Nachrichten Tostedt

Inhalt abgleichen
Aktualisiert: vor 13 Minuten 9 Sekunden

Tennis-Awards für Ehrenamtliche beim SV Trelde-Kakenstorf

9. März 2019 - 12:00
bim. Trelde/Kakenstorf. Erstmals wurden jetzt in der Mitgliederversammlung der Tennisabteilung des SV Trelde-Kakenstorf Tennis-Awards für die Jahre 2016 bis 2018 vergeben. Wie Tennisabteilungs-Vorsitzender Gernold Spletter in seiner Laudatio für die zu Ehrenden hervorhob, ist diese besondere Auszeichnung für Mitglieder reserviert, die sich der Tennisabteilung in besonderer Weise nachhaltig verbunden fühlen und sich entsprechend einbringen. "Es soll damit auch nach außen hin deutlich werden, dass wir dieses herausragende Engagement nicht nur wahrnehmen, sondern auch sehr wertschätzen", so Spletter. Alle vier Preisträger, Alice Knoll, Silke Laarmann, Hans-Günther Weber und Helmut Westphal, wurden für ihre großartige Unterstützung zugunsten des Jugendtennis geehrt. Dazu gehörten u.a. der Einsatz für das Team „Children for Champions“ bei den German Open am Hamburger Rothenbaum, das Netzwerk „Jugendtennis lokal und regional“ oder „Funds for Tennis-Equipment“. "Diese ergänzenden Aktivitäten sind oftmals das notwendige i-Tüpfelchen für unsere erfolgreiche Jugendarbeit. Wir möchten das als Tennisabteilung nicht missen und freuen uns sehr, derart engagierte Mitglieder in unseren Reihen zu haben", sagt Gernot Spletter.
Kategorien: Nachrichten

Diskussion zur Pflegekammer Niedersachsen in Stade

9. März 2019 - 11:00
bim. Stade. Zu einer Podiumsdiskussion zur umstrittenen Pflegekammer Niedersachsen lädt die Initiative "...fair geht vor" für kommenden Mittwoch, 13. März, um 19 Uhr ins Elbe Klinikum Stade ein. Als Gäste auf dem Popdium zugesagt haben die CDU-Landtagsabgeordneten Kai Seefried und Volker Meyer, sozialpolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion, die ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete Petra Tiemann und der SPD-Landtagsabgeordnete Oliver Lottke sowie FDP-Landtagsabgeordneter Jörg Bode und der Buxtehuder FDP-Ratsherr André Grote. Ebenso werden zwei Abgeordnete der Grünen erwartet.
Kategorien: Nachrichten

Ortsumgehung Elstorf: Die Beteiligung startet

9. März 2019 - 9:00
bim. Elstorf. Im Rahmen der Planung der Ortsumgehung Elstorf startet die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) jetzt die Bürgerbeteiligung. Am Mittwoch, 13. März, um 18 Uhr, können sich interessierte Bürger im Ovelgönner Hof in Buxtehude über das Projekt informieren. Bürgerbeteiligung Beim gesamten Planungsprozess setzt die Behörde auf eine umfassende und frühzeitige Bürgerbeteiligung. Dazu gehören Öffentlichkeitsveranstaltungen, auf denen alle interessierten Bürger über wesentliche Planungsfortschritte informiert werden und darüber diskutieren können, sowie Planungswerkstätten und Fachdialoge, bei denen sich Bürgervertreter und Experten aus der Region im kleineren Kreis zu Themen wie Landwirtschaft, Umwelt- und Artenschutz sowie Lärm und Verkehr austauschen und Planungsideen erarbeiten können. Die Auswahl der Bürgervertreter erfolgt über ein Losverfahren auf der Informationsveranstaltung am 13. März. Wie läuft das Losverfahren ab? Um als Bürgervertreter am Verfahren mitzuwirken, müssen sich interessierte Bürger aus dem Planungsraum für die Mitarbeit bewerben: Auf der Projektwebsite unter www.b3-elstorf.niedersachsen.de befindet sich der Link zum entsprechenden Bewerbungsformular (Einsendeschluss für die Online-Bewerbung ist der 11. März). Dort finden Interessierte zudem ausführliche Informationen zum Verfahren. Über die Planungswerkstatt Die erste Planungswerkstatt findet am 22. März statt. Dort werden die Planer Trassenvarianten mit den ausgewählten Bürgervertretern diskutieren und Hinweise und Ideen zur Planung erhalten. Im weiteren Verlauf sollen zudem einige Bürgervertreter an Fachdialogen zu den Themen Umweltschutz und Landwirtschaft teilnehmen. Über die Ortsumgehung Elstorf im Zuge der B3 Das Projekt „B3 Ortsumgehung Elstorf“ umfasst den zweiten und dritten Bauabschnitt der B3 neu westlich von Neu Wulmstorf bis südlich von Elstorf und wird vom Geschäftsbereich Lüneburg der...
Kategorien: Nachrichten

Lateinformation von Blau-Weiss auf Rang vier getanzt

9. März 2019 - 8:00
(cc). Die Lateinformation von Blau-Weiss Buchholz hat am vergangenen Wochenende beim Turnier der 1. Bundesliga in Ludwigsburg zwar nicht ihr Wunschergebnis erzielt, konnte aber nach dem schwachen fünften Platz Mitte Februar in Bremerhaven diesmal mit Rang vier zufrieden sein. Den Sieg sicherte sich zum vierten Mal in Folge das Team des 1. TSZ Velbert vor dem Grün-Gold-Club Bremen und der TSG Bremerhaven. „Schon die Stellprobe zeigte eine erneute Leistungssteigerung im Vergleich zum vorherigen Turnier“, berichtete Trainerin Franziska Becker. „Auch die Vorrunde verlief schon richtig gut. Zwar unterliefen uns noch zwei kleine Wackler bei den Pirouetten, ansonsten war der Durchgang beeindruckend gut.“ Damit erreichte Blau-Weiss das große Finale der vier besten Teams der Vorrunde. Die Erstligasaison endet mit dem fünften Turnier am Samstag, 16. März, in Bremen.
Kategorien: Nachrichten

Gespräch über Situation der Pendler

8. März 2019 - 20:00
Landräte trafen sich mit Ministerpräsident Weil. (mum). Die angespannte Verkehrssituation und die dringend notwendige Verbesserung bei der Koordinierung von Baumaßnahmen war ein wichtiges Thema beim jährlichen Treffen der acht niedersächsischen Landräte aus der Metropolregion Hamburg mit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), das jetzt in der Staatskanzlei in Hannover stattfand. "Wir haben noch einmal deutlich gemacht, wie groß unsere Sorge ist, dass es durch die Ballung von Baumaßnahmen auf Straße und Schiene zu massiven Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmer, insbesondere für Berufspendler kommt", so Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg. Ministerpräsident Weil teilte die Bedenken der Landräte. Er erklärte, die Pendlersituation noch einmal bei Gesprächen mit der Hansestadt Hamburg zu thematisieren. "Es ist gut, zu wissen, dass die Landesregierung uns bei diesem wichtigen Thema deutlich den Rücken stärkt", so Rempe. Weitere aktuelle Themen bei der Zusammenkunft waren der Handlungsbedarf beim Küstenschutz im Zusammenhang mit dem Klimawandel, der Standort-Wettbewerb für einen LNG-Terminal und das Projekt "Wasserstoffregion". Alle Teilnehmer betonten, wie wichtig es ist, sich regelmäßig auch persönlich auszutauschen. "Wir können unsere Interessen gegenüber Hamburg umso erfolgreicher vertreten, wenn wir geschlossen und zusätzlich mit Rückenwind aus Hannover auftreten," so Rempe. Das nächste Treffen zwischen Stephan Weil und den Landräten ist bereits anvisiert. Es wird im Landkreis Stade stattfinden, der Termin steht noch nicht fest.
Kategorien: Nachrichten

"Es gibt ein eindeutiges Votum der Bürger"

8. März 2019 - 18:00
Soll nach dem Aus für den Mühlentunnel-Neubau "Buchholz 2025plus" forciert werden? / Das sagen die WOCHENBLATT-Leserinnen und -Leser os. Buchholz. Das dürfte einmalig im Landkreis Harburg sein und stellt auch in der Stadtgeschichte von Buchholz ein Novum dar: Zum ersten Mal musste ein großes Infrastrukturprojekt aus finanziellen Gründen verschoben werden. Der Neubau des Mühlentunnels, der den einspurigen Tunnel (Baujahr 1870) ersetzen soll, ist schlichtweg zu teuer. Wie berichtet, lag das günstigste von drei Angeboten mit 36 Millionen Euro deutlich über den kalkulierten 20,19 Millionen Euro. Der Stadtrat zog die Reißleine und vergab den Auftrag nicht. CDU-Ratsherr Ralf Becker schlug vor, jetzt alle Kraft in die Umsetzung des Projekts "Buchholz 2025plus" mit dem Bau einer Ostumfahrung bei gleichzeitiger Schaffung von bis zu 1.500 Wohneinheiten im Osten der Stadt zu legen. Wie soll es jetzt weitergehen? Auf den Aufruf im WOCHENBLATT erreichten die Redaktion zahlreiche Zuschriften der Leserinnen und Leser. Wir veröffentlichen einen Teil davon, teilweise sind die Zusendungen gekürzt. Pro Mühlentunnel Klaus Kruse aus Buchholz schreibt: "Bei allem Hin und Her sollte alle Kraft daran gesetzt werden, dass der Mühlentunnel-Bau in die Tat umgesetzt wird und die Finanzierung schnellstmöglich realisiert werden kann. Die Situation mit dem alten Mühlentunnel ist untragbar - seit Jahren!!" "Erst sollte der Mühlentunnel umgesetzt werden, dann die Umgehungsstraße", betont Klaus Malina aus Buchholz. "Der Mühlentunnel ist wesentlich wichtiger, z.B. wegen der Feuerwehrzufahrt und wegen der Gefährdung der Schulkinder auf dem Weg zum Kattenberg." "Auf keinen Fall darf der Mühlentunnel aufgegeben werden", fordert WOCHENBLATT-Leserin Angela Müller. "Wer einmal zu Fuß durch den Tunnel gegangen ist, weiß, wie extrem gefährlich der viel zu kleine Fußweg ist. Der Tunnel ist überaltert, kann von Schul- und Stadtbus nicht passiert werden...
Kategorien: Nachrichten

Landkreis begrüßt 86 neue Staatsbürger

8. März 2019 - 18:00
Erste Einbürgerungsfeier in diesem Jahr. (mum). In der Bundesrepublik Deutschland und insbesondere im Landkreis Harburg leben Neu- und Altbürger gut und gern. Das zeigte sich einmal mehr während der ersten Einbürgerungsfeier in 2019 am Dienstag im Sitzungssaal des Winsener Kreishauses. Landrat Rainer Rempe überreichte Einbürgerungsurkunden an 86 frischgebackene deutsche Staatsbürger. "Mit ihrer Einbürgerung werden sie Bürger einer Republik, die auf der besten Verfassung gründet, die unser Land in seiner Geschichte je gehabt hat", so Rempe. "Mit ihrer Einbürgerung bekennen sie sich zu den Werten unseres Grundgesetzes, zu unserem Land, zu unserer sozialen Marktwirtschaft und zu unserer freiheitlichen Demokratie in einem Vereinten Europa", betonte der Landrat. Gleichzeitig erinnerte Rempe an die Rechte und Pflichten jedes deutschen Staatsbürgers. "Hier bei uns hat jeder die Chance, sein Leben eigenverantwortlich zu führen und darüber mitzuentscheiden, wie wir unser Zusammenleben gestalten. Wählen Sie bei den Europa- und Bürgermeisterwahlen im Landkreis Harburg am 26. Mai. Mischen Sie sich ein und gestalten Sie unser Land mit Ihren Ideen, Ihren Wünschen und Ihren Lösungsvorschlägen aktiv mit." Die neuen deutschen Staatsbürger stehen am Ende eines langen Weges, der sie aus 22 Ländern in den Landkreis Harburg geführt hat. Sie stammen aus Argentinien, Armenien, Brasilien, Finnland, Frankreich, Kasachstan, Kosovo, Kuba, Libanon, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Serbien, Syrien, Thailand, Türkei, USA, Ukraine, dem Vereinigten Königreich, Venezuela und Vietnam.
Kategorien: Nachrichten

Bundesfreiwilligendienst: Wartezeit optimal genutzt

8. März 2019 - 18:00
ah./nw. Landkreis. Ein arbeitsreicher Nachmittag in der chirurgischen Ambulanz des Krankenhauses Buchholz. Eine junge Frau ist von der Leiter gefallen, hat sich die Hand verletzt und muss verbunden werden. Der Rettungsdienst bringt eine Seniorin, die gestürzt ist und kaum stehen kann. Mittendrin Jonathan Selke. Der 21-Jährige aus Buchholz packt zu, wo er kann, hat immer ein freundliches Wort für die Patienten und strahlt Ruhe und Gelassenheit aus wie ein Medizinprofi. Der junge Mann ist Teilnehmer des Programms Bundesfreiwilligendienst, BFD. Seit August 2018 arbeitet er im Krankenhaus Buchholz. Seine Praxisanleiterin, die Stationsleitung Sylvia Perske, sagt: „Er ist sehr gewissenhaft und macht das total gut. Wir sind froh, dass wir ihn haben.“ Eigentlich hatte die Perspektive des Buchholzers nach dem Abitur auf dem Gymnasium am Kattenberge völlig anders ausgesehen. Doch nach zwei Semestern Soziologie an der Uni Bremen stellte er fest: „Das ist nicht mein Ding“. Jonathan Selke, der kaum eine Arztserie im Fernsehen verpasst, begann, sich gedanklich auf ein Medizinstudium einzustellen. Allerdings war die Bewerbungsfrist schon abgelaufen. Im Krankenhaus Buchholz bekam er einen BFD-Platz und bat darum, in der Ambulanz eingesetzt zu werden, denn „das Innere des Körpers interessiert mich“. Wo Schwerverletzte versorgt werden, ist Jonathan nicht weit. Zwar darf er selbstständig nur wenige medizinische Aufgaben erfüllen. Ein EKG unter Anleitung schreiben und – unter Aufsicht - Patienten verbinden, das ist schon alles. Aber trotzdem ist der Arbeitstag des jungen Mannes gut ausgefüllt. Denn das Stationsteam bezieht den künftigen Medizinstudenten ein, wo es geht. Die Ärzte lassen sich von ihm gern über die Schulter schauen und erklären ihm viel. Was er nicht versteht, liest Jonathan zu Hause in Fachbüchern nach. „Ich lerne, wo ich kann“, sagt er. Auf diese Weise ist das BFD-Jahr für ihn die beste Vorbereitung auf das anspruchsvolle Studium und wird sogar als...
Kategorien: Nachrichten

Die KVG erhält den Zuschlag

8. März 2019 - 17:30
Stader Verkehrsunternehmen ist weiterhin für den ÖPNV im Landkreis Harburg zuständig (as). Die Ausschreibung des Busverkehrs im Landkreis Harburg ist beendet: Die KVG Stade, bisheriger Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Landkreis, wird ab Dezember 2019 für weitere 10 Jahre die Landkreisbewohner von A nach B bringen. Das Stader Unternehmen ist zukünftig für das Busnetz zuständig, das teilt der Landkreis Harburg mit. Zum ersten Mal in der Geschichte des Landkreises wurde das komplette Kreisbusnetz europaweit ausgeschrieben. Das sorgte im vergangenen Jahr für Unruhe bei den im Landkreis eingesetzten Busfahrern. Sie fürchteten den Verlust ihrer Arbeitsplätze und hatten Angst vor Dumping-Löhnen, sollte ein neuer Betreiber den Wettbewerb gewinnen, und demonstrierten vor dem Kreis-Wirtschaftsausschuss. "Wir sind froh, dass wir den Zuschlag erhalten haben und die Arbeitsplätze gesichert sind", sagt KVG-Pressesprecher Oliver Blau dem WOCHENBLATT jetzt auf Nachfrage. Die wichtigen Konditionen seien gleich geblieben, z.B. der Lohn der Beschäftigten. Mehrere Verkehrsunternehmen konkurrierten um den Zuschlag für die drei Teilnetze mit insgesamt 159 Bussen. Die KVG überzeugte die Kreisverwaltung: Ihr Angebot deckt sich mit den Vorgaben und der Preis liegt knapp unter den gutachterlich erstellten Vorausberechnungen. Der Landkreis wendet für den Regional- und Schulbusverkehr jährlich einen unteren zweistelligen Millionenbetrag auf. Auch der Schulverkehr, der bislang an die KVG und Unternehmen aus dem Landkreis vergeben war, ist Teil der Ausschreibung und wird zukünftig von der KVG übernommen. Laut Oliver Blau können hier aber auch weiterhin externe Unternehmen zum Einsatz kommen. "Wir werden uns bei unserer Planung am bewährten Modell orientieren und versuchen, die bisherigen Partner für die Schülerbeförderung einzubinden." Der Landkreis Harburg erhofft sich vom neuen Verkehrsvertrag Verbesserungen in Qualität und Leistung sowie kurzfristige...
Kategorien: Nachrichten

"Radverkehr ist ein wichtiger Baustein"

8. März 2019 - 17:30
Ministerpräsident Weil beantwortete die Fragen der WOCHENBLATT-Leser zu den Themen Radverkehr, Bienen und Besteuerung internationaler Konzerne. (mum). Der Besuch von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) beim WOCHENBLATT-Verlag Ende vergangenen Jahres war ein großer Erfolg. Fast 100 E-Mails mit Fragen gingen nach einem Aufruf bei der Redaktion ein (das WOCHENBLATT berichtete). Einige beantwortete Weil sofort (nachzulesen unter www.kreiszeitung-wochenblatt.de; Stichwort "Stephan Weil"). An dieser Stelle steht der Ministerpräsident weiteren WOCHENBLATT-Lesern Rede und Antwort. Dieter Merbach aus Seevetal: Welche Initiativen könnten Sie ergreifen, dass in Deutschland erwirtschaftete Gewinne internationaler Konzerne wie die von Amazon, Apple und Starbucks auch in Deutschland der Besteuerung zugeführt werden? Stephan Weil: In der Tat gehen den Staaten durch die Steuervermeidung internationaler Konzerne umfangreiche Steuereinnahmen verloren. Diese Steuervermeidung entsteht regelmäßig durch Verlagerung von Gewinnen in Niedrigsteuerländer. Gegenmaßnahmen können nur dann wirklich erfolgreich sein, wenn sie zusammen mit anderen Staaten auf internationaler Ebene getroffen werden. Der Bundesfinanzminister ist bereits tätig. Ihm schwebt ein Konzept der Mindestbesteuerung vor, für das sich dem Vernehmen nach sogar die US-Regierung erwärmen kann. Bis Sommer 2020 soll eine Lösung in der OECD gelingen. Falls eine internationale Verständigung scheitert, sollte nach Überzeugung des Bundesfinanzministers die europäische Ebene vorangehen und ab Januar 2021 Mindeststeuersätze und eine wirksame Besteuerung digitaler Unternehmen einführen. Die Herangehensweise von Olaf Scholz unterstütze ich. Karl-Heinz Lemm aus Tostedt: Könnten Sie sich für eine Ortsumgehungsstraße um Tostedt herum einsetzen? Die sehr stark befahrene B75 führt genau mittig durch unsere schöne Ortschaft! Der Pkw- und Lkw-Verkehr nimmt trotz Mautgebühren rapide zu. Stephan...
Kategorien: Nachrichten

"Run 4 Help": Wer wird Helpster-Königspaar?

8. März 2019 - 17:30
Jetzt anmelden für den Benefizlauf für das Kinderkrebs-Zentrum im UKE am 5. Mai im Buchholzer Rathauspark as.Buchholz Sich sportlich betätigen und gleichzeitig Gutes tun: Am Sonntag, 5. Mai, findet in Buchholz wieder der "Run4Help" statt. Die Anmeldung über die Homepage läuft bereits. Bei dem Spendenlauf zu Gunsten des Kinderkrebszentrums des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE), der bereits zum 9. Mal stattfindet, laufen Kinder und Jugendliche im Rathauspark in Buchholz 20 Minuten lang ihre Runden. Die Läufer suchen sich im Vorfeld Sponsoren, die jede gelaufene Runde mit einem vereinbarten Geldbetrag unterstützen. Sponsoren werben lohnt sich: Die Läufer mit den meisten Sponsoren dürfen ein Jahr lang die Titel "Helpster-Queen" bzw. "Helpster-King" tragen. Die amtierende "Helpster-Queen" Emmi-Lou hat im vergangenen Jahr 42 Sponsoren angeworben, der "Helpster-King" Scott 24. Die so erlaufenen Spenden gehen komplett an die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum, im vergangenen Jahr waren das 36.000 Euro. "Run4Help" unterstützt mit diesem Betrag die Kunst- und Maltherapie für krebskranke Kinder im UKE. "Das ist ein wichtiges Thema, das wir natürlich gern unterstützen", sagt Sponsor Jan Bauer von den Buchholzer Stadtwerken. "Es ist beeindruckend, dass mit einem Lauf so viel erreicht wird", stimmt Sponsor Michél Schwedt (Mitch + Friends) ihm zu. Sie gehören neben Make IT, Kanzlei am Marktplatz, Hoth Kabel- und Rohleitungsbau oder Philbeys zu den Hauptsponsoren und hoffen, dass weitere Betriebe aus der Region den "Run4Help" unterstützen wollen. "Wir sind dankbar für die Unterstützung und froh, wenn wir das tolle Niveau der vergangenen Jahre halten können", sagen die Organisatoren Friedrich Harre und Christoph Reise. Neu beim Spendenlauf ist in diesem Jahr eine Ausstellung von Oldtimer-Treckern, die das Rahmenprogramm am 5. Mai ergänzt. • Infos und Anmeldung unter www.run-4-help.de. 
Kategorien: Nachrichten

Ziel: Fahrradfreundliche Kommune

8. März 2019 - 17:30
Landkreis Harburg will neue Stelle schaffen, um den Radverkehr besser zu koordinieren. (mum). Die Planungen für neue Radschnellwege nach Hamburg, der Zustand der Radwege im Landkreis Harburg und Ideen, um mehr Leute zum Umsteigen vom Auto aufs Fahrrad zu motivieren - um eine Vielzahl von Themen ging es jetzt bei einem ersten Treffen von Vertretern der Kreisverwaltung, des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) und der Niedersächsischen Behörde für Straßenbau und Verkehr. Landrat Rainer Rempe hatte dazu ins Kreishaus eingeladen. Ziel war es, mögliche Projekte zu diskutieren, aber auch die Anliegen der ADFC-Vertreter zu besprechen. Im Anschluss zogen die Beteiligten eine positive Bilanz. "Gemeinsam wollen wir den Radverkehr im Landkreis Harburg weiter nach vorn bringen", so Rempe. "Wir wollen den Verkehrsanteil des Radverkehrs sowohl im Alltag als auch in der Freizeit erhöhen, um so einen guten Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität leisten zu können." Auch ADFC-Kreisvorsitzende Karin Sager zeigte sich "guter Dinge, dass der Radverkehr im Landkreis Harburg noch stärker berücksichtigt wird". Der touristische Radverkehr werde bereits gut gefördert, nun komme es darauf an, auch den Alltagsverkehr stärker in den Blick zu nehmen. Ziel des Landkreises ist die Zertifizierung als fahrradfreundliche Kommune. Dazu tragen eine Vielzahl von Projekten bei. Um Maßnahmen zu initiieren und zu begleiten, soll eine Stelle für die Radverkehrskoordination in der Stabsstelle Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung geschaffen werden. Eine Möglichkeit, besonders Pendler zum Umsteigen zu motivieren, könnten Radschnellwege sein. Um das zu prüfen und die Chancen auszuloten, finden derzeit Machbarkeitsstudien für die Routen statt. "Die Wege haben Potenzial, zukünftig als Rückgrat eines regionsweiten Radverkehrsnetzes zu dienen und auch den Pendlerverkehr im Landkreis Harburg positiv zu verändern", so Rempe. Südlich der Elbe werden die Trassen Lüneburg-Winsen-Hamburg,...
Kategorien: Nachrichten

Vorstandswechsel bei den Jägern

8. März 2019 - 17:30
Paul Marin ist neuer Leiter des Hegerings Hittfeld / Heribert Strauch und Walter Werner engagierten sich über 40 Jahre (as). Der Hegering Hittfeld hat einen neuen Vorstand: Paul Marin und seine Stellvertreterin Anke Grabe leiten ab sofort die Geschicke der Jäger. Das wurde in der Jahreshauptversammlung des Hegerings beschlossen. Zuvor legte der scheidende Hegeringsleiter Rolf Bellmann den rund 120 anwesenden Mitgliedern die Zahlen des Wildes vor, das in der vergangenen Jagdsaison zur Strecke gebracht wurde, und Zahlen zum Fallwild, also Tieren, die nicht erlegt, sondern bei einem Verkehrsunfall oder auf natürliche Weise gestorben sind (in Klammern): Schwarzwild männlich: 13 Stück (5), Schwarzwild weiblich: 17 Stück (3), Rehwild Böcke: 113 Stück (34), Rehwild weiblich: 94 Stück (64), 95 Hasen (33), 18 Kaninchen (11), 128 Füchse (6), 14 Dachse (2), 13 Steinmarder (4), ein Baummarder, ein Iltis (1), 16 Marderhunde (2), zwei Waschbären (1), 22 Nutrias, 54 Fasanen (12), Rebhuhn (3), 548 Ringeltauben (13), 222 Stockenten (3), 22 Graugänse (1), 14 Kanadagänse, acht Nilgänse, 63 Elstern (2) und 262 Rabenkrähen (4). Für ihren Einsatz geehrt wurden u.a. für 50-jährige Mitgliedschaft Peter Bartsch und Fritz-Peter Behrends; für 40-jährige Mitgliedschaft Hans-Jürgen Fiedler, Hermann Kahnenbley, Joern Riege und Rolf Bellmann; für 25-jährige Mitgliedschaft Dieter Burmann, Swen-Oliver Draak, Jonny Krautwurst, Alfredo Peters, Heiko Warner, Rita Schmidt, Edgar Wieder, Klaus Wilkens und Lars Otten. Die bronzene Bläsernadel erhielt Bettina Wilkens, geehrt wurde auch als erfolgreiche Hundeführerin Renate Schreiber. Eine besondere Ehrung gab es für Nichtjäger Jürgen Maack aus Lindhorst: Er erhielt das "Goldene Rebhuhn" der Landesjägerschaft Niedersachsen für sein Engagement im Naturschutz. Vor den Wahlen wurden Hegeringsleiter Rolf Bellmann, sein Stellvertreter und Obmann für Öffentlichkeitsarbeit, Heribert Strauch, und Obmann der Jagdbläserhorngruppe, Walter Werner, aus...
Kategorien: Nachrichten

Zwischenruf: Politisch korrekt?

8. März 2019 - 17:30
So langsam verlieren wir wirklich das Maß. Anfang der Woche stand CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer im Feuer der Kritik. Sie hatte im Zuge einer Karnevalsveranstaltung gewitzelt, Toiletten für intergeschlechtliche Menschen seien "für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen". Richtig lustig war das nicht. Aber ein Skandal? Im Zuge einer längst überzogenen "Political Correctness"-Diskussion soll nun sogar der Bundesverband Lesben und Schwule in der Union (LSU) eine Entschuldigung fordern. Es geht noch schlimmer: Hamburger Tageszeitungen berichten von einem Kindergarten, bei dem ich meine Söhne sofort abgemeldet hätte. In einem Brief seien die Eltern gebeten worden, "bei der Auswahl des Kostüms darauf zu achten, dass durch selbiges keine Stereotype bedient werden. Beispielsweise möchten wir nicht, dass Kinder als Indianer oder Scheich verkleidet sind". Kinder sollten keine Kostüme wählen, "die auf Rasse oder Zugehörigkeit zu einer ethnischen oder anderen Minderheit Bezug nehmen und damit verletzend sein könnten". Außerdem stehen dort Kostüme auf dem Index, die problematisch für die Entwicklung der Geschlechterrollen sein könnten - etwa, wenn Jungs als Astronauten oder Superhelden gehen und Mädchen als Feen oder Meerjungfrauen. "Hübsch, niedlich, hilflos die einen; draufgängerisch, furchtlos, stets kampfbereit die anderen" - so die Befürchtung. Stattdessen wird vorgeschlagen, dass Jungs doch auch mal als "Meerjung-Männer" gehen sollen. Im Gegenzug sollten Eltern ihre Töchter ermutigen, sich an ein Superhelden-Kostüm zu wagen. Meine Güte! Ob sich meine Eltern über solche Themen Gedanken gemacht haben? Wahrscheinlich nicht - und schon gar nicht im Karneval, denn da darf man verbal über die Stränge schlagen, und auch mal ein Indianer sein, ohne gleich an den Marterpfahl gebunden zu werden. Sascha Mummenhoff
Kategorien: Nachrichten

Gemeinsam gegen Darmkrebs

8. März 2019 - 17:30
ah./nw. Landkreis. Das Thema Darmkrebs steht im Mittelpunkt beim "GesundheitsGespräch" am Donnerstag, 14. März, 19 Uhr, im Krankenhaus Buchholz. Rund vier Millionen Menschen in Deutschland sind von Darmkrebs betroffen, jährlich werden 61.000 neu mit der Diagnose konfrontiert und rund 25.500 sterben an dem Tumor. Erkrankten Bewohnern des westlichen Landkreises steht seit zehn Jahren das zertifizierte Darmkrebszentrum im Krankenhaus Buchholz zur Seite. In dem Zentrum arbeiten Fachärzte zusammen, um Patienten die bestmögliche Therapie zukommen zu lassen. Diese kann komplex sein. Die Therapieentscheidungen trifft deshalb nicht mehr ein einzelner Arzt, sondern eine Tumorkonferenz mit den Vertretern aller an der Behandlung beteiligten Fachabteilungen. Durch individuell abgestimmte Module, zu denen meist Operation und zusätzlich gegebenenfalls auch Chemotherapie und Strahlenbehandlung gehören, kann es auch in fortgeschrittenen Erkrankungsstadien gelingen, wertvolle und lebenswerte Zeit für die Patienten zu gewinnen. Aktuelle vergleichende Untersuchungen zeigen, dass Patienten in zertifizierten Darmkrebszentren nicht nur häufiger nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt werden. Sie haben auch einen Überlebensvorteil gegenüber anderen. Ein wichtiges Merkmal zertifizierter Darmkrebszentren ist die enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten, die die Darmkrebsvorsorge übernehmen. Bei einer Darmspiegelung, die unter einer Kurznarkose völlig schmerzfrei verschlafen werden kann, zeigen sich Darmkrebsvorstufen, die im gleichen Eingriff entfernt werden können, lange, bevor sie gefährlich werden. Darmkrebs lässt sich also meist durch rechtzeitige Vorsorge vermeiden. Ein Beleg dafür: Seit Einführung des Darmkrebsscreenings im Jahr 2002 ist sowohl die Zahl der Neuerkrankungen als auch die der Sterbefälle in Deutschland um 17 Prozent zurückgegangen. In diesem Jahr gibt es einige Neuerungen: Für Männer steht die Vorsorgekoloskopie ab Mitte April...
Kategorien: Nachrichten

"Es geht um die Qualität"

8. März 2019 - 17:30
Nach Zitat über muslimischen Kanzler: Necdet Savural findet Diskussion falsch. mum. Hanstedt. Ob ein Muslim im Jahr 2030 für die CDU Bundeskanzler werden kann, wurde jetzt Ralph Brinkhaus, der Vorsitzende der Bundestags-Unionsfraktion, gefragt. Seine ehrliche Antwort löste eine kontroverse Diskussion aus. "Warum nicht, wenn er ein guter Politiker ist und er unsere Werte und politischen Ansichten vertritt", antwortete Brinkhaus. Danach folgte das Unvermeintliche: In den sozialen Medien wurde der CDU-Mann beleidigt. Kritik kam aus den eigenen Reihen. CDU-Bundesvorstand Elisabeth Motschmann warnte via "Bild": "Wir verunsichern unsere Stammwähler mit dieser Diskussion." Necdet Savural aus Brackel (Samtgemeinde Hanstedt) ärgert die Diskussion ebenfalls. Der Vorsitzende des CDU-Ortsverbands steckte am Donnerstag in den Vorbereitungen für die Jahreshauptversammlung am gestrigen Freitag. Und wurde mit großer Wahrscheinlichkeit wiedergewählt. Die Deutsche Welle (DW) nahm das Brinkhaus-Zitat zum Anlass für ein Interview mit dem 66-jährigen Unternehmer, der für die CDU im Samtgemeinderat und im Kreistag sitzt. "Ich finde die Aufregung nicht vernünftig. Das geht doch nur wieder in Richtung Populismus und Spaltung", so Savural gegenüber DW. Savural ist Muslim, seine Frau Katholikin. Seit Jahrzehnten sind sie ein glückliches Paar. Schützenkönig war er auch schon. Zudem nahm er an der von Horst Seehofer organisierten Islamkonferenz im Herbst 2018 teil (das WOCHENBLATT berichtete). Savural nervt die Debatte um die Brinkhaus-Äußerung. Es gehe um die Qualität der politischen Arbeit, nicht um die religiöse Orientierung des Einzelnen, sagte er der Deutschen Welle. "Schauen Sie doch in die Türkei! Was macht der Erdogan als Muslim denn für eine Politik? Das hat doch mit dem Islam nichts zu tun", so Savural. Und in Deutschland? Es gebe hier genügend Politiker, die Katholiken, Protestanten oder Atheisten seien, "und nichts taugen". Dagegen mache Cem Özdemir doch...
Kategorien: Nachrichten

Internationaler Frauentag in Tostedt: Spaß an Tanz und Musik

8. März 2019 - 17:00
bim. Tostedt. Rund 120 Frauen unterschiedlicher Nationalitäten feierten in Tostedt jetzt bei Musik, Tanz und leckerem Essen den Internationalen Weltfrauentag - diesmal unter dem Motto "Hand in Hand - gemeinsam". Begrüßt wurden die Mitfeiernden von den Veranstalterinnen, der Tostedter Gleichstellungsbeauftragten Maren Altmann und ihrer Vorgängerin Doris Herrmann, die vor zwölf Jahren mit weiteren engagierten Frauen den Internationalen Frauentreff in Tostedt gegründet hat. Der Eintritt war kostenlos, aber viele Frauen spendeten gern für die Organisation Medica Mondiale, die sich für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten einsetzt. Nachdem Maren Altmann und Doris Herrmann nachdenklich machende Gleichnisse und Gedichte zu den Themen Gemeinsamkeit und Glück vorgetragen hatten, begann ein fröhlicher Nachmittag für Frauen jeden Alters. Zur Stärkung gab es ein internationales Buffet, für das zahlreiche Frauen eine essbare "Spende" mitgebracht hatten. Die feurigen Tänze der Internationalen Tanzfrauen sorgten genauso für Begeisterung wie der Karaoke-Auftritt von Rocio Picard als Donna Summer mit dem Welthit "I feel love". Durch all diese schönen Vorführungen inspiriert, wagten sich schließlich mehr und mehr Frauen auf die Tanzfläche und hatten ihren Spaß dabei.
Kategorien: Nachrichten

Daumen drücken für Ann-Sophie

8. März 2019 - 17:00
18-Jährige FSJlerin der Johanniter nimmt an der WM der Cheerleader teil as. Meckelfeld/Klecken. Sie misst sich mit den besten Cheerleadern der Welt: Ann-Sophie Hennings aus Klecken nimmt an den Cheerleading-Weltmeisterschaften in Orlando (USA) teil. Die Tage der 18-Jährigen sind durchgetaktet: Von 8 bis 16 Uhr arbeitet sie als FSJlerin bei den Johannitern in Meckelfeld, danach geht es zum Training. Ann-Sophie ist begeisterte Cheerleaderin. "Ich trainiere dreimal die Woche zwischen zwei und vier Stunden gemeinsam mit meinem Team DCA Hamburg vom SV Grün-Weiss Harburg", erzählt die junge Frau. Gemeinsam mit ihrer Cheerleader-Mannschaft tritt Hennings regelmäßig bei Regionalmeisterschaften an. Ihr Auftritt dauert exakt 2:30 Minuten. "Ein Jahr Training, mit viel Freude, aber auch Schmerz und Frust, wenn mal etwas nicht so klappt – und dann 150 Sekunden Zeit, in denen du alles geben musst." Bei der Meisterschaft German All Level West in Hamburg lief alles perfekt: Der Lohn war Platz eins und zur großen Überraschung die Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2019 in Orlando. "Wir konnten es anfangs kaum glauben, dass wir wirklich zur Cheerleader-WM in die USA fahren dürfen", erzählt Hennings. "Wir wollen ein sauberes und ordentliches Programm zeigen und die besondere Atmosphäre bei der WM genießen. Die Platzierung ist Nebensache." Eine Woche haben sich die jungen Sportlerinnen in Florida akklimatisiert und trainiert, am gestrigen Freitag hatten sie dann ihren großen Auftritt. Das Ergebnis des Wettkampfs stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Ann-Sophie Hennings unterstützt die Johanniter in den Bereichen Fahrdienst und Hausnotruf. Sie hatte sich bewusst für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei einer Hilfsorganisation entschieden, um sich nach dem Abitur beruflich zu orientieren. "Ich bin jetzt seit vier Monaten dabei und war von Anfang an Teil des Teams. Das ist toll, dass man für seine Arbeit so viel Wertschätzung erfährt", erzählt...
Kategorien: Nachrichten

Spielzeughandel: Alles andere als ein Kinderspiel

8. März 2019 - 17:00
Wie sich klassische Spielwarenhändler gegen die Konkurrenz der Online-Riesen behaupten (ts). Erwachsene erinnern sich noch daran: Spielwarenläden gehörten in ihrer Kindheit so selbstverständlich in die Innenstädte wie heute Handy-Shops oder Drogeriemärkte. Heute sind die Läden voller Stofftiere, Lego-Baukästen und Gesellschaftsspielen eine Rarität. Die Zahl der klassischen Spielwarengeschäfte sinkt seit Jahren. Laut dem Statistischen Bundesamt hat in dem Zeitraum 2010 bis 2016 (neuere Zahlen liegen noch nicht vor) beinahe jeder siebte Spielwarenhändler aufgegeben. 40 Prozent aller Spielwaren kaufen die Kunden heute im Internet. Auf den Fachhandel entfallen lediglich 30 Prozent der Umsätze. Zunehmend bedrängen auch Discounter und Drogeriemärkte den klassischen Spielwarenhändler. Doch es gibt sie noch. Kleine Spielwarenhändler, die der Konkurrenz im Internet erfolgreich trotzen. Zum Beispiel das 1972 gegründete Traditionsspielwarengeschäft Toll in Meckelfeld. "Seit 2016 steigt der Umsatz bei uns deutlich an", sagt Inhaber Bruno Toll (59). Die Erklärung liegt in einem radikalen Strategiewechsel, den Bruno Toll vollzog, als die amerikanische Spielwarenkette Toys'R'Us Mitte der 1990er-Jahre als Konkurrent auf dem deutschen Markt trat. Er warf Elektronikspielzeug, Panzermodelle und Actionfiguren aus dem Sortiment. Bleiben durfte auf seinen 135 Quadratmetern Verkaufsfläche, was die Emotion anspricht und die Fantasie anregt: die Modelleisenbahn, Stofftiere, Gesellschaftsspiele, Bücher. Bruno Toll ist ein Spezialist für die Modelleisenbahn. Seit dem sechsten Lebensjahr gehört sie zu seinem Leben. Kunden auch von außerhalb des Landkreises Harburg suchen sein Geschäft auf. Zusätzlich sind Schulwaren ein Frequenzbringer. Für Bruno Toll gehören Batterien und Lautsprecher nicht in Puppen: "Funktion tötet Fantasie", sagt er. Seine Frau Birgit (52) wundert nicht, dass Einhörner und Alpakas zurzeit der letzte Schrei im Spielwarenhandel sind. "Diese Tiere...
Kategorien: Nachrichten

Freilichtmuseum am Kiekeberg: Junge Freiwillige Helfer gesucht

8. März 2019 - 17:00
ah. Landkreis. Nach der Schule ins „echte Leben“ – ein Freiwilliges Jahr ermöglicht jungen Menschen eine Berufsorientierung und erste Kontakte mit der Arbeitswelt. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg, der Museumsbauernhof Wennerstorf und das Wohnheim Wennerstorf bieten Schulabsolventen insgesamt vier Plätze: „Wir haben Freiwilligen-Stellen im Bereich Kultur, Soziales und Denkmalpflege“, erklärt Carina Meyer, die kaufmännische Geschäftsführerin des Museums. „Im Wohnheim bieten wir das ‚klassische‘ FSJ im sozialen Bereich an, in den Museen legen wir den Schwerpunkt auf die Kultur.“ Im Wohnheim gibt es darüber hinaus auch die Möglichkeit, ein Praktikum im Rahmen der Berufsausbildung im pädagogischen Bereich zu machen. Ausführliche Informationen zu den Stellen finden Interessierte in Internet unter www.kiekeberg-museum.de/stellen. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Das Freiwillige Soziale Jahr startet klassisch am 1. September. Junge Mitarbeiter für das Freiwillige Soziale Jahr in der Kultur (FSJK), im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und in der Denkmalpflege (FSJD) lernen die Berufswelt kennen und sammeln Erfahrungen in den Unternehmen. FSJKlerin Anna Manzer arbeitet im Freilichtmuseum am Kiekeberg speziell im Bereich Marketing. Sie schreibt viele Texte für Medien und die Kiekeberger Mitarbeiterzeitschrift, organisiert Pressetermine und kümmert sich um Drucksachen. „Ich wollte nach dem Abschluss Berufserfahrung sammeln. Der Kiekeberg ist dafür genau der richtige Ort!“ sagt die 18-Jährige begeistert. Das Freilichtmuseum bietet auch ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege an. Der 19-jährige Theo Junker ist vor allem für die Organisation und Koordination des Projektes Gelebte Geschichte zuständig. Auf dem Museumsbauernhof Wennerstorf arbeitet Paula D‘Agostino in einem FSJK. Sie ist begeistert von ihren vielfältigen Aufgaben. Durch die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe gewinnt sie Einblicke in den kulturellen Museumsbetrieb und die soziale Arbeit...
Kategorien: Nachrichten