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Das Viertelfinale im Bezirkspokal erreicht

5. Oktober 2018 - 16:30
(cc). Im Fußball-Bezirkspokalwettbewerb der Frauen haben der Buchholzer FC, TSV Stelle und die Eintracht Elbmarsch das Viertelfinale erreicht. Der Buchholzer FC siegte mit 5:2 beim VfL Lüneburg, TSV Stelle gewann mit 7:6 nach Elfmeterschießen bei der SG Laßrönne-Borstel-Sangenstedt, und die Eintracht Elbmarsch kam zu einem knappen 1:0-Erfolg beim Ligakonkurrenten TuS Fleestedt, der nur mit zehn Spielerinnen angetreten ist. Den Siegtreffer erzielte Anne Wübbenhorst in der 31. Minute. „Ein glücklicher Pokalsieg“, sagte Eintracht-Coach Jan Flindt.
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Deutschlands bester Hobbybrauer

5. Oktober 2018 - 16:00
Markus Krenkler aus Seevetal gewinnt die Deutsche Meisterschaft / Sein Bier braut er in der Küche (ts). Deutschlands bester Hobbybrauer kommt aus dem Landkreis Harburg: Markus Krenkler aus der kleinen Seevetaler Ortschaft Emmelndorf hat in Stralsund die Deutsche Meisterschaft der Hobbybrauer gewonnen. Dabei hat der 46-Jährige sein erstes Bier, ein Pale Ale, erst im Dezember 2017 gebraut. Ausrichter der zweiten Deutschen Meisterschaft der Hobbybrauer war die Störtebeker Braumanufaktur. Zu dem Wettbewerb haben 120 Freizeitbrauer ein selbst kreiertes Witbier eingereicht. Dabei handelt es sich um eine alte belgische Weizenbierspezialität, versetzt mit Koriander, Orangenschale und anderen Gewürzen. Eine Jury aus Profibrauern und Bier-Sommeliers kürten die Kreation von Markus Krenkler zu dem besten in Garagen, Küchen und Kellern gebrauten Witbier. Zur Verkostung für die Juroren hatte der Seevetaler 3,5 Liter Witbier mitgebracht, dazu zwei Liter Reserve für alle Fälle. Eine einzige Flasche seines Meisterbieres hat er noch übrig. Vorgesehen ist, dass die Störtebeker Braumanufaktur 80.000 Liter Meisterschaftsbier nach dem Rezept von Markus Krenkler voraussichtlich Anfang 2019 auf den Markt bringen und unter anderem in der Elbphilharmonie in Hamburg verköstigen wird. Zur Belohnung wird der Deutsche Hobbybraumeister 400 Liter seines Bieres erhalten und darf ein Bierland seiner Wahl besuchen. Eine rasante Brauerkarriere hat Markus Krenkler damit hingelegt. Dazu inspiriert wurde der Betriebsingenieur eines Hamburger Chemieunternehmens bei dem Besuch einer kleinen Brauerei in Dänemark. "Die Idee war, zu einem Grillabend selbst gebrautes Bier servieren zu können", sagt er. Eine gesunde Ernährung ist ihm wichtig, das eigene Bier passt dazu. Freunde haben Stefan Krenkler überredet, an der Deutschen Meisterschaft der Haus- und Hobbybrauer teilzunehmen. Bier braut er zu Hause in der Küche in einem 13-Liter-Topf. "Anfang April habe ich das erste Witbier...
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Aus für TSV Elstorf im Bezirkspokal

5. Oktober 2018 - 4:30
(cc). Im Viertelfinale um den Fußball-Bezirkspokal verlor Bezirksligist TSV Elstorf mit 1:3 (1:2) beim Tabellenführer der Bezirksliga 4 VSV Hedendorf-Neukloster und ist damit aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Elstorf ging in der fünften Spielminute durch den Treffer von Lucas Bendig mit 1:0 in Führung. Aber die Hausherren schafften durch einen umstrittenen Elfmeter, den Ugar Mercan verwandelte, den 1:1-Ausgleich (29.), und drehten anschließend zum 2:1-Halbzeitstand. Im zweiten Durchgang erhöhte Hedendorf-Neukloster nach einem Konter zum 3:1 (60.).
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Buchholz 08 im Pokal weiter

4. Oktober 2018 - 10:31
(cc). Bis zum ersten Torjubel ließen sich die Oberliga-Fußballer des TSV Buchholz 08 diesmal viel Zeit: In der vierten Runde des Oddset-Pokals siegte der TSV am Mittwochnachmittag beim Kreisligisten Viktoria Harburg durch zwei späte Tore in der 77. und 89. Minute mit 2:0. Die Torschützen: Can Kömürcü und Jonas Fritz. Nachbar Buxtehuder SV (Landesliga) musste bereits im Pokalwettbewerb die Segel streichen. Gegen den Oberligisten TSV Sasel musste die BSV-Elf eine 0:1-Heimniederlage hinnehmen.
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Fußball-Termine am Sonntag

4. Oktober 2018 - 6:30
(cc). Zum Heimspiel in der Fußball-Landesliga erwartet Aufsteiger TSV Winsen (Platz 15) am Sonntag, 7. Oktober, 15 Uhr, den Tabellenelften SV Teutonia Uelzen. Weiter spielen am Sonntag - alle Spiele beginnen um 15 Uhr: Bezirksliga II: MTV Egestorf - Eintracht Leinetal, und MTV Borstel-Sangenstedt - SC Vorwerk Celle. Kreisliga: SG Estetal - TuS Fleestedt, TV Welle - TVV Neu Wulmstorf, FC Este - TSV Holvede-Halvesbostel, und TSV Auetal - Buchholzer FC. -
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VfL Jesteburg im Pokalviertelfinale

4. Oktober 2018 - 5:00
(cc). Mit einem 2:0-Erfolg gegen den Oberligisten FC Oste-Oldendorf haben die Fußballfrauen des VfL Jesteburg (Regionalliga) das Viertelfinale des Niedersachsenpokals erreicht. Für den VfL trafen Andrea Ludewig (50. Minute) und die im zweiten Durchgang eingewechselte Lina Appel (90.+2). Zum Heimspiel in der Regionalliga Nord erwartet Spitzenreiter VfL Jesteburg, am Sonntag, 7. Oktober, 14 Uhr, den Tabellenzweiten TSG 07 Burg Gretesch.
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Freundeskreis Morlaàs: Bergwandern und Strandbesuch

3. Oktober 2018 - 16:00
bim. Tostedt. Tostedts französische Partnerstadt Morlaàs besuchten kürzlich zehn Jugendliche aus der Samtgemeinde Tostedt. Mit dem Flugzeug ging es zunächst nach Toulouse, dann weiter mit dem Bus nach Morlaàs. Die Gruppe wurde geleitet von Sabine Behrens-Hintz, Alexandra Brockmann und Jugendzentrumsleiter Benjamin Gaum. Nach einem freundlichen Empfang im Jugendzentrum in Morlaàs und kurzem Kennenlernen der Austauschpartner mit ihren Eltern trafen sich die Teilnehmer tags darauf wieder dort für einige Kennenlern- und Sprachspiele. Einige Jugendliche kannten sich jedoch schon von früheren Austauschen. Die Highlights des Programms waren eine Bergwanderung mit Übernachtung im Zeltlager in den Pyrenäen unter der Leitung eines Bergführers inklusive des Besuches eines Schäfers, dem die Gruppe beim Herstellen von Schafskäse zuschauen durfte. Weiterhin verbrachte die Gruppe einen Tag am Strand an der Atlantikküste in Seignosse und besichtigte das Schloss von Pau. Schließlich wurde in fröhlicher Runde mit den Austauschpartnern und allen Mitarbeitern des Jugendzentrums sowie den Gasteltern Abschied gefeiert. Der Freundeskreis Morlaás bedankt sich für die freundliche Unterstützung dieser Reise beim Deutsch-Französischen Jugendwerk und der Gemeinde Tostedt.
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MTV Tostedt: Neue Kraft beim Kindertanz

3. Oktober 2018 - 14:30
bim. Tostedt. Über professionelle Verstärkung bei den Übungsleitern freut sich der MTV Tostedt. Elisabeth Karweck (21) kehrt als ausgebildete Tanzpädagogin zu dem Verein zurück, in dem sie mit vier Jahren selbst mit Kindertanz anfing. Sie unterstützt damit die langjährige Übungsleiterin Julia Sonntag (50), die sich nun mit ganzer Kraft den Eltern-Kind-Gruppen widmen kann. Bisher bot Julia Sonntag auch den kreativen Kindertanz in der Realschul-Gymastikhalle an, hetzte dann zur Turnhalle in der Poststraße für das Eltern-Kind-Turnen. Wegen des großen Bedarfs wird Julia Sonntag dort nun zwei Eltern-Kind-Turngruppen betreuen. "Es ist sehr schön, dass Elisabeth nun den ganzen Donnerstag bestreitet und weitere Kindertanzgruppen anbietet", freut sich Abteilungsleiterin Renate Kastl. Nach den Herbstferien soll es nicht mehr nur kreativen Kindertanz für Drei- bis Sechsjährige, sondern auch für weitere Altersgruppen geben. Elisabeth Karweck hat als kleines Mädchen neben dem Kindertanz auch mit ihrem Opa Peter Karweck, der seit 1972 Mitglied im MTV ist, Sportabzeichen abgelegt. "In meiner Jugend habe ich immer Sport im MTV gemacht", erzählt Elisabeth Karweck. Dass sie auch beruflich Interesse am Tanz hat, stand für sie bereits im Teenager-Alter fest. "Ich habe schon damals beim Training Anwesenheitslisten meiner Mittänzer geführt", erklärt sie lachend. 2015 begann sie ihre Ausbildung an der Lola-Rogge-Tanzschule in Hamburg, wo sie nicht nur selbst tanzte, sondern auch zur Pädagogin für Tanz und tänzerische Gymnastik für den Unterricht für Kinder und Erwachsene ausgebildet wurde. Auf ihrem Unterrichtsplan in der Tanzschule standen u.a. klassischer Tanz, Jazz und Modern Dance, Improvisation, Folklore- und Gemeinschaftstänze sowie Tanzgeschichte, Musik, Anatomie und Pädagogik. "Ich habe das Handwerkszeug erlernt, zum Beispiel, in welchem Alter welche Bewegungen ausgeführt werden können, jetzt geht es in die Praxis", sagt Elisabeth Karweck. "Tanz bietet nicht nur Spaß...
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Rat Tostedt: Freibad und Flüchtlingsunterkünfte

3. Oktober 2018 - 9:00
bim. Tostedt. Die seit Juni abgetauchte Firma, die bei der Sanierung des Tostedter Freibades u.a. mit dem Einbau der Einströmdüsen, der Edelstahlleitern und der Wasserspielgeräte beauftragt ist, ist vergangene Woche aufgetaucht, informierte Tostedts Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam in seinem Bericht in der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates. Allerdings gibt es auf der Baustelle nun ein anderes Problem: "Die Wassertiefen wurden teilweise nicht so hergestellt, wie sie sein sollten", so Dörsam. Soll heißen: Bei einer Absenkung im Bereich des geplantes Stegs sei zu viel Beton eingebaut worden, was die Baufirma auch bereits eingestanden habe. Die Bewehrung sei richtig eingebaut, die Statik durch das Abfräsen nicht betroffen. Harald Stemmler (WG) und Klaus-Dieter Feindt (SPD) untermauerten die Notwendigkeit einer schriftlichen Bestätigung, "dass die Statik des Beckens so ist, wie man sie nach der ordnungsgemäßen Herstellung erwarten kann, und dass die Gewährleistung greift." Das werde von einem unabhängigen Büro überprüft, versicherte Dörsam. • Wie zwischenzeitlich beim Freibad sei nun auch beim Anbau der Grundschule Todtglüsingen "eine Firma abhanden gekommen, die für die Bodenbeläge zuständig ist." Der Umzug könne daher nicht in den Herbstferien erfolgen. Der Gesamtfertigstellungstermin in den kommenden Osterferien solle aber gehalten werden. • Weiterhin informierte Peter Dörsam über die Pläne des Landkreises Harburg bei der Flüchtlingsunterbringung für 2019. Im Februar laufen die Verträge für die Unterkünfte am Elsterbogen und am Helferichheim aus, sodass diese Unterkünfte geschlossen werden. "Ich gehe davon aus, dass ein Rückbau erfolgt", sagte Dörsam zu den Containern. Eine Umverteilung der Flüchtlinge innerhalb der Kommune sei in Tostedt nicht möglich, zumal eine Dreier-Belegung der Zimmer nur noch in Ausnahmefällen erfolgen soll. Stattdessen will der Landkreis nach Bedarf noch freie Unterkünfte in Betrieb nehmen. Wie berichtet, gibt es...
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Wie lang ist der DDR-Schatten?

2. Oktober 2018 - 22:30
Gedanken zum 28. Tag der Deutschen Einheit AUF EIN WORT "Am 31. Dezember 2018 ist Deutschland länger vereint, als Mauer und Stacheldraht es getrennt haben. Das hat vielen ins Bewusstsein gerufen, dass Ostdeutschland aus dem langen Schatten der DDR-Vergangenheit herausgetreten ist." So beginnt der aktuelle Jahresbericht der Bundesregierung zur Deutschen Einheit, den das Wirtschaftsministerium jüngst federführend herausgebracht hat. Doch wie weit ist Ostdeutschland tatsächlich aus dem Schatten der DDR-Vergangenheit herausgetreten? Diese Frage stellt sich gerade jetzt besonders: Am heutigen Mittwoch, 3. Oktober, jährt sich die Wiedervereinigung der deutschen Staaten zum 28. Mal. Die Vorkommnisse in Chemnitz haben jüngst gezeigt: Die Gräben zwischen West und Ost sind noch immer vorhanden. Dass sich die Lebensverhältnisse in den ostdeutschen Ländern an diejenigen in Westdeutschland angenähert haben, z.B. bei der Infrastruktur, den Wohnverhältnissen oder in der Gesundheitsversorgung, ist unbestritten. Das ist allerdings das Minimum, was man von der Wiedervereinigung erwarten konnte. Wer aber hinter die Kulissen schaut, der merkt, dass es trotz des vermeintlichen Wohlstandes gerade bei den Menschen im Osten Deutschlands gärt. Hier kommt die menschliche Komponente ins Spiel: Mit dem Zusammenbruch der DDR haben viele Ostdeutsche eine Zäsur erlebt, die schwer zu verarbeiten war. Die zum Teil jahrzehntelange Sozialisierung und das Denken von einem Tag auf den anderen zu ändern, ist so leicht eben nicht. Und die Sozialisierung sorgt dafür, dass viele Menschen in Ostdeutschland ein feines Gespür dafür haben, wann ihnen von den Oberen Geschichten erzählt werden. Einheit ist eben, wenn alle Menschen die gleichen Chancen haben. Haben sie in Deutschland aber nicht: Noch immer verdienen Ostdeutsche schlechter als Westdeutsche, sind die Renten in Sachsen im Schnitt niedriger als z.B. in Niedersachsen. Dass 28 Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch von...
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