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Aktualisiert: vor 3 Wochen 3 Tage

Werbung für die Autoindustrie

7. Dezember 2018 - 18:30
Schreiben aus Flensburg: Kraftfahrt-Bundesamt ruft Dieselfahrer zum Kauf neuer Fahrzeuge auf / Betroffene: "Ich fühle mich durch das Schreiben genötigt" (os). Vor 15 Jahren kaufte sich Marion Wirtky (80) mit ihrem mittlerweile verstorbenen Ehemann einen VW Touran Diesel. Seitdem leistet das Fahrzeug gute Dienste, die Buchholzerin Marion Wirtky nutzt es zum Einkaufen oder für Fahrten zum Sport. Geht es nach dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg, sollte die Seniorin ihren alten Diesel abgeben und sich ein neues Auto kaufen. So steht es in einem Schreiben, das in den vergangenen Wochen bundesweit an rund 1,5 Millionen Fahrzeughalter verschickt wurde und in dem für Umtauschaktionen und Rabatte der Autohersteller geworben wird. Namentlich genannt werden nur die Hotlines der Hersteller BMW, Daimler und VW. "Ich fühle mich durch das Schreiben genötigt", sagt Marion Wirtky. "Wenn das Kraftfahrt-Bundesamt mir noch einen Scheck über 15.000 Euro mitgeschickt hätte, würde ich vielleicht über ein neues Auto nachdenken." Sie betont, dass sie ihren alten VW behalten möchte. "Ich werde das Schreiben ignorieren und gar nichts tun", betont die Buchholzerin. Der Hinweis auf die Hotlines in dem KBA-Schreiben führte bereits zu zahlreichen Reaktionen bei den Automobilherstellern und den Autoverkäufern vor Ort. "Meistens sind diese positiv", berichtet Philip Leuchtenberger, Mitglied der Geschäftsführung beim BMW-Autohaus STADAC, das an den Standorten Stade, Buxtehude, Buchholz, Norderstedt und Ahrensburg vertreten ist. Jeder bekomme zwar erst einmal einen Schrecken, wenn er Post vom KBA bekommt. "Der Inhalt kann den Leser verwirren", räumt Leuchtenberger ein. Allerdings sei das KBA die einzige Institution, die über die Daten der Dieselbesitzer verfügt. BMW gehe mit den Daten sehr sensibel um und melde sich nur bei den Kunden, die eine telefonische Kontaktaufnahme ausdrücklich erlaubt haben, erklärt Philip Leuchtenberger. Eine Anfrage der WOCHENBLATT-Redaktion an das...
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"Mir waren da zu viele Selbstdarsteller"

7. Dezember 2018 - 18:30
CDU-Kreispolitiker Necdet Savural nahm an der Islamkonferenz in Berlin teil (os). Für Necdet Savural (66) steht fest, dass die Islamkonferenz in Berlin kein großer Erfolg war: "Mir waren da zu viele Selbstdarsteller, sehr viele waren von sich selbst eingenommen", sagt der Unternehmer und CDU-Kreistagsmitglied aus Brackel (Landkreis Harburg). Savural gehörte zu den rund 240 Teilnehmern, die in der vergangenen Woche in der Bundeshauptstadt zwei Tage lang über die Herausforderungen beim Engagement für ein gelungenes Miteinander von Muslimen in Deutschland untereinander sowie zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen diskutierten. Savurals Fazit ist eher pessimistisch: "Man hat deutlich gesehen, wie zerstritten die muslimischen Verbände untereinander sind. Wenn sie nicht lernen aufeinander zuzugehen, sind die Ziele der Islamkonferenz für ein gutes Miteinander nicht erreichbar." Der gebürtige Türke Savural war über den Deutschen Städte- und Gemeindebund (als einer von bundesweit nur vier Bürgern) nach Berlin eingeladen worden - den Vorschlag hatte Hanstedt Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus unterbreitet. Dass bei der vierten Islamkonferenz neben Islamexperten und Vertretern von muslimischen Verbänden zum ersten Mal Normalbürger teilnahmen, wertet Savural als Schritt in die richtige Richtung. "Aus meiner Sicht würde aber nur eine kontroverse Diskussion aller Beteiligten ohne Rücksicht auf Verluste zu einer Lösung bzw. Gemeinsamkeit in der Sache führen", betont der CDU-Politiker. In Berlin gab es stattdessen Diskussionsrunden mit wenigen Beteiligten, erst danach konnte das Publikum Fragen stellen. Aus den Diskussionen nahm Necdet Savural mehr Fragen als Antworten mit. So sieht er den Vorschlag von Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralsrats der Muslime in Deutschland, bis Ende 2019 zwei Dutzend in Deutschland ausgebildete Imame in Moscheen zu platzieren, skeptisch. "Ich frage mich, wie das gehen soll", erklärt Savural. Mazyek repräsentiere nur einen...
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Tausche Nuckel gegen Rucksack

7. Dezember 2018 - 18:30
Wieder 35.000 Briefe aus aller Welt im Christkindpostamt Himmelpforten / Frieden und Handys führen die Wunsch-Hitparade an tp. Himmmelpforten. Das geschäftige Rascheln von Schreibpapier bestimmt die Geräuschkulisse in der gut geheizten und festlich geschmückten Arbeitsstube des Christkindpostamtes in Himmelpforten. Dazu Fragen wie "kannst du das entziffern?" und das sanfte Poltern des Sonderstempels, den der ehrenamtliche Chef des Christkindpostamtes, Wolfgang Dipper (58), auf die Umschläge drückt. Alle Hände voll zu tun haben wieder die ehrenamtlichen Briefeschreiber im Christkinddorf Himmelpforten. Laut Wolfgang Dipper, Postler im Ruhestand, sind - gut einen Monat vor dem Fest der Liebe - schon rund 3.500 Wunschbriefe aus Deutschland und 500 aus dem Ausland in Himmelpforten eingegangen. Viel Post aus Übersee kommt aus Taiwan und China. Ein Australier frankierte seinen Brief stilecht mit Känguru-Briefmarken. In diesem Jahr rechnet Wolfgang Dipper - wie im Vorjahr - mit insgesamt 34.000 Zuschriften.  Jeder Brief wird gelesen. Bei Teenagern führen seit Jahren Smartphones und Spielkonsolen die Wunsch-Hitparade an. Beliebt sind bei den Kleineren nach wie vor auch Lego-Bausteine, Puppen und die gute, alte Modelleisenbahn. Immer wieder gibt es ausgefallene und originelle Wünsche an den Weihnachtsmann: Ein Mädchen, dass dem Schnuller-Alter entwachsen ist, macht dem Rauschebart ein Tauschangebot: "Wenn Du mir einen Rucksack, eine Kamera, Schokolade und Gummibärchen bringst, bekommst du dafür meinen alten Nuckel." Konkret wird ein junger Trecker-Fan vom Lande, der - neben technischem Hobby-Zubehör - auf eine Arbeitslatzhose in Größe 140 hofft. Die meisten Zuschriften werden mit einem nett formulierten Formschreiben beantwortet. Bei Absendern, die zum Fest auf Erlösung aus Notlagen bitten, nehmen sich die Ehrenamtlichen Zeit für persönliche Zeilen. Tröstende Worte richteten die Freiwilligen an ein Mädchen, dessen Eltern unter Alkoholproblemen...
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Jugendherberge Inzmühlen: Künftige Nutzung ungewiss

7. Dezember 2018 - 18:00
bim. Handeloh. Die künftige Nutzung der Jugendherberge in Handeloh-Inzmühlen ist weiter ungewiss. Zwar haben Gemeinde und Förderverein in den vergangenen drei Jahren mit einigen Interessenten Gespräche geführt, allerdings noch niemanden gefunden, der den gesamten Gebäudekomplex auf dem sechs Hektar großen Naturgelände bestimmungsgemäß nutzen würde. Großes Interesse, zumindest in einen Teil des Gebäudes einzuziehen, hat die Freie Schule Nordheide, die allerdings bisher aus Sicht der Politik kein tragfähiges Finanz-Konzept vorgelegt hat. Jetzt führte Bürgermeister Heinrich Richter (FWH) einige interessierte Ratsmitglieder und das WOCHENBLATT durch die Einrichtung. Die Zeit in dem Gebäude von 1960/1961 scheint stehen geblieben zu sein. Die Waschbecken und eine alte Glocke erinnern an längst vergangene Tage. Bälle und Putzutensilien liegen herum, die Fußballtore vor dem Gebäude am Boden - fast schon symbolisch. An einer Lampe baumelt eine Taube aus Papier, wohl der Ausdruck der Hoffnung auf Frieden eines dort kurzzeitig lebenden Flüchtlings. Einzige Modernisierungen der jüngsten Zeit: die neuen Fluchtwege und die Heizungsanlage. Rückblick: Die letzte Jugendherberge im Landkreis Harburg war vor ihrer Schließung im Sommer 2015 dank ihrer einmaligen Lage in der Lüneburger Heide und der tollen umweltpädagogischen Angebote in der Region bekannt und mehrfach ausgezeichnet worden. Sie war Anlaufpunkt für Touristen, Kindergärten, Schulen, Seminargruppen und Vereine. Dank des Engagements der Herbergseltern übernachteten zwischenzeitlich bis zu 18.000 Gäste im Jahr in der Einrichtung mit 163 Betten. Der Landesverband Nordmark des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) als Betreiber kündigte im September 2014 an, Gebäude und Gelände wegen "Defiziten des Hauses" verkaufen zu wollen. Einbußen bei den Übernachtungszahlen gab es aber u.a. auch wegen des durch den Landesverband selbst verursachten Sanierungsstaus. Wenig später spielte dem Landesverband der große...
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Der Tostedter Friedhofseist wieder in der Werkstatt

7. Dezember 2018 - 18:00
bim. Tostedt. Als kürzlich die Kranzniederlegung beim Volkstrauertag auf dem Tostedter Friedhof stattfand, merkten die Teilnehmer, dass etwas fehlt: der wunderschöne Engel, der sonst vom Sockel vor der Kapelle auf die Besucher hinabschaut. Erst vor zweieinhalb Jahren war er für rund 10.500 Euro restauriert worden. Das Geld war u.a. über Spenden und Zuwendungen der Gemeinden aufgebracht worden. Die Terrakotta-Figur entstand 1898/99 in der Tonwarenfabrik March aus Charlottenburg, dem zu jener Zeit führenden Hersteller von Keramikfiguren, und wurde in den 1930er Jahren auf dem Tostedter Friedhof aufgestellt. Nachdem der Engel vor rund 30 Jahren erstmals restauriert worden war, wies die Figur vor rund drei Jahren Risse auf, Teile der Finger und des Palmzweigs waren abgebrochen. Auch musste sie dringend vor weiteren witterungsbedingten Schäden geschützt werden. Von August 2015 bis Mai 2016 befand sich der Engel erstmals in der Restauratoren-Werkstatt von Jan Hamann. Im Mai dieses Jahres wurden dann am Sockel der Skulptur Risse festgestellt. Jan Hamann und sein Team hatten den Sockel aus Naturstein damals nicht entfernt, "um eine unnötige Belastung des Engels und ein eventuelles Zerstören des Sockels zu vermeiden", erläutert Hamann in einem Gemeindebrief der Kirchengemeinde. Er erklärt in dem Beitrag auch die mögliche Ursache: "Die Terrakotten werden als Hohlkörper hergestellt. Zur Verankerung von solch großen figürlichen Terrakotten wurden diese häufig mit Zementmörtel sowie Ankern und Dübeln aus Eisen versehen. Im Laufe der Zeit beginnt dieses Eisen zu rosten, es dehnt sich aus und erzeugt kleine Risse in der Terrakotta." Seit Oktober befindet sich der Engel deshalb wieder in der Restauratoren-Werkstattt von Jan und Friederike Hamann in Brandenburg. "Wenn es - wie wir vermuten - im Inneren des Engels eine Verfüllung aus Mörtel und eine Verankerung aus Eisen gibt, sollte diese entfernt werden", rät der Diplom-Restaurator. Für die nun anstehende Restaurierung...
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Nach einem Glühwein: Darf ich noch Auto fahren?

7. Dezember 2018 - 18:00
Bereits ein Glas kann zuviel sein: Eine 65 Kilo schwere Frau hat dann 0,41 Promille im Blut (ts). Im Winter ist Glühwein eines der populärsten Heißgetränke der Deutschen. Bei einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt gehört Glühwein dazu. Doch bereits ein Glas hat es in sich: in der Regel etwa elf Prozent Alkohol. Die Wärme des Getränks beschleunigt die Alkoholaufnahme, so dass es schneller Wirkung zeigt. Bereits ein Glas Glühwein kann für Autofahrer zuviel sein. Wie der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik mitteilt, habe eine 68 Kilo schwere und 1,65 Meter große Frau nach einem Glas Glühwein 0,41 Promille im Blut, ein 82 Kilo schwerer Mann (1,78 Meter groß) 0,3 Promille. Beide haben damit die kritische Grenze überschritten. Denn ab 0,3 Promille ist die Unfallgefahr doppelt so hoch wie im nüchternen Zustand. wer mit 0,3 Promille am Steuer den verkehr gefährdet hat, wird mit drei Punkten in der Verkehrssünderkartei bestraft. Sogar der Entzug des Führerscheins ist möglich. Nach zwei Gläsern Glühwein hat der Mann 0,58 Promille, die Frau 0,83 Promille. Autofahrer, die beim ersten Mal gegen die 0,5-Promillegrenze verstoßen, müssen mit 500 Euro Bußgeld, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.
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Buchholz: Klecker Weg / Bendestorfer Straße gesperrt vom 10. bis 15. Dezember

7. Dezember 2018 - 16:11
as. Buchholz. Die südliche Einmündung des Klecker Wegs in die Bendestorfer Straße wird in der Zeit von Montag, 10. bis Samstag, 15. Dezember, komplett gesperrt. Zusätzlich wird die Bendestorfer Straße auf einer Länge von bis zu 50 Metern halbseitig gesperrt. Der Grund: Die Stadt Buchholz saniert die Einmündung. Eine Umleitung zum und vom Klecker Weg ist ausgeschildert.
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Eintracht Elbmarsch gewinnt Liga-Derby

6. Dezember 2018 - 7:00
(cc). Zu einem wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenverbleib in der Fußball-Landesliga der Frauen kam die Eintracht Elbmarsch beim 2:0 (2:0)-Heimsieg im Kreisderby gegen den TuS Fleestedt, und überwintert mit elf Punkten auf dem neunten Tabellenplatz. TuS Fleestedt ist Tabellenvorletzter (4 Punkte). „Kein überragender, aber dafür ein enorm wichtiger Sieg zum Abschluss der Hinrunde“, analysierte Eintracht-Coach Jan Flindt nach dem Spiel. Von Beginn an bestimmten die Gastgeberinnen das Geschehen, und erspielten sich auch eine Vielzahl von Möglichkeiten. TuS Fleestedt stand tief, und wollte so keinen Gegentreffer zulassen. Dennoch gelang es Lena Tode (25. Minute) und Leonie Hildebrandt (33.) die Gastgeberinnen früh mit 2:0 in Führung zu bringen. In der Folgezeit trafen noch Chantal Murek und Vanessa Plieschke für die Elbmarsch, die aber wegen Abseitsstellung nicht anerkannt wurden. Mit 2:0 ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel wurden die Fleestedter Fußballerinnen zwar im Angriff etwas mutiger, konnten aber keine echte Gefahr vor das von Elbmarsch-Keeperin Wiebke Knippelberg gehütete Gehäuse bringen. Auf der anderen Seite erspielten sich die Gastgeberinnen zwar weitere Einschussmöglichkeiten, brachten den Ball aber nicht über die Linie. Dabei scheiterte Wiebke Knippelberg gleich mit zwei Kopfbällen und einem Pfostentreffer. Es blieb beim glanzlosen, aber verdienten 2:0-Sieg für die Elbmarsch. „Der Sieg hätte aber höher ausfallen müssen“, so Flindt. Am nächsten Spieltag nach der Winterpause muss die Eintracht Elbmarsch am Sonntag, 17. März 2019, im Derby beim Tabellenführer Buchholzer FC antreten. Für den TuS Fleestedt steht noch ein Nachspielspiel am Sonntag, 9. Dezember, beim Schlusslicht SV Teutonia Uelzen auf dem Programm.
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Heidenau: Vor Gewerbe-Ansiedlung werden die Bürger informiert

5. Dezember 2018 - 18:00
bim. Heidenau. Unternehmen, die im Heidenauer Gewerbegebiet ansiedeln möchten, sollen sich zunächst im nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss und vor einer Entscheidung durch den Rat in einer Einwohnerversammlung vorstellen. Das hat die UWG Heidenau beantragt. Ein weiterer ihrer Vorschläge: Die Größe einer Gewerbeansiedlung solle die Hallengröße des "Arla"-Kühllagers, das nach der Erweiterung rund 17.000 Quadratmeter umfasst, nicht überschreiten. Wie berichtet, hatte der Rat im September beschlossen, das Gewerbegebiet hinter dem Molkerei-Riesen "Arla" um 15 Hektar zu erweitern und bei der Samtgemeinde Tostedt die entsprechende Flächennutzungsplan-Änderung zu beantragen. Hintergrund war, dass ein Logistikunternehmen eine Flächen-Anfrage an die Gemeinde gerichtet hatte. "Die 15 Hektar sind jetzt erstmal vom Tisch", sagt Bürgermeister Reinhard Riepshoff (UWG). Insofern sei auch die angekündigte Einwohnerversammlung nicht mehr notwendig gewesen, weil die Gemeinde grundsätzlich überlege, wie sich sich bei Flächenanfragen von Gewerbebetrieben aufstellen wolle. Im Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) 2025 des Landkreises sei Heidenau nur noch als Arbeitsstättenschwerpunkt und nicht mehr - wie beim ersten Entwurf - für Mobilität, Verkehr und als Logistikstandort ausgewiesen. Das heißt: Heidenau soll Arbeitsplätze schaffen auf der Grundlage flächensparender Bauweise und einem standortangepassten Branchenmix. "Die Aufgabe als Arbeitsstättenschwerpunkt wollen wir entsprechend unserer Gemeindegröße wahrnehmen, aber zu den Bedingungen, die wir uns als Gemeinde vorstellen können", so Riepshoff. Dafür gelte es jetzt, die Planungsgrundlagen zu schaffen. "Wir wollen Vorhaben-bezogen handeln. Ich welcher Größe eine F-Plan-Änderung beantragt wird, ist abhängig davon, was wir uns als Firma hier vorstellen können", so Riepshoff. So wolle die Gemeinde künftig im Vorfeld wissen: Wer zieht ein?, Wer ist der Mieter?, Wir langfristig sind die Verträge? Denn eines...
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Theatervorstellung mit Jens Weisser in Tostedt

5. Dezember 2018 - 17:30
bim. Tostedt. Eine spannende Theatervorstellung mit Jens Weisser, bekannt aus Film und Fernsehen, ist in der "Bühne bunter Vorhang" in Tostedt zu erleben. Unter  dem Titel "Kuttel Daddeldu in der Seemannsbar" taucht Jens Weisser in die Ringelnatz-Welt ein. In der Kneipe „König von Schweden“ tut "Kuttel Daddeldu" laut krakelend seine Meinung kund. Im Grogdunst verschwimmen Realität und Traum zu bizarren Weihnachtsgeschichten. Verschwimmen lässt Weisser auch die Konturen zwischen dem sächsischen Dichter und dem Seemann, der mühsam versucht, die Bilderflut in seinem Kopf zu ordnen. Da trifft er den Dichter, der mit seiner Melancholie und seinen Versen ringt. Weisser lauscht ihnen nach und entdeckt Leere und Makabres. Den Sauerampfer, der am Bahndamm kein glückliches Leben fristet, und die Ameisen, die von Hamburg nach Australien reisen wollen, aber aufgeben, weil ihnen schon in Altona die Beine wehtun. Als "Kuttel Daddeldu" ist Jens Weisser ein Matrose wie aus dem Seefahrer-Lehrbuch. Mit harter Schale scheinbar immer die Buddel Rum in Reichweite. Weisser hat für die Ringelnatztexte einen besonderen Sprachrythmus gefunden: einen turbulenten, der so aufregend ist wie das Meer und einen, der die Wogen des Lebens zur Brandung hochpeitscht. Fr., 14.12., 20 Uhr, "Bühne bunter Vorhang", Unter den Linden 39 , Eintritt: 15 Euro. Kartenvorverkauf bei "Buch & Lesen" in Tostedt unter Tel. 04182-3138oder bei Theaterchefin Ulrike von Thien 04182-292332.
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Notfall-Dosen gibt es jetzt auch in Tostedt

5. Dezember 2018 - 17:00
bim/nw. Tostedt. Werden Notarzt und Rettungsdienst alarmiert, dann ist schnelle Hilfe gefragt. Patienten wie Angehörige sind mit dieser Ausnahmesituation oft überfordert, haben Medikamentenpläne, Impfpass und Patientenverfügung an unterschiedlichen Stellen deponiert. Nicht in jedem Fall können die Retter diese Dokumente schnell finden. Und darum sind ab sofort auch in Tostedt SOS-Notfalldosen erhältlich, die ein Formular mit Angaben zu Vorerkrankungen, einzunehmenden Medikamenten, möglichen Ansprechpartnern, dem Hausarzt sowie zu im Haushalt lebenden Tieren enthalten. Diese Dosen sollen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ein Aufkleber an der Kühlschranktür und ein Aufkleber an der Wohnungstür weisen die Retter auf diese Dose hin. Die Notfalldosen sind für 2 Euro pro Stück erhältlich im Bürgerbüro der Samtgemeinde, Schützenstr. 26a, und im Beratungsbüro des Herbergsvereins, Bahnhofstr. 17. Seniorenbeauftragter Helmut Külpmann hatte die Anschaffung der Dosen vorgeschlagen, Gleichstellungsbeauftragte Maren Altmann hatte sich für die Einführung eingesetzt.
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Christus Centrum Tostedt ist pastoral wieder gut aufgestellt

5. Dezember 2018 - 16:30
bim. Tostedt. Personell ist das Christus Centrum Tostedt (CCT) nun wieder komplett: Pastor Cornelius Beier ist der neue Zweitpastor und unterstützt Pastor Andreas Timm bei den gemeindlichen Aufgaben. Seit der Verabschiedung von Pastor Ingolf Ellßel vor rund viereinhalb Jahren hatte Andreas Timm die Gemeinde allein hauptverantwortlich geleitet. Cornelius Beier stammt gebürtig aus Mecklenburg-Vorpommern. Der 35-Jährige studierte am Europäischen theologischen Seminar im Schwarzwald und leitete seit 2007 eine freikirchliche Gemeinde in Böblingen in Baden-Württemberg. "Mein Opa ist landeskirchlicher Pfarrer, von daher habe ich auch früh begonnen, in der Kirche zu arbeiten. Meine Großeltern und meine Tante, die als Katechetin Kinderstunden anbot, wohnten im Pfarrhaus, meine Eltern, meine drei Brüder und ich im Küsterhaus. Vom Glockenläuten bis zum Krippenspiel waren wir Kinder involviert. Wir haben noch von Hand die Glocken geläutet und das Blasebalg für die Orgel gepumpt", erinnert er sich. Nach den Jahren in Böblingen sei jetzt etwas Neues an der Reihe gewesen. Und da kam ein Anruf des CCT gerade zur rechten Zeit. Mit seiner Frau Priscilla und den gemeinsamen vier Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren lebt Cornelius Beier nun in Tostedt. "Wir sind hier herzlich willkommen geheißen worden. Tostedt und das Ländliche gefallen uns sehr. Wir sind auch beide auf dem Land groß geworden", sagt Cornelius Beier. Außerdem habe er wieder in den Norden ziehen wollen. "Der Süden ist toll. Auch dort haben wir uns wohlgefühlt. Aber es ist schön, wieder näher bei der Familie zu sein. Und mein Opa freut sich, dass mit meinem Bruder und mir zwei seiner Enkel im kirchlichen Dienst unterwegs sind", so Beier. Er spielt Gitarre, Geige und Klavier und wird neben den Predigtdiensten auch u.a. Musikgruppen leiten. Cornelius Beier ist nun die dritte neue Kraft im CCT. Wie berichtet, haben bereits Matthias Wölfer und Manuel Inniger die Aufgaben des ausgeschiedenen Kinderpastors...
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Handeloh: Unterschreiben für neue Fahrradboxen

5. Dezember 2018 - 15:00
bim. Handeloh. Die Samtgemeinde Tostedt möchte dem Wunsch der Gemeinde Handeloh auf abschließbare Fahrradboxen und neue Fahrradbügel am Handeloher Bahnhof und am Haltepunkt Büsenbachtal nachkommen. Dabei hofft die Verwaltung auf Zuschüsse der Landesnah-Verkehrsgesellschaft. Die künftigen Nutzer von Boxen und Bügeln werden nun von der Gemeinde sowie vom Bürger- und Verkehrsverein (BVV) Handeloh gebeten, ihr Interesse mit einer Unterschrift zu untermauern und zu zeigen, welche Zahl an Stellplätzen nötig ist. Vorgesehen sind eine Fahrradschließanlage mit 22 Stellplätzen in Handeloh und mit acht Plätzen in Wörme. "Die Unterschrift ist keine verbindliche Anmeldung für einen Stellplatz im abschließbaren Bereich", betonen Gemeinde und BVV. • Die Unterschriftenlisten liegen im Rathaus, Am Markt 1, aus, Öffnungszeiten: montags von 14 bis 18 Uhr, dienstags von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, sowie zu den Bürozeiten des BVV, montags, dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 10 bis 13 Uhr.
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