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Historischer Grenzstein gestohlen

31. Juli 2018 - 17:00
Landkreis Harburg erstattet Anzeige. mum. Sieversen/Sottorf. Diebstahl eines Kulturdenkmals oder die Tat eines Unwissenden? Unbekannte haben jetzt einen Grenzstein bei Klein Leversen am Quellenweg gestohlen. Der Landkreis will Anzeige erstatten - hofft aber auf das schlechte Gewissen des Täters. Die großen alten Waldgebiete im Rosengarten sind von historischen Grenzverläufen durchzogen, die mit Grenzsteinen verschiedenster Art markiert worden sind. Spuren einer besonders alten Grenze, die im Jahr 1412 urkundlich erwähnt wird, finden sich zwischen Sieversen und Sottorf. Dort liegen einige große Findlinge, die durch eingeschlagene Zeichen als Grenzsteine kenntlich gemacht sind. Einer dieser Steine lag nordwestlich von Klein Leversen am Quellenweg. Ein so genanntes griechisches Kreuz, also ein Kreuz mit gleich langen Armen, das auf die Oberseite eingepickt ist, weist ihn als vom Erzstift Bremen gesetzten Stein aus. "Durch das Kreuz war auch für Laien klar ersichtlich, dass es sich nicht einfach um einen herumliegenden Findling handeln kann. Umso mehr verwundert es, dass dieser Stein verschwunden ist", sagt Dr. Jochen Brandt von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Harburg. "Der Stein war so groß und schwer, dass die Diebe mit schwerem Gerät anrücken mussten, um ihn abzutransportieren." Mit der Entfernung des als Kulturdenkmal ausgewiesenen Grenzsteins liegt nicht nur ein Verstoß gegen das Denkmalrecht vor, sondern auch ein Fall gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Der Landkreis Harburg wird daher Anzeige erstatten. Allerdings appelliert Brandt an die Täter, den Stein zurückzubringen. "Vielleicht wussten sie nichts von seiner Bedeutung." Wichtiger als die Strafverfolgung sei, dass der Stein wieder an seinem angestammten Platz kommt.
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GfA-Dichtungen in Marxen: 40 Jahre Innovation und höchste Qualität für Kunden aus aller Welt

31. Juli 2018 - 17:00
ah. Marxen. 40 Jahre sehr erfolgreich am Markt zu agieren und stets die richtige Intuition für die technischen Erfordernisse des Marktes zu haben, ist eine bemerkenswerte Leistung. Die Firma GfA-Dichtungen in Marxen (Hauptstraße 62-66) besteht in diesem Monat seit 40 Jahren. Aus diesem Anlass und zur Fertigstellung des neuen Bürogebäudes lud die Geschäftsführung - Senior-Chefin Rita Hagemeier, Sohn Lars Hagemeier und Tochter Simone Lemke - zu einer Jubiläumsveranstaltung ein. Jeweils 250 Gästen folgten den Einladungen zu den beiden Events, die nachmittags und abends stattfanden. Sie konnten sich bei einem Rückblick auf die Firmengeschichte über die Leistungen des Unternehmens informieren. Bei Führungen durch die Produktions- und Lagerstätten wurden ihnen die modernen Geräte zur Herstellung von Dichtungen vorgeführt. Abends erfolgte eine musikalische Reise mit der Band "ABBAFever" in das Jahr 1978, dem Gründungsjahr der Firma GfA Dichtungen. In jenem Jahr lieferte GfA die erste Dichtung an die Firma "Laarmann & Peez" in Hamburg aus. Rita Hagemeier dankte in ihrer Rede den Miarbeitern für ihr starkes Engagement, das zum Erfolg des Firmenkonzepts beiträgt. Durch diesen Einsatz für die Firmenziele konnte das Unternehmen stetig expandieren. Auch Lars Hagemeier nahm diesen Aspekt auf und dankte zudem allen Unternehmen, mit denen die Firma GfA zusammenarbeitet.
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VW Diesel-Gate: Neues Urteil zugunsten eines Fahrzeugbesitzers

31. Juli 2018 - 17:00
In einem Dieselgate-Prozess hat das Landgericht (LG) Hamburg am 7.3.2018 einem Kläger das Recht auf ein Ersatzfahrzeug zugesprochen, obwohl bei seinem Wagen das Softwareupdate bereits aufgespielt worden war und das betroffene Fahrzeug zum Zeitpunkt der Klage nicht mehr produziert wurde (AZ: 329 O 105/17). Die Rechtsprechung lehnt derartige Ansprüche überwiegend ab. Problematisch für das Autohaus ist bei solchen Entscheidungen, dass der Käufer im Falle eines Nachlieferungsanspruchs keinen Nutzungsersatz für die gefahrenen Kilometer schuldet. Im verhandelten Fall vor dem LG Hamburg ging es um den Nachlieferungs-(Ersatzlieferungs-)anspruch für einen VW Tiguan 2.0 TDI, den der Kläger und Käufer am 2.4.2015 erworben hatte. Der Käufer hatte das Fahrzeug auch am 19.7.2016 dem Software-Update unterzogen. Unstreitig war zwischen den Parteien, dass der VW Tiguan der ersten Generation, den der Käufer erworben hatte, nicht mehr hergestellt wird, sondern nur noch der VW Tiguan der sogenannten zweiten Generation. Es ging um die Frage, ob eine derartige Ersatzlieferung als unmöglich demgemäß anzusehen ist. Das LG Hamburg gab – entgegen der Auffassung vieler anderer Gerichte und Oberlandesgerichte – der Klage auf Ersatzlieferung statt, dies mit folgender Begründung: „1.) Der Kläger hat gegen die Beklagte einen Anspruch auf ein mangelfreies fabrikneues typengleiches Ersatzfahrzeug aus der aktuellen Serienproduktion des Herstellers mit identischer technischer Ausstattung wie das Fahrzeug VW Tiguan Sport & Style 4 Motion BM Techn. 2,0 TDI 103 kW (140 PS) 7-Gang DSG, FIN: ... Zug um Zug gegen Rückübereignung des mangelhaften Fahrzeugs VW Tiguan Sport & Style 4 Motion BM Techn. 2,0 TDI 103 kW (140 PS) 7-Gang DSG, FIN: ... gemäß §§ 437 Nr. 1, 439 Abs.1 Var.2 BGB. Der Antrag des Klägers ist gemäß §§ 133, 157 BGB dahingehend auszulegen, dass es ihm darauf ankommt, ein gleichwertiges Fahrzeug mit der von ihm zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gewünschten...
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Riesen-Kran am Rathaus

31. Juli 2018 - 17:00
as. Nenndorf. Was war hier denn los? Neben dem Neubau des Rathauses der Gemeinde Rosengarten in Nenndorf war die Bremer Straße am Samstag einseitig gesperrt. Der Grund: Ein Kran wurde abgebaut - für den Abbau wurde ein riesiger Kran eingesetzt, der neben dem Rathaus auf der Straße stand. Der Kran wird nicht mehr benötigt, denn jetzt steht der Innenaufbau auf dem Programm. "Wir liegen gut in der Zeit und sind zuversichtlich, im September fertig zu werden und im Oktober umziehen zu können", freut sich der Erste Gemeinderat Carsten Peters. Foto: as
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Nette Gespräche und speisen

31. Juli 2018 - 17:00
Ein Aperitif, köstliche Speisen, dazu ein guter Wein oder ein frisch gezapftes Bier. Und das alles mit netten Menschen unter freien Himmel im Bötersheimer Schmiedegarten (Esteweg 13) erleben. Die Veranstaltung findet am Samstag, 4. August, von 12 bis 20 Uhr, und am Samstag, 5. August, von 12 bis 19 Uhr, statt. Gekocht, geschmort, gegrillt oder gebacken - herzhaft, exotisch, süß - tierisch, vegetarisch, vegan - vielfältige Speisen können probiert und genossen werden. Die Besucher können sich von folgenden "Genusshandwerkern"  verwöhnen lassen: Jorma Klünder (Prosessionelles Kochhandwerk seit 1984), "Michael thal Catering", "Die VegGabel" (Vegane Küche), "Wilde Kost" aus Bötersheim sowie "Tietgen & Schmalz". Weitere Informationen sowie das Ausstellerverzeichnis und Menuekarten  sind im Internet unter www.tietgenundschmalz.com/Mohltied zu finden. Der Eintritt ist frei, eine Platzreservierung ist nicht möglich. Der Parkplatz ist ausgeschildert.
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Hollenstedt testet gegen Zweitligisten

31. Juli 2018 - 17:00
(cc). Am Samstag, 4. August (19 Uhr, Max-Schmeling-Hallen) testen die Landesliga-Handball des TuS Jahn Hollenstedt im Freundschaftsspiel gegen den Zweitliga-Aufsteiger Handball-Sport-Verein. Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse: vier Euro Erwachsene, zwei Euro Kinder.
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Widerruf der Anerkennung? Dr. Jörn Lütjohann bekommt Antworten vom Innenministerium zu rechtswidrig zugelassenen Asylbewerbern

31. Juli 2018 - 16:30
ce. Landkreis. "Rechtswidrig anerkannte Asylbewerber auch im Landkreis Harburg?", titelte das WOCHENBLATT im Juni, als sich Dr. Jörn Lütjohann aus Marschacht, Kreisvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises in der CDU (EAK), mit dieser und anderen Fragen direkt an Bundesinnenminister Horst Seehofer wandte. Lütjohann wollte wissen, welche Auswirkungen der Skandal um die von der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) rechtswidrig anerkannten Asylbewerber auf den Landkreis Harburg hat. Jetzt bekam der Elbmarscher Antworten von Seehofers Staatssekrektär Stephan Meyer. Zunächst korrigiert Stephan Meyer die Annahme von Jörn Lütjohann, es seien rund 1.200 Flüchtlinge ohne rechtliche Grundlage anerkannt worden. Erneute Überprüfungen der in Bremen entschiedenen Verfahren hätten ergeben, dass lediglich 975 Fälle als "nicht plausibel eingestuft" worden seien. In 578 Fällen würde geprüft, ob die Anerkennung widerrufen wird. Bei den übrigen Asylbewerbern habe es "formelle Fehler" gegeben, die Entscheidung für eine Anerkennung wäre aber laut Meyer "auch von anderen Organisationseinheiten exakt gleich getroffen worden". Bei der Überprüfung seien die Wohnorte der Flüchtlinge nicht berücksichtigt worden. Keine eindeutige Antwort bekommt Jörn Lütjohann auf die Frage, ob im Zuge der Anerkennung durch das BAMF ausländische Extremisten in den Landkreis Harburg gelangt seien. Laut Meyer wurde für die rund 18.000 Personen, deren Asylantrag seit dem Jahr 2000 von der Bremer Behörde positiv beschieden wurde, vom Bundeskriminalamt und dem Bundesamt für Verfassungsschutz erneut ein Sicherheitsabgleich vorgenommen. Dieser habe ergeben, dass von den Kontrollierten einer als sogenannter Gefährder eingestuft wurde und sich eine Person unterhalb der Schwelle zur Einordnung als islamistisch-terroristischer Gefährder bewege. Angaben etwa zum Wohnort der Betreffenden könnten aus Datenschutzgründen nicht gemacht werden. Auch zum Zwecke der...
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Neue Attraktion im Düvelshöpen: Ein Turm wie bei den Profis

31. Juli 2018 - 16:30
bim. Tostedt. Der Fußballplatz am Düvelshöpen ist jetzt mit einer Sprecherkabine ausgestattet und bietet für die Begegnungen der FSV Tostedt-Todtglüsingen einen professionellen Rahmen. Besser kann die Fußballjugend nicht gefördert werden. Mit dem Wunsch auf einen Sprecherturm, von dem aus die Fußballspiele begleitet werden durch Ankündigungen, Nennung der Torschützen und Kommentare waren die jungen Fußballer an TSV-Vize Eike Holtzhauer herangetreten. Für die Verantwortlichen des MTV Tostedt, des Todtglüsinger Sportvereins (TSV) und der Fußball-Spielvereinigung (FSV) Tostedt-Todtglüsingen war sofort klar: Mit dieser Neuerung sollen weitere Anreize für das Fußballspiel bei der FSV geschaffen werden. 5.000 Euro investierten sie in den hölzernen Turm. "Die Fußballer haben uns versichert, dass dieser Turm im Landkreis Harburg einmalig ist", berichtet TSV-Vorsitzende Renate Preuß von den jungen Spielern, die mächtig stolz sind auf "ihren" Turm.
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Bienengarten statt Grabstätte: Freifläche auf Winsener Friedhof wird nachhaltig genutzt

31. Juli 2018 - 16:30
ce. Winsen. "Bienengartenpate" heißt ein nachhaltiges Projekt zur Unterstützung von Wild- und Honigbienen, das die Treuhandstellen für Dauergrabpflege in Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens ins Leben gerufen haben - und an dem sich auch die Winsener Firma Blumen Weese als Pate in Zusammenarbeit mit der Friedhofsverwaltung beteiligt. Auf dem Winsener Waldfriedhof wurde eine Freifläche, die etwa die Größe eines Doppelgrabs hat, als einer von über 100 Bienengärten angelegt mit Pflanzen angelegt, die den Tieren nahezu ganzjährig Nahrung bietet. "Als ausgebildeter Gärtner und Gartenbauingenieur weiß ich um die Bedeutung der Pflanzen und der Insekten für das Leben und unsere heimische Landschaft", sagte Hans-Jürgen Weese, dessen Gärtnerei Vertragspartner der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Niedersachsen/Sachsen-Anhalt ist, bei der Vorstellung des Projekts in Winsen. Mit dabei waren auch Pastor Markus Kalmbach von der St. Marien-Kirchengemeinde, Hildegard Roszcyk vom Kirchenvorstand, Erika Spende vom Friedhofsausschuss und Irmtraud Albers von der Friedhofsverwaltung. "Die Landeskirche Hannover hat die Friedhöfe angesichts des zunehmenden Problems der Freiflächen durch aufgelöste Grabstätten als Nutzraum entdeckt. Nicht nur die Bienen, auch die Friedhofsbesucher sind sehr an diesem speziellen Garten interessiert", erklärte Irmtraud Albers. Sie war von der Idee der Gärtnerei Weese begeistert, stellte die Fläche zur Verfügung und unterstützte das Unternehmen, das mindestens fünf Jahre den Bienengarten pflegen wird, bei dessen Gestaltung. Bienengartenpate kann jeder Interessierte werden. Wer wissen möchte, wie man einen solchen Garten anlegt, oder das Projekt mit Spenden unterstützen möchte, bekommt Infos unter www.bienengartenpate.de.
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Gemeinsam aktiv für Kanutourismus in der Region

31. Juli 2018 - 16:30
ce. Salzhausen. Bei dem im vergangenen Jahr begonnenen Kooperationsprojekt "Naturnahes Kanuwandern an der Luhe" der Samtgemeinden Salzhausen und Amelinghausen sowie der Stadt Winsen wurde jetzt im ersten Schritt ein Konzept fertiggestellt. Ziel war es, den Flussabschnitt zwischen Oldendorf und Winsen einer kritischen Prüfung zu unterziehen und Wege zu einer nachhaltigen Gestaltung und Nutzung zu suchen. Mit welchen Maßnahmen dies erreicht werden könnte, wurde mit externer Unterstützung in enger Abstimmung mit relevanten Akteuren wie etwa den Kanuverleihern, Kanu- und Angelsportverbänden, Naturschützern und Wasserschutzbehörden skizziert. Das daraus entstandene Konzept ist auf den Internetseiten der Samtgemeinde Salzhausen (www.salzhausen.de) und der Naturparkregion Lüneburger Heide (www.naturpark-lueneburger-heide.de) abrufbar. Es wird ebenfalls auf den Homepages der Stadt Winsen (www.winsen.de) und der Leader-Region Achtern-Elbe-Diek (www.achtern-elbe-diek.de) veröffentlicht. Im zweiten Schritt soll es darum gehen, die Maßnahmenvorschläge umzusetzen. Dazu gehören auch Informationen zum Naturraum und den dort geltenden Verhaltensregeln, die über verschiedene Medien der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden sollen. Darüber hinaus soll ein Info-Flyer entwickelt werden. Die an den Aktivitäten beteiligten Kooperationspartner werden unterstützt von den Leader-Regionen Naturpark Lüneburger Heide und Achtern-Elbe-Diek. Zur Arbeitsgruppe gehören Garstedts Bürgermeisterin Christa Beyer, Salzhausens Samtgemeinde-Bürgermeister Wolfgang Krause, Samtgemeinde-Mitarbeiter Marc Wedemann, Ortsbürgermeisterin Elisabeth Mestmacher, Vierhöfens Gemeindeoberhaupt Eberhard Leopold, Kathrin Wormanns (Stadt Winsen), Annika Lacour (Achtern-Elbe-Diek), Hanna Fenske (Naturpark Lüneburger Heide) und Michael Göbel (Samtgemeinde Amelinghausen). Weitere Vorhaben zur Förderung des Kanutourismus - wie Reparaturen oder Neuerrichtungen von Stegen oder die aus Sicherheitsgründen notwendige...
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Schutz vor Wind und Wetter: Ersatz für abgebrannte Köhlerhütte in Ollsen

31. Juli 2018 - 16:30
Nach dem Köhlerhüttenbrand im vergangenen Jahr gibt es nun einen neuen Unterstand as. Hanstedt/Ollsen. Über ein Jahr ist es her, dass die alte Köhlerhütte auf dem Freizeitgelände an der Ollsener Straße in Hanstedt einem Brand zum Opfer fiel. Nun steht dort endlich ein neuer Unterstand. Vor etwas mehr als einem Jahr, am 31. März 2017, wurde die Hanstedter Köhlerhütte in Brand gesetzt (das WOCHENBLATT berichtete). Damit wurde den Hanstedtern nicht nur ein beliebter Freizeit-Treffpunkt genommen, sondern es entstand der Gemeinde Hanstedt ein finanzieller Schaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro. Das Feuer entflammte, weil Unbekannte Sperrmüll auf der darin befindlichen Feuerstelle verbrannten. Die Köhlerhütte musste schließlich abgerissen werden. Die Brandstifter konnten trotz einer vierstelligen Belohnung für sachdienliche Hinweise nicht endgültig festgestellt werden. Die Hütte wurde von vielen Hanstedtern schmerzlich vermisst. Auch Florian Menke, der das Autohaus in Hanstedt betreibt und an den Löscharbeiten beteiligt war, empfand den Verlust der Hütte als sehr schade. Das war Anlass für ihn, den Wiederaufbau der Köhlerhütte mit einer Spende von 2.500 Euro zu unterstützen. "Ich habe mir überlegt, anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Autohauses am 1. Oktober 2018 anstelle einer Feier für die Kunden lieber etwas zu machen, von dem alle Hanstedter profitieren", sagt Florian Menke. Etwa 12.000 Euro investierte die Gemeinde Hanstedt in den Wiederaufbau. Die neue Köhlerhütte ist nun keine Grillhütte mehr, sondern dient nur noch dem Schutz vor Wind und Wetter. Die noch vorhandene Feuerstelle im Boden der Köhlerhütte wird in den nächsten Tagen versiegelt. "Feuer ist ab sofort in der Hütte verboten. Aus dem Brand müssen wir leider die Konsequenz ziehen, dass eine Feuerstelle darin zu gefährlich ist", sagt Bürgermeister Gerhard Schierhorn, "Aber die Feuerstelle neben der Hütte steht weiterhin für diesen Zweck zur Verfügung."
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Widerruf der Anerkennung? Dr. Jörn Lütjohann bekommt Antworten vom Innenministerium zu rechtswidrig zugelassenen Asylbewerbern

31. Juli 2018 - 16:30
ce. Landkreis. "Rechtswidrig anerkannte Asylbewerber auch im Landkreis Harburg?", titelte das WOCHENBLATT im Juni, als sich Dr. Jörn Lütjohann aus Marschacht, Kreisvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises in der CDU (EAK), mit dieser und anderen Fragen direkt an Bundesinnenminister Horst Seehofer wandte. Lütjohann wollte wissen, welche Auswirkungen der Skandal um die von der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) rechtswidrig anerkannten Asylbewerber auf den Landkreis Harburg hat. Jetzt bekam der Elbmarscher Antworten von Seehofers Staatssekrektär Stephan Meyer. Zunächst korrigiert Stephan Meyer die Annahme von Jörn Lütjohann, es seien rund 1.200 Flüchtlinge ohne rechtliche Grundlage anerkannt worden. Erneute Überprüfungen der in Bremen entschiedenen Verfahren hätten ergeben, dass lediglich 975 Fälle als "nicht plausibel eingestuft" worden seien. In 578 Fällen würde geprüft, ob die Anerkennung widerrufen wird. Bei den übrigen Asylbewerbern habe es "formelle Fehler" gegeben, die Entscheidung für eine Anerkennung wäre aber laut Meyer "auch von anderen Organisationseinheiten exakt gleich getroffen worden". Bei der Überprüfung seien die Wohnorte der Flüchtlinge nicht berücksichtigt worden. Keine eindeutige Antwort bekommt Jörn Lütjohann auf die Frage, ob im Zuge der Anerkennung durch das BAMF ausländische Extremisten in den Landkreis Harburg gelangt seien. Laut Meyer wurde für die rund 18.000 Personen, deren Asylantrag seit dem Jahr 2000 von der Bremer Behörde positiv beschieden wurde, vom Bundeskriminalamt und dem Bundesamt für Verfassungsschutz erneut ein Sicherheitsabgleich vorgenommen. Dieser habe ergeben, dass von den Kontrollierten einer als sogenannter Gefährder eingestuft wurde und sich eine Person unterhalb der Schwelle zur Einordnung als islamistisch-terroristischer Gefährder bewege. Angaben etwa zum Wohnort der Betreffenden könnten aus Datenschutzgründen nicht gemacht werden. Auch zum Zwecke der...
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103 Minuten im Erdschatten

31. Juli 2018 - 16:30
Längste Mondfinsternis des Jahrhunderts / Mars so nah an der Erde wie lange nicht (as). Das war ein Jahrhundert-Ereignis: 103 Minuten lang war am Freitagabend der Mond in den Schatten der Erde eingetaucht. Die nächste Mondfinsternis dieser Länge wird erst wieder 2123 erwartet. Bei tropischen Temperaturen lockte das Natur-Schauspiel zahlreiche Zuschauer nach draußen. Ob mit Teleskop, Kamera, Fernglas oder dem bloßen Auge: In den Landkreisen Harburg und Stade machten es sich die Menschen auf Decken und Campingstühlen bequem und genossen bei einem Glas Wein den Blick auf den Mond. Darunter auch einige Hobby-Astronomen wie Johannes Lüth aus Guderhandviertel (Landkreis Stade) oder Peter Wiegel (Landkreis Harburg), denen beeindruckende Aufnahmen gelungen sind. "Seit 18 Jahren fotografiere ich Himmelskörper. Diese Mondfinsternis ist jedoch etwas besonderes gewesen, dass der Mond so lange rot zu sehen ist, ist selten", sagt Johannes Lüth. Bei einer Mondfinsternis liegen Sonne, Mond und Erde auf einer Linie, der Vollmond tritt bei einer totalen Mondfinsternis vollständig in den Schatten der Erde ein. Seine rote Farbe erhält der "Blutmond" durch Sonnenlicht, das in der Erdatmosphäre gebrochen wird - lediglich die langwelligen roten Lichtanteile fallen auf den Mond und lassen ihn für uns leuchtend rot erscheinen. Zusätzlich zum Jahrhundert-Mond erfreute ein weiterer Himmelskörper die Beobachter: Der Mars flog mit rund 58 Millionen Kilometern Entfernung so dicht an der Erde vorbei wie zuletzt vor 15 Jahren. Mit bloßem Auge konnte man den roten Planeten, der durchschnittlich 228 Millionen Kilometer von uns entfernt ist, erkennen. Die Konstellation von Blutmond und dem nahem Mars ist etwas ganz Besonderes, sie wird es so erst in etwa 105.000 Jahren wieder geben.
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Bald startet der Bau eines Billard-Leistungszentrums in Tostedt

31. Juli 2018 - 16:30
bim. Tostedt. "Nach dem WOCHENBLATT-Artikel gab es einen Billard-Hype. Auf einen Schlag hatte sich die Abteilung auf 14 Leute vergrößert", berichtet Torsten Meinken. Wie berichtet, hatte er im Oktober 2016 erstmals die "Baltic Billard Open", die erste norddeutsche Meisterschaft für körperbehinderte Billardspieler, organisiert und im vergangenen Jahr mit weiteren Mitstreitern die Billard-Abteilung beim MTV Tostedt gegründet. Jetzt ist Torsten Meinkens Traum eines Billard-Leistungszentrums in greifbare Nähe gerückt. Bei 14 Billardspielern war die alte Wirkungsstätte, ein Billardcafé, schnell zu klein und Torsten Meinken auf der Suche nach neuen Räumen. Als Unternehmer Thomas Moser davon erfuhr, bot er den Billardspielern, die inzwischen mit dem Ligaspielbetrieb begonnen haben, seinen Showroom mit fünf Tischen im Gewerbegebiet Harburger Straße in Tostedt an. Er hat früher mit Billardtischen gehandelt und diese aufgebaut. An seinem Firmensitz in der Friedrich-Vorwerk-Straße soll auch das P17-Leistungszentrum Nordheide/Tostedt entstehen. "Keine Gastronomie und keine Spielhalle", betont Billard-Abteilungsleiter Torsten Meinken und erläutert: "P steht für Projekt, die 17 ist die Hausnummer und das Gründungsjahr der Abteilung. Wir wollen insbesondere Jugendlichen und Sportlern mit Handicap, aber auch allen anderen Interessierten das Billardspiel näherbringen. Hier soll es um Sport und Spaß gehen." Zunächst hatte Thomas Moser überlegt, eine Nutzungsänderung für sein Firmengebäude zu beantragen. "Das Erfüllen aller Auflagen hätte mich aber rund 40.000 Euro gekostet. Der jetzt geplante Anbau ist zwar nicht billiger, aber sinnvoller", sagt Thomas Moser, der nun in einen 300-Quadratmeter-Anbau samt acht Billardtischen investieren will. "Den Bauantrag habe ich Anfang Februar gestellt. Die Zusammenarbeit zwischen der Bauabteilung der Gemeinde und dem MTV verlief reibungslos", berichtet Moser, der jetzt auf die Genehmigung des Landkreises wartet. Rund 250.000 Euro wird...
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Verein Wassermühle Karoxbostel mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz ausgezeichnet

31. Juli 2018 - 16:00
Der Preis gilt als höchste Auszeichnung auf dem Gebiet des Denkmalschutzes in Deutschland. ts. Karoxbostel. Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz hat den Verein Wassermühle Karoxbostel mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz ausgezeichnet. Es würdigt damit die ehrenamtliche Arbeit für den Erhalt und die Sanierung der denkmalgeschützen Wassermühle in der Seevetaler Ortschaft Karoxbostel. Das teilte am Dienstag der Landkreis Harburg mit. Der Preis gilt als höchste Auszeichnung auf dem Gebiet des Denkmalschutzes in Deutschland, er ist nicht dotiert. Die Verleihung findet am 29. Oktober in Straßburg statt. Der Deutsche Preis für Denkmalschutz geht an Personen und Gruppen, die sich "in besonderem Maße um die Erhaltung des baulichen und archäologischen Erbes verdient gemacht" haben. In diesem Jahr wurde er zwölf Mal vergeben. Der in Form einer silbernen Halbkugel gestaltete Preis ging zum Beispiel noch an den Arbeitskreis für Erdstallforschung aus Bayern und den Freundeskreis Schloss Wildenfels in Sachsen sowie an Journalisten. Die Freude bei den Mühlenrettern in Karoxbostel ist groß: "Das ist überwältigend. Wir fühlen uns zutiefst geehrt über diese hohe Auszeichnung, die für uns völlig überraschend kommt", sagt die 1. Vorsitzende des Vereins, Emily Weede. Preisträger bewerben sich nicht um die Auszeichnung, sie werden vorgeschlagen. Der Deutsche Landkreistag in Berlin hatte den Verein aus Karoxbostel vorgeschlagen. "Der Landkreis Harburg ist unglaublich stolz auf die Mühlenretter und darauf, dass dieser so bedeutende Preis zum ersten Mal an ein Projekt im Landkreis Harburg verliehen wird", sagt Landrat Rainer Rempe, der dem Verein selbst angehört. Die Mühlenretter hätten es geschafft, aus Ruinen einen lebendigen Ort der Begegnung für Jung und Alt zu machen. Das Denkmal-Ensemble sei herausragend in der Region, sagt Kreis-Denkmalpfleger Wolfgang Küchenmeister. Die Wassermühle ist heute Außenstelle des Standesamtes der Gemeinde Seevetal...
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McEvoy holt die Trophäe

30. Juli 2018 - 16:30
GOLF: 39.000 Zuschauer auf der Anlage in Winsen – Lokalmatador Benedict Staben auf Platz 72 (cc). Der überraschende Sieger nach vier Tagen Golf in Winsen war der 39-jährige Engländer Richard McEvoy (277 Schläge, -11), der den Kontakt zu seinen Konkurrenten nie abreißen ließ, und auch am Schlusstag mit einem Birdie am letzten Loch die Nerven behielt und den Sieg beim 40. Posche European-Open holte. Prämie: 333 330 Euro! „Es war eine enge und spannende Auseinandersetzung an der Spitze der Porsche European Open in Green Eagle Golf Courses. Entschieden wurde das Turnier erst auf dem 18. Grün zu Gunsten von Richard McEvoy“, berichtet Pressesprecher Klaus Wäschle: „Über den ganzen Tag taten sich die Führenden schwer sich einen entscheiden Vorsprung herauszuarbeiten. Ihr Tagesergebnis pendelte immer nur um Pars.“ Unbeeindruckt davon spielten sich einige Akteure, die in Lauerstellung lagen, nach vorne. Vor allem der deutsche Amateur Allen John (30, Wiesloch) wurde von den zahlreichen Zuschauern auf Loch 18 begeistert gefeiert. Ihm gelang eine sensationelle Runde von 67 Schlägen (-5). Er wurde am Ende Zweiter, konnte aber als Amateur nach den Regeln kein Preisgeld kassieren. Rang zwei teilte er sich mit dem Schweden Christofer Blomstrand und dem jungen Italiener Renato Paratore. Der Japaner Hideto Tanahiro schob sich mit 69 Schlägen zusammen mit Romain Wattel aus Frankreich auf den fünften Rang vor. Die US-Stars Patrick Reed (281 Schläge, -7) und Bryson DeChambeau (-6) sind auf der Schlussrunde eingebrochen. Lokalmatador Benedict Staben konnte sich nicht im Spitzenfeld platzieren – belegte am Ende auf seinem Heimatplatz Rang 72. Obwohl der 28-jährige Golfprofi, der dem Hamburger Land- und Golfclub Hittfeld angehört, nach der ersten Runde mit einem Ergebnis von fünf unter Par bester Deutscher war. Diesen sensationellen zweiten Rang konnte er aber nicht halten, und verlor den Anschluss an die Spitze. „Die extreme Hitze und die kurzen Nächte haben viel...
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Jazz-Singer-Songwriterin Christina Lux kommt nach Tostedt

30. Juli 2018 - 15:01
bim. Tostedt. Die Jazz-Singer-Songwriterin Christina Lux (Foto, Foto: Sebastian Niehoff) kommt nach Tostedt: Am Freitag, 24. August, um 20 Uhr tritt sie auf der kleinen "Bühne bunter Vorhang" von Ulrike von Thien, Unter den Linden 39, auf und präsentiert u.a. Stücke ihres neuen Albums "Leise Bilder". Ihre intensive und warme Stimme erzählt Geschichten über Begegnungen. Sie schaut hin, betrachtet die schrägen und schönen Dinge des Lebens - immer auf der Suche nach dem, was unter der Oberfläche liegt. Dafür findet sie berührende Bilder in ihrer Musik und ihren Worten und schlägt den Bogen vom puren Song zum Jazz. Auch ist sie eine großartige Gitarristin, die ihre wachen, frechen und tief philosophischen Gedanken in ihren Songs und Ansagen auf den Punkt bringt. Mit ihrem Weggefährten Oliver George an Schlagzeug, Gitarre und Gesang hat sie ihr aktuelles und neuntes Album "Leise Bilder" produziert. Ohne Brüche wechselt Christina Lux dabei zwischen ihren englischen und deutschsprachigen Songs. • Eintritt: 15 Euro im Vorverkauf bei Ulrike von Thien unter Tel. 04182-292331.
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Vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten beim Handelsunternehmen Famila-Nordost

30. Juli 2018 - 12:19
(bim). Am 1. August beginnen beim Handelsunternehmen Famila-Nordost mehr als 150 junge Menschen ihre Ausbildung, einige von ihnen auch an den Buchholzer Standorten am Nordring 4 und in der Lindenstraße 15. Der gelungene Start in das Berufsleben ist den Verantwortlichen von Famila besonders wichtig. Der Umstieg von Schule oder Studium in eine praktische Ausbildung ist für viele junge Menschen eine große Herausforderung. In den Famila-Warenhäusern helfen Kollegen und Azubis höherer Lehrjahre den neuen Auszubildenden, sich in den ungewohnten Alltag einzugewöhnen. Zudem gibt es einen eintägigen Startworkshop. „Dabei bekommen sie die Gelegenheit, das Unternehmen und ihre Mitauszubildenden näher kennenzulernen“, erläutert Famila-Ausbildungsreferentin Frauke Hummel. Besonders beliebt sind die Angebote für Nachwuchsführungskräfte. Hierzu zählen ein duales Studium zum Bachelor of Arts mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre und eine Spezialausbildung zum Handelsfachwirt. In diesen Bereichen starten in diesem Jahr 19 Nachwuchskräfte. „Wir sprechen mit dieser Ausbildungsmöglichkeit Abiturienten an, die gern im Einzelhandel arbeiten, aber nicht auf einen akademischen Abschluss verzichten möchten", erläutert Frauke Hummel. In einzelnen Regionen und insbesondere in den Ausbildungsberufen des Fleischerhandwerks blieben jedoch einige Plätze unbesetzt. „Es wird immer schwieriger, neue Mitarbeiter für die Fleischereiberufe zu gewinnen. Dabei ist der Beruf abwechslungsreich und anspruchsvoll“, so die Ausbildungsreferentin. Famila bietet außerdem die Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit und Langzeitpraktika zu machen. Wer derzeit noch die Schule besucht, kann sich bereits jetzt für das nächste Jahr bewerben. „Wir stehen Bewerbern mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen offen gegenüber. Ob erster allgemeiner Schulabschluss oder Abitur – wir bieten die verschiedensten Berufszweige“, so Frauke Hummel. So bildet Famila zum Beispiel auch Geflüchtete, Menschen mit...
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