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Salzhäuser Kunstpreis wurde letztmalig mit Beteiligung des Vereins "KuKuK" vergeben

6. November 2018 - 12:45
ce. Salzhausen. Finale für den Salzhäuser Kunstpreis: Zum siebten und damit zum letzten Mal wurde die Auszeichnung jetzt vom Salzhäuser Kunstverein "KuKuK - Kunst machen, Kunst gucken, Kunst fördern" in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Harburg-Buxtehude und dem Verein "Salzhausen e.V. - Kultur - Heimat - Leben" vergeben. Hintergrund ist die in 2019 bevorstehende Auflösung des Vereins "KuKuK" (das WOCHENBLATT berichtete). Zum diesjährigen Kunstpreis-Thema "Hinter der Wand" waren 20 Beiträge eingereicht worden, bei der vorigen Ausschreibung zum Thema "Der blaue Koffer" waren es noch gut 50 gewesen. "Womöglich war das Thema doch für einige grundsätzlich Interessierte zu schwer", vermutete "KuKuK"-Vorsitzender Christoph Ehlermann. Bürgermeisterin Elisabeth Mestmacher zeigte sich "überrascht, mit wie viel Fantasie und mit welchen Gedanken das Thema 'Hinter der Wand' umgesetzt wurde". Bei der Preisverleihung dabei waren auch "Salzhausen e.V."-Vorsitzender Hans-Uwe Weyer und Susanne Gellers, Leiterin der Salzhäuser Geschäftsstelle der Sparkasse. Das Kreditinstitut stiftete das Preisgeld in Höhe von jeweils 100 Euro für die Erstplatzierten der vier ausgezeichneten Kategorien: Werner Grunewald aus Winsen (Kategorie Fotografie/Computerdesign), Karina Balduhn (Winsen, Malerei/Zeichnung Erwachsene), Christopher Timm, Marxen, Kinderkunst) und Leah Meier (Brackel, Jugendkunst). Als Thema für den im Wechsel mit dem Kunstpreis stattfindenden Salzhäuser Literaturpreis 2019 wurde "Das Kind in der Menge" angekündigt. Näheres wird im Frühjahr bekannt gegeben.
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08-Turnerinnen im NTB-Auswahlteam

6. November 2018 - 6:00
(cc). Die besten Auswahlteams (12 bis 15 Jahre) des DTB sowie Turnerinnen der Jahrgangsklassen 2002 bis 1989 waren beim Wettkampftag um den Bundespokal 2018 in Hilter am Teutoburger Wald am Start. Die Besten turnten in der höchsten Leistungsklasse (LK) 1. Mit dabei waren Maria Heitmann, Fabienne-Renée Liepelt, und Jacqueline Musik (alle Buchholz 08), die im NTB-Auswahlteam bemerkenswerte Resultate erzielten. Maria Heitmann war an vier Turngeräten mit insgesamt 53,00 Punkten die Teambeste und hatte mit ihrem zweiten Platz im Einzelklassement maßgeblich Anteil am zweiten Rang des Niedersächsischen Turner-Bundes (NTB). Den Sieg sicherte sich das Team vom Westfälischen Turnerbund.
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Egestorf bezwingt Tabellenführer

5. November 2018 - 13:00
(cc). In der Fußball-Bezirksliga II bezwang Aufsteiger MTV Egestorf den bisherigen Tabellenführer VfL Westercelle durch die Treffer von Jan-Ole Sellhorn (72. Minute) und Florian Eggert (81.) mit 2:0 (0:0), und machte den Weg für den Ligakonkurrenten Elstorf frei. Denn zeitgleich kam der TSV Elstorf zum 4:1-Auswärtserfolg beim MTV Soltau und ist damit neuer Spitzenreiter. Egestorf ist jetzt Dritter. Weiter spielten: SG Scharmbeck-Pattensen - SC Vorwerk Celle 5:1, TV Jahn Schneverdingen - MTV Borstel-Sangenstedt 0:2, SC Wietzenbruch - Eintracht Elbmarsch 2:4, TSV Wietzendorf - VfL Maschen 0:3, SV Lindwedel Hope - Germania Walsrode 4:1, und SG Nordheide - Eintracht Leinetal 1:1.
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Buchholz 08 mit Auswärtssieg

5. November 2018 - 11:31
(cc). Fußball-Oberligist TSV Buchholz 08 hat seine Pflichtaufgabe erfüllt. Beim Tabellenletzten VfL Pinneberg gewann die Schneider-Elf vor nur 52 Zuschauern mit 3:0 (2:0).  Die Tore: 0:1 (24. Minute) Marc Eisenberg, 0:2 (45.) Dominik Fornfeist, und 0:3 (81.) Cedric Fuß. Damit rückten die Buchholzer acht Punkte vom ersten Abstiegsplatz ab. Bereits am Sonntag, 11. November, 14 Uhr, Otto-Koch-Kampfbahn, erwartet sie ein schweres Spiel gegen den Tabellensechsten TuS Osdorf, der am vergangenen Wochenende 2:2 gegen TSV Sasel spielte. Übrigends: Das Achtelfinalspiel um den Oddset-Pokal gegen die Regionalliga-Elf des FC Norderstedt findet am Sonntag, 16. Dezember, 13 Uhr, auf heimischer Anlage statt.
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VW Polo überschlägt sich bei Auffahrunfall in Schierhorn

4. November 2018 - 17:00
Aus ungeklärter Ursache fährt die Fahrerin auf parkenden Pkw auf. Sie wird dabei verletzt und ins Krankenhaus gebracht. ts. Schierhorn. Bei einem Auffahrunfall am Samstagnachmittag in Schierhorn hat sich ein VW Polo durch die Wucht des Aufpralls überschlagen und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin wurde dabei verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Das am Straßenrand geparkte Fahrzeug, auf das die Frau aufgefahren war, wurde mehrere Meter nach vorne geschleudert. Das berichtete die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Hanstedt. Anwohner befreiten die Fahrerin bereits vor dem Eintreffen des Notarztes aus dem Auto und leisteten erste Hilfe. Warum die Frau auf der Schierhorner Allee auf das parkende Fahrzeug aufgefahren war, ist ungeklärt. Die Sonne stand zum Unfallzeitpunkt gegen 15.30 Uhr tief und hat möglicherweise die Sicht beeinträchtigt.
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Fitness-Kursus für Leute über 60 Jahre beim Todtglüsinger Sportverein

4. November 2018 - 14:00
bim. Todtglüsingen. Der Aktionstag 60+, den der Todtglüsinger Sportverein (TSV) jetzt durchführte, war ein voller Erfolg und hat gezeigt, dass es mehr Bedarf gibt. Trainer Uwe Bahnweg bietet daher jetzt einen Kursus für die Generation 60+ an. Das Alltags-Fitness-Text (AFT)-Praxisprogramm ist eine Verbindung von Gruppentraining mit individueller Betreuung, um einen maximalen Erfolg zu erzielen. Das Praxisprogramm besteht aus folgenden fünf Elementen: • Alltags-Fitness-Test (AFT) • Aufwärmprogramm mit Erläuterung der alltagsrelevanten Fitness und der Erklärung der häuslichen Übungen • gezieltes Muskeltraining im Fitnesszirkel • ein bis zu 30-minütiges Ausdauertraining für Herz und Kreislauf • abschließender AFT-Test. Das erste Kurswochenende am 19. und 20. November beginnt mit dem Alltags-Fitness-Test, um den individuellen Fitness-Zustand festzustellen. Danach erfolgt eine individuelle Einführung in das Trainingsprogramm am 26. und 27. November. Ab Montag, 3. Dezember, und Freitag, 7. Dezember, werden jeweils zwölf Trainingstermine von 13.30 Uhr bis 15 Uhr bis zum 21. Januar 2019 durchgeführt. Im Anschluss an den Kursus erfolgt ein individueller Abschluss-AFT-Test, um den Erfolg zu dokumentieren. • Kosten: 90 Euro pro Teilnehmer. Anm. in der TSV-Geschäftsstelle unter Tel. 04182-21172 oder bei Uwe Bahnweg unter Tel. 0177-3843074.
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Nachrüstungen in der Leitstelle des Landkreises Harburg: "Die Natur wird uns prüfen"

4. November 2018 - 12:14
(bim). Als im Oktober vergangenen Jahres der Herbststurm "Xavier" über Norddeutschland wütete, ist der Landkreis Harburg vermutlich nur mit Glück einer Katastrophe entgangen. Grund war eine unausgereifte, neue Technik in der Leitstelle, wegen der u.a. zahlreiche Notrufe dort nicht eingingen und die Ehrenamtlichen in den 107 Freiwilligen Feuerwehren vor enorme Herausforderungen gestellt wurden. Was ist inzwischen geschehen? Das WOCHENBLATT fragte im Gespräch mit Ronald Oelkers, Abteilungsleiter Ordnung und Zivilschutz, und Konstantin Keuneke, seit November 2017 Leiter der Leitstelle im Kreishaus, nach. Die Landkreise Harburg, Heidekreis und Rotenburg haben im Jahr 2007 einen Leitstellenverbund geschlossen, mit dem die Abarbeitung von Notrufen verbessert werden sollte. Die Umstellung auf die neue Technik inklusive Miete für zehn Jahre wird jeden Landkreis rund 2,2 Millionen Euro kosten. Jeweils 67.390 Euro wurden nun in die notwendige Nachrüstung investiert. Neue Leitungen wurden in Betrieb genommen, weiteres technisches Equipment angeschafft. Und in der Leitstelle wird nun stärker als zuvor auf die Erfahrungen und das KnowHow der Feuerwehrleute vor Ort gesetzt. Am 1. November 2017 wurde mit der Analyse der Schwachstellen begonnen, berichtet Ronald Oelkers. Inzwischen wurden mehrere sogenannte Rückfallebenen geschaffen, vergleichbar mit einem Sicherheitsnetz. Das wurde laut Kreisverwaltung seitdem gemacht: • Notrufannahme und -bearbeitung: Es gibt nun vier ISDN-Anschlüsse mit je zwei Sprachkanälen für das Absetzen von Notrufen. Damit besteht durch den Leitstellenverbund die Möglichkeit, 24 zeitgleiche Notrufe zu bearbeiten. • Personal: Das Personal in der Leitstelle kann in Ausnahmesituationen, wie zum Beispiel Sturm und Unwetter, verstärkt werden. Die Zuständigkeiten werden je nach Gefahrenlage angepasst, bei Bedarf wird ein Fachberater der Feuerwehr zur Bewertung der Situation und Strategie in die Leitstelle beordert. So gibt es Retter, die...
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Trio wiedergewählt

3. November 2018 - 4:00
Heiner Schönecke, Peter Dederke und Bernd Wiechel bleiben im Förderverein-Vorstand des Freilichtmuseums. mum. Ehestorf. Ein großer Verein setzt auf Kontinuität: Der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg wählte während der Hauptversammlung drei Vorstandsmitglieder für weitere drei Jahre. Heiner Schönecke wurde einstimmig als Vorsitzender wieder gewählt, Schatzmeister und Schriftführer Peter Dederke und Bernd Wiechel wurden ebenfalls einstimmig im Gremium bestätigt. Carina Meyer, Kaufmännische Geschäftsführerin des Freilichtmuseums, und Museumsdirektor Stefan Zimmermann dankten den erfahrenen Wegbegleitern für ihre langjährige und zukünftige ehrenamtliche Unterstützung. Ehrenamt bewegt im Freilichtmuseum am Kiekeberg viel: 350 Menschen unterstützen das hauptamtliche Team sowohl vor als auch hinter den Museumskulissen. Kuchenverkauf bei Veranstaltungen, Basteln mit Kindern und Gartenpflege - das sind Einsatzbereiche, die Besucher sehen und schätzen. Viele Ehrenamtliche engagieren sich allerdings auch im Hintergrund: Sie reparieren die historischen Uhren, pflegen die Mitgliederdatei oder arbeiten im Archiv. Nicht auf den ersten Blick sichtbar ist die Arbeit des zwölfköpfigen Vorstands: Alle Mitglieder bringen sich hier freiwillig ein, mit Zeit und besonderem Wissen. Wie auch Peter Dederke, der bis zu seinem Ruhestand Kämmerer des Landkreises Harburg war, und Bernd Wiechel, der Rechtsanwalt ist und als Hauptgeschäftsführer den Arbeitgeberverband Lüneburg-Nordostniedersachsen führt. Vorstandsvorsitzender Heiner Schönecke betont: "Jede ehrenamtliche Tätigkeit ist für den Kiekeberg wichtig. Wir haben jetzt über 13.000 Mitglieder - diese hohe Zahl lässt sich auch auf einen kompetenten und agilen Vorstand zurückführen. Ich danke allen Vorstandsmitgliedern für ihr unermüdliches Engagement." Der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg steht seit fast 30 Jahren zuverlässig an der Seite des Museums. Mit großem Engagement unterstützt er...
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"Zweimal wöchentlich zu Ausdauereinheit aufraffen"

3. November 2018 - 0:00
Interview mit Gesundheitstrainer Ralf Schulze: So vermeiden Kinder und Jugendliche Übergewicht (os). Viele Kinder und Jugendliche leiden unter Übergewicht und dem sogenannten "Smartphone-Buckel" durch übermäßigen Gebrauch dieser Geräte. Der lizenzierte Gesundheitstrainer Ralf Schulze (65) aus Stelle verrät im Interview mit WOCHENBLATT-Redaktionsleiter Oliver Sander, wie Betroffene Beschwerden vorbeugen können. WOCHENBLATT: Sie helfen als Gesundheitstrainer Jugendlichen, ihre gesundheitlichen Probleme in den Griff zu bekommen. Welche Beschwerden kommen am häufigsten vor? Ralf Schulze: Die Krux ist hier, dass die Jugendlichen in den meisten Fällen noch gar keine Beschwerden haben. Die kommen erst in 20, 30 Jahren oder noch später, wenn nicht frühzeitig gegengesteuert wird. Hier ist es wichtig, den Spätfolgen wie z.B. Rundrücken, Skoliose, Bandscheibenvorfall, Fehlstellungen der unteren Extremitäten durch Übergewicht etc. durch gezielte Maßnahmen vorzubeugen. WOCHENBLATT: Viele Jugendliche sind oft mit dem Handy beschäftigt und gehen mit vorgebeugtem Kopf und rundem Rücken durch die Welt. Was kann man gegen den dabei entstehenden "Smartphone-Buckel" machen? Schulze: Durch ganz gezielten individuellen Muskelaufbau vor allem der langen (Latissimus) und queren (Trapezius) Rückenmuskulatur und Dehnung der Brustmuskulatur, aber auch die Rumpfmuskulatur (Bauch und unterer Rücken) muss entsprechend trainiert werden, damit die gesamte Wirbelsäule stabilisiert wird. Hier kann mit einer Körperanalyse und einem Fitness-Check ganz genau geschaut werden, wo genau der Schuh drückt. Diese Tests mache ich ausschließlich im Beisein einer erziehungsberechtigten Person. Wird bei diesen Tests eine gesundheitliche Indikation festgestellt, empfehle ich nicht selten die Vorstellung bei einem Facharzt, bevor ich hier aktiv werde. Übrigens nehme ich nur Jugendliche mit gesundheitlicher Indikation in meine „U18-Aktion“ auf....
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Eingeschränkte Öffnungszeiten im Buchholzer Tierheim

3. November 2018 - 0:00
os. Buchholz. Seit Langem verhandeln die Verantwortlichen des Buchholzer Tierheims mit seinen Vertragspartnern (Städten und Kommunen) über ausreichende Konditionen für die Dienstleistungen, die das Team der Einrichtung am Holzweg bereitstellt. Bislang haben die Verhandlungen zu keinen Ergebnissen geführt. Das führt jetzt zu Konsequenzen: "Aus finanziellen und personellen Gründen müssen wir den Service weiter einschränken", erklärt Rolf Schekerka, Vorsitzender des Buchholzer Tierschutzvereins, der das Tierheim betreibt. Ab sofort und bis auf Weiteres gelten neue Öffnungszeiten: sonntags und dienstags von 14 bis 17 Uhr, donnerstags von 14 bis 18 Uhr. Weitere Termine können telefonisch vereinbart werden unter 04181-32673. "Diese Maßnahme ist notwendig, um unseren Tier-Gästen weiterhin die notwendige Fürsorge zukommen zu lassen", betont Rolf Schekerka. "Wir bitten um Verständnis."
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Ist die Sozialpsychiatrie an ihrem Limit?

2. November 2018 - 19:00
Erkrankte, Angehörige und Behandelnde diskutierten über Grenzen der Belastungsfähigkeit ce. Buchholz. Phänomene wie Vernetzung, aber auch Abschottung und Angst, machen vor der psychiatrischen Versorgung nicht Halt. Darum ging es jetzt beim traditionellen Fortbildungstag des Sozialpsychiatrischen Verbundes im Landkreis Harburg, der in der Buchholzer Empore stattfand. Das Thema war "Was ist noch auszuhalten? Über innere, äußere und bürokratische Grenzen". Dem Netzwerk des Sozialpsychiatrischen Verbundes gehören Therapeuten und Fachärzte aus Kliniken und Praxen, Mitarbeiter der im Verbund organisierten Hilfeanbieter, Kostenträger sowie psychisch Erkrankte und ihre Angehörigen an. Mehr als 160 Zuhörer verfolgten den Vortrag des Psychiaters und Psychoanalytikers Dr. Rudolf Heltzel aus Bremen zur Frage "Sozialpsychiatrie am Limit?". Dabei ging es um Grenzen der Belastungsfähigkeit, denen vor allem Mitarbeiter in psychiatrischen Institutionen, aber auch Angehörige und Betroffene immer wieder ausgesetzt sind und die sich aus den eigenen Lebenserfahrungen, dem Arbeits- oder Lebensumfeld, aber auch durch äußere Einflüsse begründen. Hierbei gelang es Heltzel, die im psychiatrischen Versorgungsbereich oft zu beobachtenden Burn-Out-Symptome bei Mitarbeitern in einen systemischen Bezug zum Arbeitsumfeld zu stellen. Der Referent vermittelte aber auch die konkrete Hoffnung, dass Betroffene aus der Kraft der persönlichen Veränderung und Reflektion heraus zum Gelingen von Organisationsstrukturen und gesellschaftlichen Entwicklungen beitragen können. Intensiv wurde im Anschluss an das Referat unter der Moderation von Dr. Angela Schürmann und Burkhard Rehr von der Psychiatrischen Klinik Lüneburg diskutiert. Danach vertieften die Teilnehmer das Thema in Workshops. "Wir leben heute in einer Abgrenzungs-, Abrechnungs- und Absicherungsgesellschaft“, sagte Dr. Peter Schlegel, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Umso wichtiger sei es, sich über diese Grenzen hinweg...
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Teamtitel für 08-Riege

2. November 2018 - 18:30
TURNEN: Keck turnte Tageshöchstnote (cc). Bei den niedersächsischen Mannschaftsmeisterschaften in der Weender Sporthalle in Göttingen holte die Riege des TSV Buchholz 08 mit einer geschlossenen Leistung den Teamtitel (204,85 Punkte) im Kürwettkampf der Jugend A (AK 12/17). Am Erfolg beteiligt waren Christopher Göpel, Jerôme Meyer, Hans Volkers, Linus Zuchold, Gregory Keck, Andreas Börninck und Timon Raunecker. Silber ging an die TG Rinteln (191,85 Punkte); Bronze gewann der TSV Ehmen (188,30). Die Tageshöchstnote (13,50!) ging an Gregory Keck für seine exakt vorgetragene Übung am Boden. Außerdem haben sich die 08-Turner Jannik Stolp, Timon Raunecker und Gregory Keck mit dem Niedersachsenteam für den DTB-Verbandspokal qualifiziert. Im Pokal-Einzelwettkampf (Pflichtübung) qualifizierte sich Jannik Stolp als Zweitplatzierter in der AK 10, der am Sprung 9,40 Punkte erhielt, gemeinsam mit Timon Raunecker und Gregory Keck (AK 13/14) für den Deutschland-Pokal am ersten Novemberwochenende in Grünstadt.
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Tanzpaar des VfL holt die Trophäe

2. November 2018 - 18:00
(cc). Beim Tanzturnier des TTC Harburg hat sich das Jesteburger Turnierpaar Hartmut und Sabine Stehr in der Klasse Senioren III A den Hädrich-Pokal gesichert. Nach einer Finalrunde mit sechs Paaren erreichten sie mit allen 25 Einsen den ersten Platz und standen damit als Turniersieger fest. Platz vier belegten Dieter und Ellen Fuhrmann vom Nachbarverein 1. Tanz-Club-Winsen.
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Millionen-Marke geknackt

2. November 2018 - 17:30
Sechs Projekte im Naturpark Lüneburger Heide werden mit 260.000 Euro EU-Fördermitteln unterstützt. (mum). Das kann sich sehen lassen! Die Mitglieder der Aktionsgruppe der "LEADER"-Naturparkregion beschlossen, EU-Zuschüsse in Höhe von 260.000 Euro für weitere sechs Projekte zur regionalen Entwicklung einzusetzen. Insgesamt wurden 37 Projekte mit mehr als einer Million Euro bezuschusst. Und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange: Weitere 1,1 Millionen Euro stehen noch zur Verfügung. 13 Projekte wurden bereits erfolgreich abgeschlossen. Die anderen befinden sich in der Umsetzung oder Antragsstellung. Für die Sitzung hatten sich die Mitglieder einen ganz besonderen Tagungsort ausgesucht: den Kunsttempel Bossard in Jesteburg-Lüllau. Zu Beginn des Treffens führte Dr. Gudula Mayr, Geschäftsführerin der Kunststätte, das Gremium durch das Gelände und erläuterte die herausragende internationale Bedeutung der Anlage sowie das besondere Zusammenspiel von Kunst und Kulturlandschaft. Das war nicht ganz uneigennützig, denn Mayr beantragte in der anschließenden Sitzung für die Restaurierung des Tempels 62.000 Euro. Die 21 Jury-Mitglieder stimmten dem Vorhaben geschlossen zu. • Uwe Maas ist seit 15 Jahren Betreiber des "Rollenden Tante-Emma-Ladens" zwischen Neuenkirchen, Schneverdingen, den Samtgemeinden Hanstedt und Tostedt. Er beliefert an sechs Tagen in der Woche eine Vielzahl von Kunden - etwa 800 Artikel stehen zur Auswahl. Damit sorgt Maas gerade in den Orten für Vielfalt, in denen es keine Grundversorgung mehr gibt. Das Fahrzeug ist jedoch in die Jahre gekommen und soll nun Platz machen für was "neues Gebrauchtes". Mit dem einstimmigen Votum der Mitglieder beider "LEADER"-Regionen Hohe Heide und der Naturparkregion Lüneburger Heide für die finanzielle Unterstützung von rund 40.000 Euro wird "Uwes Rollender Tante Emma Laden" künftig mit einem moderneren Fahrzeug seine Runden durch die Region drehen. • Kommunikation ist das Stichwort, wenn man über...
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Mit der Heidebahn bis Harburg

2. November 2018 - 17:30
Ärgerlich für Pendler: Neue Verbindung wird allerdings nur am Wochenende angeboten. (mum). Das sind gute Nachrichten für alle Bahn-Fahrer, die den Erixx nutzen. Der so genannte "Heide-Sprinter" fährt ab Dezember bis nach Harburg durch. Das teilt die Arbeitsgemeinschaft Heidekreuz auf ihrer Homepage mit. Bislang mussten Fahrgäste in Buchholz in den Metronom umsteigen. Der neue Service wird auf der Strecke allerdings nur am Wochenende angeboten. Das wiederum dürften viele Pendler bedauern. "Nachdem 2016 der letzte der drei Streckenabschnitte zwischen Soltau und Walsrode für eine schnellere Reisegeschwindigkeit technisch ausgebaut wurde, tat sich lange Zeit nichts mehr", so die Arbeitsgemeinschaft. Dies werde sich zum Fahrplanwechsel am zweiten Dezember-Wochenende ändern. Anstatt die Züge wie bisher in Buchholz (Nordheide) enden zu lassen, wird die in Hannover beginnende Regionalbahnlinie RB 38 zukünftig bis Hamburg-Harburg verlängert. Mit einer Einschränkung: Die Durchbindung geschieht vorerst nur an Wochenenden und Feiertagen. Fahrgäste profitieren dadurch laut der Arbeitsgemeinschaft gleich mehrfach. Wer aus der Heide in die Hansestadt möchte, muss nicht mehr zwangsweise in die übervollen Metronom-Züge in Buchholz umsteigen. Bei möglichen Verspätungen entsteht kein Anschlussverlust, da die S-Bahn-Linien S3 und S31 ab Harburg mindestens im Zehn-Minuten-Takt, samstags sogar im Fünf-Minuten-Takt bis in die Hamburger Innenstadt verkehren. Aber auch für viele Fernreisen hat die Änderung Vorteile. "Weil der Harburger Bahnhof in einem wichtigen Vorort liegt und zugleich frequentierter Knotenpunkt ist, besteht dort die Möglichkeit, in zahlreiche InterCity-, InterCity-Express- sowie RegionalExpress-Züge umzusteigen", heißt es in der Mitteilung. Ebenfalls positiv laut der Arbeitsgemeinschaft: Die Züge werden ab kommendem Winterfahrplan an Tagen mit Durchbindung bis Harburg konsequent in doppelter Länge verkehren, dadurch ist auch mehr Platz für...
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Ein echter Blickfang

2. November 2018 - 17:30
Hans-Heinrich Aldag stellt Entwurf für ein neues Brücken-Kunstwerk vor / Bossard kommt in den Ort. mum. Jesteburg. Beifall und Zustimmung gab es jetzt für Dr. Hans-Heinrich Aldag bei der Vorstellung seiner Pläne für die Neugestaltung der Bahnbrücke in Jesteburg am Ortsausgang Richtung Bendestorf. Wie berichtet, sei Aldag (Vorsitzender des Samtgemeinderats und der CDU-Kreistagsfraktion) von vielen Patienten seiner Klinik angesprochen worden, wie schäbig doch die Einfahrt nach Jesteburg sei. Also habe er die Gäste anlässlich seines 60. Geburtstags um Spenden gebeten. "Mit dem Geld möchte ich dafür sorgen, dass die Brücke wieder ansehnlich wird", so Aldag Anfang Oktober im WOCHENBLATT. "Natürlich wünsche ich mir, dass meine Idee von vielen Bürgern mitgetragen wird und nicht auf Ablehnung stößt." Nimmt man die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Kultur sowie die anwesenden Besucher als Maßstab, dann ist Aldag dies voll und ganz gelungen. Dort stellte der Klinik-Chef am Dienstagabend einen ersten Entwurf vor. Aldag präsentierte sogar ein Modell. Danach sollen die beiden Fassadenkünstler Leo Cordes und Leon Zimmermann Bilder des Fotografen Jürgen Müller auf die beiden Seiten der Brücke malen. Dieser hat sich für Ansichten der Kunststätte Bossard entschieden. Auf der einen Seite sind Fotos vom Inneren des Kunsttempels zu sehen; auf der anderen Seite die Gartenanlage. Aldag betont, dass dies natürlich erst ein Entwurf sei. Welche Motive es genau werden und wie diese dann auf den Wänden wirken, sei noch abzuwarten. "Mir gefällt der Gedanke, die Kunststätte in den Ort zu bringen", so Aldag. "Bossard soll dabei stellvertretend für alle Kunst- und Kulturschaffenden in Jesteburg stehen." Die Entscheidung hat Aldag nicht allein getroffen. Der Klinik-Chef hatte eine Jury zusammengestellt und in einer entsprechende Anzeige in der Künstler-Fachzeitschrift "Atelier" zu einem Wettbewerb aufgerufen. Außer Hans-Jürgen Börner (Vorsitzender...
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Winsen trauert um Alt-Bürgermeister und Ehrenbürger Gustav Schröder

2. November 2018 - 17:30
ce. Winsen. Die Stadt Winsen trauert um einen ihrer prägendsten Köpfe: Alt-Bürgermeister Gustav Schröder verstarb jetzt im Alter von 92 Jahren. Er war der einzige noch lebende Ehrenbürger der Luhestadt. Gustav Schröder wurde 1926 in Laßrönne geboren, wo er auch aufwuchs. 1958 wurde der Christdemokrat in den Gemeinderat seines Heimatdorfes gewählt, für das er sich von 1972 bis 1984 auch als Ortsvorsteher engagierte. Nach der Gebietsreform 1972 gehörte er dem Winsener Stadtrat an und übte von 1984 bis 2001 das Amt des Bürgermeisters aus. Darüber hinaus war Schröder aktiv in zahlreichen Vereinen, Verbänden und Organisationen, in der Kirchengemeinde, der Feuerwehr, dem Sportverein, im Deich- sowie im Wasserbeschaffungsverband, beim Landvolk und als Vertrauensmann des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. "Ich fühlte mich immer verpflichtet, etwas für die Allgemeinheit zu tun", brachte er einmal in einem WOCHENBLATT-Interview seine Motivation auf den Punkt. Für seinen herausragenden ehrenamtlichen Einsatz wurde Gustav Schröder im Jahr 2000 das Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Ein Jahr später verlieh ihm der Stadtrat die Ehrenbürgerwürde, was für den Ausgezeichneten nach eigener Aussage die größte Anerkennung war. Anlässlich seines 90. Geburtstages trug er sich 2016 in das Goldene Buch der Stadt ein. Das Wirken Gustav Schröders in der und für die Luhemetropole habe sehr zum Wachstum und zu einer guten Entwicklung der Stadt beigetragen, würdigt Bürgermeister André Wiese in einem Nachruf die Verdienste des Verstorbenen. "Die Stadt verliert mit Gustav Schröder eine herausragende Persönlichkeit. Er hat sich um Winsen verdient gemacht und wird mit seiner aufrechten, humorvollen und volksnahen Art unvergessen bleiben", so Wiese weiter. • Die Trauerfeier für Gustav Schröder findet am Donnerstag, 8. November, um 14 Uhr auf dem Waldfriedhof in Winsen statt.
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Super Neuheiten im Media Markt Buchholz

2. November 2018 - 17:30
ah. Buchholz. Der Media Markt Buchholz im Fachmarktzentrum (Nordring 2) präsentiert seinen Kunden und allen Interessierten stets die brandneuen Trends in allen Abteilungen. So auch jetzt wieder: Anhänger von bester TV-Bildqualität werden sich freuen. Der Media Markt zeigt die TV-Sensation von der Internationalen Funkausstellung (IFA). Mit dem QLED 8K TV läutet Samsung eine neue Ära seiner Bildqualität ein. In 65 (163 cm), 75 (189 cm) und 85 Zoll (216 cm) erfüllt die Q900-Serie die Kundenwünsche nach großen Display-Diagonalen, hochwertigem Design und immer höherer Bildqualität. „Die 8K-Ära rückt in greifbare Nähe und Samsung geht der Entwicklung als Marktführer zielstrebig voran. Durch unseren enormen Einsatz im Bereich Forschung und Entwicklung sind wir schon seit Jahren immer wieder Vorreiter in puncto Bildqualität, sagt Leif-Erik Lindner von Samsung. „Bei 8K sprechen wir von absoluter Spitzentechnologie im TV-Bereich, Fernsehen in 8K ist definitiv ein Ereignis für die Sinne. Wer gerne ganz bewusst fernsieht und ein intensives TV-Erlebnis schätzt, wird von 8K begeistert sein und sich auch dafür entscheiden“, sagt Jürgen Müller Emden, Geschäftsführer Media Markt Buchholz. Die Nachfrage nach Fernsehern mit Bildschirmdiagonalen ab 75 Zoll nimmt ständig zu. Bleibt die Auflösung bei immer größeren TVs jedoch bei 4K, muss sich die gleiche Anzahl von Pixeln über eine größere Bildschirmfläche verteilen – das Bild wird grobkörniger. In einem 8K-Bild mit 7.680 x 4.320 Pixeln (8K UHD) hingegen stecken vier Mal so viel Bildpunkte wie in einem 4K UHD-Bild und 16 Mal so viele wie in einem Full HD-Bild. Dadurch sind sichtbar feinere Details möglich, denn das Bild wird gleichzeitig größer und schärfer. Auf diese Weise erzeugen die Bilder der QLED 8K TVs zudem eine größere Tiefenwirkung als bei 4K. Dieser Effekt entsteht, da mehr erkennbare Details dem Gehirn zusätzliche Hinweise für Dreidimensionalität geben, zum Beispiel feinere Helligkeitsabstufungen oder...
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Archäologen-Grabungen auf Salzhäuser "Josthof"-Gelände fördern Spektakuläres zutage

2. November 2018 - 17:30
Kreisarchäologe Dr. Jochen Brandt: "Ein Gewinn für die Wissenschaft und den Ort Salzhausen"  ce. Salzhausen. "Das hier ist aus unserer Sicht wissenschaftlich ein Riesengewinn und für die Historie des Dorfes von immenser Bedeutung!" So bringt Kreisarchäologe Dr. Jochen Brandt gegenüber dem WOCHENBLATT den aktuellen Zwischenstand der Ausgrabungen auf den Punkt, die er mit seinen Mitarbeitern vom Archäologischen Museum Hamburg seit August auf dem Gelände des 2017 abgebrannten Hotels und Restaurants "Josthof" durchführt. "Unsere Prämisse war, dass unterhalb des alten Josthofes, der in den 1830er Jahren gebaut worden war, ältere Bauphasen konserviert worden sind und trotz verschiedener Umbaumaßnahmen am Gebäude erhalten blieben", so Jochen Brandt. "Es ist schon jetzt absehbar, dass sich unsere Hoffnung mehr als erfüllt hat." In Abstimmung mit der Gemeinde Salzhausen und dem Landkreis Harburg, der die Grabungen maßgeblich durch Personal und Sachmittel unterstützt, arbeiten sich Brandt & Co. auf der 1252 erstmals urkundlich erwähnten Hofstelle voran (das WOCHENBLATT berichtete). Neben Gerüstteilen, die auf ein Haus dem Baujahr um 1630 bis 1650 hindeuten, stießen die Experten dicht unter dem Fliesenfußboden der nach dem Brand abgerissenen Hotelruine auf eine Kulturschicht, die den darin entdeckten Funden zufolge mindestens 500 Jahre alt sein dürften. "Wir haben unter anderem Keramik- und Tonscherben entdeckt, die aus dem Mittelalter, nämlich aus dem 13. bis 15. Jahrhundert, stammen, und außerdem spätsächsische Relikte aus dem 8. bis 10. Jahrhundert", berichtet Brandt. Aufgrund von Bodenverfärbungen und Mauerpfosten-Funden ist er zuversichtlich, in den nächsten Tagen auch noch auf ein unterirdisches Wirtschaftsgebäude, ein sogenannten Grubenhaus, von "Anno Dazumal" zu stoßen. "Direkt neben der St. Johannis-Kirche, die hier in der Region eine der ältesten gewesen sein dürfte, gelangen wir hier auf dem Gelände bis in die Zeit des 9. Jahrhunderts zurück,...
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Windräder rund um eine Hühnerfarm (Greifvogel) Tod wird billigend in Kauf genommen

2. November 2018 - 17:15
mi. Landkreis. Wird das jetztverabschiedete Landesraumordnungsprogramm gleich wieder  durch die übergeordnete Prüfbehörde,das Amt für Regionale Landesentwicklung in Lüneburg, kassiert? Das vermuten zumindest einige Kritiker. Der Grund: Mindestens zwei der als Windvorrangflächenausgewiesenen Standorte sind als „Todesfallen für Greifvögel“ nicht genehmigungsfähig.  Hintergrund: Mit der Verabschiedung des Regionalen Raumordnungsprogramms hat der Landkreis Harburg den Weg freigemacht für 14 neue sogenannte Windvorranggebiete. Insgesamt sollen so rund 40 neue Windräder im Landkreis entstehen. Getrieben wird der Landkreis dabei auch von der Landesregierung, die entschieden hat, dass rund 1,4  Prozent der Flächen in Niedersachsen der Windenergie vorbehalten sein sollen. Im Kreis sind es – die neuen Flächen inklusive – nur ca. 0,5 Prozent. Vielleicht war es dieser Druck aus Hannover, der die Kreispolitik dazu veranlasste, bei der Ausweisung von zwei  Windvorrangflächen den Tod diverser streng geschützter Greifvögel, wie Rotmilan,Mäusebussard und Uhu billigend in Kauf zu nehmen. Konkret geht es um ein Areal, das rund um eine Freiland-Hühnerfarm in der Gemeinde Neu Wulmstorf liegt. Hier sollen in Ardestorf und Elstorf insgesamt acht Windkraftanlagen entstehen. Bis zum Schluss hatten Naturschützer rund um den Vogelkennerund Jäger Wilhelm Hartmann versucht, die  Herausnahme der Flächen zu erreichen. Die Argumente der Naturschützer klingen nachvollziehbar: Mit ihrem unendlichen Nahrungsangebot ziehe die Hühnerfarm Greifvögel magisch an - darunter auch die geschützten Arten. Die Tiere sterben dann in den Rotoren der Windräder.Gestützt wird diese Argumentation auch durch die Untere Naturschutzbehörde die große Bedenken äußerte. Ungeachtet dessen verabschiedete der Kreistag jetzt das Raumordnungsprogramm Inklusive der Problemstandorte – gestützt auf ein Gutachten im Auftrag des Windanlagen-Betreibers  Mehr dazu 
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