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Geschichte neu erleben

20. März 2019 - 5:00
Jürgen A. Schulz bereitet Veranstaltungen vor / Augenmerk liegt auf "Scheunenabend"-Abschluss. mum. Hanstedt/Harmstorf/Oldershausen. Kaum eine Persönlichkeit war zu Beginn des 19. Jahrhunderts so bekannt im Landkreis Harburg wie Heinrich Ast - genannt "Schäfer Ast". Von überall her strömten Menschen nach Radbruch, um sich von ihm heilen zu lassen. Bis zu 1.000 "Patienten" sollen es am Tag gewesen sein, die mit Sonderzügen aus Hamburg, per Kutsche aus Berlin und selbst aus dem Ausland in die Heide pilgerten. "Sie glaubten an den Mann und seine Heilkunst", so der Asendorfer Filmemacher Jürgen A. Schulz. Er widmete Heinrich Ast einen vielbeachteten Dokumentarfilm. "Andere wiederum glaubten in Ast einen Scharlatan zu sehen, der es auf das Geld der Patienten abgesehen hatte." Gleichwohl: Es gab viele Belege dafür, dass die von Ast verschriebenen beziehungsweise verkauften Mittel Wirkung zeigten. Das bestätigt auch Professor Dr. Volker Steinkraus in einem Statement im Film von Schulz. Der Heiler, auf dessen Rat selbst Kaiser Wilhelm gehört haben soll, stellte seine Diagnose anhand des Nackenhaares seiner Patienten. Das spannende Leben des Wunderheilers steht im Mittelpunkt von drei Film-Vortragsveranstaltungen. Los geht es am Donnerstag, 4. April, um 19 Uhr im "Alten Geidenhof" in Hanstedt. Es ist übrigens der Geburtstag von Ast. In Hanstedt steht noch ein Kurzfilm auf dem Programm, der den Feuerwehrmännern aus dem Landkreis Harburg gewidmet ist. Die zweite Veranstaltung findet am Sonntag, 14. April, ab 14 Uhr in "Harms Hus" in Oldershausen statt. Los geht es mit einer Kaffeetafel. Zudem wird Ilona Johannsen, die Leiterin des Winsener Marstall-Museums, spannende Details aus dem Leben des Wunderheilers berichten. Auch über die Medikamente, die nach den Rezepten von "Schäfer Ast" noch heute hergestellt und vertrieben werden, wird Johannsen sprechen. Der dritte Filmabend ist für Sonntag, 2. Juni, vorgesehen. Er wird im Zuge der "plattdeutschen Runde" in...
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„Die Heide stirbt“ wird gezeigt

19. März 2019 - 21:30
bim. Kakenstorf. Den Film „Die Heide stirbt“ zeigt der Verein Naturschutzfreunde Estetal in Kakenstorf am Freitag, 22. März, um 20 Uhr im Landgasthaus "Zum Estetal". Dabei handelt es sich um ein einzigartiges Filmdokument, das Anfang der 1920er Jahre in der Nordheide entstanden ist. Es war damals die Absicht der Filmer, die Bräuche, das Leben und die Festlichkeiten der Bewohner der Nordheide festzuhalten. Der Titel „Die Heide stirbt“ bezieht sich darauf, dass durch den Einzug des modernen Lebens viele Bräuche verlorengingen. Der Film hat diese festgehalten. Besonders eindrucksvoll ist der im Film zu sehende Brauttanz, ein ritueller Schreit-Tanz, der vor der Feuer- oder Herdstelle auf dem Flett der Bauernhöfe durchgeführt wurde, bevor eine Hochzeitsfeier begann. Ebenso wird eine dörfliche Trauerfeier mit dem Trauerzug durch die Dorfstraße gezeigt, aber auch Leben und Arbeiten, wie die winterlichen Abendrunden, in denen die Frauen spinnen und die Männer die Strümpfe stricken (Stricken war damals Männersache). Dieser Film war lange verschollen, das Original auf Zelluloid teilweise verbrannt. Vorher hat man Super-8-Kopien machen können, jetzt liegt er im DVD-Format vor und wird per Beamer gezeigt. Bei der Vorführung wird der Film auf Plattdeutsch, teilweise auf Hochdeutsch, kommentiert. • Eintritt frei, um eine Spende für die Naturschutzfreunde wird gebeten.
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150 Neu Wulmstorfer demonstrierten gegen Rassismus

19. März 2019 - 19:30
Demo gegen Rassismus in Neu Wulmstorf mi. Neu Wulmstorf. "Aufstehen gegen Rassismus" - diesem Motto folgten am vergangenen Samstag rund 150 Neu Wulmstorfer Bürger bei einer Demonstration gegen Rassismus durch Neu Wulmstorf. Bei der Auftaktkundgebung auf dem Rathausvorplatz erinnerten die Veranstalter zunächst in einer Schweigeminute an die Opfer von Christchurch. Gewalt bis hin zu Mord sei die furchtbarste Form des Rassismus und zeige, wohin Hetze und Hass führen könnten, so Cornelia Meyer vom Netzwerk Willkommen in Neu Wulmstorf. Rassismus beginne im Kleinen und sei für Menschen mit dunklerer Haut oder Kopftuch alltägliche Erfahrung. "Wir sind nicht nur gegen etwas, gegen Rassismus, wir sind auch für etwas, für Solidarität - mit jenen, die darunter zu leiden haben und die selbstverständlich mit uns zusammenleben, zusammenarbeiten, zusammen zur Schule gehen." Die SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler machte deutlich, dass der 1966 von den UN ins Leben gerufene Internationale Tag gegen Rassismus nichts von seiner Aktualität eingebüßt habe: "Wir bleiben aufgerufen, den Feinden der Vielfalt und der Demokratie die Stirn zu bieten, denn sie sind nie komplett abwesend und treten in den vergangenen Jahren sogar wieder vermehrt auf." Die Veranstalter - das Netzwerk Willkommen in Neu Wulmstorf, Lutherkirche und SPD - äußerten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf mit den bisherigen Veranstaltungen bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus, die noch bis zum 24. März laufen.
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"Stolz auf das Zusammenwachsen"

19. März 2019 - 19:00
Detlef Bade als HWK-Präsident bestätigt. (mum). Während ihrer konstituierenden Sitzung hat die Vollversammlung der Handwerkskammer (HWK) Braunschweig-Lüneburg-Stade jetzt das Präsidium, den Vorstand und die Ausschüsse für die neue Amtsperiode bis 2024 gewählt. Als Kammerpräsident bestätigte das Handwerkerparlament, das im Dezember vergangenen Jahres neu gewählt wurde, Detlef Bade, Schornsteinfegermeister aus Braunschweig. Bade tritt damit seine zweite Amtszeit als Präsident an. Ebenfalls im Amt bestätigt wurden die beiden Vizepräsidenten der Handwerkskammer: für die Arbeitgeber Heidi Kluth, Betriebswirtin des Handwerks aus Buchholz, und für die Arbeitnehmer Lutz Scholz, Metallbauer aus Cremlingen. Bade nutzte den Anlass, um nicht nur auf die zurückliegende Amtsperiode, sondern auch auf zehn Jahre Fusion der Handwerkskammern Braunschweig und Lüneburg-Stade zurückzublicken. "Als Vizepräsident habe ich die Fusion der beiden Kammern damals begleitet." Zehn Jahre danach sei er als Präsident stolz auf die gut zusammengewachsene Organisation. Die Dienstleistungen der Gesamtkammer konnten durch strukturelle Anpassungen bei gleichbleibenden Mitgliedsbeiträgen ausgeweitet werden. "Wir vertreten damit zukunftsorientiert und modern das Handwerk vom Harz bis ans Meer", betonte der Präsident. Große Fördersummen von Land, Bund und der EU machten es darüber hinaus möglich, in den vergangenen Jahren in hohem Maß in die Bildungszentren zu investieren. "Wir haben 78 Millionen Euro in Bildung investiert. Diese Investitionen kommen unmittelbar dem Handwerk zugute", so Eckhard Sudmeyer, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer.
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"Eine angenehm offene Atmosphäre"

19. März 2019 - 19:00
Zahlreiche Besucher beim "Tag der offenen Tür" bei AHD in Jesteburg. mum. Jesteburg. Trotz des schlechten Wetters haben sich am Samstag viele Patienten, Angehörige und Freunde des Ambulanten Hauspflege Dienstes (AHD) auf den Weg zum neuen AHD-Hauptsitz in die Allerbeekskehre gemacht. Inhaber Ole Bernatzki und seine Mitarbeiter zeigten den Gästen das 1.300 Quadratmeter große Gebäude. "Die Reaktionen waren ausnahmslos positive", freute sich Bernatzki. Der neue Firmensitz sei geprägt von einer hellen, großzügigen und angenehm offenen Atmosphäre. Am Abend feierte die AHD-Mitarbeiter gemeinsam mit geladenen Gästen die Einweihung. "Das Gebäude eignet sich auch hervorragend als Großraumdisko", so Bernatzki mit einem Lächeln. Lokale Wirtschaft Wie berichtet, wurde alle bisherigen Standorte in Jesteburg in der Allerbeekskehre zusammengezogen. Der Umzug begann bereits im Dezember. Zunächst wechselte die Verwaltung an den neuen Standort, dann folgten die Pflegekräfte und danach die Pflegedienstleitung - eine logistische Meisterleistung. Am neuen Standort findet das AHD-Team nun hervorragende Arbeitsbedingungen vor. "Ein Vorteil ist, dass wir nun alle an einem Standort sind. Das ist für die Kommunikation sehr gut, da sich Kolleginnen und Kollegen auf dem kurzen Weg direkt verständigen können", sagt der AHD-Pressereferent Joachim Meyer. In dem Gebäude befindet sich ein großer Besprechungsraum, in dem ein Großteil der Angestellten Platz finden. Auch die Sozialräume wie Küche, Dusche und Aufenthaltsbereich sind hell und freundlich gestaltet. Die Mitarbeiter finden eine hervorragende Wohlfühlatmosphäre vor. Zudem ist die Lage am Ortseingang sowohl für die Mitarbeiter als auch für Besucher ideal: Ausreichend Parkplätze finden sich direkt am Haus. "Wir suchen noch Auszubildende für August dieses Jahres in Jesteburg sowie Pflegepersonal, das unser Team, das momentan aus rund 170 Mitarbeitern besteht, verstärken", sagt Ole Bernatzki. Auch Pflegfachkräfte...
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BFC-Frauen verteidigen Tabellenführung

19. März 2019 - 19:00
(cc). Das auf den Abend um 19.15 Uhr verschobene Kreisderby in der Fußball-Landesliga der Frauen auf dem Kunstrasenplatz zwischen dem Tabellenführer Buchholzer FC (BFC) und der Eintracht Elbmarsch endete mit 2:1 (1:1) für den BFC. Es gab tolle Aktionen und viele Torchancen auf beiden Seiten. Obwohl der gastgebende Tabellenführer im 4-4-2-System die Mädels vom Deich schon früh zu attackieren versuchte, ließ sich die Eintracht das Spiel des BFC nicht aufdrängen, und agierte aus eigener Grundordnung heraus. Die erste, vielsprechende Gelegenheit hatte aber der BFC, und ging durch den Treffer in der 3. Spielminute durch Svenja Benecke mit 1:0 in Führng. Aber fünf Minuten vor der Pause schaffte Leonie Hildebrandt den 1:1-Ausgleich (40.) für die Gäste. Kurz darauf scheiterte Anne Wübbenhorst nach tollem Zuspiel von Charly Dettmann, am Aluminium, so dass es beim 1:1 zur Pause blieb. Im zweiten Durchgang knüpften beide Teams nahtlos an die erste Hälfte an, erhöhten aber noch einmal das Tempo. Erneut ging der BFC durch Johanna Knüwe mit 2:1 in Führung. Als Antwort drauf versuchten es die Grünen den Druck weiter zu erhöhen. Aber weitere Chanchen blieben ungenutzt. Es blieb beim 2:1. Am Samstag, 23. März, 16 Uhr, empfängt die Eintracht Elbmarsch zum Heimspiel in Drennhausen die VSK Osterholz-Scharmbeck. Zeitgleich treffen in Stelle der TSV Stelle und die ATSV Scharmbeck-Stotel aufeinander. Am Sonntag, 24. März, 15 Uhr, steigt in Fleestedt das Kreisderby zwischen dem gastgebenden TuS Fleestedt und Spitzenreiter Buchholzer FC.
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Kult-Gaststätte "Zum alten Bahnhof" startet mit Comedy-Shows in Vierhöfen neu durch

19. März 2019 - 18:30
ce. Vierhöfen. "Der Comedy-Zug rollt wieder!“ lautet das Motto, unter dem die bis Ende 2017 in Gödenstorf ansässige Kult-Gaststätte "Zum alten Bahnhof" jetzt neu durchstartet – am neuen Stand- und Spielort in der "Galerie Vierhöfen“! Im Dezember 2017 hörten die "Bahnhof“-Betreiber Thomas Hoth und Hubert Dlawichowski in Gödenstorf auf, weil die Sanierung der Ortsdurchfahrt inklusive Straßenvollsperrungen geplant war, sie dadurch einen Gästeschwund befürchteten und langfristig keine Veranstaltungen planen konnten. Umgesetzt wurde die Sanierung bis heute nicht. "Wir kehren mit unserer Bühne trotzdem nicht nach Gödenstorf zurück, denn irgendwann werden die Bauarbeiten beginnen und so wäre es für uns wirtschaftlich ein Sterben auf Raten“, sagt Thomas Hoth. Das „Bahnhof“-Duo und „Galerie“-Chefin Iris Erbelding kennen und schätzen sich seit vielen Jahren. Zudem wollten die vielen bekannten Comedy- und Kabarett-Stars, die im "Bahnhof“ vor begeistertem Publikum aufgetreten waren, unbedingt wieder in der Heide spielen. "Also taten wir uns mit Iris zusammen und präsentieren im zehnten Jahr unserer Kleinkunstbühne ein Jubiläums-#+programm, das seinesgleichen sucht – nach dem bewährten Konzept‚ Currywurst und Comedy – "Ein netter Abend mit und bei Freunden“, kündigen die neuen Event-Partner an. Iris Erbelding ist dabei für die Gastronomie zuständig, Hoth und Dlawichowski für die Bühnenshows. "Auch den Eisverkauf und die lustigen Videos vor den Künstlerauftritten wird es bei uns natürlich wieder geben“, versprechen sie. Los geht es am Samstag, 30. März, um 20 Uhr mit dem Comedian Yves Macak und dessen Programm "R-zieher - Echt jetzt?!". In den kommenden Monaten dürfen sich die Gäste auch auf Publikumslieblinge wie Maria Vollmer, Ingo Oschmann und Ausbilder Schmidt freuen. Sa., 30.3., um 20 Uhr in der Pension "Galerie Vierhöfen", Alte Dorfstr. 4, in Vierhöfen. Tickets und Infos unter www.zum-alten-bahnhof.com und www.pension-galerie-vierhoefen.de.
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Ist Straßenausbau Vierhöfen-Garstedt nicht genehmigungsfähig?

19. März 2019 - 18:30
Salzhäuser Grüne: "Keiner weiß, wie dieser gordische Knoten zu durchschlagen ist   ce. Salzhausen. Die umstrittene Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Garstedt und Vierhöfen (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach) schlägt immer höhere Wellen. "Mit aller Macht wollen die Samtgemeindepolitiker und die Verwaltung an dem geplanten Ausbau der Straße festhalten", macht Joachim Bartels, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Salzhäuser Samtgemeinderat, gegenüber dem WOCHENBLATT seinem Unmut Luft. Der Samtgemeindeausschuss habe - so Bartels - in seiner jüngsten Sitzung den von Grünen eingebrachten Antrag auf Aussetzung der Bauplanungen abgelehnt. "Der Ausbau der Straße auf 5,50 Meter Breite mit Einplankung fast aller noch stehen gebliebenen Bäume und das geforderte Tempo 100 - alles nur, um an die Fördermittel des Landes zu kommen - ist wohl nicht genehmigungsfähig", befürchtet Bartels nach der Ausschuss-Sitzung. Im Gremium habe es geheißen, die Untere Verkehrsbehörde des Landkreises Harburg würde aus Sicherheitsgründen Tempo 70 für die neue Straße anordnen. Da an der Straße kein Fuß- und Radweg geplant ist, wäre eine solche Regelung "nachvollziehbar und konsequent". Die Fördergelder des Landes gebe es aber nur bei Tempo 100. "Keiner weiß, wie der gordische Knoten zu durchschlagen ist", so Bartels. Der einzig realisierbare und vernünftige Ausbau erscheint den Grünen eine von der Verwaltung vorgeschlagene Ausbauvariante ohne Beplankung. Sie würde nur etwa 291.000 Euro statt der ursprünglich vorgesehenen rund 1,7 Millionen Euro kosten. Die sanierte Route würde bis zu zehn Jahre halten und würde sowohl ihre bisherige Breite als auch den Alleecharakter behalten. Eine Geschwindigkeitsreduzierung und eventuelle Tonnagenbeschränkung wären möglich. "Wenn wegen des zu erwartenden Kiesabbaus in Vierhöfen und dem damit verbundenen Schwerlastverkehr doch ein großer Ausbau zwingend notwendig werden sollte, kann die Straße aus unser Sicht nur mit einem Rad- und...
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Opferhilfe-Verein "Weisser Ring" veranstaltet Aktionstag in Winsen

19. März 2019 - 18:30
Unter dem Motto "Ohne Furcht im Alter" steht Sicherheit der älteren Generation im Mittelpunkt   ce. Winsen. "Ohne Furcht im Alter" lautet das Motto, unter dem der Opferhilfe-Verein "Weisser Ring" am Freitag, 22. März, von 10 bis 17 Uhr auch vor dem Famila-Markt in Winsen seinen diesjährigen Tag der Kriminalitätsopfer veranstaltet. Die Gewinner eines vor Ort laufenden Preisrätsels werden um 16 Uhr bekanntgegeben. An dem bundesweiten Aktionstag, der 1991 vom "Weissen Ring" ins Leben gerufen wurde und seitdem alljährlich stattfindet, steht 2019 die Sicherheit der älteren Generation im Mittelpunkt. "Prinzipiell kann jeder jederzeit und überall Opfer von Betrug werden", sagen einstimmig Karl-Heinz Langner, Außenstellenleiter des "Weissen Rings" im Landkreis Harburg, Polizeioberkommissaar Horst Kraßmann, Kontaktbeamter beim Polizeikommissariat Winsen, und Polizeihauptmeister Detlefs Moors von der polizeilichen Kriminalprävention der Bundespolizeiinspektion Bremen. "Doch gerade im Bereich der Vermögensdelikte gibt es erwiesenermaßen besonders hohe Gefährdungspotenziale im hohen Alter. Dabei wählen die Kriminellen gezielt ältere Menschen als potenzielle Opfer aus, weil sie dort aus ihrer Perspektive besonders günstige Tatbedingungen vermuten." Pünktlich zum Tag der Kriminalitätsopfer hat die Opferhilfeorganisation eine neue Broschüre aufgelegt, die das Motto des Aktionstags im Titel trägt und auch viele Präventionstipps gibt. In dem eigens produzierten Kurzfilm "Falscher Polizist", der ab sofort unter www.weisser-ring.de zu finden ist, wird diese besonders aktuelle Betrugsmasche anschaulich dargestellt. "Ohne Furcht im Alter“ ist zudem der Arbeitsschwerpunkt des "Weissen Rings" in der Prävention für das komplette aktuelle Jahr. „Unsere rund ein Dutzend ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Opferhelfer werden in Winsen auf das wichtige Thema Seniorensicherheit aufmerksam machen und über Möglichkeiten der Prävention informieren“, kündigt Michael Kropp,...
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Soziales Wohnen mit Seeveblick

19. März 2019 - 18:30
Langsam, aber immerhin: Wohnungsbaugesellschaft feiert Spatenstich für neun weitere Wohnungen / Bezug im Januar 2020? mum. Jesteburg. Irgendwie passte das Wetter zum Anlass: In strömendem Regen luden Landrat Rainer Rempe und Joachim Thurmann, der Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (KWG), am Freitagnachmittag zum Spatenstich für das nächste KWG-Projekt ein: Am Jesteburger Pfarrweg entsteht auf einem Grundstück mit Blick auf die Seeve ein 620 Quadratmeter großes Mehrfamilienhaus mit neun Wohnungen (drei Wohnungen bis 50 Quadratmeter, drei Wohnungen mit 75 Quadratmetern und drei Wohnungen mit etwa 82 Quadratmetern). Alle Einheiten sollen "barrierearm, zwei barrierefrei und eine rollstuhlgerecht" sein. "Die Mieten werden voraussichtlich 8,50 Euro pro Quadratmeter betragen und sich damit weit unter dem heutigen Mietpreis bewegen", so Thurmann, der ausdrücklich die Jesteburger St. Martins-Gemeinde lobte. "Wir haben das Grundstück zu sehr fairen Konditionen von der Kirche in Erbpacht bekommen", so der KWG-Geschäftsführer. "Sonst hätten wir hier so ein Projekt nicht realisieren können." Auch Landrat Rainer Rempe unterstrich die Bedeutung der KWG: "Unser Landkreis ist ein beliebter Wohn- und Arbeitsort. Für viele Menschen im Landkreis, gerade für kleinere und mittlere Einkommensbezieher, wird es jedoch zunehmend schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden." Die KWG leiste insoweit durch ihren Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums einen wichtigen Teil zur Zukunftssicherung. Trotz des feierlichen Spatenstichs wollte nicht so richtig der Funke der Begeisterung überspringen. Denn Jesteburg ist erst das zweite Projekt, das der KWG-Geschäftsführer mit seinen vier Mitarbeitern seit der KWG-Gründung im Oktober 2017 an den Start bringt. Das erste Projekt war ein Mehrfamilienhaus mit zehn Wohnungen in Salzhausen. Nach dem Spatenstich im Juni vorigen Jahres ist die Fertigstellung für September 2019 geplant. Ursprünglich war Thurmann...
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Schlusslicht Deutschland

19. März 2019 - 18:30
Gleichstellungsbeauftragte Andrea Schrag informiert über die Hintergründe des "Equal Pay Days". (mum). Zweieinhalb Monate gearbeitet - und nichts dafür bekommen: Für Frauen ist das bittere Realität, zumindest rechnerisch. Denn bis zum vergangenen Montag arbeiten sie statistisch gesehen umsonst, während ihre männlichen Kollegen entlohnt werden. Grund ist die Lohnlücke in Deutschland zwischen Frauen und Männern. Auf diese Situation macht der "Equal Pay Day" aufmerksam, der in diesem Jahr auf den 18. März gefallen ist. Die Lücke zwischen den durchschnittlichen Brutto-Stundenlöhnen von Frauen und Männern beträgt in Deutschland offiziell 21 Prozent. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes kommen Frauen auf 17,09 Euro brutto je Stunde, Männer auf 21,60 Euro. "Umgerechnet ergeben sich daraus 71 Tage, die Frauen länger arbeiten müssen, um rein rechnerisch genauso viel Geld verdient zu haben wie Männer bereits am Ende des Vorjahres", sagt Andrea Schrag, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Harburg. Dieser Verdienstabstand hat sich in den vergangenen Jahren nur geringfügig verringert - und beträgt in einzelnen Berufsgruppen sogar bis zu 31 Prozent. "Damit zählen wir im internationalen Vergleich zu den Schlusslichtern", so Schrag. Eine Ursache für diese geschlechtsspezifische Lohnlücke sind strukturelle Unterschiede: Viele Frauen erlernen aufgrund gängiger Rollenstereotypen Berufe, die schlecht bezahlt sind, sie arbeiten häufig in Teilzeit oder auf Minijobbasis und sind seltener in Führungspositionen zu finden. Frauen unterbrechen ihre Erwerbsbiografie häufiger und länger als Männer, beispielweise zur Familienzeit oder Pflege von Angehörigen. Verstärkend kommt hinzu, dass sogenannte typische Frauenberufe - wie Tätigkeiten in der Pflege und im sozialen Bereich - weiterhin unterbewertet sind. Um den Fürsorgeverantwortlichkeiten im häuslichen Bereich nachkommen zu können, arbeiten berufstätige Frauen sehr viel häufiger in Teilzeit, als dies...
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Kreuzung B75/K45 in Kakenstorf: "Hier herrscht ein hohes Gefahrenpotenzial"

19. März 2019 - 18:30
bim. Kakenstorf. Schulbusse, Lehrer sowie Hol- und Bringverkehr durch Eltern, die im dichten Berufsverkehr von der B75 in die Lange Straße (K45) in Kakenstorf und dort sofort auf das Gelände der Rudolf-Steiner-Schule Nordheide und des Waldorfkindergartens abbiegen und umgekehrt. Dazwischen Schulkinder aus dem Dorf, die den Weg zum Schulgelände zu Fuß zurücklegen. Oft genug kommt es dabei zu brenzligen Situationen. "Hier herrscht ein hohes Gefahrenpotenzial", ist sich der Kakenstorfer Gemeinderat einig. Daher hat das Gremium u.a. im August 2017 eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h auf rund 200 Metern der K45 beim Landkreis Harburg als zuständiger Straßenverkehrsbehörde beantragt. Doch obwohl es seit Ende 2016 laut einer Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung ausdrücklich möglich ist, auch an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Bereich von Kindergärten, Schulen und Altenheimen Tempo 30 anzuordnen, stellt sich der Landkreis Harburg quer. Der Landkreis begründete die Absage von Tempo 30 u.a. damit, dass die Zufahrt zu Waldorfschule und -kindergarten zwar von der K45 erfolgt, der Bring- und Holverkehr mit vielfachem Aussteigen sowie das Betreten und Verlassen von Schule und Kindergarten aber auf dem großen, befestigten Grundstück erfolge. "Außer Acht gelassen wird dabei allerdings, dass im Nahbereich rund um das Gelände durchaus der vom Landkreis genannte 'starke Ziel- und Quellverkehr mit all seinen kritischen Begleiterscheinungen' herrscht - trotz der Parkmöglichkeiten auf dem Gelände", so Kakenstorfs stellvertretender Bürgermeister Reinhard Hinrichs (SPD). "Die Ablehnung ist offensichtlich zurückzuführen auf eine lediglich oberflächliche Betrachtung der örtlichen Situation", so Hinrichs. Auch treffe es nicht zu, dass „fast der gesamte Schülerverkehr durch Schulbusse sowie durch den Bring- und Abholverkehr der Eltern erfolge. "Schülerinnen und Schüler benutzen den Fußweg in erheblicher Anzahl, sowohl nach Schulende wie auch in den...
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Premiere für die Sportler in Rosengarten

19. März 2019 - 18:30
Mit der "Gästekarte" schaffen die Sportvereine in Klecken, Nenndorf, Vahrendorf und Westerhof ein übergreifendes Angebot (as). Das sind ganz neue Wege: Die vier Sportvereine in Rosengarten, SC Klecken, TuS Nenndorf, TV Vahrendorf und Turnerschaft Westerhof, haben jetzt erstmalig in einem Kooperationsvertrag ihre Zusammenarbeit in vielen Sportarten beschlossen. Im Beisein von Bürgermeister Dirk Seidler und Andrea Peters, Leiterin des Sportprojektes "Rosengarten in Bewegung", unterzeichneten die Vorsitzenden der Sportvereine jetzt die Vereinbarung im Rathaus. Peters hatte das vereinsübergreifende Sportangebot maßgeblich vorangetrieben. Vor allem die Sporttreibenden in Rosengarten sollen von der Kooperation profitieren. Mit einer "Gästekarte" können sie ab Montag, 1. April, Sportangebote, die es in ihrem jeweiligen Stammverein nicht gibt, in den anderen Vereinen nutzen - ohne eine zusätzliche Mitgliedschaft in den anderen Vereinen. Die Sportvereine informieren auf ihren Homepages über die Bedingungen für die Gästekarte und über sämtlichen Sportarten, die in Rosengarten angeboten werden. Dort können die Mitglieder nachlesen, wo sie wann welche Sportart betreiben können. Zum Mitmachen müssen sie dann lediglich ihre Gästekarte dem Kursleiter vorzeigen. In einem weiteren Schritt soll die Gästekarte zukünftig digital erstellt und verwaltet werden. "Das ist eine deutliche Verbesserung des Sportangebotes für die Nutzer, aber auch für die Vereine", sind sich die Vorstände einig. Die Zusammenarbeit erleichtert den Vereinen eine optimale Hallennutzung und die Übungsleiter können sich besser vernetzen. Gemeinsam können die Vereine neue Sportangebote schaffen und anbieten. So wie Breakdance und Streetdance, die nach dem Erfolg eines gemeinsamen Workshops jetzt regelmäßig in Rosengarten angeboten werden.
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Kunstausstellung im Rathaus eröffnet

19. März 2019 - 18:30
as. Nenndorf. Das war eine Premiere: Mit einer Vernissage eröffneten Rosengartens Bürgermeister Dirk Seidler und Künstlerin Ursula Wiese (Foto) jetzt die erste Ausstellung im neuen Rathaus in Nenndorf. "Wir freuen uns, dass das Rathaus durch die Bilder eine neue Note erhält. Das ist eine Bereicherung für die Gemeinde", sagte der Bürgermeister bei der Eröffnung. "Wir haben eine Win-win-Situation: Das Rathaus wird aufgewertet und die Künstler können ihre Werke präsentieren." Und es soll nicht bei der einen Ausstellung bleiben, kündigte Seidler an. Künstler aus Rosengarten und der Umgebung, aber auch Schüler, können zukünftig in Nenndorf ihre Werke präsentieren. "Unser Rathaus ist nicht nur ein Ort für die Verwaltung, sondern steht allen Bürgern offen", betonte Seidler. Nach der Eröffnung schlenderten die zahlreichen Besucher durch das Erdgeschoss und ließen die Werke von Ursula Wiese auf sich wirken. • Die Ausstellung ist bis zum 3. Mai während der Öffnungszeiten, Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8 bis 12 Uhr sowie Donnerstagnachmittag, von 14 bis 18.15 Uhr, im Rathaus zu sehen. 
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Wenn der Mensch nicht mehr zählt

19. März 2019 - 18:00
Erst ist der Job weg, dann die Selbstständigkeit: Flüchtling im Teufelskreis as. Tötensen. Wenn man sich nur bemüht, fleißig ist, höflich und pünktlich, dann kann man es schaffen in Deutschland. Daran hat der 25-jährige Hassan M. (Name von der Redaktion geändert) lange Zeit geglaubt. Jetzt gleicht sein Leben einem Scherbenhaufen. Hassan M. ist einer von vielen Flüchtlingen im Landkreis. Noch vor wenigen Monaten sah es so aus, als ob Hassan M. das Paradebeispiel für eine gelungene Integration ist: Seit vier Jahren lebt der Pakistaner in Tötensen. Hat in dieser Zeit Deutsch gelernt und einen Job gefunden. Er hat Steuern gezahlt und im Sportverein Tischtennis gespielt. Hassan M. war angekommen - bis die Bürokratie sich einschaltete. Weil er nicht vor rassistischer oder religiöser Verfolgung geflohen ist, sondern wegen einer Familienfehde seine Heimat verlassen musste, hat Hassan M. in Deutschland kein Asyl erhalten. Er ist lediglich geduldet. Weil er zudem keinen gültigen Pass besitzt, wurde ihm jetzt die Arbeitserlaubnis entzogen. Er sitzt in der Zwickmühle: Ohne Pass darf er nicht arbeiten, mit Pass droht die Abschiebung. Dass er auf eigenen Beinen stand, sich um seine Integration bemüht und sich ein Leben aufgebaut hat - all das spielt keine Rolle bei der Entscheidung. Die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer, die ihm seit seiner Ankunft zur Seite stehen, sind frustriert. "Es ist enttäuschend, wenn einer der Engagiertesten nun in seine Heimat geschickt werden soll, während andere sich auf ihrem Status des unsicheren Herkunftsortes ausruhen."  Gefangen in der Zwickmühle "Das ganze Leben ist ein Problem." Traurig schaut Hassan M. aus dem Fenster. Wie ein Häufchen Elend sitzt der 25-Jährige im Wohnzimmer des "Haus Nr. 1" in Tötensen. "Besser wäre es, tot zu sein. Dann gäbe es auch keine Probleme mehr." Vor neun Jahren, damals war er 16 Jahre alt, ist Hassan M. aus Pakistan geflohen, hat seine Brüder und seine Eltern zurückgelassen und sich...
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Sägen auf Venezianisch

19. März 2019 - 18:00
Der Verein Wassermühle Karoxbostel hat 20 Mitglieder zu venezianischen Sägemüllern ausgebildet ts. Karoxbostel. Die Sägemüller des Vereins Wassermühle Karoxbostel haben 20 Männer und Frauen in dem speziellen Handwerk ausgebildet, die historische venezianische Säge bedienen zu können. Nach einer Abschlussprüfung in Theorie und Praxis haben die Lehrgangsteilnehmer am vergangenen Wochenende ihre Sägemüllerbriefe entgegengenommen. Zu der Feierstunde in der Wassermühle servierte der Verein einen Biskuitkuchen, der wie ein Baumstamm aussieht. Der Verein Wassermühle Karoxbostel verarbeitet Fichtenholz aus dem eigenen Baumbestand zu Balken, Bohlen und Brettern, die bei der Restaurierung des denkmalgeschützten Gebäudeensembles Verwendung finden. Claus Hiller ist einer der Ausbilder. Der Ingenieur für Elektrotechnik hat sein Wissen von Müllermeister Franz Rosenkranz erworben. Claus Hiller baut zurzeit die historische Unterkonstruktion eines sogenannten Quetschstuhls. Er dient der Produktion von Haferflocken. Die venezianische Säge wurde Anfang des 16. Jahrhunderts erfunden. Eine Säge dieses Typs befindet sich auch in der Sägerei der Wassermühle Karoxbostel. Mit den 20 Lehrgangsabsolventen gehören der Sägetruppe, wie sie vereinsintern heißt, 24 venezianische Sägemüller an. "Damit ist sichergestellt, dass die historische Mühle weiterbetrieben werden kann", sagt die Vereinsvorsitzende Emily Weede.
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Firma plant Kiesabbau am Schlüsselberg bei Ardestorf

19. März 2019 - 17:30
mi. Neu Wulmstorf. In Neu Wulmstorf, ca 750 Meter von der Ortschaft Ardestorf entfernt, soll am Schlüsselberg auf rund 21 Hektar ein Sandabbaugebiet entstehen. Im Bauausschuss der Gemeinde Neu Wulmstorf stellte jetzt das Unternehmen Wika mit Sitz im Landkreis Stade die entsprechenden Pläne vor. Derweil die Fläche im Regionalen Raumordnungsprogramm - dessen Verabschiedung so gut wie sicher ist - als Vorrangfläche für Bodenabbau ausgewiesen ist, hat die Firma gute Chancen, ihr Vorhaben umzusetzen. Bekommt Ardestorf in knapp 30 Jahren einen eigenen See direkt vor der Haustür? Die Firma Wika aus Stade plant am Schlüsselberg den Sandabbau auf einem 21 Hektar großen Areal für die Dauer von ca. 25 Jahren. Am Ende will die Firma die Fläche fluten und renaturieren. Es soll ein mindestens zehn Meter tiefer See entstehen, der als Naherholungs- oder Ausgleichsfläche nutzbar sein soll. Laut Geschäftsführer Bernd Klose und dem Wika-Manager für Rohstoffsicherung, Thorsten Rasch, ist Wika ein seit 1962 in der Region verwurzeltes Unternehmen mit Sitz in Stade. Die Firma betreibt derzeit zwei Kieswerke und sechs Sandgruben. Sie beschäftigt 65 Mitarbeiter. Das Unternehmen baut jährlich Rohstoffe in einem Volumen von 1,4 Millionen Tonnen ab. Gut die Hälfte der jährlichen Fördermenge generiert das Unternehmen im Geschäftsbereich Stade. Rund 750 Tonnen (Sand, Betonsand und geringe Mengen Kies) werden hier jährlich gefördert. Am geplanten Standort am Schlüsselberg will das Unternehmen vor allem Füll- und Betonsand abbauen. Bei Wika schätzt man die Dauer des Abbaus auf ca. 25 Jahre ein. Aus Sicht der Firma sei die Fläche sehr gut geeignet. So sei das Sandvorkommen sehr hoch, die Nähe zu Absatzmärkten gegeben. Mindestens genauso wichtig sei die gute Anbindung an die B3. "Erhebliche Konflikte mit dem Naturschutz sind aus unserer Sicht derzeit ebenfalls nicht erkennbar", so der Geschäftsführer. In der neuen Grube bei Ardestorf sei ein Trocken-, evtl. Nassabbau von rund 200.000...
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Neuer Kirchenkreistag des Kirchenkreises Winsen steht

19. März 2019 - 13:47
Mitglieder des von Hermann Poppe geleiteten Gremiums wurden gewählt    ce. Winsen. Nach den Kirchenvorstandswahlen im vergangenen Jahr trat jetzt erstmals der neue Kirchenkreistag in Winsen zusammen. Wie die Kirchenvorstände hat auch er eine Amtszeit von sechs Jahren. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem, den Haushalt und den Stellenplan zu beschließen, Diakonie- und Baumittel freizugeben sowie auch die inhaltliche Ausrichtung des Kirchenkreises. Nach einer Andacht von Landessuperintendent Dieter Rathing, der derzeit den Kirchenkreis besucht, gab Superintendent Christian Berndt einen Überblick über die Struktur des Kirchenkreises sowie auch der Landeskirche. Der bisherige Kreistags-Vorsitzende Hermann Poppe aus Ramelsloh wurde im Amt bestätigt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Katharina Krieger (Kirchengemeinde Salzhausen) als zweite Vorsitzende sowie Stephanie Hiller (Winsen) Anke Meyn (Drennhausen) und Gerlinde Wippich (Egestorf) als Beisitzerinnen. Der neue Kirchenkreis-Vorstand besteht aus folgenden zehn Personen: Christian Berndt, Pastorin Ulrike Koehn aus Winsen, Pastor Carsten Stock (Pattensen) und Pastor Hans-Georg Wieberneit (Ramelsloh), Inge Wenk-Burmester (Stelle), Frank Gernert (Tespe), Gerhard Koepsel (Marschacht), Kerstin Kriegk (Winsen), Christian Lubig (Salzhausen) und Frank Stoppel (Winsen). Vorsitzender Hermann Poppe, der für drei Jahre gewählt wurde, sagte: "Ich möchte gemeinsam mit dem Kirchenkreistag die Weiterentwicklung des Kirchenkreises positiv mitgestalten, den Glauben weitertragen und auch christliche Werte vermitteln." Weiter wurden Christian Berndt und Pastorin Anja Kleinschmidt in den Diakonievorstand, der gemeinsamen mit dem Kirchenkreis Hittfeld gebildet wird, gewählt. Barbara Schlarmann wurde für weitere drei Jahre in das Kuratorium der Stiftung "Kirche mit Zukunft“ entsandt und Lucas Stoppel neu in das Kuratorium gewählt. Zum Kirchenkreistag gehören künftig acht Ausschüsse, die dem Gremium zuarbeiten und...
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TuS Fleestedt spielt 2:2-Remis

19. März 2019 - 10:00
(cc). Der Spitzenreiter der Fußball-Kreisliga, TuS Fleestedt, kam nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Im Freitagspiel mussten sich die Seevetaler und der BFC die Punkte teilen. Die Tore: 1:0 (5. Minute) Christian Cordes, 1:1 (12.) Andreas Meyer, 1:2 (71.) Benjamin Prosenbauer, und 2:2 (89.) Samir Rabbi. Weiter spielten: TVV Neu Wulmstorf - SG Estetal 2:1, MTV Ashausen/Gehrden - TV Welle 4:3, und FC Este - TSV Auetal 5:1.
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MTV Eyendorf gewinnt Landesliga-Derby

19. März 2019 - 7:00
(cc). Der MTV Eyendorf hat das Kreisderby in Hittfeld gegen Aufsteiger HSG Seevetal deutlich mit 33:23 (15:13) gewonnen, und damit seine Tabellenführung in der Handball-Landesliga der Männer behauptet. Die besten Werfer waren Frederik Moorstein (6 Tore) für Eyendorf, und Niklas Gevert (6/3) für die HSG Seevetal. Auswärtsniederlagen gab es für den TuS Jahn Hollenstedt (27:28 beim TuS Bergen), und für "Schlusslicht" SG Luhdorf-Scharmbeck (30:37 bei der SG Südkreis Clenze). Bitter für Luhdorf, denn der Tabellenvorletze TV Jahn Schneverdingen gewann überraschend mit 28:18 gegen den MTV Soltau. Weiter spielten: MTV Dannenberg - TV Uelzen 36:23, MTV Embsen - HV Lüneburg 21:21, und MTV Müden/Örtze - TSV Wietzendorf 16:21.
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