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Auf Einladung von Svenja Stadler (SPD) im Bundestag

2. März 2019 - 11:30
(os). Dreitägige Bildungsfahrt nach Berlin: 46 Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Harburg folgten jüngst der Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Svenja Stadler aus Seevetal. Im Fokus standen der Besuch des Bundestages inklusive Teilnahme an einer Plenarsitzung sowie ein Gespräch mit der Abgeordneten. Zudem besuchte die Reisegruppe das Finanzministerium, die Bundesbank, die Willy-Brandt-Stiftung und bekam eine Führung durch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Abgerundet wurde der vom Bundespresseamt organisierte Ausflug durch eine ausführliche Stadtrundfahrt.
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Sharks haben Play-offs erreicht

2. März 2019 - 11:00
BASKETBALL: Seevetaler U16-Team gewinnt das Derby gegen die Piraten Hamburg mit 65:61 (cc). Geschafft! Das U16-Team der Sharks (Haie) Hittfeld-Hamburg hat am letzten Spieltag der Hauptrunde der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) mit 65:61 (29:29) gegen die Piraten aus Hamburg-Wilhelmsburg gewonnen, und damit als Gruppendritter die Play-offs erreicht. „„Wir haben heute verdient gewonnen - ärgerlich ist nur, dass wir am Ende des Spiels den direkten Vergleich mit den Piraten und damit Platz zwei verschenkt haben“, so der Seevetaler Coach Lars Mittwollen nach dem Spiel. Obwohl die Sharks das Hinspiel gegen die Piraten mit 63:76 verloren hatten, legten sie im Rückspiel in heimischer Halle zwar die ersten Punkte auf, überließen aber dann dem Gästeteam aus Wilhelmsburg das Feld, dass prompt zu einem 13:0-Lauf kam. Anschließend konnten die jungen Haie zwar mit einem Drei-Punkte-Wurf von Frederick Börner-Kleindienst zum 5:13 verkürzen, und schafften zum Ende des ersten Viertels sogar auf 10:13 heran zu kommen. Im zweiten Viertel konnte Tjark Lademacher zum 19:19 ausgleichen, und Titus Warthorst und Jakob Quandt konnten anschließend zur 23:19-Führung drehen. Doch zur Pause war die Partie beim Stand von 29:29 wieder völlig ausgeglichen. Nach dem Seitenwechsel brachte Jannis Willner mit fünf Punkten in Serie die Sharks erneut in Führung (34:32), wobei er mit einem Steal und anschließendem Dunk die Fans auf der Tribüne erfreuen konnte. Den Vorsprung konnten die Sharks über 49:44, auf 58:51 fünf Minuten vor Schluss weiter ausbauen. Die Piraten versuchten es jetzt mit Distanzwürfen, von 30 Würfen fanden allerdings nur acht das Ziel. Für die Sharks setzte stattdessen Tjark Lademacher mit einem einhändigen Dunk ein Ausrufezeichen zum 60:54. Anschließend erhöhte Jakob Quandt auf 65:56. In der letzten Spielminute stellten die Gastgeber aber die Arbeit ein, und die Piraten verkürzten zum 61:65-Endstand. Topscorer war Jannis Willner mit 16 Punkten. Weiter punkteten...
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Vertragsverlängerung für Zeliha Puls

1. März 2019 - 19:30
(cc). Die Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten (2. Bundesliga) haben den Vertrag mit Zeliha Puls (21) um zwei weitere Jahre verlängert. Die torgefährliche Spielerin wechselte 2016 vom Drittligateam des Buxtehuder SV in die Nordheide, und kam in der aktuellen Saison 2018/19 schon auf insgesamt 73 Tore. „Das Gespann Zeliha Puls und Alexia Hauf auf der linken Außenposition kann sich in Zukunft zu einer „Tormaschine“ entwickeln, wenn sie ihre Stärken einbringen können“, hofft Luchse-Trainer Dubravko Prelcec. Dem fügt Geschäftsführer Sven Dubau hinzu: „„Es spricht für unser Konzept, dass wir uns auf zwei weitere Jahre geeinigt haben. Zeliha wird bei ihren Stärken bestimmt sehr schnell zu einer Führungsspielerin heranreifen.“ Zeliha Puls, die noch verletzt ist, lobt: „Das Team, die Trainer und die Verantwortlichen haben einen großen Anteil an meiner Entwicklung, die ich fortführen möchte, um meinen Traum der 1. Bundesliga zu verwirklichen.
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Bambusflöten und Frauengeschichten

1. März 2019 - 19:00
Neues Programm des Veranstaltungszentrums Empore in Buchholz umfasst 109 Konzerte, Theater- und Kabarettaufführungen os. Buchholz. So umfangreich war das Programm des Buchholzer Veranstaltungszentrums Empore (Breite Str. 10) noch nie: Das neue Heft, das in dieser Woche in einer Teilauflage des WOCHENBLATT verteilt wurde und für das Frühjahr bis zum Herbst gilt, ist auf 84 Seiten angewachsen. Die Besucher können zwischen 109 (!) Veranstaltungen von Comedy, Konzerten, Theater und Tanz wählen, die Empore-Geschäftsführer Onne Hennecke und sein Team auf die Bühne bringen. Im freien Verkauf locken neue Shows und alte Bekannte. Faszinierend verspricht der Auftritt von "Kokubu - The Drums of Japan" am Dienstag, 2. April, zu werden. Das 17-köpfige Ensemble aus Osaka verbindet bodenbebende Akustik-Orkane mit dem zarten Klang der Bambusflöte (Shakuhachi). Premiere in Buchholz feiern u.a. auch Comedian Rolf Miller (9. Mai), der Kabarettist und Extra-3-Moderator Christian Ehring mit seiner Solo-Show (17. Mai) sowie Hubertus Meyer-Burckhardt. Der Moderator der NDR-Talkshow präsentiert bei seiner Lesung am 22. Mai "Frauengeschichten - Was ich von starken Frauen gelernt habe". Ein Wiedersehen gibt es mit Stars wie Tom Gaebel (11. März), Vicky Leandros (26. April), der A-cappella-Gruppe "Naturally 7" (27. Mai) oder im Herbst mit Kabarettist Horst Schroth (2. Oktober). Für die kleinen Gäste wird Schneewittchen gespielt (24. März) und das Dschungelbuch getanzt (22. und 23. Juni). Neu im Angebot ist am 22. Mai eine Schlager-Disco-Party, mit der die Empore-Macher die Ü40-Generation im Blick haben. Ab sofort können sich Interessierte auch für die sechs Theater-Abos - von D wie Dia/Multivision bis S wie "Großes Schauspiel" - registrieren lassen. Einfach unter Tel. 04181-287870 melden. In der vergangenen Saison gab es bei der Empore 2.150 Abonnenten. Weitere Informationen zum Empore-Programm bei der Theaterkasse unter Tel. 04181-287878 oder im Internet unter...
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"Luchse" verzichten auf den Aufstieg

1. März 2019 - 18:00
HANDBALL: Finanzielles Risiko ist zu groß. (mum). Die Handball Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten verzichten erneut auf einen möglichen Aufstieg in die 1. Bundesliga der Frauen. Das teilte Geschäftsführer Sven Dubau am Freitag mit. "Nach unserem grandiosen Start mit zwölf Siegen in Folge und Platz 1 in der Tabelle wurde ich immer wieder gefragt, ob wir nach dem zweimaligen Verzicht bei einer sportlichen Qualifikation nun endlich in die höchste Spielklasse aufsteigen würden", so Dubau. Nach zahlreichen Gesprächen - unter anderem mit Sponsoren - sei er zu der Erkenntnis gekommen, dass ein Aufstieg in die 1. Bundesliga nicht zu realisieren ist. Sportlich gesehen tue ihm diese Entscheidung in der Seele weh. "Aber aus finanzieller Sicht ist ein Aufstieg ein zu hohes Risiko und von mir nicht zu verantworten", so der Geschäftsführer. Bei einem Aufstieg rechne Dubau mit Mehrkosten von mindestens 30.000 Euro - ohne mögliche Gehaltserhöhungen für die Spielerinnen. Diese Mehrbelastung setze sich zusammen aus finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verband, erhöhten Schiedsrichterkosten, der Durchführung des Livestreams und für externe Mitarbeiter. Außerdem: "Unsere Mannschaft hätte dann immer noch für ihren erheblich höheren Zeitaufwand nicht einen einzigen Cent mehr verdient." Die Planungen für die neue Zweitliga-Saison laufen bereits auf Hochtouren. Von den "Elfen" des TSV Bayer 04 Leverkusen kehrt mit Kim Berndt eine routinierte Spielerin mit zehn Jahren Spielpraxis in der 1. Bundesliga nach Norddeutschland zurück. "Ich freue mich sehr, dass der Wechsel zu den Handball-Luchsen geklappt hat und bin sehr gespannt auf die neue Herausforderung", so Berndt. "Hier wird mir die Möglichkeit gegeben, meinen Beruf und das Handballspielen optimal miteinander zu verbinden und gleichzeitig kann ich auch wieder Richtung Heimat ziehen." Kim Berndt stammt aus Lüneburg und wechselte 2006 als 15-Jährige in das Handballinternat der HSG Blomberg-Lippe. Bis 2014 blieb sie...
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Latein-A-Team reist nach Ludwigsburg

1. März 2019 - 18:00
(cc). Nach dem enttäuschenden fünften Platz in Bremerhaven (das WOCHENBLATT berichtete) reist das A-Team der Lateinformation von Blau-Weiss Buchholz (1. Bundesliga) an diesem Wochenende zum nächsten Turnier nach Ludwigsburg. „Ich kann nicht behaupten, dass das Ergebnis in Bremerhaven dazu geführt hat, dass wir etwas in der Analyse verändern mussten. Für uns ist es ganz normal unsere Leistung nach jedem Wettkampf kritisch zu hinterfragen. Das haben wir auch in diesem Fall getan. Wir haben allerdings darüber hinaus versucht, Antworten darauf zu finden, warum unsere gute Leistung bei den Wertungsrichtern nicht ankam und wie wir das verändern können“, erklärt Blau-Weiss-Trainerin Franziska Becker. „Alle sind gewillt, ihre Leistung beim nächsten Wettkampf zu steigern.“ Für das Buchholzer Team steht im Vordergrund, mit einer sehr guten Präsentation des Themas „Rhythm- lives in you“ in Vorleistung zu gehen. Das Buchholzer B-Team (2. Bundesliga) ist am dritten Wettkampftag in Weinheim am Start.
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Landkreis setzt auf Chipkarten

1. März 2019 - 17:30
Schülerfahrkarten müssen neu beantragt werden. (mum). Zum Schuljahr 2019/2020 ersetzt der Landkreis Harburg die bisherigen HVV-Schülerfahrkarten als erster niedersächsischer HVV-Landkreis durch moderne Chipkarten. Um die neuen Karten zu erhalten, müssen alle Schüler mit Anspruch einen neuen Antrag stellen. Zur Erleichterung der Antragstellung stellen die Mitarbeiter der Schulabteilung des Kreises unter www.landkreis-harburg.de/portal/seiten/online-fahrkartenantrag-klasse-1-10-901001651-20100.html ein Onlineformular zur Verfügung. Der Landkreis Harburg ruft dazu auf, die neuen Fahrkarten jetzt so schnell wie möglich bequem online zu beantragen. Dazu nötig sind nur wenige Klicks und Angaben. Außerdem muss ein aktuelles Passbild im JPG-Format hochgeladen werden. Nur wenn der Antrag rechtzeitig vorliegt, ist sichergestellt, dass die neuen Fahrkarten zum Schuljahresbeginn ausgegeben werden können. Schüler und Eltern wurden bereits über ein Schreiben an die Schulen informiert. Schüler, die im neuen Schuljahr auf eine weiterführende Schule wechseln oder erst im Sommer eingeschult werden, stellen den Antrag bitte nach Anmeldung in ihrer neuen Schule. Dort gibt es auch weitere Informationen. Nur für den Fall, dass kein Internetzugang möglich ist, sollten Eltern ein Antragsformular aus der Schule inklusive Passfoto per Post an den Landkreis Harburg, Abteilung Schule/ÖPNV/Sport, Schlossplatz 6, 21423 Winsen (Luhe) schicken. Nach den Sommerferien werden die neuen Chipkarten in den Schulen ausgegeben. Die Fahrkarten gelten, solange die Kinder und Jugendlichen die aktuelle Schule besuchen. Ein neuer Antrag muss nicht mehr gestellt werden und auch die Ausgabe einer neuen Papierkarte entfällt.
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"Stars in Gummistiefeln"

1. März 2019 - 17:30
Jesteburger Autor und ehemaliger Society-Reporter Frank Gerdes verrät die Gartentricks der Promis. mum. Jesteburg. Frank Gerdes war Society-Reporter für Zeitungen und Zeitschriften. Immer unterwegs, per Du mit Stars und Sternchen, ein Leben auf der Überholspur. "Kein Job für immer", weiß der Journalist heute. Während eines Burnouts vor vier Jahren entdeckte er die heilende Kraft des Gartens und tauschte kurzerhand den roten Teppich gegen das bunte Blumenbeet. Nun hat der Jesteburger, der zudem für die FDP im Samtgemeinderat sitzt, ein Buch über seine Leidenschaft geschrieben. Titel: "Stars in Gummistiefeln - die Gartentricks der Prominenten". Auf 256 Seiten erklärt der gebürtige Ostfriese, wie ihm die lieb gewordenen Stars immer wieder helfen, seinen kleinen Garten zu hegen und zu pflegen. So ganz ohne Promis geht es im Leben des Journalisten dann eben doch nicht. "Als es mir damals schlecht ging, schickte mich Musical-Star Angelika Milster, resolut wie sie sein kann, als Erstes über den Rasen ab ins Beet. Damit fing alles an", verrät Gerdes, zupft sich dabei die linke Manschette seines Oberhemdes über dem Handrücken zurecht und lächelt. "Ich konnte damals kaum Staude von Unkraut unterscheiden. Allerdings spürte ich sehr schnell, wie gut mir der Garten tut. Darum hängte ich wenig später den Smoking erst einmal an den Nagel und band mir die Gartenschürze um." Dem Jesteburger stehen immer mehr Prominente mit Rat und Tat bei der Gartenarbeit zur Seite: Fernsehlieblinge wie Veronica Ferres und "Traumschiff"-Arzt Nick Wilder sind dabei, aber auch Show-Legenden wie Marléne Charell und die Kessler-Zwilinge oder Schlagerstars wie Claudia Jung und Andy Borg. Der ehemalige Klatschreporter erzählt auf seiner Terrasse: "Jutta Speidel verriet, wann ich was am besten wohin pflanze und Saskia Vester zeigte mir, wie ich ganz leicht meine Hecke in Form schneide. TV-Polizist Till Demtröder beriet mich beim Rasenmäherkauf und Ex-Bunte-Chefredakteurin Patricia...
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Mühlentunnel: Abschied vom Neubau - ein bisschen

1. März 2019 - 17:30
Stadt Buchholz soll zusätzliche Mittel beim Land eintreiben und so das Millionenprojekt retten os. Buchholz. Die Stadt Buchholz wird vorerst keinen Auftrag zum Neubau des Mühlentunnels vergeben. Stattdessen soll die Stadtverwaltung Gespräche mit dem Land Niedersachsen aufnehmen mit dem Ziel, dass Zuschüsse gezahlt werden, die über dem üblichen Satz liegen. Das hat der Stadtrat in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag mehrheitlich beschlossen. Wie berichtet, hatte das Ergebnis der Ausschreibung für den Neubau, der den alten Tunnel (Baujahr 1870) ersetzen soll, deutlich über den einkalkulierten 20,19 Millionen Euro gelegen. Der günstigste Anbieter lag bei 36 Millionen Euro, der teuerste bei 48 Millionen Euro. "Das Ergebnis der Ausschreibung hat uns alle betroffen gemacht. Der Bau des Mühlentunnels ist wichtig, aber wir müssen uns der Realität stellen", erklärte Buchholz' Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. Es sei das erste Mal in der Stadtgeschichte, dass ein Großbauprojekt aus finanziellen Gründen nicht umsetzbar ist. Röhse warnte die Politiker davor, die Planung nach dem Motto "Augen zu und durch" weiterzuverfolgen. "Wir müssen kühlen Kopf bewahren", so der Bürgermeister. Im Vorfeld der Ratssitzung hatten SPD, Grüne, Linke und Buchholzer Liste beantragt, dass die Stadt Buchholz Gespräche mit Mirco und Rolf Bardowicks vom Autohaus Bardowicks führen soll mit dem Ziel, von ihnen weitere Grundstücke zu erhalten, um durch eine kürzere Ausbaustrecke die Kosten zu senken. Zudem solle die Stadt mit der Deutschen Bahn und dem Land Niedersachsen verhandeln, um bessere Konditionen bei den Zuschüssen zu erhalten. Bei einem Ortstermin am vergangenen Montag machten Rolf und Mirco Bardowicks den Ratsmitgliedern Joachim Zinnecker (Grüne), Frank Piwecki, Wolfgang Niesler (beide SPD) und Christoph Selke (Buchholzer Liste) deutlich, dass sie keinen Bedarf an weiteren Gesprächen haben. Sie wollten nicht umziehen und keine weiteren Grundstücke abgeben, betonten sie....
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Gemeinde Vierhöfen sucht nach Bürgermeister-Rücktritt nach Lösung in Straßenausbau-Debatte

1. März 2019 - 17:30
ce. Vierhöfen. "Die übrigen Ratsmitglieder und ich stehen jetzt vor einem Berg an Fragen und Aufgaben - auch was das Thema Straßenausbau betrifft." Das erklärte Uwe Meier, parteiloser stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Vierhöfen, jetzt gegenüber dem WOCHENBLATT nach dem Rücktritt von Bürgermeister Eberhard Leopold. Dieser hatte seinen Posten ebenso wie seine politischen Ämter "aus persönlichen Gründen" abgegeben. Leopold ging mitten in der laufenden Debatte um den von der Samtgemeinde Salzhausen geplanten, rund 1,7 Millionen Euro teuren Ausbau der Verbindungsstraße zwischen Garstedt und Vierhöfen. Die Unterlagen mit den Zustimmungsbeschlüssen mussten bis 1. März beim Landesstraßenbauamt in Lüneburg vorliegen. Andernfalls könnten die vom Land für das Vorhaben in Aussicht gestellten Fördermittel über 951.000 Euro wegfallen. Während die Räte der Samtgemeinde und der Gemeinde Garstedt ihr Votum bereits abgegeben haben, vertagte der Vierhöfener Rat in seiner jüngsten Sitzung eine finale Entscheidung. "Der Rat unterstützt die Gesamtmaßnahme grundsätzlich und hat dies im vergangenen Jahr in einem Grundsatzbeschluss zum Ausdruck gebracht. Hinsichtlich der mit dem Straßenausbau verbundenen Leitplanken, der dafür nötigen Fällung vieler Bäume und der Nichtberücksichtigung eines Fahrradweges haben wir aber noch dringenden Beratungsbedarf. Hier haben das Wohl und die Sicherheit unserer Bürger oberste Priorität", betont Uwe Meier. "Die Einhaltung der 1.-März-Frist schwebt dabei über allen Gesprächen, die derzeit natürlich auf Hochtouren laufen." Ein Termin für eine neue Sitzung des Vierhöfener Gemeinderates war bis Redaktionsschluss noch nicht angesetzt. An einer schnellen Lösung wird laut Meier gleichwohl fieberhaft gearbeitet. Den Rücktritt von Eberhard Leopold bedauert sein Stellvertreter. "Er ist einer der liebenswürdigsten Menschen, die ich kenne, und hat in seiner kurzen Amtszeit seit Ende 2016 viele Dinge umgesetzt, die ihm am Herzen lagen", so Uwe...
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Bundesgesellschaft informierte über Suche nach Endlager-Standort für Krümmel-Atommüll

1. März 2019 - 17:30
ce. Elbmarsch. Erst der Abbau - und dann? Das seit 2011 stillgelegte Kernkraftwerk Krümmel soll nach den Vorstellungen des Energiekonzerns Vattenfall als Betreiber voraussichtlich bis Mitte der 2030er Jahre abgebaut werden. Über die Suche nach einem geeigneten Endlager für den derzeit im Standortzwischenlager (SZL) neben dem Kraftwerk deponierten hochradioaktiven Müll berichteten jetzt Vertreter der in Essen ansässigen Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) bei einer Infoveranstaltung. Anfang dieses Jahres übernahm die BGZ von Vattenfall das Zwischenlager, in dem sich 41 mit Brennelementen gefüllte Castorbehälter befinden. "Auf die BGZ übertragen wird gemäß Entsorgungsübergangsgesetz zum 1. Januar 2020 auch das dann in Krümmel entstehende Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle am Zwischenlager (LasmAaZ)", erklärte BGZ-Sprecher Tobias Schmidt auf WOCHENBLATT-Anfrage. Gemäß einer gesetzlichen Vorgabe solle - so Schmidt weiter - im Jahr 2031 ein Endlager-Standort für hochradioaktive Abfälle aller deutschen Atomkraftwerke und Forschungsstätten festgelegt werden. Bei den Abfällen handele es sich vorwiegend um abgebrannte Brennelemente. Danach würden die Genehmigung und die Errichtung des Endlagers erfolgen. "Voraussichtlich um das Jahr 2050 soll das Endlager in Betrieb gehen", blickt Tobias Schmidt in die Zukunft. Für die Planung und Umsetzung ihres Vorhabens hat die Bundesgesellschaft 24 Millarden Euro aus einem von Energiekonzernen gefüllten Fonds zur Verfügung.
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"Der erste Schluck sollte schwarz getrunken werden"

1. März 2019 - 17:30
Frank Prohl wagt mit "der Heideröster - die Kaffeemanufaktur" den Sprung in die Selbstständigkeit. mum. Dierkshausen. Mal schnell einen Kaffee trinken? Das geht bei Frank Prohl nicht. Zum Glück! Der 40-Jährige röstet in der "Alten Wassermühle" in Dierkshausen (Samtgemeinde Hanstedt) seine eigenen Kaffee-Variationen. Zehn verschiedene Sorten - fruchtig, nussig, süss oder herb - stehen zur Auswahl; sie wechseln regelmäßig. Während das Wasser kocht, wiegt Prohl die entsprechende Menge ab. Das Pulver kommt in einen Filter und wird - wenn Zeit ist, wie jetzt - von Hand aufgebrüht. Schon beim Betreten der ehemaligen Mühle liegt der feine Geruch von frisch gemahlenem Kaffee in der Luft, doch jetzt in der Tasse entfaltet sich das Aroma noch stärker. "Ich empfehle meinen Kunden immer, die ersten Schlucke schwarz zu trinken", so Prohl. "Dann schmeckt man den Kaffee wirklich." Doch natürlich soll jeder seinen Kaffee so genießen, wie er ihn mag - also auch mit Milch und Zucker. Mit der Rösterei hat sich Frank Prohl einen Traum erfüllt. Als in seiner Firma Umstrukturierungen bevorstanden, entschloss er sich, mutig zu sein und nach 13 Jahren Betriebszugehörigkeit - unter anderem in leitender Position - zu gehen. "Ich dachte mir, wenn ich jetzt nicht das mache, was mich glücklich macht, dann ist es vielleicht zu spät." Prohl kündigte und begab sich auf Reisen - überall dorthin, wo man etwas über Kaffee lernen kann. "Das Tolle an meiner Branche ist, dass sich die Röster unterstützen. Es gibt kein Konkurrenzdenken." Prohl bestellte sich eine Röstmaschine und experimentierte. "Natürlich spielt die Qualität der Kaffeebohnen eine große Rolle", so der "Heideröster". "Doch das Geheimnis des guten Geschmacks liegt in der Röstung." Zu kurz geröstet und der Kaffee hat zu wenig Intensität. Zu lange geröstet, dann schmeckt er verbrannt. An die Eröffnung eines Cafés dachte Prohl zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Sein Bruder machte ihn eines Tages auf die ehemalige...
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"Bahnfahren muss bezahlbar sein!"

1. März 2019 - 17:30
Diese Reaktion war überraschend: Anlässlich des Besuchs von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil beim WOCHENBLATT-Verlag in Buchholz Ende November 2018 wurde die Redaktion von Fragen der Leser überschüttet. Weil versprach, so viele Fragen wie möglich zu beantworten und nahm sich einen Stapel mit. Einige Antworten liegen nun vor. Unter anderem geht Weil auf die Situation der Pendler im Landkreis ein. Zudem beantwortet er die Frage, wie die Landesregierung dem Ärztemangel entgegentreten möchte. (mum). Gut Ding braucht Weil - pardon, natürlich Weile. Eigentlich wollte das WOCHENBLATT bereits im Januar die Fragen seiner Leser an Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) im Zuge einer Serie veröffentlichen. Doch irgendwie stockte die Kommunikation mit der niedersächsischen Staatskanzlei, so dass die Antworten erst diese Woche vorlagen - nach fast sieben Wochen. Nichtsdestotrotz war der Besuch des Ministerpräsidenten beim WOCHENBLATT-Verlag Ende vergangenen Jahres ein großer Erfolg. Fast 100 E-Mails mit Fragen gingen nach einem Aufruf bei der Redaktion ein (das WOCHENBLATT berichtete). Einige beantwortete Weil sofort im gut einstündigen Gespräch mit Verleger Martin Schrader, Christoph Kunst (Geschäftsführer der Neue Buxtehuder Verlagsgesellschaft) und den Redakteuren Mitja Schrader und Sascha Mummenhoff (nachzulesen unter www.kreiszeitung-wochenblatt.de; Stichwort "Stephan Weil"). An dieser Stelle steht der Ministerpräsident weiteren WOCHENBLATT-Lesern Rede und Antwort. Dafür unseren ehrlichen Dank. Karl-Heinz Lemm aus Tostedt: Was können Sie für eine ausreichende medizinische Versorgung auf dem Land und den Kommunen tun? Es gibt zu wenige Ärzte und die sind überlastet. Lange Wartezeiten sind die Konsequenz. Manche Ärzte nehmen keine neuen Patienten mehr auf. Stephan Weil: Lieber Herr Lemm, ja, dieses Problem besteht in fast allen ländlichen Räumen und ich nehme dieses Thema ausgesprochen ernst. Die Landesregierung unterstützt...
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"Ich bin ein von Gott geliebtes Stinktier"

1. März 2019 - 17:30
Kirchenkreispastor Martin Engelhardt geht in den Ruhestand / Gottesdienst zur Verabschiedung am Sonntag. (mum). Kirchenkreispastor Martin Engelhardt geht in den Ruhestand. Am morgigen Sonntag, 3. März, wird er im Gottesdienst um 15 Uhr von Superintendent Dirk Jäger in der Hittfelder Mauritiuskirche verabschiedet. Dreieinhalb Jahre übernahm er im Kirchenkreis Vertretungen für Pastoren und unterstützte Gemeinden bei Vakanzen. "Ich bin dankbar für die Menschen, die ich getroffen habe, die mir geglaubt und geholfen haben. Ich habe gern gepredigt, finde diesen Gott einfach toll und weiß, dass ich von ihm geliebt werde", sagt Engelhardt (65). Martin Engelhardt kommt aus Lüneburg und hat in Göttingen evangelische Theologie studiert. Sein Vikariat absolvierte er in Moringen bei Göttingen, dort befindet sich einer der größten jüdischen Friedhöfe in Niedersachsen. "Das hat mich fasziniert, ich fotografierte die Grabsteine, übersetzte die Inschriften und fasste es in einem Buch zusammen." Seine Stationen führten ihn über Bodenwerder bei Hameln und Diepholz ins Teufelsmoor im Kirchenkreis Bremervörde-Zeven. Er, der den Wehrdienst verweigert hatte und sich als Friedensbewegter bezeichnet, wurde Militärpfarrer in der Panzergrenadierdivision in Schwanewede. Später wurde er Pastor der evangelischen Landeskirche Hannovers, damit nicht mehr für eine Gemeinde zuständig, und recherchierte die Frage, wie die Landeskirche in der NS-Zeit in das Thema Zwangsarbeit verwickelt war, nachzulesen im Buch "Der nächste Fremde". Im Kirchenkreis Hittfeld hat er sich neben seiner Aufgabe als Kirchenkreispastor um Flüchtlinge gekümmert. "Jeder braucht einen Zuhörer, ich bin dankbar, dass ich diese Aufgabe übernehmen konnte." Ihnen möchte er auch im Ruhestand ein Ansprechpartner bleiben. Aber zunächst stehen Reisen nach Lettland und Norwegen auf dem Plan. Engelhardt interessiert sich für alte Kirchenbücher, kann Sütterlin lesen und hat schon ein Kirchenbuch aus dem 16. Jahrhundert...
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Landkreis Harburg: Kritik an Kommunaler Wohnungsbaugesellschaft

1. März 2019 - 17:30
(bim). "Im Kreishaus fehlt anscheinend die führende Hand: In der Bauprüfabteilung grummelt es seit mehr als fünf Jahren, das Veterinäramt macht Schlagzeilen und die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft tut nicht das, für das sie gegründet wurde." Fred-Kennet Wengert, Bauplaner und ehemaliger Geschäftsführer eines heimischen Bauunternehmens, findet klare Worte für die Arbeit in der Kreisverwaltung. Er ist vor allem sauer auf die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft (KWG) und die Untätigkeit von Landrat Rainer Rempe in dem Zusammenhang. Der großen Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum wollte der Landkreis Harburg mit der im Oktober 2017 gegründeten KWG zumindest ein wenig gerecht werden. Doch die Kritik wächst: Von ehemals 1.000 angekündigten Wohneinheiten ist nur noch von 800 Wohnungen die Rede, die in den kommenden sechs bis sieben Jahren im Kreisgebiet entstehen sollen. Auch die heimischen Unternehmer rund um die Baubranche sind enttäuscht: "Es erfolgte keine Ausschreibung. Bei der bisherigen Vergabe von 120 Wohnungen mit einem Gesamtvolumen von rund 18 Millionen Euro hätte das geschehen müssen", bemängelt Fred-Kennet Wengert. "Außerdem sind die regionalen Anbieter ausgeschlossen worden." Dass die KWG die Aufträge an einen Generalunternehmer aus dem Kreis Rotenburg vergeben hat, der nur Firmen aus dem Raum Hannover/Bremen beschäftigt, hatte auch Andreas Baier, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft des Kreises Harburg, bereits kritisiert (das WOCHENBLATT berichtete). Dabei hatte Landrat Rainer Rempe, der Aufsichtsratsvorsitzender der KWG ist, 2017 versprochen, mit der KWG "einen starken Impuls für die regionale Bauwirtschaft" zu setzen. Fred-Kennet Wengert fragt sich, warum weder die KWG noch der Landkreis Harburg, speziell Landrat Rainer Rempe als Aufsichtsrat, Kontakt mit der Kreishandwerkerschaft aufnimmt und dafür sorgt, dass hiesige Firmen an der Vergabe zumindest beteiligt werden. Fred-Kennet Wengert erläutert: Die beauftragte Firma sei kein...
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Landkreis Harburg: Kritik an Kommunaler Wohnungsbaugesellschaft

1. März 2019 - 17:30
(bim). "Im Kreishaus fehlt anscheinend die führende Hand: In der Bauprüfabteilung grummelt es seit mehr als fünf Jahren, das Veterinäramt macht Schlagzeilen und die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft tut nicht das, für das sie gegründet wurde." Fred-Kennet Wengert, Bauplaner und ehemaliger Geschäftsführer eines heimischen Bauunternehmens, findet klare Worte für die Arbeit in der Kreisverwaltung. Er ist vor allem sauer auf die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft (KWG) und die Untätigkeit von Landrat Rainer Rempe in dem Zusammenhang. Der großen Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum wollte der Landkreis Harburg mit der im Oktober 2017 gegründeten KWG zumindest ein wenig gerecht werden. Doch die Kritik wächst: Von ehemals 1.000 angekündigten Wohneinheiten ist nur noch von 800 Wohnungen die Rede, die in den kommenden sechs bis sieben Jahren im Kreisgebiet entstehen sollen. Auch die heimischen Unternehmer rund um die Baubranche sind enttäuscht: "Es erfolgte keine Ausschreibung. Bei der bisherigen Vergabe von 120 Wohnungen mit einem Gesamtvolumen von rund 18 Millionen Euro hätte das geschehen müssen", bemängelt Fred-Kennet Wengert. "Außerdem sind die regionalen Anbieter ausgeschlossen worden." Dass die KWG die Aufträge an einen Generalunternehmer aus dem Kreis Rotenburg vergeben hat, der nur Firmen aus dem Raum Hannover/Bremen beschäftigt, hatte auch Andreas Baier, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft des Kreises Harburg, bereits kritisiert (das WOCHENBLATT berichtete). Dabei hatte Landrat Rainer Rempe, der Aufsichtsratsvorsitzender der KWG ist, 2017 versprochen, mit der KWG "einen starken Impuls für die regionale Bauwirtschaft" zu setzen. Fred-Kennet Wengert fragt sich, warum weder die KWG noch der Landkreis Harburg, speziell Landrat Rainer Rempe als Aufsichtsrat, Kontakt mit der Kreishandwerkerschaft aufnimmt und dafür sorgt, dass hiesige Firmen an der Vergabe zumindest beteiligt werden. Fred-Kennet Wengert erläutert: Die beauftragte Firma sei kein...
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Dieser Dackelblick verzauberte den Juror

1. März 2019 - 17:00
bim. Ohlendorf. WOCHENBLATT-Auslieferer Reinhard Lerps aus Ohlendorf ist ganz stolz: Sein Rauhhaar-Dackelrüde "Beppo von der Wolfwiese", genannt Benno, wurde bei der Zuchtschau der Lüneburger Gruppe des Deutschen Teckel-Klubs in Radbruch zum schönsten Dackel gekürt. Zuchtrichter Andreas Tornau beurteilte Zähne, Fell, Rute, Körperbau und Gang der in drei Haar-Arten (Kurzhaar, Langhaar und Rauhhaar) angetretenen 30 Vierbeiner. Und sicher überzeugte der zweieinhalbjährige Benno auch noch mit seinem niedlichen Dackelblick. Reinhard Lerps hält seit über 20 Jahren Dackel. "Sie haben ihren eigenen Kopf. Wer einen Dackel führen kann, kann auch mit allen anderen Hunden umgehen", sagt Reinhard Lerps zu dem Eigensinn und Selbstbewusstsein dieser Rasse. "Man braucht Fingerspitzengefühl, um einem Dackel etwas beizubringen", sagt der Ohlendorfer. Er und Benno sind bereits wieder voll im Training, denn die beiden bereits sich auf ihre jagdlichen Prüfungen vor.
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Gymnasiasten aus dem Landkreis Harburg stark bei Mathematik-Olympiade

1. März 2019 - 16:40
ce. Landkreis. Gleich drei Schüler aus dem Landkreis Harburg wurden jetzt mit Preisen ausgezeichnet beim 58. Landesentscheid des Mathematik-Olympiade in Göttingen. Veranstalter war der Verein "Mathematik-Olympiade in Niedersachsen" (MoNi e.V.). Die Siebtklässlerin Luisa Lipowski und der Neuntklässler Felix Pannier vom Gymnasium Hittfeld errangen jeweils einen dritten Preis. Siebtklässler Malte Köster (Gymnasium Neu Wulmstorf) erhielt einen Anerkennungspreis. Insgesamt rund 200 Schüler der fünften bis zwölften Jahrgangsstufen aus Niedersachsen nahmen an dem Wettstreit teil. In zwei vierstündigen Klausuren mussten die Jungen und Mädchen und Jungen mit logischem Denken, Kombinationsfähigkeit und durch kreativen Umgang mit mathematischen Methoden ihre Aufgaben lösen. In der Gesamtwertung der erfolgreichsten Schulen konnte das Wilhelm-Gymnasium aus Braunschweig den begehrten Pokal mit nach Hause nehmen. Das Herbartgymnasium Oldenburg und das Martino-Katharineum Braunschweig belegten verdiente zweite und dritte Plätze. Wie in den vergangenen Jahren war das Mathematische Institut der Georg-August-Universität Göttingen Austragungsort für den geistigen Spitzensport. "Es ist immer wieder großartig, mit welcher Begeisterung und welchem Ehrgeiz die Teilnehmer bei der Sache sind“, freute sich Inga Noack, Vorsitzende des Vereins "Mathematik-Olympiade in Niedersachsen“. Die Mathematik-Olympiade ist ein jährlich bundesweit angebotener Wettbewerb, an dem über 125.000 Schüler teilnehmen. Finanziell unterstützt wird er in Niedersachsen von der "Stiftung NiedersachsenMetall". "Wir wollen helfen, bei jungen Menschen Lust auf Mathematik und Naturwissenschaften zu wecken. Und natürlich unterstützen wir sie auch, wenn die Begeisterung schon so hoch lodert wie hier“, zeigte sich Geschäftsführer Olaf Brandes von dem Elan und Ehrgeiz der Teilnehmer beeindruckt.
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"Reicht dein Akku oder soll ich dich gleich mitnehmen?"

1. März 2019 - 13:56
WOCHENBLATT-Redakteur Sascha Mummenhoff fährt E-Smart. (mum). Ok! Ich gebe es zu. Ich bin bereits einmal liegen geblieben. Da habe ich mich aber auch echt verzockt. Schnell von Handeloh zum Flughafen nach Hamburg, eine Stunde die Batterie aufladen und dann zurück nach Welle. Laut Anzeige hätte die Ladung reichen müssen. Was ich allerdings nicht bedacht habe: Hohe Geschwindigkeit, Heizung, Radio und Dauertelefonieren senken die Reichweite deutlich. Irgendwo zwischen Sprötze und Höckel auf der B3 war es dann geschehen: Der Akku war leer. Zum Glück war die nächste Steckdose nicht weit. Trotzdem musste ich mich von meiner Frau mit einem "echten Auto" abholen lassen, während der Akku neue Energie lud. Seitdem kann ich gar nicht sagen, wie häufig ich gefragt wurde, ob der Akku reicht oder ob ich lieber gleich mitgenommen werden möchte. Von dem Spott einmal abgesehen, fahre ich meinen E-Smart sehr gern. Wir beide haben nämlich etwas gemeinsam - wir mögen die Sonne. Denn bei mehr als 20 Grad reicht eine Vollladung für fast 160 Kilometer. Im Winter - bei Minustemperaturen - sind es allerdings nur 100 Kilometer. Schalte ich die Lüftung und die Sitzheizung noch dazu, schafft der Smart gerade noch 80 bis 90 Kilometer. Das ist natürlich eindeutig zu wenig, um das Auto im Landkreis Harburg als echte "erste Wahl" zu fahren. Vor allem dann, wenn es nach Hamburg gehen soll. Im Gegensatz zum Benziner muss ich bei meinem E-Smart immer im Auge behalten, wo ich als Nächstes den Akku laden kann. Zudem dauert dies auch ein paar Stunden. Während der Wagen an der Hausstromsteckdose fast sechs Stunden benötigt, sind es an den öffentlichen Ladestationen nur drei Stunden. Apropos Ladestationen: In Buchholz kann man sich wahrlich nicht beklagen. Ob vor dem Rathaus, bei Famila im Gewerbegebiet sowie vor Aldi an der Soltauer Straße - überall besteht die Möglichkeit, Strom zu tanken. Und das sogar kostenlos. Hingegen ist die Kreisstadt eine E-Lade-Wüste. Traut man den...
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Sportler mit ganz viel Herz

1. März 2019 - 13:27
Während des Kreisliga-Derbys wird für die Kinderkrebshilfe gesammelt. (mum). Tolle Aktion der Sportvereine VfL Jesteburg und SV Bendestorf! Während des Fußball-Kreisliga-Derbys am Sonntag, 3. März, (Anpfiff ist um 15 Uhr in Jesteburg) zwischen den Clubs wird zu Gunsten der Kinderkrebshilfe gesammelt. Die Idee zu der Aktion hatten VfL-Vorstandsmitglied Mirco Steinberg und SVB-Manager Ralph König. "Als wir davon erfahren haben, dass am vorigen Sonntag fast 800 Euro gestohlen wurden, die für die Krebshilfe bestimmt waren, war uns allen klar, dass wir etwas machen wollen", so Steinberg. Auch die Mannschaften signalisierten bereits, die Summe aufstocken zu wollen. Vor der Kreisliga-Derby findet ebenfalls in Jesteburg der zweiten Mannschaften statt. Anpfiff ist um 12.45 Uhr.  Lesen Sie auch: Diebe stehlen Spendendose
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