Nachrichten Tostedt

Inhalt abgleichen
Aktualisiert: vor 3 Minuten 54 Sekunden

Funk hatte sogar einen Leichenwagen

9. November 2018 - 17:30
Der Ballon-Betrüger Karsten Funk aus Handeloh-Wörme sitzt noch immer in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Bremervörde. Wie Oberstaatsanwalt Kai Thomas Breas, Sprecher der Stader Staatsanwaltschaft, mitteilt, wird ihm ein besonders schweren Fall von Bankrott vorgeworfen (das WOCHENBLATT berichtete). Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft. Funk habe versucht, erhebliche Vermögenswerte vor dem Insolvenzverwalter zu verbergen. Der Betrüger hatte mehrere Dutzend Fahrzeuge an insgesamt zehn Standorten in Norddeutschland vor den Behörden verstecken wollen. Sie wurden im Zuge einer Razzia Anfang September sichergestellt. Bereits am heutigen Samstag sollen an die 100 Gegenstände aus dem Besitz von Funk bei einer Insolvenzversteigerung unter den Hammer kommen. Die Versteigerung findet ab 12 Uhr in Tostedt statt.  mum. Handeloh/Tostedt. Die Übersicht liest sich wie die Fahrzeugliste eines riesigen Unternehmens - elf Kleinbusse, mehrere Pkw, Old- und Youngtimer, Traktoren, Unimogs und sogar einen Leichenwagen hat der verurteilte Betrüger Karsten Funk aus Handeloh-Wörme (Samtgemeinde Tostedt) in den vergangenen Jahren gesammelt. Sie sollen am heutigen Samstag, 10. November, zwischen 12 und 14 Uhr in Tostedt im Zuge einer Insolvenzversteigerung unter den Hammer kommen - insgesamt 99 Objekte. Das Geld geht an den Insolvenzverwalter, der die Pleite der Aeolus Aviation GmbH (eine von Funks zahlreichen Unternehmen), abwickelt. "Ich bin es gewohnt, große Betriebe aufzulösen. Aber so etwas habe ich noch nicht erlebt", sagt Jörg Bartuschat, Inhaber des gleichnamigen Auktionshauses aus Seevetal. Zeitgleich mit der Polizei waren er und seine Mitarbeiter bei der Razzia zugegen. An zehn Standorten im Norden Deutschlands - unter anderem in Schwerin, Finteln, einem Flugplatz bei Hatten und sogar in einem Waldstück bei Wörme - habe Funk Fahrzeuge versteckt. Drei Wochen habe es gedauert, alle Fahrzeuge nach Tostedt zu bringen. In dieser Zeit ließ Bartuschat die...
Kategorien: Nachrichten

"Der Starkregen wird weiter zunehmen"

9. November 2018 - 17:30
Diskussionsabend der Rosengartener Grünen zum Klimawandel und den Folgen für die Gemeinde as. Nenndorf. Was sind die Folgen des Klimawandels, und wie kann man sich davor schützen? Das war jetzt Thema einer Podiumsdiskussion, zu der die Grünen Rosengarten eingeladen hatten. Josef Oberhofer, Starkregenforscher an der Technischen Universität Hamburg (TUHH), Landwirt Joachim Becker (FDP), Oliver Schildknecht (THW Winsen-Stelle) und Volkmar Block, Fraktionsvorsitzender der Grünen Rosengarten, diskutierten über die Klimaanpassung. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Kai Hünemörder, Leiter des Zentrums für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik der Handwerkskammer Hamburg. Den Auftakt der gut besuchten Veranstaltung lieferte der Vortrag des Starkregenforschers Josef Oberhofer. Demnach werden sich Starkregenereignisse auch in der Metropolregion Hamburg in Zukunft steigern. Viele Teilnehmer der Veranstaltung waren sich in der anschließenden Diskussion einig: Nicht nur ist es wichtig, dem Klimawandel Einhalt zu gebieten, es besteht auch Handlungsbedarf in Sachen Klimaanpassung. Vollgelaufene Keller oder überschwemmte Wiesen und Flussläufe könnten sonst zur Regel werden. Hier könne auf allen Ebenen etwas getan werden. Zum Beispiel gelte es im Rahmen des Regenwassermanagements ebenso die Abflussmöglichkeiten über die Kanalisation zu prüfen, als auch die dauerhafte Pflege und Instandhaltung von Regenrückhaltebecken als feste Aufgabe zu implementieren. Welche Möglichkeiten private Haushalte haben, ihr Haus vor Starkregenereignissen zu schützen, berichtete der Moderator der Diskussion, Dr. Kai Hünemörder. Die Handwerkskammer bietet Bürgern dazu kostenlose Beratung an. Auch die Landwirtschaft reagiere bereits auf den Klimawandel, teilte Landwirt Joachim Becker (FDP) mit. Hangparallele Bearbeitung, pfluglose Mulchsaat und ganzjährige Begrünung der Böden werden bereits angewandt, helfen jedoch nur bis zu einem bestimmten Maße. Sind die Fluten zu stark, ist man...
Kategorien: Nachrichten

Eine Box, die viele Leben rettet

9. November 2018 - 17:30
Mitglieder des Rotary Club Buchholz in der Nordheide unterstützen "ShelterBox"-Projekte. mum. Buchholz. Wenn Menschen plötzlich Opfer von Naturkatastrophen werden, brauchen sie in erster Linie eine schützende Unterkunft, Trinkwasser und lebensnotwendige Dinge - dies gilt besonders für Familien mit Kindern. Die Organisation "ShelterBox", die von Rotary Clubs weltweit unterstützt wird, sendet "Überlebenskisten" an Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Jede "ShelterBox" ("Überlebenskiste") enthält ein Kuppeldachzelt, in dem eine ganze Familie Schutz vor Witterungseinflüssen findet. Zugleich ist das Zelt auch ein Rückzugsort, um Kräfte zu sammeln und sich von physischen und emotionalen Verletzungen zu erholen. Der Inhalt der grünen "ShelterBoxes" ist speziell abgestimmt auf die Art der Katastrophe und die dort herrschenden klimatischen Bedingungen. Jede Kiste enthält Solarlampen, Wasserkanister, Wasserfilter, Thermodecken, Küchenutensilien und weitere nützliche Dinge, die für den Wiederaufbau eines Zuhauses benötigt werden. Mit einem "ShelterKit" (156 Euro), das Werkzeuge und Seile, Befestigungsmaterialien und stabile Planen enthält, können Familien entweder eine Notunterkunft errichten, ein beschädigtes Gebäude reparieren oder den Grundstein für ein neues Zuhause legen. Auch die "ShelterKits" sind speziell auf den Einsatzort und die Bedürfnisse der betroffenen Menschen abgestimmt. So kann ein solches "ShelterKit" Wellblech zur Herstellung von stabilen Dächern enthalten, Raumteiler und Matratzen, so dass selbst Lagerhäuser bewohnbar gemacht werden können. Zu einem Zuhause gehören außer den Alltagsutensilien wie Kochgeschirr und Licht auch Spielzeug für die Kinder. Die "ShelterBox" enthält außer einem großen Zelt auch Thermodecken, Wasserkanister, eine Wasseraufbereitungsanlage, Werkzeug, Töpfe, Teller, Schüsseln, Becher, Besteck, und Moskitonetze. Außerdem für Kinder Blöcke, Buntstifte und Malbücher. Sogar ein Solarradio und Schlafsäcke...
Kategorien: Nachrichten

Immer mehr Bedürftige: Tafeln verzeichnen Zulauf

9. November 2018 - 17:30
Töster Tafel lehnt gemeindefremde Klientel ab mi. Tostedt/Stade. In Deutschland gibt es rund 900 Tafeln, die regelmäßig bis zu einer Million Bedürftige mit Lebensmitteln versorgen. Folgt man der sozialpolitischen Theorie, so sind alle diese Ausgabestellen überflüssig, denn die staatliche Sozialleistung nach dem SGB II, bekannt als Hartz IV von derzeit monatlich 416 Euro, enthält auch rund 145 Euro im Monat, also 5 Euro pro Tag, für Lebensmittel. Nach Expertenmeinung ausreichend, um über die Runden zu kommen. Die Realität jedoch sieht offenbar anders aus. So werden auch die Tafeln in der Region stark frequentiert. Teilweise so stark, dass sie Bedürftige ablehnen müssen. Betrachtet man die "Tafellandschaft" im Landkreis Harburg, so ist die Samtgemeinde Hollenstedt so etwas wie ein weißer Fleck. Tafeln bzw. Ausgabestellen der Tafeln gibt es in den Nachbargemeinden Buchholz, Tostedt, Neu Wulmstorf und Buxtehude. Für die benachbarte Tafel in Tostedt stellt die Hollenstedter Tafel-Abstinenz immer wieder ein Problem dar. Denn für Tostedt gilt, was sich auch deutschlandweit als Trend abbildet, die Anzahl der Tafel-Klienten steigt. Die Töster Tafel wird vom Herbergsverein und der Diakoniestation zu Tostedt sowie der Johannesgemeinde Tostedt und der Vorwerk-Stiftung betrieben. Zweimal die Woche geben ehrenamtliche Helfer auf dem Gelände des Altenheims Lebensmittel aus. In der 24.000 Einwohner starken Gemeinde, ist die Anzahl der Bedürftigen dabei groß. In der Tafel hat man deswegen entschieden, dass nur wer in der Samtgemeinde Tostedt lebt, Lebensmittel erhält. "Ich verstehe, was es für einen Bedürftigen bedeutet, wenn wir ihn ablehnen. Der Bedarf nicht nur in Tostedt ist eben eindeutig da, aber wir können nicht mehr helfen, als wir es schon machen", erklärt Antje Müller, die bei der Tafel zuständig ist für die Organisation der Lebensmittelausgabe. "Überlastete Tafel" - das Problem war jüngst erst mit dem Negativ-Beispiel der Stadt Essen deutschlandweit...
Kategorien: Nachrichten

Ganz Deutschland packt wieder Päckchen

9. November 2018 - 17:30
Der Weihnachtspäckchen-Konvoi 2018 geht bald auf die Reise / Jetzt Geschenke abgeben (mum). Es sind zwar noch ein paar Wochen bis Weihnachten, doch die Vorbereitungen für den Weihnachtspäckchen-Konvoi von Round Table, Ladies Circle, Old Tablers, Tangent Club und Freunden gehen jetzt in die heiße Phase. In ganz Deutschland heißt es daher gerade in Familien, Kitas und Schulen: Päckchen packen unter dem Motto "Kinder helfen Kindern". Und auch die Landkreise Harburg und Stade sind dabei. Voriges Jahr kamen allein rund um Hamburg 9.392 Päckchen zusammen. Davor waren es knapp 7.500 Geschenke, die die Menschen aus Harburg Stadt und Land für bedürftige Kinder in Rumänien, Moldawien, Bulgarien und in der Ukraine gespendet hatten. In Seevetal in der Logistik-Halle von "STS - Seevetaler Transport Service GmbH" ("Seevetaler Warenhotel") werden die vielen Päckchen für den Transport nach Altersgruppen sortiert (Kindergarten, Grundschule und Teenager). Das ist notwendig, damit die Helfer vor Ort wissen, welche Kartons sie an die Bedürftigen rausgeben. Die vielen Päckchen wurden auf 62 Euro-Paletten verladen und dann mit zwei Lkw nach Hanau gefahren. Von dort aus machte sich der Konvoi in Richtung Osten auf den Weg. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 132.000 Päckchen. Das Besondere an der gemeinsamen Aktion der Service Clubs ist, dass alle Helfer ehrenamtlich im Einsatz sind. Die Teilnehmer nehmen sogar Urlaub, um den Kinder vermutlich ihr einziges Weihnachtsgeschenk zu überbringen. Die Idee des Weihnachtspäckchenkonvois ist schnell erklärt: Kinder verschenken beispielsweise ein gut erhaltenes Spielzeug an ein Kind, das sonst kein Weihnachtsgeschenk bekommen würde. In ganz Deutschland werden daher gerade Päckchen in Schuhkartongröße mit Spielsachen, Malstiften aber auch gut erhaltener Kinderkleidung und Hygieneartikeln von Kindern für Kinder gepackt. Viele davon auch mit einem ganz persönlichen Weihnachtsgruß. Das Ziel der Weihnachtspäckchen? Ländliche und...
Kategorien: Nachrichten

Schicksalsschlag Gendefekt: Der kleine Jannick braucht Hilfe

9. November 2018 - 17:30
Ein  Assistenzhund könnte dem fünf Jahre alten Jungen Freund und Helfer sein soll. Doch das Tier und Ausbildung kosten 25.000 Euro - zu viel für die alleinerziehende Mutter (ts).  Der fünf Jahre alte Jannick aus Seevetal-Bullenhausen leidet an eine sehr seltenen Krankheit. Die Folge sind schwere epileptische Anfälle, die immer dann auftreten, wenn er Aufregendes erlebt. Und der Junge liebt es, Neues zu entdecken. Im Alter von sechs Monaten bekam Jannick seinen ersten Krampfanfall. Niemand konnte der Mutter Janina Roeske (30) die Ursache nennen. Erst bei Untersuchung auf molekularer Ebene entdeckten Ärzte der Universitätsklinik Magdeburg die Chromosomenanomalie. "Nur sieben Fälle sind auf der Welt bekannt. Für die Krankheit gibt es noch nicht einmal einen Namen", sagt Jannicks Großmutter Susanne Kästner. Jannicks Entwicklung verläuft langsamer als bei anderen Kindern. Der Fünfjährige kann noch nicht sprechen, sitzt im Rollstuhl und besucht einen heilpädagogischen Kindergarten in Pattensen (Stadt Winsen). "Dort hat er viel Spaß. Er möchte gern laufen, spielen und toben, kann es aber leider nicht", sagt seine Mutter. Oft überwältigen den neugierigen Jungen die Eindrücke - mit der Folge, dass ihn epileptische Anfälle ereilen. Manchmal bis zu dreimal am Tag. Seine Mutter und Großmutter sind davon überzeugt, dass ein Assistenzhund Jannick helfen kann. Ein speziell ausgebildeter Hund spüre Epilepsieanfälle, bevor sie auftreten, und wirke beruhigend. 25.000 Euro kostet ein derart ausgebildetes Tier. Zu teuer für die alleinerziehende Mutter. Janina Roeske hofft deshalb auf Spenden. Ein Assistenzhund, in diesem fall ein Epilepsie-Warnhund, würde Hilfe bedeuten, in diesem Fall ein Epilepsie-Warnhund. Das Tier erkennt, wenn sich ein Anfall ankündigt. Der Hund könnte Jannick beruhigen, mit gezieltem Körperkontakt Spastiken lösen und Verspannungen lockern. Ulrich Zander vom WZ Hundezentrum aus Lalendorf bei Güstrow bildet solche Hunde aus. Etwa 30 dort...
Kategorien: Nachrichten

Bau- und Planungsausschuss des Landkreises Harburg empfiehlt regionalen Verkehrskoordinator

9. November 2018 - 17:30
CDU- und -WG-Kreistagsfraktionen: Koordinator soll im Winsener Kreishaus arbeiten  ce. Landkreis. Der Kreistag des Landkreises Harburg soll sich dafür stark machen, dass ein regionaler Verkehrskoordinator eingesetzt wird. Sein Standort und Arbeitsplatz solle nicht in Hannover, sondern bei der Kreisverwaltung in Winsen sein. Das empfahl der Bau- und Planungsausschuss des Landkreises in seiner jüngsten Sitzung einstimmig und folgte damit einem gemeinsamen Antrag der CDU- und WG-Kreistagsfraktionen. Während einer kürzlich in Winsen stattgefundenen Verkehrskonferenz von Bund, Land und Kommunen hatte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann die Idee einer länderübergreifenden gemeinsamen Verkehrsentwicklungsplanung angeregt. Als erster Schritt wurde bei der Niedersächischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Stabsstelle einer Verkehrskoordinatorin eingerichtet und mit Friederike Wöbse besetzt (das WOCHENBLATT berichtete). Der Bau- und Planungsausschuss empfahl nun, Landrat Rainer Rempe damit zu beauftragen, die zur Benennung eines regionalen Verkehrsdirektors notwendigen Gespräche mit den zuständigen Behörden in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein fortzusetzen. Dabei solle Rempe die Notwendigkeit eines mit der Region vertrauten Koordinators erneut herausstellen. "Voraussichtlich bis Dezember wird der Landkreis einen Koordinator benennen oder eine entsprechende neue Stelle schaffen", erklärte Kreis-Sprecher Bernhard Frosdorfer auf WOCHENBLATT-Anfrage. In der nächsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses, die im Februar stattfindet, soll laut Frosdorfer über die Ergebnisse dieser Maßnahmen informiert werden. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses stand auch ein Antrag der SPD auf Fortsetzung des Verkehrsdialogs durch den Landkreis mit Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein auf der Tagesordnung. "Auch hierfür hat sich der Ausschuss grundsätzlich ausgesprochen", so Frosdorfer. "Allerdings soll vor einer Weiterführung der...
Kategorien: Nachrichten

Burg Seevetal: Die Sanierung ist beendet

9. November 2018 - 17:00
Nach 18 Monaten Umbauzeit steht das Veranstaltungszentrum der Gemeinde Seevetal wieder offen ts. Hittfeld. 18 Monate haben die Bauarbeiten gedauert - jetzt sind die Sanierung und der Umbau des im Jahr 1981 errichteten Veranstaltungszentrums Burg Seevetal in Hittfeld abgeschlossen. 6,9 Millionen Euro hat die Modernisierung gekostet. Betreiber ist die Gemeinde Seevetal. Die Burg Seevetal sei Kongresszentrum für die gesamte Region, sagte Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen bei einer Vorabbesichtigung für Journalisten. Insgesamt 1.000 Besucher finden gleichzeitig in zehn unterschiedlichen Räumen, darunter ein Kaminzimmer, Platz. Prunkstück ist der Hauptsaal, in dem bis zu 500 Menschen sitzen können. Wegen seiner in Weiß gestalteten Innenfassade nennen ihn Seevetaler auch die "Elbphilharmonie" des Landkreises Harburg. Mehr zu der neuen Burg Seevetal lesen Sie in Kürze im WOCHENBLATT.
Kategorien: Nachrichten

"Der Landkreis Harburg ist eine Gründerhochburg"

9. November 2018 - 17:00
Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg (WLH) übergibt Gründungspreis in drei Kategorien / Sonderpreis für virtuelle Avartare / Publikumspreis für Männerladen (os). „Der Landkreis Harburg überrascht uns immer wieder. Die Vielfalt an Gründungen ist hier besonders groß, mit diesen tollen Ideen können wir uns durchaus schmücken!“ Das sagte Wilfried Seyer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg (WLH), am Donnerstagsabend bei der Verleihung des Gründungspreises 2018. Rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft kamen in die frisch renovierte Burg Seevetal in Hittfeld, die erst am Vormittag offiziell freigegeben worden war. Die drei Hauptpreise waren mit jeweils 4.000 Euro dotiert. Den Gründungspreis in der Kategorie „Land & Wirtschaft“ erhielt die Pferdeklinik Nindorf. Im vergangenen Jahr erfüllte sich Dr. Anna Rötting ihren Lebenstraum und errichtete auf einem Resthof die Tierklinik. „Wir sind hier in der Region sehr gut angenommen worden, unser Betrieb hat sich rasant entwickelt“, freute sich Anna Rötting. Sie dankte ihren Mitarbeitern, die erheblich zu dem Erfolg beigetragen hätten. Auf dem zweiten Platz landeten Andrea und Ingo Krecklow, die mit ihrer Firma Kerbex in Wenzendorf Insektenschutz für Pferde anbieten. • Preisträger in der Kategorie „Leben im Landkreis Harburg“ wurde das Unternehmen „HörVergnügen“ in Buchholz. „Bei uns steht die Beratung des Kunden im Vordergrund, damit er eine für ihn perfekte Hörwelt erhält“, erklärte Sebastian Aschern, der die Firma mit Marvin Schlichting gründete und leitet. Zum Angebot des Preisträgers gehört spezielles Hörtraining. „HörVergnügen“ legt großen Wert auf die Ausbildung: Vier Azubis sind derzeit in Buchholz beschäftigt. Auf dem zweiten Platz landete das „Aktiv & Vital Sportstudio“ in Hanstedt. Jessica Streich und Matthias Trimborn übernahmen das Studio im Jahr 2016 und führten es mit Kompetenz und in familiärer Atmosphäre zum Erfolg. • Den Gründungspreis in der...
Kategorien: Nachrichten

100 flauschige Trostspender

9. November 2018 - 17:00
Teddys für die Krisenintervention im Landkreis as. Buchholz. Flauschige Trostspender: Die Deutsche Teddy-Stiftung hat jetzt 100 Plüschbären an das Kriseninterventionsteam der Johanniter im Landkreis Harburg gespendet. Die Kuscheltiere werden in Einsätzen genutzt, wenn Kinder Traumatisches erleben. „Die Teddys spenden Trost und geben die Möglichkeit, jemandem festzuhalten und mit ihm zu kuscheln“, sagte Ingo zum Felde, Leiter des Kriseninterventionsteams. Petra Mudder von der Deutschen Teddy-Stiftung überreichte die vier Kartons mit dem kuscheligen Inhalt: „Wir freuen uns, das Kriseninterventionsteam mit unseren Teddys zu unterstützen. In Notsituationen können Kinder durch die Übergabe eines Teddybären abgelenkt und so eine Traumatisierung häufig vermieden werden“, erklärte Mudder. Das Kriseninterventionsteam der Johanniter wurde im Jahr 2011 gegründet. "Damals hatten wir 120 Bären von der Teddy-Stiftung für Einsätze mit Kindern bekommen. Die Kuscheltiere sind fast aufgebraucht, so dass wir uns freuen, dass wir nun Nachschub bekommen haben", sagte zum Felde. Ein tödlicher Unfall, Suizid, plötzlicher Kindstod – immer wenn etwas Schreckliches im Landkreis Harburg passiert ist, steht das Team der Krisenintervention der Johanniter bereit, um Angehörigen zu helfen. Angefordert durch Polizei oder Rettungsdienst unterstützen sie Menschen, denen durch ein plötzliches, unvorhersehbares Ereignis der Boden unter den Füßen weggerissen wurde. Ganz besonders liegen dem Team dabei Kinder am Herzen. Die Krisenintervention der Johanniter im Landkreis Harburg besteht derzeit aus 21 ehrenamtlichen Mitgliedern, die eine 24-Stunden-Bereitschaft sicherstellen.
Kategorien: Nachrichten

Erfolgreiche Titelausbeute im Bezirk

9. November 2018 - 17:00
SCHWIMMEN: Beste war Lauren Lotte Clasen von den Schwimmfreunden Meckelfeld (cc). Erfolgreichste Landkreis-Schwimmerin bei den Bezirksmeisterschaften auf der Kurzbahn in Cuxhaven war Lauren Lotte Clasen von den Schwimmfreunden (SF) Meckelfeld, die sich viermal in den Medaillenrängen platzieren konnte: Platz eins über 50-Meter-Brust, sowie jeweils Zweite über 100-Meter- und 200-Meter-Brust. Über 100-Meter-Rücken wurde sie Dritte. Christoph Lorenzen vom TVV Neu Wulmstorf erreichte über alle Rückenstrecken das Podest: Er holte den Vizetitel über 200-Meter-Rücken und jeweils Bronze über 50-Meter- und 100-Meter-Rücken. Insgesamt waren 24 Akteure aus dem Landkreis Harburg am Start. Weitere Bronzemedaillen in der offenen Wertung holten Alina Lorenzen (TVV Neu Wulmstorf) über 50-Meter-Rücken und Carolin Stelting (Blau-Weiss Buchholz) über 200-Meter-Brust. In der Jahrgangswertung war Carolin Stelting (Jahrgang 2002) die fleißigste Medaillensammlerin. Sie sicherte sich bei jedem ihrer acht Einzelstarts eine Medaille: Jahrgangsgold über 100-Meter- und 200-Meter-Brust, sowie über 200-Meter- und 400-Meter-Freistil. Dazu kamen vier Medaillen in Silber. Auf drei Goldmedaillen in der Jahrgangswertung kam Wiebke Krafzik (Jahrgang 2003) vom SC Seevetal, die jeweils als Erste das Ziel über 50-Meter-Schmetterling, 50-Meter- und 100-Meter-Freistil erreichte. Mit zweimal Silber und einmal Bronze versollständigte sie ihre Medaillensammlung. Lisa Kraus (Jahrgang 2005) von der Startgemeinschaft Winsen-Stelle (SG Wiste) holte über 50-Meter- und 100-Meter-Freistil jeweils Jahrgangsgold, sowie drei Medaillen in Silber und vier in Bronze. Auf einen Jahrgangstitel kam Victoria Kuschel (Jahrgang 2004) von Blau-Weiss Buchholz über 400-Meter- Freistil. In der 4x50-Meter-Bruststaffel von Blau-Weiss Mannschaft belegte Platz drei. Am Erfolg beteiligt waren Leonie Bertram, Saskia Gleichforsch, Maya Gerkuhn und Carolin Stelting.
Kategorien: Nachrichten

Für das Finale im Bezirk melden

9. November 2018 - 16:00
(cc). Bis Montag, 12. November, sollten sich die qualifizierten Teilnehmer für die Tischtennis-Bezirksmeisterschaft (Damen und Herren) melden, die am 25. November beim TV Oyten (Kreisverband Verden) stattfindet. Meldungen sind an Susanne Frobel-Werner zu richten. Die E-Mail-Adresse: werner.frobel@t-online.de
Kategorien: Nachrichten

Sozialverbands-Kreisverband verbucht über 500 erfolgreiche Mitgliederberatungen

9. November 2018 - 14:23
ce. Trelde. Mit dem Ziel gesellschaftlicher Solidarität und sozialer Gerechtigkeit arbeitet der Kreisverband Harburg-Land des Sozialverbandes Deutschland (SovD) seit vielen Jahren erfolgreich. Dieses wurde aus den Berichten des Kreisvorstandes während des jüngsten Verbandstages in Trelde sehr deutlich. So berichtet Kathrin Lohse, Leiterin des SoVD-Beratungszentrums in Winsen, von über 500 Fällen erfolgreicher Mitgliederberatungen und Rechtsvertretungen in den vergangenen vier Jahren. Laut Lohse wurden vor allem Verfahren rund um Rente, Erwerbsminderung, Pflege-und Unfallversicherung erfolgreich geführt. Die daraus jährlich erstrittenen Leistungen für die Mitglieder lägen im mittleren sechsstelligen Bereich. "Der Erfolg des SoVD im Landkreis Harburg liegt zudem auch in der stetig wachsenden Mitgliederzahl - derzeit bereits über 6.200 Personen - begründet", ergänzte Jürgen Groth, Kreisvorsitzender sowie Mitglied im Landes- und Bundesvorstand. Das wäre ohne die sehr engagierte Tätigkeit des Beratungszentrums und der fleißigen ehrenamtlichen Mitglieder in den Ortsverbänden nicht möglich gewesen. Groth dankte allen Aktiven für geleistete Arbeit. In seinem Bericht machte der Vorsitzende mit Blick auf die zur Zeit landesweit laufende SoVD-Kampagne "Ich bin nicht behindert, ich werde behindert" deutlich, dass der Verband auch im Landkreis Harburg die vollständige gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben entscheidend voranbringen wolle. "Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen sollten gleichberechtigt und ohne Barrieren an der Gesellschaft teilhaben können - ob nun in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel oder in der Freizeit", betonte Jürgen Groth. Die Delegierten des Kreisverbandstages bestätigten Groth, Vize-Vorsitzende Änne Heinrich, Kreisschatzmeisterin Anne Gedak, Schriftführer Alexander Bach und Erika Jahn, Sprecherin der Frauen, einstimmig in ihren Ämtern. Zu jeweiligen Stellvertretern wurden...
Kategorien: Nachrichten

Fußball-Termine am Sonntag

9. November 2018 - 5:30
(cc). Zum Heimspiel in der Fußball-Oberliga Hamburg erwartet der TSV Buchholz 08 (Rang zwölf) am Sonntag, 11. November, 14 Uhr, den Tabellensechsten TuS Osdorf. Zeitgleich beginnt die Partie der Landesliga Niedersachsen zwischen dem TV Meckelfeld (10.) und "Schlusslicht" TuSG Ritterhude. Weiter spielen am Sonntag - alle Spiele beginnen um 14 Uhr: Bezirksliga II: MTV Egestorf - Eintracht Elbmarsch, MTV Borstel-Sangenstedt - SG Nordheide, TSV Elstorf - SV Lindwedel Hope, VfL Maschen - SC Wietzenbruch. Kreisliga: SG Estetal - VfL Jesteburg, TV Welle - TV Meckelfeld II, SV Bendestorf - TuS Nenndorf, TVV Neu Wulmstorf - FC Este, und MTV Ramelsloh - TSV Holvede-Halvesbostel. Bereits am Freitag, 9. November, spielen: FC Rosengarten - TSV Auetal (20 Uhr), TuS Fleestedt - TSV Heidenau (20 Uhr), und Buchholzer FC - MTV Ashausen-Gehrden (20.30 Uhr).
Kategorien: Nachrichten

Ist der Brückenbelag in Sprötze etwa schon kaputt?

8. November 2018 - 9:15
Nutzer der neuen B3-Brücke ärgern sich über unebenen Fahrbahnbelag / Bauunternehmen soll Sanierungskonzept vorlegen bim. Sprötze. Die Reaktionen einiger WOCHENBLATT-Leser auf die neue Bahnbrücke auf der B3 bei Sprötze sind eindeutig: "Man fährt wie auf einem holprigen Feldweg. Da wurden Steuergelder verbrannt", schimpft einer über den schlechten Belag und die offenbar nicht ausreichend befüllten Übergänge - und das nur rund drei Wochen nach der Verkehrsfreigabe. Ein weiterer beklagt: "Die neu angelegte Buckelpiste wird ja wohl hoffentlich noch neu asphaltiert. Warum hat man das nicht gleich mit erledigt? Jetzt, wo die glatt asphaltierte Behelfsbrücke noch steht und einen reibungsfreien Verkehrsfluss gewährt? Werden öffentliche Projekte eigentlich von Baugutachtern begleitet und abgenommen?" Fünfeinhalb Jahre hatten Anwohner und Pendler unter der Brückenbaustelle zu leiden. Der Brücken-Neubau selbst habe ein Jahr gedauert, hatte das Landessstraßenbauamt Lüneburg erklärt. "Die Unebenheiten der Fahrbahn im Übergangsbereich zwischen Brücke und Straßenkörper sind uns bekannt", teil Dirk Möller, Geschäftsbereichsleiter bei der Straßenbaubehörde in Lüneburg auf WOCHENBLATT-Anfrage mit. Für den neuen Fahrbahnabschnitt sei eine "Ebenflächigkeitsmessung" durchgeführt worden. "Nach Auswertung der Messergebnisse und den sich daraus gegebenenfalls ergebenden Mängel werden wir das Bauunternehmen auffordern, ein Sanierungskonzept vorzulegen", so Möller. In einer Behörde läuft eben nichts nach eigenem Empfinden, sondern nach gutachterlicher Feststellung.
Kategorien: Nachrichten

Zum Lernen und Entspannen

8. November 2018 - 9:05
Der neue Oberstufenraum des Gymnasiums Tostedt wurde im Beisein der Sponsoren eingeweiht bim. Tostedt. Einen Raum, der gemütlich genug zum Entspannen ist und gleichzeitig Gelegenheit zum Lernen bietet, haben jetzt die Oberstufenschülerinnen und -schüler des Gymnasiums Tostedt. Der neu eingerichtete Raum im Oberstufenzentrum wurde jüngst von den Jugendlichen im Beisein der Sponsoren sowie Schulleiter Stefan Birkner und Lehrerin Martina Wedemeyer eingeweiht. Die Herrichtung des Raumes für insgesamt rund 10.000 Euro sei eine Gemeinschaftsaktion: Der Landkreis habe Malerarbeiten und das Abschleifen des Bodens finanziert, Familie Jekal, die Eltern von Schüler Dennis Jekal, stifteten das Mobiliar für die Arbeitsplätze. Finanzielle Zuwendungen kamen vom Schulverein und von der Friedrich und Irene-Vorwerk-Stiftung, an deren Losverkauf beim letztjährigen Töster Flohmarkt sich Eltern und Lehrer des Gymnasiums beteiligten. Jugendliche der Schülervertetretung und ihre Freunde brachten ihre Arbeitskraft ein. "Es waren über 20 Leute beteiligt, die die Ausstattung finanziert, geplant und organisiert haben", sagte Dennis Jekal. Er und Schulleiter Birkner bedankten sich herzlich bei allen Beteiligten. Den Schülern stehen im Oberstufenraum drei PC zur Verfügung. Bis zu 16 Jugendliche können dort zeitgleich arbeiten, so Birkner. Wer vom Unterricht eine Auszeit nehmen und entspannen möchte, sollte auf die Lernenden Rücksicht nehmen und zum Beispiel Musik leise hören, lautet eine der Regeln, die die Jugendlichen einhalten müssen. Die Verantwortung auch dafür, dass der Raum sauber und ordentlich verlassen und nichts beschädigt wird, übernehmen die jeweiligen Schülersprecher, die auch die Schlüsselgewalt haben. "Es hat über 30 Jahre gedauert, bis dieser Raum entstanden ist. Die Regeln sind mit und durch euch entstanden", so Schulleiter Birkner. Nun sei es an den Jugendlichen, den Raum mit Leben zu füllen und dafür Verantwortung zu übernehmen.
Kategorien: Nachrichten

Hilfen für Schwangere

8. November 2018 - 9:04
Herbergsverein Tostedt bietet soziale Beratung / Gesa Reinhold übernimmt Aufgaben von Astrid Milatz bim. Tostedt. Der Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt ist vor allem bekannt für seine Betreuung und Beratung von Senioren. Dort gibt es im Rahmen der sozialen Beratung aber auch eine Anlaufstelle für Schwangere. Diese wird seit 20 Jahren angeboten von Astrid Milatz (64), die ihre Aufgaben nun an Gesa Reinhold (33) abgegeben hat. Unterstützt wird sie von Herbergsvereins-Geschäftsführer Helge Johannsen (35), der zwei Jahre lang Schwangere im Rahmen seiner Tätigkeit bei "Pro Familia" in Bremen beriet. Die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung besteht seit 1997. Im Zuge der Beratung rund um die damals eingeführte Pflegeversicherung kamen Angehörige und Familien. Somit fiel die Entscheidung, auch (junge) Familien zu beraten. Astrid Milatz ist Sozialpädagogin, kommt aus der Kirchenkreissozialarbeit, wo sie psychosoziale Beratung, Kurenvermittlung sowie Schwangeren- und Schwangerenkonfliktberatung nach §218 anbot. Letztere ist Voraussetzung, wenn eine Frau über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenkt. Sie wird beraten, erhält eine Bescheinigung und drei Tage Bedenkzeit. Sollte sich eine Frau für einen Abbruch entscheiden, geht sie mit der Bescheinigung zu einem Arzt, der bis zur zwölften Schwangerschaftswoche einen Abbruch vornehmen darf. Ein Widerspruch im Gesetz: "Die Schwangerenberatung ist anonym, die Beratungsbescheinigung aber nur mit Namen gültig", so Helge Johannsen. Der Name der Frau taucht sonst aber nirgends auf, die Berater unterliegen der Schweigepflicht. Mit der Beratung solle den Frauen die Möglichkeit gegeben werden, über ihre Gründe für einen möglichen Abbruch zu sprechen. "Sie müssen das nicht, aber viele haben das Bedürfnis, darüber zu reden", so Johannsens Erfahrung. Die Berater hören zu und zeigen Möglichkeiten auf, wie eine Schwangerschaft eventuell doch fortgeführt werden kann. "Wir sprechen für...
Kategorien: Nachrichten

Traumziel ist die WM in China

7. November 2018 - 11:00
TANZSPORT: Buchholzer Lateinformation bei der Deutschen Meisterschaft am Start (cc). Es ist soweit! Am Samstag, 10. November, werden die acht Latein-Tanzpaare von Blau-Weiss bei der Deutschen Meisterschaft (DM) der Lateinformation in Braunschweig am Start sein. Es wird die fünfte DM-Teilnahme für das Buchholzer Formationsteams sein. „Wir werden versuchen, uns vorne zu platzieren“, verspricht Cheftrainerin Franziska Becker, die erstmals den dritten Platz auf Bundesebene in Richtung Spitze verlassen will. Sollte die neue Choreographie „Rhythm – lives in you“ in Braunschweig gut gelingen, würde sogar das zweite Ticket für die WM-Teilnahme in China locken. Zudem ist der Turniertag bei der nationalen Elite des Formationstanzes eine erste Standortbestimmung für die Bundesliga-Saison 2019, die am 19. Januar in der Klingenhalle in Solingen beginnt. Am 2. Februar werden die acht besten Lateinformationen Deutschlands Turnier in der Nordheidehalle in Buchholz gastieren. „Natürlich haben wir alle das Traumziel WM-Teilnahme, aber wir verfolgen nicht nur die Spitzenteams in Deutschland, wir werden auch gejagt“, so Blau-Weiss-Abteilungsleiter Björn Poll gegenüber dem WOCHENBLATT, der gerne mit seinem Formationsteam mit einem zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft in Braunschweig überraschen möchte. Erstmals wird die Weltmeisterschaft (WM) der Lateinformationen in Asien stattfinden. WM-Ort wird am 2. Dezember Shenzhen sein, eine Metropole im Südosten Chinas. Startberechtigt werden der Sieger der Bundesligasaison 2018 sein, und der Deutsche Meister 2018. Ist der Sieger der Bundesliga und der Deutsche Meister dieselbe Formation, ist der Zweite bei der WM startberechtigt. Die Lateinformation des Grün-Gold-Club Bremen ist als Sieger der Bundesliga 2017/18 bereits qualifiziert.
Kategorien: Nachrichten

Wo soll Neu Wulmstorf den Rotstift ansetzen?

7. November 2018 - 9:06
Was sagen CDU, SPD und UWG zur Haushaltssituation der Gemeinde Neu Wulmstorf? mi. Neu Wulmstorf. Spätestens seit der letzten Sitzung des Finanzausschusses steht fest: Die Gemeinde Neu Wulmstorf hat tiefgreifende finanzielle Probleme. Im Haushalt klafft bei den laufenden Ausgaben ein Loch von rund drei Millionen Euro. In der Politik gibt es verschiedene Ansichten, wie es gelingen kann, die Gemeindefinanzen zu konsolidieren. Die Situation ist ernst: Dass Kommunen Schulden für Investitionen machen, wird zwar auch von vielen Finanzexperten kritisiert, aber in Neu Wulmstorf geht es nicht um Schulden. Die Gemeinde ist mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von nur rund 300 Euro sogar sehr solide aufgestellt. Zum Vergleich: Die Pro-Kopf-Verschuldung in Buchholz liegt aktuell bei 1.212 Euro, Tendenz steigend. Neu Wulmstorf verfügt außerdem über eine solide Rücklage von gut 14 Millionen Euro. Das Problem: In Neu Wulmstorf übersteigen derzeit die laufenden Kosten die Einnahmen um gut drei Millionen Euro. Spätestens 2020 könnten es laut Kämmerer Jörg Schröder sogar sechs Millionen Euro sein. Das bedeutet: Auch wenn das Sparbuch der Gemeinde noch prall gefüllt ist, steht die Gemeinde mittelfristig, wenn nicht gegengesteuert wird, vor dem finanziellen Kollaps. Um die Kuh vom Eis zu bringen, hatte die SPD (wie berichtet) vor allem den Schulterschluss mit der CDU gesucht. Während die Fraktionschefs Tobias Handtke (SPD) und Malte Kanebley (CDU) das "Zusammenrücken" als sach- und lösungsorientierte Vernunftspolitik darstellen, warfen Kritiker CDU-Fraktionschef Malte Kanebley vor, sich politisch vor den Karren der SPD spannen zu lassen, der sie die Hauptschuld an der finanziellen Misere geben. Fakt ist aber auch, will man einen tragfähigen Haushalt hinbekommen, geht es nur, wenn die Politik massive Einschnitte beschließt. Nicht für den Beschluss, aber für die damit verbundene Botschaft an die Bevölkerung, wäre es gut, mit einer Stimme zu sprechen. Wo die Hebel angesetzt...
Kategorien: Nachrichten

Tostedts Bauausschuss berät über Kanalnetz

7. November 2018 - 8:30
bim. Tostedt. Der Bau- und Wegeausschuss der Gemeinde Tostedt befasst sich in seiner Sitzung am Donnerstag, 8. November, um 18 Uhr im Rathaus-Sitzungsraum, Schützenstraße 26a, mit dem Haushaltsplan-Entwurf für die Jahre 2019/20 sowie mit Berechnungen zum Kanalnetz im Bereich Amsel- und Meisenweg. Hintergrund: Nach Antrag von Anliegern erwägt die Gemeinde Tostedt, durch Aufstellung des Bebauungsplanes Amselweg/Meisenweg (B-Plan 65) eine Nachverdichtung im dortigen Siedlungsbereich zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang soll geprüft werden, ob die vorhandenen Anlagen zur Niederschlagswasserbeseitigung dort nach heutigen Maßstäben und für die dann zusätzlichen Häuser ausreichend bemessen sind. Mit dieser Überprüfung wurde das Ingenieurbüro Stüvel und Peter aus Buchholz beauftragt.  Der Bereich des B-Planes 65 liegt mit einer Fläche von ca. 55 Hektar am südlichen Ortsrand von Tostedt und wird von der Bahnlinie Hamburg-Bremen, der L141 (Weller Straße) sowie vom Riepshofer Weg und einem land- und forstwirtschaftlich genutzten Bereich begrenzt. Das Büro führte hydrodynamische Berechnungen für das vorhandene Kanalnetz inklusive des vorhandenen Regenrückhaltebeckens (RRB) für den Bestand und für die geplante Nachverdichtung durch. Demnach ist das RRB gerade noch ausreichend dimensioniert, im Kanalnetz zeigen sich jedoch Engpässe. Die Details der Untersuchung stellt das Ingenieurbüro in der Sitzung des Fachausschusses vor.
Kategorien: Nachrichten