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Aktualisiert: vor 8 Wochen 2 Tage

"EU nicht kaputtmachen!": Europawahl-Kandidatin Lena Düpont auf CDU-Kreisparteitag

24. März 2019 - 19:03
Christdemokraten wollen Mitgliederrückgang entgegenwirken ce. Kakenstorf. "Die Europäische Union steht seit fast 70 Jahren für Frieden und Freiheit. Sie darf nicht durch angstgetriebene populistische und nationalistische Strömungen kaputtgemacht werden." Das betonte Lena Düpont aus Gifhorn, Europawahl-Kandidatin für den Bezirksverband Nordostniedersachsen, am Samstag bei einem Vortrag in Kakenstorf. Dort war sie Gastrednerin auf dem Kreisparteitag des CDU-Kreisverbandes Harburg-Land. "Auch angesichts der nicht endenden Brexit-Debatte und der Auswirkungen der Politik von US-Präsident Donald Trump auf das Geschehen in Europa ist innerhalb der EU vielerorts eine schwindende Solidarität zu beobachten", stellte Lena Düpont fest. "Es überwiegt aber das klare Bekenntnis zur EU, weshalb wir uns mit aller Kraft weiterhin für den Erhalt dieser Einheit einsetzen müssen", mahnte sie. Nicht um jeden Preis, aber "dort, wo es Sinn macht", müsse Europa besser und schneller werden. Als Beispiele nannte Düpont unter anderem nachhaltige Entwicklungen in der Strukturpolitik, eine zukunftsfähige Landwirtschaftspolitik mit einem sinnvollen Ausgleich zwischen Industrie und Umweltschutz, ein effektives Vorgehen beim Thema Digitalisierung sowie "eine starke Außen- und Sicherheitspolitik, damit wir nicht zwischen den Großmächten USA, Russland und China zerrieben werden". "Mit Lena Düpont haben wir eine tolle Kandidatin auf dem aussichtsreichen Listenplatz 3 der Landesliste", zeigte sich CDU-Kreisvorsitzende Britta Witte optimistisch mit Blick auf die im Mai anstehende Europawahl. Zudem habe man mit Dr. Cornell Babendererde aus Winsen eine "gute Kandidatin auf dem respektablen Platz 11 der Landesliste". • Weniger erfreulich ist beim CDU-Kreisverband die Mitgliederentwicklung: Seit März 2018 ging die Zahl von 1.801 auf 1.774 Männer und Frauen zurück und damit auch die Einnahmen. "In dieser Verlust-Größenordnung bewegten wir uns auch bereits in den vergangenen Jahren", gab...
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Mit Topleistungen ins Landesfinale

24. März 2019 - 15:44
(cc). Mit großartigen Leistungen haben unsere Landkreisturnerinnen am vergangenen Samstag bei den Bezirksmeisterschaften im Gerätturnen in der Buchholzer Nordheidehalle ganz groß abgesahnt, und wurden mit glitzernden Medaillen und Urkunden belohnt. Ausrichter der Bezirkstitelkämpfe war der TSV Buchholz 08, der perfekt organisierte. Die Besten haben sich für das Niedersachsenfinale qualifiziert, das am 6. April in Wellendorf steigt. Ausführlicher Bericht folgt in der WOCHENBLATT-Printausgabe am Mittwoch.
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Mit Topleistungen im Landesfinale

24. März 2019 - 15:44
(cc). Mit großartigen Leistungen haben unsere Landkreisturnerinnen am gestrigen Samstag bei den Bezirksmeisterschaften im Gerätturnen in der Buchholzer Nordheidehalle ganz groß abgesahnt, und wurden mit glitzernden Medaillen und Urkunden belohnt. Ausrichter der Bezirkstitelkämpfe war der TSV Buchholz 08, der perfekt organisierte. Die Besten haben sich für das Niedersachsenfinale qualifiziert, das am 6. April in Wellendorf steigt. Ausführlicher Bericht folgt in der WOCHENBLATT-Printausgabe am Mittwoch.
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Autohaus Kuhn+Witte: Audi e-Tron - ein Blick in die Zukunft

24. März 2019 - 15:36
ah. Landkreis. Das Autohaus Kuhn+Witte lud zur Vorpremiere des neuen Audi e-Tron ein. Der Autohersteller zeigt in ausgewählten Autohäusern seinen neuen rein elektrisch betriebenen SUV. Kerstin Witte, Geschäftsführerin des Autohauses Kuhn+Witte, führte in die Veranstaltung ein. Nach der Vorführung des neuen Audi-Werbespots zum neuen e-Tron wurden die beiden Audi-Fahrzeuge, die zunächst noch unter rotem Stoff verdeckt  waren, enthüllt. Beim neuen Audi e-Tron handelt es sich um rein elektrisch betriebenes Fahrzeug, das High-Tech in vielen Details vereinigt. Die Reichweite beträgt über 400 Kilometer. Das Design entspricht der Audi-Linie. "Wert legten die Entwickler unter anderem auf optimale Aerodynamik", sagten Verkaufsberater Rene Freitag und Stefan Balzer, die die Gäste über die technischen Daten des Auto e-Tron informierten. Den Ingenieuren ist es gelungen, den cw-Wert auf 0,28 zu drücken. Dazu trägt die aktive Aerodynamik bei, die je nach Fahrsituation Kühlluft für die Bremsen liefert, sowie das serienmäßige Luftfahrwerk, das die Bodenfreiheit an die jeweilige Geschwindigkeit anpasst. Die Fahrwerte des Audi e-Tron sind überzeugend: In 6,6 Sekunden ist Tempo 100 erreicht, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Der Allradantrieb sorgt für ein stets sicheres Fahren. Das Raumangebot erfüllt Oberklassen-Anspruch. Geladen werden kann das Elektrofahrzeug über CSS-Technik an Schnellladesäulen. Zusätzlich kann der Audi über Wechselstrom geladen werden. Zuhause besteht auch die Möglichkeit, das Fahrzeug an einer 230-Volt-Steckdose (2,3 kW) und an einer 400-Volt-Drehstromsteckdose (11 kW) aufzuladen. "Dieser Audi e-Tron ist ein neuer Meilenstein in der Entwicklung der E-Fahrzeuge. Interessierte können sich gerne an unser Verkaufsteam für Probefahrten wenden", sagte Kerstin Witte. 
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Audi e-Tron - ein Blick in die Zukunft

24. März 2019 - 15:36
ah. Landkreis. Das Autohaus Kuhn+Witte lud zur Vorpremiere des neuen Audi e-Tron ein. Der Autohersteller zeigt in ausgewählten Autohäusern seinen neuen rein elektrisch betriebenen SUV. Kerstin Witte, Geschäftsführerin des Autohauses Kuhn+Witte, führte in die Veranstaltung ein. Nach der Vorführung des neuen Audi-Werbespots zum neuen e-Tron wurden die beiden Audi-Fahrzeuge, die zunächst noch unter rotem Stoff verdeckt  waren, enthüllt. Beim neuen Audi e-Tron handelt es sich um rein elektrisch betriebenes Fahrzeug, das High-Tech in vielen Details vereinigt. Die Reichweite beträgt über 400 Kilometer. Das Design entspricht der Audi-Linie. "Wert legten die Entwickler unter anderem auf optimale Aerodynamik", sagten Verkaufsberater Rene Freitag und Stefan Balzer, die die Gäste über die technischen Daten des Auto e-Tron informierten. Den Ingenieuren ist es gelungen, den cw-Wert auf 0,28 zu drücken. Dazu trägt die aktive Aerodynamik bei, die je nach Fahrsituation Kühlluft für die Bremsen liefert, sowie das serienmäßige Luftfahrwerk, das die Bodenfreiheit an die jeweilige Geschwindigkeit anpasst. Die Fahrwerte des Audi e-Tron sind überzeugend: In 6,6 Sekunden ist Tempo 100 erreicht, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Der Allradantrieb sorgt für ein stets sicheres Fahren. Das Raumangebot erfüllt Oberklassen-Anspruch. Geladen werden kann das Elektrofahrzeug über CSS-Technik an Schnellladesäulen. Zusätzlich kann der Audi über Wechselstrom geladen werden. Zuhause besteht auch die Möglichkeit, das Fahrzeug an einer 230-Volt-Steckdose (2,3 kW) und an einer 400-Volt-Drehstromsteckdose (11 kW) aufzuladen. "Dieser Audi e-Tron ist ein neuer Meilenstein in der Entwicklung der E-Fahrzeuge. Interessierte können sich gerne an unser Verkaufsteam für Probefahrten wenden", sagte Kerstin Witte. 
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Fasten fürs Klima - auch in Tostedt

24. März 2019 - 12:00
bim. Tostedt. Unter dem biblischen Leitsatz „So viel du brauchst“ steht eine bundesweite Aktion vieler evangelischer und katholischer Kirchengemeinden. Zu den Themen fairer Konsum, regionaler Konsum und ökologisches Handeln werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, sich klimagerechter zu verhalten. Daran beteiligt sich auch die katholische Heilig-Herz-Jesu-Kirchengemeinde in Tostedt und lädt zum Gesprächsabend ein. Die Fastenaktion soll dazu anregen, sich Zeit zu nehmen, das eigene Handeln im Alltag zu überdenken, Neues auszuprobieren und etwas zu verändern. Dabei geht es zum Beispiel darum, achtsamer zu kochen, anders unterwegs zu sein oder Orte der Einkehr und Ruhe aufzusuchen. In Tostedt stellen sich am 27. März ein Biohof, der SE-Biomarkt, der Weltladen und das Netzwerk „Solidarische Landwirtschaft Nordheide“ vor. Diskutiert wird über Fragen wie: Können wir fairer konsumieren und handeln? Achte ich auf ökologische und soziale Aspekte? Woher kommen Produkte? Unter welchen Bedingungen wurden sie produziert? Kaufe ich fair gehandelte Produkte, z.B. im Weltladen? Mi., 27.3., 19.30 Uhr, kath. Gemeindehaus Tostedt, Poststraße 14. Weitere Infos bei Karlheinz Kämpker unter Tel. 0171 - 4906123 oder per Mail über k.kaempker@herz-jesu-tostedt.de. Gesprächsabend
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Chorworkshop und Konzert: „Brich, mein Herz!“

23. März 2019 - 17:30
bim. Hittfeld. Mit „Brich, mein Herz!“ ist ein Chorworkshop in Hittfeld überschrieben. „Wir beschäftigen uns mit den Chornummern aus dem Werk von Barthold Heinrich Brockes, die abends im Konzert aufgeführt werden“, sagt Olga Persits, Kirchenmusikerin der Kirchengemeinde. Das Notenmaterial wird vor Ort ausgegeben. Chorerfahrung ist wünschenswert, aber keine Bedingung für die Teilnahme. Etliche Komponisten haben den Passionstext von Barthold Heinrich Brockes (1680-1747) vertont - von Georg Philipp Telemann und Johann Mattheson bis hin zu Georg Friedrich Händel, der die Verse 1716 in Musik setzte. Die Oboistin Claudia Zülsdorf, Kreiskantor Kai Schöneweiß und Sopranistin Ulrike Meyer (Foto, v. li.) präsentieren die Brockes-Passion abends in einer speziell für dieses Ensemble entstandenen Bearbeitung. Sa., 30.3., 14 Uhr: Chorworkshop, Gemeindehaus Hittfeld, Schillerplatz 4 (Anm. bei Kreiskantor Kai Schöneweiß, Tel.: 04182-208 73 69 oder per E-Mail: kai.schoeneweiss@kirche-tostedt.de), 18 Uhr: Konzert in der Mauritiuskirche Hittfeld, Eintritt frei.
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Industrie- und Handelskammer wählt regionalpolitischen Ausschuss

23. März 2019 - 15:30
(bim/nw). Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg hat in ihrer ersten regulären Sitzung nach der Wahl im vergangenen Jahr ihren regionalpolitischen Ausschuss gewählt. 20 Unternehmerinnen und Unternehmer des gesamten IHK-Bezirks werden in dem Gremium zukünftig politische Positionen für die Vollversammlung vorbereiten. Unter den Gewählten sind auch Dr. Nina Lorea Kley (Feldbinder, Winsen), Kerstin Witte (Autohaus Kuhn+Witte), René Meyer (Wirtschaftsförderung Landkreis Harburg). Die Vollversammlung nahm in Wolfsburg eine erste Kursbestimmung für die neue Legislaturperiode vor. Die Etablierung des regionalpolitischen Ausschusses ist eine Weiterentwicklung der bisherigen IHK-Ausschussarbeit. „Statt einzelner Ausschüsse pro Branche geht es uns darum, in diesem Ausschuss Kompetenzen zu bündeln und die gemeinsame Stimme der regionalen Wirtschaft zu stärken“, erklärt IHK-Präsident Andreas Kirschenmann. „Damit leistet der Ausschuss einen bedeutenden Beitrag zur Meinungsvertretung der gesamten regionalen Wirtschaft.“ Zum Vorsitzenden wurde Julius von Ingelheim (Produzierendes Gewerbe, Wolfsburg) gewählt. Präsident Andreas Kirschenmann wurde von der Vollversammlung ebenfalls als ständiges Mitglied bestimmt. Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war eine erste Kursbestimmung: In Workshops erarbeitete die Vollversammlung Strategieansätze für die neue Legislaturperiode. Sie lauten: Digitalisierung meistern, Fachkräfte sichern, Region zukunftssicher aufstellen. Einzelheiten sollen in der nächsten Sitzung in Soltau als Aktionsprogramm der IHK Lüneburg-Wolfsburg für die Jahre 2019-2023 beschlossen werden.
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Bundesligasaison auf Platz vier beendet

23. März 2019 - 12:00
TANZSPORT: Blau-Weiss Buchholz hat schon die Deutschen Meisterschaft im Blick (cc). Beim fünften und letzten Turnier in der 1. Bundesliga hat die Lateinformation von Blau-Weiss Buchholz am vergangenen Wochenende in Bremen Platz vier erreicht. Mit dieser Platzierung hat sie auch die Bundesligasaison 2018/2019 beendet. Dabei hatten sich die Buchholzer Lateinpaare mit ihrer angriffslustigen Choreographie „Rhythm – lives in you“ das ehrgeizige Ziel gesetzt, Zweite zu werden. Die acht Lateinpaare von Blau-Weiss Buchholz hatten die Zuschauer immer auf ihrer Seite. "Aber eben nicht die Wertungsrichter“, resümiert Blau-Weiss-Trainer Florian Hissnauer: „In den Jahren haben wir sowohl bei der deutschen Meisterschaft als auch in der Bundesligasaison fast immer den dritten Platz erreicht.“ Das A-Team von Blau-Weiss Buchholz hatte eine durchwachsene Saison mit vielen Höhen und Tiefen, analysiert Florian Hissnauer. Im Vorfeld der Deutschen Meisterschaft im November 2018 habe sich die Mannschaft bereit erklärt zum Angriff auf die Top zwei. Nach dem dritten Platz auf der DM analysierten Mannschaft und Trainer, dass die große Weiterentwicklung der Mannschaft zur Saison davor noch nicht ausreichte und es noch mehr brauchte, um ganz vorn anzugreifen. "Zu den Ligaturnieren wurde daran stark gearbeitet“, so Hissnauer. Beim dritten Turnier in Braunschweig gab es mit Platz fünf einen Rückschritt. Das Team zeigte bei den nächsten Turnieren in Ludwigsburg und Bremen zwar mentale Stärke und belegte jeweils Platz vier. Besonders am vergangenen Wochenende in Bremen konnten sich Mannschaft und Trainer aber kaum erklären, warum es trotz adäquater Leistung nicht zu mehr reichte. Trainerin Franziska Becker: "Wir haben uns enorm weiterentwickelt, auch wenn unsere Synchronität und Homogenität noch nicht perfekt sind. Dies wäre nötig gewesen, um Platz eins und zwei noch massiver anzugreifen. Dass nun allerdings unsere hohe tänzerische Qualität, gepaart mit einer anspruchsvollen...
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Größte Freizeitparkregion Europas

22. März 2019 - 22:30
14 Freizeitparks in der Lüneburger Heide wollen sich künftig besser vernetzen. (mum). Die Lüneburger Heide ist mit mittlerweile 14 Freizeitparks und -Einrichtungen die größte Freizeitparkregion Europas. Außer den bekannten Parks, wie Heide Park Resort, Serengeti Park oder Weltvogelpark Walsrode sind es auch das Ralf Schumacher Kartcenter, die drei Wildparks Lüneburger Heide, Schwarze Berge und Müden mit ihren unterschiedlichen Alleinstellungsmerkmalen, der Barfußpark Egestorf, das Verrückte Haus, der Filmtierpark Eschede oder der Snow Dome sowie das Designer Outlet Soltau, die für ein vielseitiges Angebot sorgen. Neue Angebote entstehen unter anderem mit dem Baumwipfelpfad in Hanstedt-Nindorf oder dem Abenteuerlabyrinth in Bispingen. Auf Einladung der Lüneburger Heide GmbH trafen sich nun die Geschäftsführer der Einrichtungen in Bispingen zu einem Workshop. Moderiert von Freizeit- und Tourismusberatung "ift" aus Köln wurden die Chancen und Ideen einer verstärkten Vernetzung diskutiert. Ziel der Lüneburger Heide GmbH ist es, die Region unter der Überschrift "Größte Freizeitparkregion Europas" stärker zu vermarkten und damit neue Kunden für die Lüneburger Heide zu begeistern. "Die Wertigkeit, die wir in diesem Thema haben, ist außen nicht sichtbar", sagt Lüneburger-Heide-Geschäftsführer Ulrich von dem Bruch. Durch gemeinsame Marketingaktionen soll das geändert werden. Daneben sollen Synergien unter den Freizeitparks gefunden und die Kommunikation untereinander verbessert werden. "Mit dem ersten Meeting in dieser Sache waren alle Teilnehmer sehr zufrieden", sagt Ulrich von dem Bruch. Im Herbst werde man sich wieder treffen und Ideen, die in der Zwischenzeit bewertet werden, in konkrete Maßnahmen umsetzen. • Außer 7,8 Millionen Übernachtungen in 400 Hotels und 1.000 Ferienwohnungen, Pensionen und Campingplätzen sind es auch die 30 Millionen Tagesgäste, die die Lüneburger Heide zu einer der erfolgreichsten deutschen Tourismusregionen machen.
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Wieder ein Rekordjahr

22. März 2019 - 21:30
Tourismus wächst trotz ausgebliebener Heideblüte / 5,7 Millionen Übernachtungen. (mum). Der Tourismus in der Lüneburger Heide entwickelt sich weiterhin positiv. Auch im zehnten Jubiläumsjahr der Lüneburger Heide GmbH gab es eine Steigerung der Übernachtungszahlen zu verzeichnen. Insgesamt wuchsen die Übernachtungen in der Heide um 2,77 Prozent auf 5,7 Millionen, berichtet das Landesamt für Statistik Niedersachsen. Damit konnte die Lüneburger Heide erneut ein Rekordjahr verzeichnen. Dabei waren die Touristiker durchaus pessimistisch eingestellt in ihren Erwartungen, da die ausgebliebene Heideblüte und die Hitzeperiode für wenig Freude bei den Urlaubern gesorgt haben. "Wir haben kurzfristig im Sommer kaum Buchungen bekommen", so Lüneburger-Heide-Geschäftsführer Ulrich von dem Bruch. "Die Temperaturen waren einfach zu heiß für Wanderer oder Radfahrer." So hatte man sich eher auf ein Halten des hohen Vorjahresergebnisses eingerichtet. Gute Buchungszahlen in der Nebensaison im Frühling und Herbst sorgten allerdings für ein deutliches Plus in der Übernachtungsstatistik. "Aufgrund der ausgebliebenen Heideblüte mitten in der Saison mussten wir unser Marketing schnell umstellen und die Gelder verlagern", sagt von dem Bruch. So wurden geplante Fotoshootings umdisponiert und Filmdrehs verschoben. Für die Urlauber wurde über die Website der Lüneburger Heide ein Alternativprogramm angeboten, das sich auf die vielseitigen Attraktionen der Region stützte. Für das laufende Jahr ist man optimistisch und hofft, dass die Heide wieder, wie üblich, blüht. Der Start in das Jahr war auf jeden Fall gut, denn die Buchungen über die Website der Lüneburger Heide lagen bereits im Januar 25 Prozent über dem Vorjahr. 30 Millionen Tagesgäste Zwischen Hannover und Hamburg liegen die Naturparke Lüneburger Heide und Südheide, die jährlich rund 30 Millionen Tagesgäste anziehen. Dazu kommen 7,6 Millionen Übernachtungen, verteilt auf rund 400 Hotels und Pensionen sowie...
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Titelflut für Landkreis-Masters

22. März 2019 - 20:00
SCHWIMMEN: 19 Einzel- und drei Staffeltitel im Heidbergbad in Braunschweig geholt (cc). Erfolgreiche Teilnahme für die Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem Landkreis Harburg bei den norddeutschen Meisterschaften der Masters im Heidbergbad in Braunschweig. Insgesamt gingen 19 Einzel- und drei Staffeltitel an die LAndkreis-Masters. Dazu kamen zehn 10 Vizemeisterschaften und drei dritte Plätze. Aus den acht Landesverbänden Sachsen-Anhalt, Berlin, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachen waren Akteure aus 137 Vereinen und Startgemeinschaften mit exakt 565 Teilnehmern am Start, die 2052 Einzel- und 198 Staffelmeldungen abgegeben hatten. Der Landkreis Harburg war durch Aktive von der Startgemeinschaft Winsen-Stelle (SG Wiste), den Schwimm-Freunden (SF) Meckelfeld, dem Schwimm-Club (SC) Seevetal und Blau-Weiss Buchholz vertreten. Jeweils Platz eins sicherte sich Sandra Stuhr (SG Wiste) in der Altersklasse (AK) 50 über 50-, und 100-Meter-Brust, 50-Meter-Freistil, 200-Meter-Lagen und 100-Meter-Schmetterling. Vereinskameradin Jana Scharnberg (AK 50) kam auf insgesamt vier erste Plätze: 200-, 400- und 800-Meter-Freistil, sowie 200-Meter-Rücken. Martina Homeyer (AK55) wurde Erste über 200- und 400-Meter-Freistil, 100-Meter-Rücken, sowie 200- und 400-Meter-Lagen, und 200-Meter Rücken. Deike Homeyer (AK 25. SG Wiste) über 200-Meter-Brust. Ulrich-Utz Morche (AK 70) vom SC Seevetal siegte über 50-, 100- und 200-Meter-Brust. Stefanie Bertram (AK 45) von Blau-Weiss Buchholz über 400-Meter-Freistil. Vizemeistertitel holten Deike Homeyer (AK 25) über 50- und 100-Meter-Brust und über 200-Meter-Lagen), Sandra Stuhr über 50-Meter-Schmetterling, und 200-Meter-Brust, Jana Scharnberg über 100m Rücken, Manuela Krüger (AK 60) über 50- und 400-Meter-Freistil, Stefanie Bertram über 200-Meter-Freistil, und Leonie Bertram (AK 20) über 400-Freistil (beide BLW Buchholz), Nils Marquardt (AK25) und Lena Schultze (AK 30) beide über 200-Meter-...
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NABU und Tauchsportverband tauchen ab zum Aufräumen

22. März 2019 - 20:00
bim. Heidenau. "Wir sehen uns nicht als Müllsammler. Wir wollen zeigen, dass es nicht nur die Verschmutzung der Meere gibt, die öffentlich beklagt und medial beachtet wird, sondern auch Müll in den heimischen Seen und Flüssen", sagt Meereswissenschaftler Wolfgang Schuster vom Naturschutzbund (NABU) Niedersachsen. In einer Gemeinschaftsaktion mit dem Tauchsport-Landesverband Niedersachsen unter dem Motto "Abtauchen zum Aufräumen" wurde der See am Ferienzentrum Heidenau und dessen Ufer in vier Stunden von rund drei Kubikmeter Unrat befreit. Während acht Taucher, darunter sechs Mitglieder des Tauch- und Wassersportvereins (TUW) Nordland mit Sitz in Buchholz, den Grund des Sees absuchten, sammelten NABU-Mitglieder mit ihren Kindern das Gelände rund um das Gewässer ab. 80 Prozent der Müll-Einträge erfolgten - global betrachtet - durch Zuflüsse von Land. Müll auf und unterhalb der Wasseroberfläche sowie auf dem Grund von Gewässern stelle eine große Gefahr für alle Lebewesen dar, so der NABU. Die Abfälle verrotteten oft erst nach Jahren, Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten, wobei auch der Verrottungsprozess zumeist mit großen Umweltbelastungen verbunden sei. In Heidenau wurde u.a. "viel Plastikmüll in jeder Größe gefunden", so Projektleiter Wolfgang Schuster. Außerdem Teile von Grills, mehrere Autoreifen, eine große Zeltplane und Teppichreste. Im Laufe des vergangenen Jahres hatten NABU und Taucher im Rahmen der von der Bingo-Stiftung geförderten Aktion Zivilisationsmüll aus 22 Seen in ganz Niedersachsen "gefischt". Der See am Ferienzentrum war der 23. Voraussichtlich Ende Juni soll es einen weiteren Einsatz im Landkreis geben - dann an einem See in Vierhöfen.
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"Wir brauchen einen Systemwandel"

22. März 2019 - 19:00
Interview mit der Bundestagsabgeordneten Svenja Stadler (SPD) zum Gesundheitssystem (os/nw). Seit seinem Amtsantritt vor einem Jahr hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (38, CDU) viele neue Gesetze auf den Weg gebracht. Hat das etwas gebracht? Im WOCHENBLATT-Interview nimmt Svenja Stadler (42), Bundestagsabgeordnete der SPD, Stellung zum aktuellen Gesundheitssystem. WOCHENBLATT: Wie gesund ist unser deutsches Gesundheitssystem? Svenja Stadler: Unser Pflege- und Gesundheitssystem droht zu kollabieren. Gesetzlich Versicherte warten oft Monate auf einen Facharzttermin, und es gibt viel zu wenig qualifizierte Pflegekräfte. Darüber hinaus stehen uns aufgrund des demografischen Wandels und des medizinisch-technischen Fortschritts große finanzielle Belastungen bevor. Es bedarf daher eines grundlegenden Systemwechsels. WOCHENBLATT: Wie sieht Ihrer Meinung nach das Gesundheitssystem der Zukunft aus? Stadler: Wir brauchen unbedingt einen schnelleren Zugang zu Facharztterminen, höhere Vergütungen für Pflegeleistungen, flächendeckende Tarifverträge und eine solide Finanzierung der Pflegekasse. Fest steht, dass, wenn der Dienst am Menschen unter wirtschaftlichen Druck gerät, dem schleunigst etwas entgegengesetzt werden muss. Und dem Fachkräftemangel kann nur gegengesteuert werden, indem wir für den Pflegeberuf bessere Voraussetzungen schaffen – beispielsweise auch durch eine spürbare Entbürokratisierung. WOCHENBLATT: Wo sehen Sie aktuell im Landkreis Harburg akuten Handlungsbedarf? Stadler: Der Landkreis Harburg ist grundsätzlich mit den beiden Krankenhäusern in Winsen und Buchholz gut aufgestellt. Dennoch: Die Krankenhäuser sind einer zunehmend restriktiven Rechnungsprüfungspraxis der Krankenkassen ausgesetzt und es werden oftmals komplexe, hochwertige Krankenhausleistungen in Frage gestellt. Im Prüffokus der Krankenkassen standen zuletzt vor allem Leistungen, die sich auf die Behandlung von Schlaganfällen,...
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Beecken und Reu für die U22-DM qualifiziert

22. März 2019 - 19:00
(cc). Als norddeutsche Meisterin und Vize-Meisterin haben Michelle Beecken aus Salzhausen und Patricia Reu (TuS Schwinde) das Ticket für die deutsche Badminton-Meisterschaft (DM) der Altersklasse U22 gelöst, die vom 21. bis 23. April in Saarbrücken steigt. Im Finale der norddeutschen U22-Meisterschaften in Lokstedt, Landkreis Cuxhaven, gewann Michelle Beecken, die für das Oberligateam des BV Gifhorn aufschlägt, in zwei Sätzen gegen Patricia Reu. Beide könnten eigentlich noch in der U17 aufschlagen. Im Mixed schied Reu an der Seite von Holger Herbst schon im Viertelfinale aus. Durchwachsen lief es auch für Beecken im Doppel, die gemeinsam mit Annika Borchard (SG Vechelde-Lengede) in der zweiten Runde vorzeitig ausscheiden musste.
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"Geschützter Raum" soll auffällige Kinder im System auffangen

22. März 2019 - 19:00
bim. Tostedt. "Wir wollen die Kinder im System auffangen und sie nicht durch Suspendierung nach schlechtem Verhalten ausschließen", nennt Förderschullehrerin Anne Schröder eine Idee hinter ihrem Konzept "Geschützter Raum". Damit soll sozial-emotional auffälligen Kindern der Einstieg in den Alltag an Regelschulen erleichtert werden, die sie dank des Inklusionsgedankens nun besuchen. Denn inklusive Schule bedeutet, dass jedes Kind seinen individuellen Begabungen und Bedürfnissen gemäß gefördert wird. Das Konzept ist niedersachsenweit einmalig und wird erstmals seit diesem Schuljahr an der letzten Hauptschule im Landkreis Harburg, der Schule am Düvelshöpen, umgesetzt. "Die Förderschulen mit Schwerpunkt Lernen, an denen sozial-emotional auffällige Kinder bisher beschult wurden, laufen jahrgangsweise aufsteigend aus, deren Lehrer werden auf andere Schulen verteilt", erläutert Anne Schröder. Die vom niedersächsischen Gesetzgeber ab dem Schuljahr 2013/14 zunächst für die Klassen eins bis fünf und seit 2018 bis zum neunten Schuljahr verbindlich eingeführte inklusive Schule stellt an die Lehrkräfte große Herausforderungen. "Die Umsetzung der Inklusion ist ein Problem der Finanzen, der personellen Ausstattung an Schulen und mitunter auch der inneren Einstellung der handelnden Personen", bringt Anne Schröder die mit der auferlegten Inklusion einhergehenden Schwierigkeiten an vielen Schulen auf den Punkt. Gründe dafür, dass Kinder sozial und emotional auffällig werden, gebe es viele. Diese lägen in der veränderten Sozialisierung im Elternhaus, quer durch alle Gesellschaftsschichten, erklärt Anne Schröder. Sie nennt u.a. Arbeitslosigkeit, Krankheit, bildungsferne Strukturen, Armut und andere schwierige Lebenssituationen.  Bei den Kindern und Jugendlichen äußerten sich die Auffälligkeiten beispielsweise durch Arbeitsverweigerung, Regelverstöße oder Herumalbern, weil sie mit dem Schulalltag an einer Regelschule zunächst überfordert seien. Häufige Folge: Damit sie den...
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"Wir fühlen uns getäuscht"

22. März 2019 - 18:30
Nach Hinhaltetaktik des Landrats /SPD bringt Antrag auf Verdopplung der Kita-Zuschüsse nun doch ein mi. Landkreis. Da hat die Kreis-SPD mit Zitronen gehandelt: Anstatt einen Antrag auf die Verdopplung der Kreiszuschüsse für die Kitabetreuung in den Kommunen im Kreistag im vergangenen Dezember abstimmen zu lassen - es hätte wohl eine Mehrheit gegeben - stellte man den Antrag auf Bitten der Kreisverwaltung zurück. Doch Landrat Rainer Rempe (CDU) suchte nicht, wie vorher verlautbart, mit den Kommunen eine Lösung, sondern teilte den betroffenen Bürgermeistern schlicht mit: "Es gibt nicht mehr Geld für 2019." Jetzt fühlen sich die Sozialdemokraten verschaukelt und hoffen auf eine breite Mehrheit, wenn sie ihren ursprünglichen Antrag im Kreistag am kommenden Mittwoch nun doch einbringen. Der SPD Antrag sah vor, dass die Vereinbarung, die der Landkreis Harburg mit den Kommunen bezüglich einer Unterstützung bei der Kita-Betreuung vergangenes Jahr abgeschlossen hatte, modifiziert wird. Der Kreis sollte die Kommunen nicht wie vereinbart mit 3,54 Euro, sondern mit 7,08 Millionen Euro unterstützen. Der Hintergrund ist, dass der derzeitige Zuschuss nach Angaben der SPD viel zu gering ist, um das Defizit durch die Kinderbetreuung wenigstens abzufedern. "Eine umfangreiche Recherche von Kreistagsmitglied Klaus-Dieter Feindt macht deutlich, dass den Kommunen im Schnitt 62,7 Millionen Euro fehlen", erklärt SPD-Kreisfraktionschef Tobias Handkte. Handkte fügt hinzu, man sei bei der SPD vom Vorgehen der Kreisverwaltung zutiefst enttäuscht. "Wir haben in Antrag im Vertrauen darauf zurückgestellt, dass am Ende der Gespräche zumindest ein Plus für die Kommunen herauskommt - wenn auch nicht die Verdopplung." Hätte man gewusst, dass es der Kreisverwaltung niemals darum gegangen sei, hätte man den Antrag gleich zur Abstimmung gestellt. Deutlicher wurde SPD-Finanzexperte Uwe Harden: "Das passiert mir nicht nochmal", sagte der Sozialdemokrat an die Adresse von Landrat Rainer...
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Gedruckter Protest

22. März 2019 - 18:30
"STRABS"-Gegner überreichen neuen Flyer an Hanstedts Bürgermeister Gerhard Schierhorn. mum. Hanstedt. Vor der Sitzung des Hanstedter Gemeinderats am Dienstag haben Vorstandsmitglieder des Vereins "Bürgerplattform gegen die Straßenausbau-Beitragssatzung (STRABS) in der Gemeinde Hanstedt" das neue Informationsblatt "Rote Karte für die STRABS" an Bürgermeister Gerhard Schierhorn übergeben. "Er hat - quasi als Zeichen - als einer der Ersten das druckfrische Dokument bekommen", sagt Vorstandsmitglied Birte Seier. Mit dem Faltblatt möchte der Verein die Forderung nach der endgültigen Abschaffung der Straßenausbau-Beitragssatzung aufrechterhalten und dies dokumentieren. "Denn bekanntlich gilt: aufgeschoben ist nicht aufgehoben", so Seier. Für die zum Ausbau anstehenden Straßen - etwa "Am Steinberg" und "Postillionseck" gelte dies ganz besonders. Die Flyer sind an den roten Infotafeln zu finden, werden aber auch an Haushalte verteilt. "Wer sich engagieren möchte, ist herzlich willkommen", so Birte Seier. Die Diskussion der Bürgerplattform mit den Ratsmitgliedern dauert inzwischen mehr als ein Jahr an. Eine Lehre daraus sei, dass der stetige Druck der Bürger beibehalten werden muss. Seier: "Der Bürgerwille muss erkennbar sein." Wie berichtet, ist aus der Bürgerinitiative "Bürgerplattform gegen Straßenausbau in Hanstedt" ein Verein geworden. Die Aufgaben der bisherigen Bürgerplattform seien übernommen worden, teilt Vorstandsmitglied Kirsten Maack mit. "Die verbliebenen Mitglieder des Sprechergremiums hatten sich entschlossen, die Arbeit in neuer Form weiterzuführen." Mit Aktionen wie "Rote Karte für die STRABS" setzt sich die Initiative für die Abschaffung der Straßenausbau-Beitragssatzung in Hanstedt ab. Sinnbild des Protestes sind rote Plakate und Banner, die an vielen Stellen in der Gemeinde Hanstedt zu finden sind. Ab sofort stehen Monika Schünemann als Vorsitzende sowie Dirk Treue als stellvertretender Vorsitzender dem neuen Verein vor. Weitere...
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Ausgezeichnete MINT-Ideen

22. März 2019 - 18:30
Der Heiner-Schönecke-Preis wurde zum ersten Mal verliehen:  Schülerprojekt des Gymnasiums Hittfeld gewinnt ersten Platz as. Buchholz. Einen doppelten Anlass zur Freude hatte jetzt der langjährige Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke (CDU): In der Zukunftswerkstatt in Buchholz wurde an seinem 73. Geburtstag erstmalig der von ihm ausgelobte "Heiner-Schönecke-Preis" verliehen. Mit dem Preis werden im Landkreis Harburg die besten MINT-Ideen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) von Schulklassen der Jahrgänge sieben bis 13 ausgezeichnet. Der Fantasie und Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt. Von einer vierköpfigen Jury wurden Originalität und Entwicklung der Idee sowie Umsetzungsmöglichkeit und Nachhaltigkeit bewertet. Der Preis wurde anlässlich des 70. Geburtstags von Heiner Schönecke ins Leben gerufen. Der Stifter hatte seine Geburtstagsgäste damals um Spenden für den Wettbewerb gebeten. Der Heiner-Schönecke-Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 1.000 Euro für den ersten, 500 Euro für den zweiten und 250 Euro für den dritten Platz dotiert. 20 Schulen aus dem gesamten Landkreis haben an der Premiere des Wettbewerbs teilgenommen. Mit ihrer Idee einer Lärmampel aus Tetrapacks hat die Klasse 7b des Gymnasiums Hittfeld den 1. Platz belegt. "Manchmal ist wird es laut im Klassenzimmer. Die Lärmampel misst den Geräuschpegel und leuchtet rot, wenn es zu laut ist", erklären die Schüler Jan-Erik und Mattes. Die Siebtklässler hatten die Idee, die Lärmampel mit dem Recycling von Tetrapacks zu verbinden. "Durch eigene Arbeit hat die Klasse gezeigt, dass ihre Idee auch technisch umsetzbar ist. Überdies ist das Projekt ein Beispiel für die sinnvolle Wiederverwendung von Wegwerf-Verpackungen", begründet die Jury ihre Wahl. Besonders gefallen hat der Jury, dass die 7b eine Idee zum eigenen Nutzen erarbeitet hat und damit zur Lösung eines eigenen Problems, nämlich zu viel Lärm im Klassenzimmer, beiträgt. Die Klasse 11/2 des...
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Plädoyer für das Impfen

22. März 2019 - 18:30
Nach Vorfällen in Buchholz und Neu Wulmstorf: Landkreis warnt vor Masern-Erkrankungen. (mum). In Niedersachsen wurden in diesem Jahr deutlich mehr Masernfälle festgestellt als üblich. Insbesondere der Landkreis Hildesheim machte von sich reden: Dort waren mehrere Schulen von insgesamt 26 Masernfällen betroffen. Auch im Landkreis Harburg erkrankten seit Jahresbeginn bereits vier Personen zwischen 15 und 36 Jahren an Masern. Im vergangenen Jahr wurden dagegen lediglich zwei Fälle an das Kreisgesundheitsamt gemeldet. Für die Integrierte Gesamtschule (IGS) in Buchholz hatte die Erkrankung einer einzigen Schülerin Ende vorigen Jahres unangenehme Konsequenzen: Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rückte an und kontrollierte 1.300 Impfausweise von Schülern, Lehrern und Mitarbeitern. Am Ende mussten 60 Personen - darunter 30 von 100 Lehrern - zu Hause bleiben, der Unterricht konnte nur mit einem Notfallplan in Teilen aufrechterhalten werden. An manchen Tagen fiel der Unterricht für ganze Jahrgänge komplett aus (das WOCHENBLATT berichtete). Paradox: Die Schülerin besucht die benachbarte Förderschule "An Boerns Soll" und ist nur im Zuge von einzelnen Stunden auf der IGS. Da auch das Geschwisterkind betroffen war, wurden laut Landkreissprecher Bernd Frosdorfer auch die Impfausweise einer Klasse an der Grundschule "Auf der Heide" in Neu Wulmstorf überprüft. Damit sich dies nicht an anderen Schulen wiederholt, rät der Landkreis allen erwachsenen Bürgern, auf Nummer sicher zu gehen, ihren Impfstatus zu überprüfen und nötigenfalls Impfungen beim Hausarzt nachholen zu lassen. "Die ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfiehlt allen nach 1970 geborenen Menschen, dafür Sorge zu tragen, dass sie zweimal gegen Masern geimpft wurden", so Frosdorfer. Wenn im Impfpass keine zwei Masernimpfungen eingetragen sind, sollte man sich auch im Erwachsenenalter nochmals impfen lassen. Zum Einsatz kommt ein Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und...
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