beeinflussen Körper und Seele vieler Menschen und führen leider zu oft zur Chronifizierung und einem vorzeitigen Tod. Als Erwachsene haben wir außer der Aufsichtspflicht eine Verantwortung. Wir sind Vorbilder. Daher sollte es ein klares Verbot für Suchtmittel  bei Veranstaltungen von Kindern und Jugendlichen geben. Das gilt nicht nur für Fußball.“ • Corinna Grätzel von Grätz hat ihren Sohn viele Jahre bei Punktspielen begleitet. „Niemals habe ich Eltern oder andere Anwesende mit Alkohol gesehen! Ich habe allerdings auch noch nie ein Verbotsschild gesehen. Ich finde es unangebracht, wenn bei solchen Veranstaltungen Alkohol getrunken würde. Die Eltern sind doch auch meist mit dem Auto unterwegs. Das wäre zusätzlich...
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Bundespräsident lobt bei Bürgerfest Engagement von Karsten Schulz und sein Verein "Pro Uganda"

20. Oktober 2017 - 18:00
Treffen mit Steinmeier war "großer Moment"ce. Toppenstedt/Berlin. "Für uns war es eine große Ehre, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein, da es uns wichtig ist, über unsere Arbeit zu berichten und auch dadurch weiterhin Menschen helfen zu können." Das sagt Karsten Schulz (53), aus Toppenstedt (Landkreis Harburg) stammender Orthopädie-Mechaniker und Fachlehrer für Orthopädietechnik. Mit dem von ihm geleiteten gemeinnützigen Verein "Pro Uganda", der Prothesen und andere Hilfsmittel für Menschen in Afrika baut, war er kürzlich zu Gast beim Bürgerfest von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Das Fest zur Würdigung des Ehrenamtes im Berliner Schloss Bellevue sei für ihn - so Schulz - "etwas ganz Besonderes" gewesen, da nur rund 30 Vereine aus ganz Deutschland vertreten sein konnten. Der Verein "Pro Uganda" wurde 2013 gegründet und hat seine Zentrale im hessischen Usingen, wo Karsten Schulz inzwischen lebt. Die Initiative ließ in Afrika mit Unterstützung durch großzügige Spender und Sponsoren unter anderem eine Orthopädiewerkstatt zur optimalen Versorgung der Gehandicapten errichten (das WOCHENBLATT berichtete). Einblicke in diese und andere Tätigkeiten gab Schulz auf dem Bürgerfest gemeinsam mit dem Vize-Vorsitzenden Manfred Holzmann und weiteren Aktiven. Zu ihnen gehört auch Schulz' in Toppenstedt wohnender Bruder Gerhard. Am Infostand wurden eine Werkbank und Prothesen-Bauteile aufgestellt und ein Film gezeigt. So bekamen die zahlreichen Besucher einen umfassenden Eindruck vom Vereinsengagement, das auch über Afrika hinausreicht. "Sehr dankbar waren wir Melanie Wittke, einer im vergangenen Jahr amputierten Berlinerin, der wir geholfen haben und die den Festgästen nun die Vorteile einer Prothese im Alltag aufzeigte", berichtet Karsten Schulz. Ein "großer Moment" sei es dann gewesen, als Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit seiner Ehefrau Elke Büdenbender am Stand von "Pro Uganda" vorbeischaute. "Er war sehr interessiert an unserer Arbeit,...
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Schüler aus Zypern und Winsen erforschen erneuerbare Energien

20. Oktober 2017 - 18:00
ce. Winsen. Elf Schüler und zwei Lehrer aus Paphos (Zypern) statteten kürzlich dem Gymnasium Winsen einen sechstägigen Besuch ab. Der Aufenthalt fand im Rahmen des von der EU geförderten "Erasmus+"-Schulprojektes statt, an dem das Gymnasium - ebenso wie sieben weitere Schulen aus sechs Ländern - erneut teilnahm. Die zypriotischen Schüler wohnten während ihres Besuches bei deutschen Partnerfamilien. Sie absolvierten mit elf Winsener Neuntklässlern, die sich verpflichtet haben, zwei Jahre beim "Erasmus+"-Projekt mitzumachen, ein umfangreiches Programm. Unter dem Motto "Winds of Change“ arbeiteten die Partnerschulen diesmal am Thema "Erneuerbare Energien" gearbeitet. Die Schüler sind dafür über eine Internetplattform miteinander vernetzt, tauschen sich in englischer Sprache über ihre Arbeitsprozesse und Recherchen aus und stellen einander die Arbeitsergebnisse vor. Die Winsener Schüler informierten sich bisher unter anderem über Windkraft, Biogas und Wasserkraft, eine Biogasanlage in Stelle besucht und ein Wasserkraftwerk in Winsen. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit den Auswirkungen des Klimawandels und mit Maßnahmen, die dagegen getroffen werden müssen. Im Mittelpunkt des Projektes steht jedoch das interkulturelle Lernen. Die zypriotischen Schüler wohnten während ihres Besuches bei deutschen Partnerfamilien. Sie absolvierten mit elf Winsener Neuntklässlern, die sich verpflichtet haben, zwei Jahre beim "Erasmus+"-Projekt mitzumachen, ein umfangreiches Programm. Im November findet der Gegenbesuch der Winsener Schüler auf Zypern statt.
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Vom Sticken und Stricken: Handarbeitstag im Freilichtmuseum am Kiekeberg

20. Oktober 2017 - 18:00
as. Ehestorf. Stricken, Nähen, Filzen oder Weben - am Sonntag, 5. November, von 10 bis 18 Uhr dreht sich im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Am Kiekeberg 1) in Ehestorf alles rund um traditionelle und moderne Handarbeitstechniken. In der Handarbeitsstraße führen Experten Techniken wie Sticken, Häkeln, Maschinenstricken oder Klöppeln vor. Außerdem zeigen sie Kreuz- und Klosterstich, Ferse und Spitze an selbst gestrickten Strümpfen und die alte Technik des Nadelbindens. In Einführungskursen legen Erwachsene an der Nähmaschine selber Hand an. Auch Kinder probieren ihre eigenen Fähigkeiten: Von Filzen über Sticken, Nähen und Bommel binden bis hin zum Stoffdrucken und Flachsbrechen gibt es ein vielfältiges Mitmachangebot. Die Besucher stöbern auf dem Wolle- und Stoffmarkt und entdecken bunte und schlichte Stoffe, grobe und feine Wolle, traditionell hergestellte Textilien, Handarbeitswaren, Anleitungen und Muster. Das Angebot reicht von Schmuck und Accessoires über exklusive Mode bis hin zu Tischwäsche sowie Wand- und Raumschmuck. • Erwachsene zahlen 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.
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Gegen den Trend

20. Oktober 2017 - 18:00
Nach erfolgreichem Online-Handel eröffnet Marion Hensel nun in Jesteburg „Das kleine Hanflädchen“. mum. Jesteburg. Hanf? Bei diesem Wort denken viele an einen Drogenrausch. Dabei geht es hier um eine der ältesten und vielseitigsten Nutzpflanzen der Welt. Und die Bezeichnung „Nutzpflanze“ trägt Hanf zu Recht, „denn nützlich ist tatsächlich alles“, davon ist Marion Hensel fest überzeugt. Vor sieben Jahren gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann Marcus das Unternehmen Hanf-Schnitt-Nord GmbH. Anfangs reichte eine Tonne für gut zwei Monate aus. „Heute ist die Nachfrage so groß, dass jeden Monat bis zu vier Tonnen Hanf verarbeitet werden“, sagt Marion Hensel. Ihr Produkte vertrieben die Hensels erfolgreich über das Internet (www.hanf-schnitt-nord.com). Jetzt wagt das Ehepaar - unterstützt von Tochter Nadine - den nächsten Schritt. Am Mittwoch, 25. Oktober, öffnet das Trio in Jesteburg ihren ersten eigenen Laden - „Das kleine Hanflädchen“. Während nicht nur in Jesteburg immer häufiger kleine Geschäfte schließen, schwimmen die Hensels bewusst gegen den Strom. „Auf der einen Seite wollen wir mit diesem Schritt unsere Verbundenheit mit dem Ort dokumentieren. Wir glauben an Jesteburg und daran, dass man hier erfolgreich sein kann“, so Marion Hensel. „Auf der anderen Seite sind wir von Hanf überzeugt. Wir haben aber festgestellt, dass es gerade bei diesem Produkt sehr wichtig ist, mit den Kunden ins Gespräch zu kommen. Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten lassen sich persönlich einfach viel besser erklären.“ In Jesteburg möchte Marion Hensel deswegen ihre Kunden einladen, Produkte zu testen. Rezept-Vorschläge sind selbstverständlich. Ob Samen, Stängel oder Blätter - alle Bestandteile des Hanfes bieten eine breite Palette an Verwendungsmöglichkeiten und Nährstoffen. So bergen Hanfsamen und -öl ein ganzes Paket an hochwertigen Fettsäuren und Vitaminen in sich. Als Heilmittel gegen Rheuma, Malaria, Gicht und zur Stärkung des Körpers war Hanf schon lange in...
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Bußgeldkatalog: Höhere Strafe für Nichtbilden der Rettungsgasse

20. Oktober 2017 - 17:30
(as). Der Bußgeldkatalog wurde angepasst und einige Strafen erhöht. Ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung kann ganz schön teuer werden. Hier die wichtigsten Änderungen, die ab sofort gültig sind: • Rettungsgasse: Bei stockendem Verkehr oder Stau auf einer Autobahn oder Außerortsstraße muss eine Rettungsgasse gebildet werden. Wer sich nicht daran hält, hat mit hohen Geldstrafen zu rechnen: Das Bußgeld kann von 200 bis 320 Euro betragen, zusätzlich kann es einen Monat Fahrverbot geben. • Einsatzfahrzeugen Platz machen: Einem Einsatzfahrzeug, das mit blauem Blinklicht und Einsatzhorn unterwegs ist, im Weg zu stehen, wird teuer: Wer nicht sofort freie Bahn schafft, muss mit einem Bußgeld von 240 bis 320 Euro, in jedem Fall aber mit einem Monat Fahrverbot rechnen. • Handy am Steuer: Wer während des Fahrens an seinem Handy oder Smartphone herumfummelt, zahlt zukünftig mindestens 100 Euro Strafe, wer dabei andere gefährdet oder beschädigt zahlt bis zu 200 Euro und muss einen Monat lang den Führerschein abgeben. Auch Fahrradfahrer sollten das Handy zukünftig in der Tasche lassen, werden sie mit dem Handy erwischt, zahlen sie 55 Euro. Diese Regelung betrifft nicht nur Mobiltelefone, sondern u.a. auch Tablets, E-Book-Reader und Videobrillen. • Vermummung: Das Gesicht des Fahrers muss erkennbar sein. Wer mit verdecktem oder verhüllten Gesicht hinterm Steuer sitzt, muss 60 Euro zahlen. • Gewichts- und Größenvorgaben beachten: Wer mit seinem Fahrzeug die Angaben zum Höchstgewicht oder der Höhenbeschränkung auf einer Straße missachtet, wird mit 500 Euro und zwei Monaten Fahrverbot bestraft.
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Triff den "Paradiesvögler" in Stade

20. Oktober 2017 - 17:30
Alltagsgegenstände als Skulptur: Thorsten Brinkmann zeigt Ausstellung "Life is funny my deer" im Kunsthaus tp. Stade. Bei seiner Anfahrt nach Stade sah er einen "wunderschönen Sperrmüllhaufen" am Straßenrand und wäre beinahe rechts rangefahren: Thorsten Brinkmann verwendet in seiner Kunst Alltagsgegenstände - auch Unrat - in verschiedenster Weise. Ausrangierte Blecheimer, Gardinenstangen, Schüsseln, Eierbecher, Kleidungsstücke und Kühlschränke gehen unerwartete, skurrile Verbindungen ein. Wie das aussieht, zeigt das Kunsthaus Stade, Wasser West, in einer in Deutschland bisher einmaligen Überblicksschau mit Arbeiten aus allen Werkphasen seines reichen Schaffens.  "Die Ausstellung "Life is funny my deer", die bis Sonntag, 4. Februar, läuft, ist ein "Heimspiel" für den in Hamburg lebenden Künstler. Gezeigt werden mehr als 60 Arbeiten, die insbesondere die Beziehung zwischen Körper und Objekt zum Thema haben. "Darunter einige, die eigens für die Ausstellung im Kunsthaus gefertigt sind", sagt Kuratorin Luisa Pauline Fink mit Stolz. Der Titel sei programmatisch: "Es geht um den Spaß an der Kunst, um doppelsinnige 'Körper-Ding-Wesen' und um einen Dialog mit dem Publikum." Der Chef der Museen Stade, Dr. Sebastian Möllers, erklärt den Anlass der Ausstellung in Stade: Vor genau 100 Jahren präsentierte Marcel Duchamp in New York ein fabrikneues, signiertes Pissoir als Ausstellungsexponat. Fountain (1917), so der Titel des Werkes, markiert die öffentliche Geburtsstunde des "Readymades". Die Erklärung eines industriell gefertigten Gebrauchsgegenstandes zur Kunst veränderte das künstlerische Schaffen nachhaltig und provozierte eine Auseinandersetzung, die bis heute anhält. Mit den Werken von Thorsten Brinkmann zeigt das Kunsthaus die Aktualität des Readymades im 21. Jahrhundert. Thorsten Brinkmann arbeitet in verschiedenen Ateliers. Dort entstehen „Kurzschlüsse“ zwischen Dingen und dem Körper: Eine Zunge hängt an einer Gabel, ein Fuß ist mit einem...
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Weniger Zeit für "Zappel-Philipps" - Inklusion wird oft nicht weit genug gedacht

20. Oktober 2017 - 17:30
mi. Landkreis. Inklusion - die gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung - ist auch im Landkreis Harburg ein Reizthema. Mit dem Versprechen, „die Förderschulen nicht abzuschaffen“ wollte beispielsweise CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann im Wahlkampf punkten. Das WOCHENBLATT hat die Debatte um Inklusion zum Anlass genommen, mit Schulleitern, Politikern und Vertretern der Jugendhilfe zu sprechen - also Personen, die Inklusion gestalten (müssen). Sie zeichnen ein Bild, das deutlich komplexer ist, als die Diskussion gemeinhin vermuten lässt. Früher war es einfach: Wer nicht „normal“ war, wurde an einer Förderschule unterrichtet. Ein System, das in seiner Kontinuität der strikten Trennung von der Weimarer-Zeit über die Nazi-Diktatur bis in die jüngste Vergangenheit reichte. Der große Knall kam mit Deutschlands Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention. Hier heißt es in Artikel 24, dass Deutschland dafür sorgen muss, dass auch Kindern mit Behinderung der Zugang zum allgemeinen Bildungssystem möglich ist. Die Konsequenz: Auch in Niedersachsen wurde zum Schuljahr 2014/2015 ein inklusives Schulsystem eingeführt. Jeder Schule stehen seitdem Sonderschullehrer zur Verfügung. Dazu werden bei Bedarf Schüler durch Schulbegleiter unterstützt. Das Thema Schulbegleitung zeigt dabei deutlich, dass die Dimension von Inklusion oft nicht zu Ende gedacht wird. Hintergrund: Zuständig für die Schulbegleitung im Landkreis Harburg ist das Jugendamt, bzw. bei geistiger Behinderung das Sozialamt. In beiden Ämtern sind die Zahlen bewilligter Schulbegleitungen seit Einführung der Inklusion stark angestiegen. Von 49 in 2013 auf 88 in 2017, bzw. beim Sozialamt von 87 auf 122. Für den zuständigen Sozialdezernenten Reiner Kaminski ein Zeichen, dass immer mehr Eltern ihre Kinder auf inklusive Schulen schicken. Kaminski sieht den Anstieg bei den Schulbegleitungen aber auch kritisch. Er erklärt: „Schulbegleitung zielt darauf ab, den Schüler so zu ändern, dass er...
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Wieder Ärger mit den „Gelben Säcken“

20. Oktober 2017 - 17:30
Im Landkreis werden angeblich die Säcke rar / Entsorgungsbetrieb unterstellt Verbrauchern Missbrauch. (mum). Selten hat eine Berichterstattung im WOCHENBLATT so eine große Resonanz hervorgerufen wie die Kritik an der Qualität der „Gelben Säcke“. Selbst der Landrat hatte am Ende die Nase voll. Rainer Rempe nahm die Beschwerden, die hunderte Leser in E-Mails und bei Facebook kundgetan hatten, ernst und schickte dem verantwortlichen Entsorgungsbetrieb - die Willi Damm GmbH - Mitte vergangenen Jahres einen Brandbrief. Besser wurde die Qualität nicht. Wer aber gedacht hat, dass es nicht noch schlimmer kommen könnte, sieht sich getäuscht. Seit Wochen berichten WOCHENBLATT-Leser, dass sie an den Verteilerstellen keine Säcke mehr bekommen. „Das Problem ist bekannt“, so Landkreis-Sprecher Johannes Freudewald. „Wir haben angesichts einiger Beschwerden über die mangelnde Versorgung mehrmals bei der zuständigen Entsorgungsfirma nachgefragt.“ Aktuell beklage die Firma einen exorbitant hohen Verbrauch an „Gelben Säcken“ im Landkreis Harburg. In einem Schreiben aus dem September an die Verteilerstellen, das dem WOCHENBLATT vorliegt, bittet Damm um eine „gewissenhafte Verteilung“. Darin heißt es: „Vorsorglich möchten wir Sie darüber informieren, dass es gegebenenfalls ab Oktober zu Lieferschwierigkeiten bei 'Gelben Säcken' kommen wird. Die Produktion findet außerhalb Europas statt. Aufgrund von Regierungsentscheidungen wurden Ein- und Ausfuhren von Kunststoffprodukten gestoppt. Demzufolge kommt es bei den Herstellern zu einem Rohstoffengpass. Selbstverständlich haben wir vor einiger Zeit Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen so klein wie möglich zu halten. Leider können wir nicht vorhersehen, wie lange der Lieferengpass andauern wird. Aus diesem Grund möchten wir sie bitten, die Verteilung gewissenhaft vorzunehmen (eine Rolle pro Haushalt). Nur so kann eine gerechte Versorgung gewährleistet werden.“ „Dieses Schreiben haben wir nur vorsorglich verschickt“,...
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Energieberatungs-Kampagne "clever heizen!" startet im Landkreis Harburg

20. Oktober 2017 - 17:30
ce. Winsen. "clever heizen!" ist der Titel einer umfangreichen Beratungs-Kampagne für alle Hausbesitzer, die der Landkreis Harburg gemeinsam mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) und der Verbraucherzentrale Niedersachsen (VZN) ab sofort bis 16. Dezember anbietet. Erster Kreisrat Kai Uffelmann, Oliver Waltenrath, Klimaschutzmanager des Landkreises Harburg, Architekt Gerhard Krenz von der KEAN und Karin Merkel vom Regionalmanagement Ernergieberatung der VZN stellten die Kampagne jetzt im Winsener Kreishaus vor. "Wie komme ich gleichzeitig warm und energiesparend durch den Winter?", "Wie kann ich bei meiner Heizung gezielt Energieverbrauch und -kosten senken?": Diese und andere Fragen werden Ratsuchenden bei der Aktion beantwortet. "Rund 70 Prozent der im Haushalt verbrauchten Energie wird fürs Heizen benötigt“, erklärte Kai Uffelmann. "Mehr als zwei Drittel der Heizungsanlagen in Deutschland arbeiten ineffizient, rund zehn Millionen der Kessel sind älter als 15 Jahre. Da gibt es eine Menge Verbesserungspotential", brachte Gerhard Krenz das Ziel der Kampagne auf den Punkt. Zentrales Element ist eine rund 90-minütige Beratung durch die Energieberater der VZN, die dabei die Anlagen in den Heizungskellern unter die Lupe nehmen. "Unsere Berater klären zunächst, wie es um den Energieverbrauch der Heizung steht und wie Regelung, Pumpen und andere Anlagenkomponenten optimiert werden können", so Karin Merkel. Bei überalterten Heizungen könne ein Austausch und die Kombination mit erneuerbaren Energien sinnvoll sein. Die Hausbesitzer erhalten schließlich einen individuellen Beratungsbericht, der die Ergebnisse zusammenfasst und Handlungsmöglichkeiten aufzeigt. Finanziert wird die unabhängige Beratung durch das Bundeswirtschaftsministerium. Der Landkreis Harburg sorgt mit seiner virtuellen Energieagentur www.energiewegweiser.de für Koordination, Kommunikation und zusätzliche finanzielle Förderung. Die KEAN übernahm die vorangegangene Schulung...
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„Ihr habt keine Träume? Dann sucht euch welche!“

20. Oktober 2017 - 17:30
Zimmerer-Innung geht bei der Nachwuchswerbung neue Wege: Theaterstück als Motivation, etwas Neues zu wagen. (mum). Für knapp 100 Schüler der Berufsbildenden Schulen in Buchholz ist es eine seltsame Situation. Statt Lehrer stehen Zimmerleute in ihrer prächtigen Kluft vor ihnen, eine Kettensäge ruht auf einem Holzstapel. Der Unterricht fällt heute zumindest für zwei Stunden aus. Richard Betz ist mit seinem Theaterstück „Mit Herz und Hand“ zu Gast. Er will den jungen Menschen vermitteln, dass das Erlernen eines Handwerks eine ebenso gute Perspektive bietet wie ein Studium. „Auch die Verdienstmöglichkeiten sind nicht schlechter“, ist Betz überzeugt. „Ein guter Handwerker wird überall auf der Welt gebraucht“, so Betz. „Wichtig ist, dass ihr das, was ihr macht, gern und gut macht - und mit Leidenschaft.“ Die Idee, den Hessen Betz in den Landkreis zu holen, stammt von Sven Balck. Seit 2015 ist er Obermeister der Zimmerer- Innung des Landkreises Harburg. Balck ist davon überzeugt, dass sich im Hinblick auf die Gewinnung von Auszubildenden etwas ändern muss. Der Rückgang von Nachwuchs in Handwerksbetrieben sei groß, teilweise existenzbedrohend. Aus diesem Grund hat sich der 48-Jährige für die bemerkenswerte Aktion mit Betz entschieden. Von Montag bis Freitag stellte dieser sein Handwerk an den Berufsbildenden Schulen in Buchholz und Winsen sowie an den Oberschulen in Jesteburg, Hanstedt und Stelle vor. Der Zimmermann hat vor ein paar Jahren sein Handwerk zumindest zeitweise an den Nagel gehängt und geht stattdessen mit einem eigens geschriebenen Theaterstück auf Tour. Betz hatte sich das Stück „Hans im Glück“ für Kinder und Erwachsene ausgedacht, das sehr gut ankam. Also legte der Handwerker und Hobbyschauspieler nach. „Mit Herz und Hand“ heißt das aktuelle Stück, das Betz mit einer Regisseurin umgesetzt hat und mit dem er nun durch deutsche Schulen tourt. Zielgruppe sind die Acht- und Neuntklässler, bei denen das Thema Berufs­orientierung auf...
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"Vorglühen" statt Bier an der Theke: In der Region sterben die Gasthöfe

20. Oktober 2017 - 17:00
(bim). Jahrhundertelang war es gute Tradition, nach dem Gottesdienst oder nach getaner (Feld-)Arbeit auf ein oder mehrere Bierchen in die örtliche Kneipe einzukehren. Auch ein gutbürgerliches Essen mit der Familie oder als Paar in den heimischen Gasthöfen war immer ein schönes Ereignis. Doch die Zeiten haben sich geändert: Junge Kneipengänger treffen sich vor Veranstaltungen im privaten Rahmen zum sogenannten „Vorglühen“ oder bringen Spirituosen mit, die sie außerhalb der Gasthöfe bunkern und trinken. Das Geld, um Essen zu gehen, sitzt vielfach nicht mehr so locker wie früher. Und wenn doch, muss es heutzutage häufig etwas Exotisches oder Erlebnisgastronomie sein. Ausbleibende Gäste, der Balance-Akt, Liebgewonnenes zu bewahren und dennoch modern und ansprechend zu sein, sowie häufig eine fehlende Unternehmensnachfolge bedeuten für viele Gasthöfe der Region das Aus. Es gebe inzwischen eine Reihe von Auflagen, die der Gastronomie zu schaffen machen, erläutert Cordula Rohwer, Geschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA), Landkreis Harburg. Dazu gehören u.a. die zeitaufwendige Dokumentationspflicht in Sachen Mindestlohn und die geplante Hygiene-Ampel. Auch das 2007 eingeführte Rauchverbot habe bei einigen Gastwirten zu Einbußen geführt. „Die Gründe für die Schließungen liegen aber meistens in erster Linie darin, dass keine Nachfolger da sind“, sagt sie. Der Heitens Hoff in Wohlesbostel, Gasthof Gerlach in Otter oder die Heidelust in Wesel sind nur einige Beispiele, bei denen die Betreiber aus Alters- oder Krankheitsgründen aufgaben und keine Nachfolger fanden. Auch die Bilanz der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg ist deutlich: Derzeit gibt es noch 506 aktive Hotel- und Gaststättenbetriebe im Landkreis. 809 Hoteliers und Gastronomen haben in den vergangenen zehn Jahren ihr Gewerbe abgemeldet. Lohmanns Gasthaus hat geschlossen  bim. Holm. Lohmanns Landgasthaus in Buchholz-Holm hat zum Bedauern...
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Kontaktstelle Musik bietet wieder Seminar für Singepaten an

20. Oktober 2017 - 14:24
ce. Meckelfeld. Ein kostenloses Seminar für Singepaten veranstaltet die Kontaktstelle Musik im Landkreis Harburg wieder am Samstag, 28., und Sonntag, 29. Oktober, jeweils von 10 bis 16 Uhr im Meckelfelder Helbachhaus (Bürgermeister-Heitmann-Straße 34). Das Angebot richtet sich an Sängerinnen und Sänger aus Chören sowie an andere Interessierte, die gerne mit Jungen und Mädchen in Kindertagesstätten singen möchten. Nach dem Seminar besteht die Möglichkeit, mit jeweils fünf Singepaten einmal wöchentlich für eine Stunde eine Kita zu besuchen und dort mit dem Nachwuchs zu singen und zu tanzen. - Anmeldungen für das Seminar und Infos bei Susanne Merbach von der Kontaktstelle Musik unter Tel. 040 - 79004214 oder per E-Mail unter info@kontaktstellemusik.de.
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Krankenhäuser Winsen und Buchholz sind Thema im Kreis-Finanzausschuss

20. Oktober 2017 - 14:23
ce. Winsen. Die Parkplätze am Krankenhaus Winsen und die Erweiterung der geburtshilflichen Abteilung der Krankenhäuser Winsen und Buchholz sind Themen im Ausschuss für Finanzen, Haushalt und Controlling des Landkreises Harburg, der am Donnerstag, 26. Oktober, um 15 Uhr im Winsener Kreishaus (Schlossplatz 6, Gebäude B, Raum B-013) tagt. Außerdem geht es um die Verschuldung des Kreises und um den Haushalt 2018 und 2019.
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