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Neuzugang beim MTV Egestorf

5. Januar 2018 - 18:30
(cc). Zum Jahreswechsel hat sich der Ex-Luhdorfer Bilal Ballout (21) dem Fußball-Kreisligisten MTV Egestorf angeschlossen. Der Offensivspieler Ballout spielte zuletzt beim MTV Luhdorf-Roydorf, der seine Mannschaft im Herbst 2017 vom Spielbetrieb abgemeldet hatte. Vorher hatte Bilal Ballout sogar einige Spiele beim MTV Borstel-Sangenstedt in der Bezirksliga gespielt. Der Tabellenführer MTV Egestorf meldet aber auch zwei Abgänge. Denn mit Sebastian Richter und Alexander Pohlmann haben sich zwei MTV-Akteure zur Rückrunde dem Ligakonkurrenten SG Salszhausen-Garlstorf angeschlossen.
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Schafhalter fordern Umdenken beim Umgang mit dem Wolf

5. Januar 2018 - 18:00
ce. Landkreis. "Die Zukunft der Weidetierhaltung muss gesichert und der Umgang mit dem Wolf umgehend geändert werden!" Das fordert Wendelin Schmücker aus Winsen, Geschäftsführer des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung, jetzt in einem offenen Brief von der Landes- und Bundesregierung angesichts weiter andauernder Angriffe von Wölfen auf Schafe.  "Es ist falsch anzunehmen, dass die Schafe im Stall sicher untergebracht sind. Die Wölfe können nicht eindringen. Aber sobald sie wissen, dass sich in dem Stall Weidetiere befinden, dann wollen sie auch hinein. Sie schleichen nachts um die Ställe und verursachen damit Stress und Panik", erklärt Wendelin Schmücker. "Um alle Weidetiere in Gebieten zu schützen, wo der Wolf sich oft aufhält, müsste um die Ställe ein wolfsdichter Pufferzaun gezogen werden." Schmücker räumt jedoch ein, dass das "Aufrüsten mit Zäunen und Herdenschutzhunden" nichts nütze, wenn die Wölfe sich beliebig ausbreiten könnten. "Wenn es zu Übergriffen trotz Schutzeinrichtung kommt, muss das ganze Rudel entnommen werden. Die Entnahme von auffälligen Einzeltieren macht Sinn, bevor sich ein auffälliges Rudel bildet", betont Schmücker. Präventionsanträge von Weidetierhaltern zum Bau von Schutzzäunen müssten von den zuständigen Behörden schneller bearbeitet werden. "Auch alle Kosten für Präventivmnaßnahmen sowie Ausgleichszahlungen für die Unterhaltung und Pflege der Schutzeinrichtungen müssten verstärkt bezuschusst oder sogar ganz von Land und Bund übernommen werden", fordert Wendelin Schmücker.
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Sie wollen es den Jungspunden zeigen

5. Januar 2018 - 18:00
Triathlon-Senioren (68, 66, 62) bereiten sich auf Ironman-Staffel im Sommer vor / Unterstützung im Kampf gegen Doping os. Buchholz. Sie bringen es zusammen auf fast 200 Lebensjahre - und wollen der Jugend sportlich Paroli bieten: Wenn am 5. August 2018 in Glücksburg (Schleswig-Holstein) der Ironman-Triathlon stattfindet, bilden Rainer Brase (62) aus Jesteburg, Jochen Menzel (68) aus Asendorf und Reiner Wieneke (66) aus Buchholz die bei Weitem älteste Staffel. Trotzdem formuliert das Trio ein anspruchsvolles Ziel: „Wir wollen unter elf Stunden bleiben“, erklärt Wieneke. Schon im vergangenen Jahr hatte der ehemalige BBS-Lehrer eine Staffel zusammengetrommelt, der Start kam aber nicht zustande. Das soll jetzt anders werden. „Wir sind ambitioniert und freuen uns schon jetzt auf den Wettbewerb“, sagt Jochen Menzel. Der ehemalige Kinderarzt und Wieneke kennen sich von gemeinsamen Trainingseinheiten im Jesteburger Schwimmbad. Dort entstand auch die Idee, zusammen die Ironman-Distanz anzugehen. Mit dem Arzt Rainer Brase, der als Geschäftsführer einer psychiatrischen Klinik in Hannover arbeitet, haben die sportlichen Senioren einen Mitstreiter gefunden. Brase wird als Schwimmer den Dreikampf beginnen. Für ihn stehen 3,8 Kilometer in der Ostsee auf dem Programm. „Ich kann nicht schnell schwimmen, aber dafür ausdauernd“, sagt Brase schmunzelnd. Die angepeilten 1:30 Stunden sollten trotzdem kein Problem sein, sagt der Freiwasser-Spezialist, der in seiner Freizeit schon mal acht Kilometer im offenen Meer zurücklegt. Brase wird dann an Reiner Wieneke übergeben, der auf dem Rennrad 180 Kilometer abreißen muss - sechs Mal eine 30-km-Schleife in und um Glücksburg. „Ich habe großen Respekt vor der langen Distanz“, erklärt Wieneke, der in diesem Jahr u.a. für die deutsche Altersklassen-Nationalmannschaft bei der Triathlon-EM im Einsatz war (das WOCHENBLATT berichtete). Der Buchholzer strebt eine Zeit von sechs Stunden an. „Einen 30er-Schnitt müsste ich...
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Jahresrückblick Landkreis Harburg: "Zusammenarbeit mit Kommunen gestärkt"

5. Januar 2018 - 17:30
(bim). "Der Landkreis Harburg hat sich auch 2017 als Wachstumsregion positiv weiterentwickelt. Für unsere Bürger ist der Landkreis ein attraktiver Standort zum Wohnen und Arbeiten. Vor allem junge Familien ziehen in unsere Region und tragen so zu dem erfreulichen Bevölkerungswachstum bei", sagt Landrat Rainer Rempe. Er zieht in seinem Jahresrückblick in vielerlei Hinsicht ein positives Fazit. Auch die Wirtschaft entwickele sich positiv. "Unsere Region ist attraktiv für Arbeit und Beschäftigung, das zeigt sich in der weiter sinkenden Arbeitslosenquote, zu der wir u.a. durch die gezielte Wirtschaftsförderung der kleinen und mittleren Unternehmen aktiv beitragen." Auf vielen Handlungsfeldern sei der Landkreis gut vorangekommen, so Rempe. Einige Stichworte: Kommunale Wohnungsbaugesellschaft:"Die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft für den Landkreis Harburg (KWG) hat im Oktober 2017 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Zentrales Ziel der KWG ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für mittlere und kleine Einkommensbezieher. Dafür werden in den nächsten fünf Jahren rund 1.000 Mietwohnungen in den beteiligten Gemeinden und Städten gebaut. Getragen wird die Wohnungsbaugesellschaft von den Städten Buchholz und Winsen sowie den Gemeinden Seevetal, Jesteburg, Neu Wulmstorf, Rosengarten, Hanstedt, Elbmarsch und Salzhausen, der Sparkasse Harburg-Buxtehude und dem Landkreis Harburg als Gesellschafter." Digitalisierung und IT-Kooperation: "Gemeinsam mit 25 beteiligten Kommunen konnten wir vom Bund und dem Land Niedersachsen rund 20 Millionen Euro an Fördermitteln für den Breitbandausbau sichern. Bis 2019 werden wir damit die letzten 'weißen Flecken' im Landkreis schließen und mit Internet-Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit ausstatten. Darüber hinaus haben die Samtgemeinden Jesteburg, Hollenstedt, Hanstedt, Salzhausen und die Gemeinde Rosengarten zum 1. Januar 2018 mit dem Landkreis Harburg eine IT-Kooperation gegründet. Damit bündeln wir unsere...
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Salzhausen fordert mehr Geld von Bund und Land für Krippenplatz-Schaffung und Schulbauten

5. Januar 2018 - 17:30
Verwaltungschef Wolfgang Krause: "Höhere finanzielle Unterstützung ist dringend nötig" ce. Salzhausen. "Die Kommunalpolitik in der Samtgemeinde Salzhausen steht für zukunftsorientierte und nachhaltige Weiterentwicklung. Gleichwohl erwarten wir sowohl von der neuen Landesregierung als auch vom Bund in Zukunft eine wesentlich höhere finanzielle Beteiligung - insbesondere für den Betrieb der Kindertagesstätten sowie für die erforderliche Erweiterung und Neuaufstellung von Grundschulen." Mit klaren Worten fordert Salzhausens Verwaltungschef Wolfgang Krause in seinem Ausblick auf 2018 deutlich mehr Unterstützung aus Hannover und Berlin. "Die Samtgemeinde hat seit 2012 die beschlossene gesetzliche Garantie für Krippenplätze ab dem ersten Lebensjahr kurzfristig umgesetzt und seitdem viele Krippenplätze geschaffen", erklärt Krause. Die Investitionskosten für die Kommune hätten abzüglich der Fördermittel drei Millionen Euro betragen. Darüber hinaus habe die Samtgemeinde zahlreiche zusätzliche Fachkräfte eingestellt, um die Anforderungen an längere Betreuungszeiten in den Kitas zu erfüllen. "Die Kosten für die Betreuung von Kindern in den Tagesstätten sind für die Eltern zunehmend belastend - und das, obwohl die Gebühren für diese Einrichtungen nur etwa 20 Prozent der Betriebskosten decken", betont Krause. Etwa 29 Prozent der Kosten erstatte das Land. Die Kommune - und damit auch ihre Steuerzahler  - sei regelmäßig mit etwa 51 Prozent der Kosten belastet. "Jetzt will das Land ein weiteres beitragsfreies Jahr für Kindergärten ab Mitte 2018 einführen, was grundsätzlich zu begrüßen ist. Allerdings wird der in der Diskussion stehende vorgesehene Ausgleich für die Kommunen bei Weitem nicht den Teil der Gebühren der Eltern decken", räumt Wolfgang Krause ein. Die zusätzliche finanzielle Belastung  werde den  Bürgern und Gewerbetreibenden vor Ort aufgebürdet. Auch für die Weiterentwicklung der Grundschulen gelte: Die bauliche Umsetzung der notwendigen und von EU,...
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Er bringt die Stars auf die Bühne - Uwe Otte betreibt seit 50 Jahren eine Künstlervermittlung

5. Januar 2018 - 17:30
mi. Buchholz. mi. Buchholz. Älteren Semestern werden Künstler wie James Last, Engelbert oder Hazy Osterwald ein Begriff sein. Den Jüngeren sagen sicher die Namen Tim Bendzko oder Sarah Connor etwas. Was allen diesen Stars gemein ist, wenn sie auf Tournee gehen, auf Privatpartys oder im Fernsehen auftreten, dann steht hinter dem Arrangement vielleicht Uwe Otte (74) und seine gleichnamige Künstleragentur aus Buchholz. Seit 50 Jahren vermittelt der Konzertmanager Stars mit Rang und Namen in die ganze Welt. Ein gepflegtes Einfamilienhaus, Garten, Gegensprechanlage am Tor, innen großzügige Wohnräume und ein Büro. Wer bei Uwe Otte zu Besuch ist, wähnt sich mehr in einem Familiendomizil als in einer international agierenden Künstleragentur. Nur die Fotos verschiedenster Stars an den Wänden des Büros geben einen Hinweis. Sie sind so etwas wie eine kleine Zeitreise durch das Lebenswerk des Uwe Otte. Die Geschichte beginnt im Jahr 1960 in Harburg: Uwe Otte erinnert sich: „Damals hatte ich die Idee, einen 'Tanz der Jugend' zu veranstalten.“ Die Bälle im Hotel Lindtner in Harburg wurden ein großer Erfolg. Wohl auch, weil der noch minderjährige Uwe Otte sie von Beginn an unter die Schirmherrschaft der Jugendbehörde stellte. Ein Rebell war er nicht, dafür aber einer, der von Anfang an organisieren und noch wichtiger, überzeugen, ja, begeistern konnte. Dieses Talent sorgte auch dafür, dass der gelernte Elektroinstallateur in seiner Zeit als Funker bei der Marine die Truppenbetreuung für verschiedene Einheiten übernahm. Sein größter Erfolg: eine ZDF-Übertragung für die Fernsehlotterie „Aktion Sorgenkind“. „Der Wendepunkt in meinem Leben war, als ich den schweizer Künstler Hazy Osterwald kennenlernte“, resümiert Otte. Der international erfolgreiche Musiker („Kriminaltango“) warb Uwe Otte ab. Er sollte als Reisemanager die UdSSR-Tournee der noch völlig unbekannten Sängerin Alexandra (Zigeunerjunge) begleiten. „Auf der Reise kamen Alexandra und ich uns näher und waren...
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Landschaftsschutz im Naturschutzgebiet Mittleres Estetal: Soll hier die Katze im Sack verkauft werden?

5. Januar 2018 - 17:30
mi. Landkreis. Über das Naturschutzgebiet Mittleres Estetal wird derzeit im Landkreis kontrovers diskutiert. Die Ausweisung des Gebiets ist eine EU-Vorgabe. Es erstreckt sich links und rechts der Este von Moisburg bis Bötersheim auf 477 Hektar. Stein des Anstoßes waren vor allem die vielfältigen Einschränkungen, die Privatleute, Forst- und Landwirte betreffen. Im Kreistag gab es jetzt überraschend eine Kehrtwende. Mit großer Mehrheit folgten die Politiker einem CDU-Antrag, drei besonders umstrittene Flächen statt als Naturschutzgebiet (NSG) als Landschaftsschutzgebiet (LSG) auszuweisen. Kritiker sagen, damit wird dem Bürger bewusst Sand in die Augen gestreut, denn die Einschränkungen werden die gleichen sein. Konkret geht es um eine Esteinsel, eine Waldweide bei Bötersheim sowie die Breitensteiner Allee in Hollenstedt. Per Kreistagsbeschluss sollen diese Flächen jetzt nicht als Naturschutz, sondern als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden. Die fachliche Grundlage für diese Entscheidung liefert eine erstaunliche Kehrtwende in der Kreisverwaltung. Hintergrund: Bisher lehnte die Kreisverwaltung eine Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet ausnahmslos ab. Auf unzähligen Infoveranstaltungen argumentierte der Leiter der Unteren Naturschutzbehörde und fachliche „Architekt“ des Naturschutzraums „Mittleres Estetal“, Detlef Gumz, dass eine Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet sowohl aus Naturschutz- als auch aus juristischen Gründen fragwürdig und rechtsunsicher sei. Noch Ende November steht in der Beschlussempfehlung für den Fachausschuss: „Die durchgeführte Prüfung hat ergeben, dass es sowohl rechtlich als auch fachlich geboten ist, das Teilgebiet vollständig als Naturschutzgebiet (NSG) zu sichern.“ Weiter heißt es dort, dass ein von der Verwaltung bestellter Fachanwalt diese Auffassung teile. Offenbar lag er falsch. Auch die ausführliche Vorarbeit der Unteren Naturschutzbehörde war demnach komplett überflüssig. Denn quasi auf Antrag der...
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Salzhausen fordert mehr Geld von Bund und Land für Krippenplatz-Schaffung und Schulbauten

5. Januar 2018 - 17:30
Verwaltungschef Wolfgang Krause: "Höhere finanzielle Unterstützung ist dringend nötig" ce. Salzhausen. "Die Kommunalpolitik in der Samtgemeinde Salzhausen steht für zukunftsorientierte und nachhaltige Weiterentwicklung. Gleichwohl erwarten wir sowohl von der neuen Landesregierung als auch vom Bund in Zukunft eine wesentlich höhere finanzielle Beteiligung - insbesondere für den Betrieb der Kindertagesstätten sowie für die erforderliche Erweiterung und Neuaufstellung von Grundschulen." Mit klaren Worten fordert Salzhausens Verwaltungschef Wolfgang Krause in seinem Ausblick auf 2018 deutlich mehr Unterstützung aus Hannover und Berlin. "Die Samtgemeinde hat seit 2012 die beschlossene gesetzliche Garantie für Krippenplätze ab dem ersten Lebensjahr kurzfristig umgesetzt und seitdem viele Krippenplätze geschaffen", erklärt Krause. Die Investitionskosten für die Kommune hätten abzüglich der Fördermittel drei Millionen Euro betragen. Darüber hinaus habe die Samtgemeinde zahlreiche zusätzliche Fachkräfte eingestellt, um die Anforderungen an längere Betreuungszeiten in den Kitas zu erfüllen. "Die Kosten für die Betreuung von Kindern in den Tagesstätten sind für die Eltern zunehmend belastend - und das, obwohl die Gebühren für diese Einrichtungen nur etwa 20 Prozent der Betriebskosten decken", betont Krause. Etwa 29 Prozent der Kosten erstatte das Land. Die Kommune - und damit auch ihre Steuerzahler  - sei regelmäßig mit etwa 51 Prozent der Kosten belastet. "Jetzt will das Land ein weiteres beitragsfreies Jahr für Kindergärten ab Mitte 2018 einführen, was grundsätzlich zu begrüßen ist. Allerdings wird der in der Diskussion stehende vorgesehene Ausgleich für die Kommunen bei Weitem nicht den Teil der Gebühren der Eltern decken", räumt Wolfgang Krause ein. Die zusätzliche finanzielle Belastung  werde den  Bürgern und Gewerbetreibenden vor Ort aufgebürdet. Auch für die Weiterentwicklung der Grundschulen gelte: Die bauliche Umsetzung der...
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Mit 80 fängt die Karriere an: Wolfgang Kirchhof (81) ist Senioren-Model

5. Januar 2018 - 17:30
as. Emmelndorf. Ein älterer Herr sitzt vor dem Computer, blickt neugierig auf den Bildschirm. Fasziniert verfolgt er den Flug eines Fallschirmspringers. So flimmert Wolfgang Kirchhof aus Emmelndorf derzeit im TV-Spot eines Telekommunikationsunternehmens über die Bildschirme der Bundesrepublik. Während andere Rentner Golf spielen und ihren Ruhestand genießen, startet der 81-Jährige noch einmal als Senioren-Model durch. Diese späte Modelkarriere hat Wolfgang Kirchhof seiner Tochter Bianca zu verdanken. Sie meldete ihr Kind bei einer Modelagentur an - und ihren Vater gleich mit. „Ich war gar nicht begeistert, hab nur gesagt 'Du hast doch 'nen Knall!'“, erzählt Wolfgang Kirchhof. Dabei ist er perfekt für den Job, denn er ist gelernter Schauspieler. „In den 1960er Jahren habe ich an Theatern in Esslingen und Memmingen zum Ensemble gehört, mehrere Hauptrollen gespielt. Damals konnte man noch als Schauspieler von seiner Gage leben“, erinnert sich Kirchhof mit Wehmut. Als er seine Traumrolle nicht bekam, kündigte er kurzerhand und verdingte sich fortan erfolgreich im Außendienst eines Fleischwarenherstellers. Mit der Schauspielerei hatte er eigentlich abgeschlossen - bis seine Tochter in der Agentur anmeldete. Schnell kamen die ersten Anfragen für Castings. Was für Heidi Klum und ihre Topmodels gilt, kennt auch der Senior. „Man hat Castings, Castings, Castings - aber nicht jedes Casting ist auch ein Erfolg“, sagt Kirchhof. Er gehe aber ganz gelassen damit um. „Castings sind häufig lustig, oft trifft man dort dieselben Leute“, erzählt der Rentner. „Ob man genommen wird oder nicht, das ist letztlich ja alles nur eine Typfrage. Stimmt man mit den Vorstellungen der Auftraggeber überein, hat man Chancen, sonst nicht.“ Der Rentener hat bei Dreharbeiten schon Aufregendes erlebt. „Für einen Spot der Deutschen Bahn wurde einmal ein ganzer ICE eingesetzt, wir sind dann zwölf Stunden lang zwischen Frankfurt, Darmstadt, Karlsruhe mit dem Zug im Kreis gefahren, haben...
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Diebe gefährden Menschenleben

5. Januar 2018 - 17:00
Unverständnis und Wut über Diebstahl von zehn lebensrettenden Defibrillatoren aus Sparkassen-Filialen (os). Einen Defibrillator zu bedienen, ist heutzutage denkbar einfach. Dank der modernen Technik wird der Nutzer des Geräts, der einem anderen Menschen damit nach einem Herzinfarkt helfen möchte, genau angeleitet was er zu tun hat. Kurzum: Auch ohne medizinische Vorkenntnisse kann man Menschenleben retten. Wie man auf die Idee kommen kann, ausgerechnet solche Defibrillatoren zu stehlen, wird wohl das Geheimnis der Diebe bleiben, die in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar aus zehn Filialen der Sparkasse Harburg-Buxtehude in den Landkreisen Harburg und Stade Defibrillatoren entwendeten. Es sei denn, die Polizei wird ihrer mit Hilfe der Videos aus den Überwachungskameras habhaft, die in den Filialen installiert sind. „Die Diebe müssen ihre Tour genau geplant haben“, erklärt Wilfried Wiegel, Pressesprecher der Sparkasse Harburg-Buxtehude. Vom Örtchen Tespe (Samtgemeinde Elbmarsch) im Nordosten des Landkreises Harburg aus arbeiteten sich die Ganoven nach Westen vor, brauchten über die Stationen Marschacht, Stelle, Maschen, Hittfeld, Fleestedt, Klecken, Nenndorf und Elstorf bis zur Bahnhofstraße in Buxtehude etwas mehr als viereinhalb Stunden. Die Örtlichkeiten waren den Dieben offenbar vertraut. „Ein Einbruch hat nur sieben Sekunden gedauert“, berichtet Wilfried Wiegel. Er missbilligt den Diebstahl auf das Schärfste: „Das ist ein Ding der Unmöglichkeit und moralisch in höchstem Maße verwerflich!“ Die Sparkasse werde in Absprache mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) die fehlenden Geräte ersetzen, kündigt Wiegel an: „Wir lassen uns durch die unverantwortlichen Diebe nicht entmutigen.“ Mit einem Mehrjahres-Programm über vier Jahre hatte das Kreditinstitut sämtliche Filialen in ihrem Geschäftsgebiet in Zusammenarbeit mit den DRK-Kreisverbänden Harburg-Land und Stade mit Defibrillatoren ausgestattet - frei zugänglich, damit die Geräte im...
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Wieder Schmierereien am Vereinsheim: TSV setzt 500 Euro Belohnung aus

5. Januar 2018 - 16:30
bim. Tostedt. Renate Preuß, Vorsitzende des Todtglüsinger Sportvereins (TSV), und TSV-Vize Eike Holzhauer sind sauer: Erneut wurde der Sportplatz im Düvelshöpen in der Verlängerung der Schützenstraße Ziel von Vandalen. Diesmal wurden das erst im Herbst frisch gestrichene Vereinshaus und die Tribüne mit mehreren Graffiti beschmiert und - wie bereits vergangenen Juli - einige Fliesen vom Tresen gerissen. Wie berichtet, hatten Unbekannte damals auch die Tribüne massiv beschädigt. Diese hat der Verein gerade für rund 5.000 Euro erneuert. "Wir versuchen hier, eine schöne, gepflegte Anlage für die Fußballer und ihr Publikum zu schaffen und zu erhalten, und nun das", erklärt Renate Preuß verärgert. An allen Wänden des Vereinshauses - außer an der, die von der Straße aus sichtbar ist - sind diverse Schmierereien und Schriftzüge aufgesprüht. Der Sportplatz im Düvelshöpen wird u.a. von der Fußballspielvereinigung Tostedt-Todtglüsingen genutzt und vom TSV betreut, der den Platz pflegt und - wenn nötig - dort Reparaturen vornimmt. Wegen der erneuten Schmierereien und Schäden hat der TSV Anzeige bei der Polizei erstattet. Außerdem hoffen Renate Preuß und Eike Holtzhauer, dass einer der Spaziergänger, die dort mit ihren Hunden unterwegs sind, vielleicht verdächtige Beobachtungen gemacht haben könnten. • Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, hat der TSV eine Belohnung von 500 Euro ausgelobt. Zeugen melden sich bei der TSV-Geschäftsstelle unter Tel. 04182-21172 oder bei der Polizei Tostedt unter Tel. 04182-28000.
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Schachverein Winsen bittet zum Winterturnier

5. Januar 2018 - 16:03
ce. Winsen. Zum Winterschachturnier lädt der Schachverein (SV) Winsen ab 11. Januar an drei Donnerstagen jeweils um 20 Uhr in der Cafeteria des Altenheims Bethesda (Friedrich-Lichtenauer-Alle 3) ein. Alle Interessierten können mitmachen, der Wettstreit ist offen ausgeschrieben und eine Vereinszugehörigkeit nicht erforderlich. Eine spezielle Winsener Besonderheit des Turniers ist die Aufteilung der Spieldauer: Die Bedenkzeit von insgesamt einer halben Stunde pro Partie wird nicht gleichmäßig, sondern nach jeweiliger Spielstärke auf beide Spieler verteilt. Gespielt werden an den drei Donnerstagen insgesamt elf Runden. Das Startgeld für das gesamte Turnier beträgt 5,50 Euro. Das gesamte Startgeld wird gestaffelt in drei Gruppen ausgeschüttet. - Anmeldungen zum Turnier bei Leiter Julian Zeyn unter Tel. 04176 - 7077. Interessenten können sich auch am ersten Spieltag bis 19.45 Uhr vor Ort einfinden. Weitere Infos unter www.sv-winsen.de..
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Salzhäuser Gymnasiasten knackten eine Nacht lang Matheaufgaben

5. Januar 2018 - 14:03
ce. Salzhausen. Taschenrechner, Schlafsäcke und eine Menge "Nervennahrung" - mit dieser Ausstattung nahmen kürzlich 64 Schüler der siebten bis zwölften Klassen des Gymnasiums Salzhausen am bundesweiten Internetwettbewerb "Nacht der Mathematik" teil. Dabei mussten in 16 Gruppen Aufgaben unterschiedlichster Art und Schwierigkeit gelöst werden. Bis in die Morgenstunden knackten die Jungen und Mädchen Kreuzworträtsel, bearbeiteten geometrische und stochastische Problemstellungen und diskutierten über Lösungsansätze. Die Schüler halfen sich untereinander, um in den einzelnen Doppeljahrgängen eine Runde weiter zu kommen. Erst gegen 6 Uhr in der Früh beendeten die letzten Gruppen ihre Aufgaben. An dem Wettbewerb beteiligten sich 5.492 Gruppen von 298 Schulen aus ganz Deutschland sowie internationale Gäste. Alle Doppeljahrgänge des Gymnasiums Salzhausen erreichten das Finale. Die Teams der siebten und achten Klassen gelangten sogar unter die Top 70. Die Gruppe der Klasse 8F1 landete dabei auf einem hervorragenden zwölften Platz. Die 8L erreichte Rang 19, die Gruppe der 7S freute sich über Rang 37. Die Klasse 10L belegte schließlich einen starken 40. Rang unter mehr als 1.000 Gruppen in dieser Altersklasse. Unterstützt wurden die Salzhäuser Schüler von den Lehrern Kathrin Dräger, Christian Gutsch, Beate Koch, Sebastian Künne, Jasper Olbrich und Jan Stübing.
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Pilates und orientalischer Tanz beim HSV Stöckte

5. Januar 2018 - 13:52
ce. Winsen. Zwei neue Kurse bietet der HSV Stöckte vom 11. Januar bis 15. März in der Gymnastikhalle der Winsener Hanseschule (Fuhlentwiete 17) an. Donnerstags von 17.30 bis 18.30 Uhr findet Pilates mit Nadine Laudahn statt, anschließend von 18.30 bis 20 Uhr folgt orientalischer Tanz unter der Anleitung von Ulrike Bodyl. - Anmeldung und Infos unter Tel. 04171 - 690420 oder per E-Mail unter info@hsvstoeckte.de.
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Leichter Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Dezember

5. Januar 2018 - 13:47
ce. Landkreis. Wetterbedingt stieg die Zahl der Arbeitslosen im Dezember bundesweit leicht an - nämlich um 17.000 Menschen auf insgesamt 2,385 Millionen Männer und Frauen. Das waren jedoch 183.000 Erwerbslose weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote blieb konstant bei 5,3 Prozent. Diese Zahlen gab jetzt die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg bekannt. BA-Chef Detlef Scheele räumte ein, der Anstieg bei den Arbeitslosen sei geringer ausgefallen als saisonal üblich. Im Landkreis Harburg setzte sich der durchwachsene Bundestrend fort. So erhöhte sich die Zahl der bei der Buchholzer Arbeitsagentur gemeldeten Erwerbslosen von 3.212 auf 3.225. Die Quote stagnierte bei 3,7 Prozent, während der Bestand an freien Arbeitsstellen von 1.601 auf 1.649 hochging. Im Einzugsgebiet der Winsener Agentur waren Ende Dezember 1.935 Arbeitslose gemeldet - 46 mehr als im November (Dezember 2016: 2.161). Die Quote stieg minimal von vier auf 4,1 Prozent, während sich die unbesetzten Stellen von 1.070 auf 1.043 reduzierten.
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Leichter Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Dezember

5. Januar 2018 - 13:47
ce. Landkreis. Wetterbedingt stieg die Zahl der Arbeitslosen im Dezember bundesweit leicht an - nämlich um 17.000 Menschen auf insgesamt 2,385 Millionen Männer und Frauen. Das waren jedoch 183.000 Erwerbslose weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote blieb konstant bei 5,3 Prozent. Diese Zahlen gab jetzt die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg bekannt. BA-Chef Detlef Scheele räumte ein, der Anstieg bei den Arbeitslosen sei geringer ausgefallen als saisonal üblich. Im Landkreis Harburg setzte sich der durchwachsene Bundestrend fort. So erhöhte sich die Zahl der bei der Buchholzer Arbeitsagentur gemeldeten Erwerbslosen von 3.212 auf 3.225. Die Quote stagnierte bei 3,7 Prozent, während der Bestand an freien Arbeitsstellen von 1.601 auf 1.649 hochging. Im Einzugsgebiet der Winsener Agentur waren Ende Dezember 1.935 Arbeitslose gemeldet - 46 mehr als im November (Dezember 2016: 2.161). Die Quote stieg minimal von vier auf 4,1 Prozent, während sich die unbesetzten Stellen von 1.070 auf 1.043 reduzierten.
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Winsener Frauenselbsthilfe nach Krebs trifft sich

5. Januar 2018 - 13:46
ce. Winsen. Die Winsener Frauenselbsthilfe nach Krebs versammelt sich wieder am Donnerstag, 11. Januar, um 19 Uhr im städtischen Seniorentreff (Mühlenstraße 2). Hier kommen an Krebs Erkrankte zusammen, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Aber auch alle anderen Interessierten können teilnehmen. - Infos unter Tel. 04133 - 6270.
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Treffen der "Deutsche ILCO"-Selbsthilfegruppe für Stomaträger in Lüneburg

5. Januar 2018 - 13:44
ce. Lüneburg. Das nächste Treffen der regionalen Stomaträger-Selbsthilfegruppe "Deutsche ILCO" findet am Montag, 8. Januar, um 18 Uhr im Lüneburger Hotel Seminaris (Soltauer Straße 3) statt. Ein Unternehmensreferent stellt Produkte für die Stomaversorgung vor. In der Gruppe haben sich Stomaträger - nämlich Menschen mit einem künstlichen Darmausgang oder künstlicher Harnableitung - und an Darmkrebs Erkrankte zusammengetan. Zum Treffen sind alle Interessierten herzlich willkommen. - Infos unter Tel. 04131 - 62541 bei Rosemarie Rönndahl.
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Sinfonisches Blasorchester Flutissima gibt Konzert in Winsen

5. Januar 2018 - 13:43
ce. Winsen. "Under The Moon" ist der Titel einer Winterkonzert-Reihe des "Sinfonischen Blasorchesters Flutissima Bardowick", in deren Rahmen die Formation am Sonntag, 7. Januar, um 17.30 Uhr in der Winsener St. Marien-Kirche (Rathausstraße 3) auftritt. Das Sinfonische Blasorchorchester unter der Leitung von Nicole Maack hat sich in den vergangenen Jahren mit vielen erfolgreichen Konzerten einen guten Ruf weit über die Grenzen seines Heimat-Landkreises Lüneburg hinaus erspielt. Der Titel der aktuellen Konzertreihe verrät schon ein wenig, was die Zuhörer bei dem anderthalbstündigen Programm erwartet. Das Publikum kann sich auf eine stimmungsvolle Mischung aus sinfonischen Originalkompositionen, Filmmusik und Interpretationen bekannter Weisen freuen. Der Eintritt ist frei, die Musiker freuen sich jedoch über eine Spende. Infos unter www.flutissima.de.
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Spielerkarussel dreht sich zur Rückrunde

5. Januar 2018 - 13:00
TISCHTENNIS: Zwei Neuzugänge beim MTV Tostedt - junge Akteure wechseln wegen Studium oder Arbeitsplatz (cc). Überraschend viele personelle Veränderungen gibt es in den Vereinen im Landkreis Harburg zum Start in die Rückrunde der Tischtennis-Saison 2017/18. Mit Tasiana Bahr vom Niendorfer TSV und Kay Andrew Kay (SC Poppenbüttel) kann sich der MTV Tostedt auf gleich zwei Neuzugänge freuen. Kay Andrew Greil, zuletzt im Regionalligateam beim SC Poppenbüttel im Einsatz war, wird allerdings nicht sofort bei der Landesligamannschaft des MTV eingesetzt werden können, da er zur Zeit noch verletzt ist. Mit Tatsiana Bahr vom Niendorfer TSV will die vom Abstieg bedrohte Damenmannschaft des MTV Tostedt noch den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga schaffen. Beim TuS Nenndorf (Bezirksklasse) wird zum Rückrundenstart mit Timo Schütt ein Rückkehrer eingesetzt werden kännen, der zuletzt bei SV Grün-Weiß Harburg spielte. In der Bezirksklasse der Herren verstärken sich auch der TSV Auetal, der seit Saisonbeginn mit dem MTV Salzhausen eine Spielgemeinschaft bildet, mit Rolf Bentin vom MTV Ashausen-Gehrden, und der MTV Brackel (3. Herren) mit Neuzugang Peter Radwe vom MTV Fliegenberg. Außerdem wechselt Holger Schönfeld (SG TSV Winsen-Schwinde) zum MTV Hoopte. Neu auf der Mannschaftsliste SG TSV Winsen-Schwinde wird zur Rückrunde der ehemalige Steller Michael Deicke stehen. Gewechselt haben auch Leonie Knolle (TuS Fleestedt) zum TV Meckelfeld, Lilli Trapani (TSC Steinbeck-Meilsen) zum MTV Hanstedt, und Gerd Schlütemann (MTV Salzhausen) zum MTV Egestorf. Mit Mika Jensen (TTG Ahrensburg-Großhansdorf) meldet auch der TSC Steinbeck-Meilsen einen Neuzugang. Einige junge Akteure verlassen hingegen den Tischtennis-Kreisverband wegen auswärtigem Studium oder Wechel des Arbeitsplatzes: Simon Wald (MTV Obermarschacht) zum TTV Heidelberg, Torben Schrötke (TSV Auetal) zum TuS Hilter bei Osnabrück, Finn Tiedemann (Todtglüsinger SV) zum Döbelner SV, und Heddy Wollmer (MTV Moisburg)...
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