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Resolution: "Land muss Kosten für Erzieher vollständig übernehmen!"

6. April 2018 - 19:30
(bim). (bim). Das Land muss die Personalkosten für die Erzieherinnen und Erzieher in Kindertagesstätten - wie sie bereits bei den Grundschulen erfolgt - vollständig übernehmen! Das wird in einer Resolution an die Landesregierung gefordert, die der Kreistag auf Antrag der Kreis-CDU und -SPD beschließen soll. Hintergründe sind die gestiegenen Anforderungen im Bereich der frühkindlichen Bildung und die von der niedersächsischen Landesregierung beschlossene Kita-Beitragsfreiheit ab August. "Nicht zuletzt seit Veröffentlichung der PISA-Studien werden die Anforderungen an die Kindertagesstätten immer mehr ausgebaut. Mathematische, naturwissenschaftliche, technische, künstlerische und musikalische Bildungsaspekte werden abgebildet", heißt es unter anderem in der Resolution. Und weiter: "Immer mehr (Bildungs-)Aufträge benötigen aber auch immer mehr Personalressourcen, für die die Träger der Kindertagesstätten aufzukommen haben. Sie erhalten in Niedersachsen für ihre Personalkosten einen Zuschuss von derzeit 20 Prozent auf eine seit Jahren nicht mehr der Realität entsprechenden 'Wochenarbeitszeitpauschale', sodass die tatsächliche Erstattung nur bei etwa 16 Prozent der Personalkosten liegt. Damit hat sich der Anteil der Trägerkommunen an den Kosten immer mehr erhöht und die Kostenbeteiligung des Landes an dem Bildungsauftrag immer mehr reduziert." Ein anderer Aspekt der Resolution ist die ab August geltende Gebührenbeitragsfreiheit für Kindertagesstätten. Dazu heißt es: "Mit der Diskussion um den Wegfall der Kindergartengebühren summieren sich die notwendigen Zuschüsse zu den Kindertagesstätten auf einen in vielen Kommunen existenzbedrohenden Bereich, sollten die Erstattungen des Landes als Kompensation für die Gebühren nicht höher ausfallen als derzeit in den Raum gestellt." • In einem Antrag fordern die Kreistagsfraktionen von CDU, WG und SPD zudem, dass der Landkreis Harburg ab dem 1. August - also ab dem Zeitpunkt der Abschaffung der Elternbeiträge...
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Vorjahressieger ist vorzeitig aus dem Kreispokal ausgeschieden

6. April 2018 - 19:00
FUSSBALL: Pokalverteidiger MTV Egestorf verliert überraschend mit 2:5 nach Elfmeterschießen bei der SG Estetal (cc). Faustdicke Überraschung im Fußball-Kreispokalwettbewerb. Die SG Estetal bezwing im Halbfinale bei schönstem Fußballwetter vor mehr als 200 Zuschauern in Sprötze Pokalverteidiger MTV Egestorf mit 5:2 nach Elfmeterschießen. Damit trifft die SG Estetal im Endspiel am Himmelfahrtstag auf den TuS Nenndorf, der sich mit 8:7 nach Elfmeterschießen beim TSV Heidenau durchgesetzt hat. In der ersten Halbzeit hatte der MTV Egestorf vier bis fünf Chancen, zu Toren zu kommen. Aber der überragende SG-Keeper Jan Hendrik Glade hielt die Hausherren im Spiel. Die SG Estetal, die im ersten Durchgang nur selten vor das Egestorfer Tor kam, war endlich in der 35 Minute durch. Aber Tom Künzer wurde im MTV-Strafraum unsanft gestoppt. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Steffen Westermann zur 1:0-Führung für die SG Esteal. Dabei blieb es bis zur Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang erhöhte Egestorf den Druck, und wurde durch das Tor zum 1:1-Ausgleich (78. Minute) durch Ole Albers belohnt. Die SG Estetal schaffte es, die restliche Zeit ohne einen weiteren Gegentreffer über die Zeit zu bringen. Anschließend kam es zum Elfmeterschießen, in dem die SG Estetal am Ende mit 5:2 die Oberhand behielt. „Held des Tages“ war SG-Keeper Jan Hendrik Glade, der drei Elfer der Egestorfer parieren konnte. Im zweiten Halbfinalspiel gewann der TuS Nenndorf, der zuletzt 2015 im Pokalfinale stand, mit 7:8 nach Elfmeterschießen beim TSV Heidenau. Nach einer torlosen ersten Halbzeit waren es im zweiten Durchgang Julius Pechtl (0:1 in der 64. Minute), und Jannik Pahl (68.), die für das 1:1 sorgten. Anschließend sicherte sich der TuS Nenndorf den viel umjubelten 7:8-Sieg vom Elfmeterpunkt.
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Das Personalkarussell dreht sich weiter

6. April 2018 - 19:00
(cc). Weitere personelle Veränderungen beim Handball-Zweitligisten HL Buchholz 08 – Rosengarten: Nachdem es mit Leonie Limberg keine Vertragsverlängerung gibt, da sie sich neuen Aufgaben widmen möchte, bleibt Rückraumspielerin Kim Land den „Luchsen“ zwei weitere Jahre erhalten. “Kim hat eine wichtige Position im Team eingenommen und ich bin froh, dass wir den Vertrag um zwei Jahre verlängern konnten“, sagte Geschäftsführer Sven Dubau. Am Sonntag, 8. April, müssen die Handball- „Luchse“ zum Auswärtsspiel der 2. Bundesliga zum Tabellendritten SV Union Halle-Neustadt reisen. Diesmal dürfte der Spitzenreiter nicht unbedingt der Favorit sein, denn die „Luchse“ haben in der Erdgas-Sportarena in Halle noch kein Spiel für sich entscheiden können. Halle-Neustadt verfügt mit der Dänin Helena Egelund Mikkelsen (122 Tore), der Schwedin Mikaela Johansson (87 Tore) und der flexiblen Sophie Lütke (87 Tore) über sehr starke Rückraum-Spielerinnen.
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Für die DM qualifiziert

6. April 2018 - 18:30
Topleistungen der Buchholzer Sportler: 24 DLRG-Sportler starteten bei Landesmeisterschaften . (mum). In diesem Jahr gingen für Buchholz 24 Schwimmer bei den Landesmeisterschaften in Nienburg/Weser an den Start. Erfreulicherweise wurde der Bezirk Nordheide (in diesem Jahr vertreten durch die OG Lüneburg und Buchholz) in einer Schule lediglich 350 Meter entfernt von der Schwimmhalle untergebracht. Die Mannschaftswettkämpfe am Freitag, wie immer beginnend mit der AK 12, starteten am frühen Morgen. Die Buchholzer Jungen hatten im letzten Jahr nur knapp das Treppchen verpasst und in den letzten Wochen intensiv trainiert. Dabei übertrafen sie die Erwartungen und am Ende des ersten Wettkampfabschnitts stand es fest: Buchholz I ist Landesmeister der AK 12 und somit qualifiziert für die Deutschen Meisterschaften 2018 im Oktober. Die AK 13/14m konnte bedingt durch Krankheitsausfälle und einen Wechselfehler leider nur einen 15. Platz belegen. Die AK 15/16w schwamm mit der neu zusammengestellten Mannschaft auf einen guten 6. Platz. Am Nachmittag starteten die älteren Jahrgänge, dabei ging es sowohl für die AK 17/18w, wie auch für die AK Offen m um einen Platz auf dem Podest. Die amtierenden Landesmeisterinnen machten dabei schnell klar, dass an ihnen auch bei diesen Landesmeisterschaften kein Vorbeikommen sein wird. Am Ende zeichnete sich eine deutliche Führung der Mädchen ab. Titelverteidigung geglückt! Auch die AK 17/18w bucht erneut das Ticket für die DM. In der AK Offen m gingen die Jungen in diesem Jahr in einem sehr starken Feld an den Start. Leider wurden die Medaillenträume durch einen Wechselfehler zunichte gemacht, so dass am Ende nur ein 11. Platz blieb. Am Samstagmorgen starteten gleich drei Jungs in der AK 12m. Tobias Stelting, Erik Preiß und Niklas Hösch. Der amtierende Landesmeister Stelting hatte sich nicht weniger vorgenommen, als Bestzeiten zu schwimmen. Drei Starts, drei Bestzeiten, ein grandioses Endergebnis. Somit hat Tobias sich...
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Sanktion statt Subvention - Wie Bürokraten Naturschutz verhindern

6. April 2018 - 18:00
EU-Bürokratie in Aktion: Warum Grünland-Landwirte für das Anlegen von Blühstreifen bestraft werden mi. Stelle. "Wenn ich an meinem Feldrand einen Blühstreifen anlege, erhalte ich keine Subvention, sondern Sanktionen." Der Fall des Landwirts Reinhard Speer wirkt wie ein Paradebeispiel dafür, dass die EU mit ihrer Regelungswut und immer neuen praxisfernen Gesetzen aus dem juristischen Elfenbeinturm pragmatischen Naturschutz in der Landwirtschaft erschwert und Landwirten diverse Stolpersteine in den Weg legt. Reinhard Speer ist Grünland-Landwirt. Auf den rund 250 Hektar, die zu seiner Landwirtschaft gehören, baut er Gräser und Kräuter an, die in den hofeigenen Produktionsanlagen zu Futtermitteln für den Kleintierhandel verarbeitet werden. Obwohl der Grünlandanbau per se eine ökologischere Form der Landwirtschaft darstellt, wollte Reinhard Speer sich darüber hinaus engagieren und an seinen Feldern Blühstreifen anlegen. Wie berichtet, werden Landwirte, die an ihren Feldrändern Wildblumen aussäen und dort auf Spritz- und Düngemittel verzichten durch die EU subventioniert. Je nach Größe und Beschaffenheit der Blühstreifen werden die Blumenwiesen mit bis zu 1.000 Euro pro Hektar gefördert. "Ich hätte auf meinem Feld einen kilometerlangen Blühstreifen schaffen können", so Speer. Seine Idee: Durch seine Felder ziehen sich über mehrere Kilometer große Entwässerungskanäle, die regelmäßig ausgebaggert werden. Schlamm und Schlick liegen dann neben den Gräben. Speer muss sie mühsam in den Boden einarbeiten. Warum nicht den Schlamm liegen lassen, bepflanzen und so einen gigantischen Blühstreifen schaffen, dachte sich der Landwirt. Gut, dass Reinhard Speer bevor er seine Pläne in die Tat umsetzte, noch mal bei den zuständigen Stellen nachfragte. Denn dort erfuhr er, dass er keinen Blühstreifen anlegen darf, ihm - sollte er es dennoch wagen - dafür sogar Sanktionen drohen. Denn Blühstreifen dürfen laut Vorschrift nur auf Ackerland angelegt werden. Also auf Böden,...
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"Erwartung und Wirklichkeit passen oft nicht zusammen"

6. April 2018 - 17:30
Alarmierende Zahlen: Mehr als 25 Prozent der Auszubildenden brechen ihre Ausbildung ab (os/tk). So viele Auszubildende wie seit Anfang der 1990er-Jahre nicht mehr in Deutschland haben ihre Ausbildung abgebrochen. Das geht aus dem Entwurf des Berufsbildungsberichts des Bundesbildungsministeriums hervor. Demnach wurden im Jahr 2016 rund 146.000 Ausbildungsverträge vorzeitig aufgelöst, womit der Anteil der abgebrochenen Ausbildungen bei 25,8 Prozent liegt. Als Gründe werden eine schlechte Zusammenarbeit mit Vorgesetzten, ungünstige Arbeitsbedingungen, schlechte Bezahlung und falsche Berufsvorstellungen genannt. Am höchsten ist die Abbrecherquote bei Fachkräften für Schutz und Sicherheit (50,7 Prozent), sehr hoch ebenfalls bei Friseuren (49,6 Prozent) und Köchen (48,6 Prozent). "Aus eigener Erfahrung können wir die Zahlen aus dem Berufsbildungsbericht des Bundes bestätigen", erklärt Andreas Baier, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft im Landkreis Harburg. Größtes Problem sei die mangelnde Vorbereitung vieler Auszubildender: "Häufig passen die Erwartung und die Wirklichkeit der Ausbildung nicht zusammen", betont Baier. Es komme immer wieder vor, dass es den Auszbildenden im Betrieb zu laut oder zu schmutzig sei. Das müsse nicht sein, so Baier. Er rät angehenden Lehrlingen, Praktika zu absolvieren: "Das praktische Kennenlernen ist immer der beste Weg herauszufinden, ob der Beruf und der Betrieb zu einem passen." Dafür lohne es sich, auch mal ein paar Ferientage zu opfern, betont Baier. Die Kreishandwerkerschaft biete Hilfe an: "Wir haben eine Liste mit Praktikumsplätzen und vermitteln gern." Auch beim Thema Vergütung gebe es Bewegung, erklärt Baier. So habe zum Beispiel der Elektroverband auf Landesebene erkannt, dass er hier nachsteuern müsse, und die Vergütung der Auszubildenden von sich aus auf das höhere Niveau des Zentralverbandes Sanitär, Heizung und Klima angehoben. "Die Abbruchzahlen machen einmal mehr deutlich, wie wichtig eine bessere...
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Der "Rote Brasilienapfel" ist der Apfel des Jahres 2018

6. April 2018 - 17:30
Er übersteht auch mehrwöchige Überflutungen: Der "Rote Brasilienapfel" ist der Apfel des Jahres 2018 / Pflanzenmarkt am Kiekeberg as. Ehestorf. Seine dunkelrot leuchtende Schale gab ihm seinen Namen: Der "Rote Brasilienapfel", auch "Roter Brasil" oder "Mecklenburger Königsapfel" genannt, ist der Apfel des Jahres 2018. Die regionale und extrem seltene Sorte wurde jetzt von Eckart Brandt, Obstbauer und Pomologe, Museumsdirektor Dr. Stefan Zimmermann, Gudrun Hofmann (BUND) und Dr. Olaf Anderßon (Lüneburger Streuobstwiesen e.V.) im Entdeckergarten des Freilichtmuseums am Kiekeberg gepflanzt. "Der Apfel wurde nicht nach dem südamerikanischen Land, sondern nach dem Brasilholz benannt", erklärte Eckart Brand. "Brasa" bedeutet "Glut" auf Deutsch. Das Brasilholz wurde ab dem späten Mittelalter als Färbeholz für Rottöne benutzt. Aufgrund der dunkelroten bis intensiv bordeauxroten Färbung seiner Schale wurde der Apfel nach diesem Holz benannt. Die Äpfel wurden unter anderem als Brautäpfel verwendet. 1773 wird der "Rote Brasilienapfel" erstmals in der Literatur beschrieben, zuletzt wurde er 1894 in der Literatur erwähnt und galt seitdem als verschollen. In Amt Neuhaus hatte eine ehemalige Baumschule die Sorte aber noch bis in die 1950er Jahre regional verbreitet. "Der Baumschule ist es zu verdanken, dass es den Baum heute überhaupt noch gibt", sagte Anderßon. Im Sperrgebiet der DDR-Grenze ist er erhalten geblieben, nach der Wende wurde die Sorte wiederentdeckt. Der "Rote Brasilienapfel" ist gefährdet. Er wird in Amt Neuhaus (Landkreis Lüneburg) angebaut und steht vereinzelt auch noch in Mecklenburg-Vorpommern. "Bestimmte Sorten sind nur regional verbreitet, 50 Kilometer weiter ist der Apfel unbekannt", berichtete Eckart Brandt. Der "Rote Brasilienapfel" kann zwölf bis 15 Meter hoch werden und gehört zu den höchsten Apfelbäumen. Er benötigt frischen, feucht-nährstoffreichen Boden. Er ist u.a. in den Elbauen zuhause, mehrwöchige Überflutungen seines Standortes...
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"Erwartung und Wirklichkeit passen oft nicht zusammen"

6. April 2018 - 17:30
Alarmierende Zahlen: Mehr als 25 Prozent der Auszubildenden brechen ihre Ausbildung ab (os/tk). So viele Auszubildende wie seit Anfang der 1990er-Jahre nicht mehr in Deutschland haben ihre Ausbildung abgebrochen. Das geht aus dem Entwurf des Berufsbildungsberichts des Bundesbildungsministeriums hervor. Demnach wurden im Jahr 2016 rund 146.000 Ausbildungsverträge vorzeitig aufgelöst, womit der Anteil der abgebrochenen Ausbildungen bei 25,8 Prozent liegt. Als Gründe werden eine schlechte Zusammenarbeit mit Vorgesetzten, ungünstige Arbeitsbedingungen, schlechte Bezahlung und falsche Berufsvorstellungen genannt. Am höchsten ist die Abbrecherquote bei Fachkräften für Schutz und Sicherheit (50,7 Prozent), sehr hoch ebenfalls bei Friseuren (49,6 Prozent) und Köchen (48,6 Prozent). "Aus eigener Erfahrung können wir die Zahlen aus dem Berufsbildungsbericht des Bundes bestätigen", erklärt Andreas Baier, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft im Landkreis Harburg. Größtes Problem sei die mangelnde Vorbereitung vieler Auszubildender: "Häufig passen die Erwartung und die Wirklichkeit der Ausbildung nicht zusammen", betont Baier. Es komme immer wieder vor, dass es den Auszbildenden im Betrieb zu laut oder zu schmutzig sei. Das müsse nicht sein, so Baier. Er rät angehenden Lehrlingen, Praktika zu absolvieren: "Das praktische Kennenlernen ist immer der beste Weg herauszufinden, ob der Beruf und der Betrieb zu einem passen." Dafür lohne es sich, auch mal ein paar Ferientage zu opfern, betont Baier. Die Kreishandwerkerschaft biete Hilfe an: "Wir haben eine Liste mit Praktikumsplätzen und vermitteln gern." Auch beim Thema Vergütung gebe es Bewegung, erklärt Baier. So habe zum Beispiel der Elektroverband auf Landesebene erkannt, dass er hier nachsteuern müsse, und die Vergütung der Auszubildenden von sich aus auf das höhere Niveau des Zentralverbandes Sanitär, Heizung und Klima angehoben. "Die Abbruchzahlen machen einmal mehr deutlich, wie wichtig eine bessere...
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Das Kehdinger Cowgirl

6. April 2018 - 17:30
Frauenpower unterm Westernhut: Anne Voss (35) ist die Neue bei der "New Blue Mountain Band" / "Ich steh' voll dahinter" tp. Drochtersen. tp. Drochtersen. Eine Sammlung von Westernhüten hat sie schon, auch ein Paar schicke Cowboystiefel, eine Gitarre und sogar eigene Pferde: Anne Voss (35) ist die neue Sängerin bei der Countryband "Blue Mountain Boys" aus dem Land Kehdingen. Zu den Proben in Drochtersen schippert die sympathische Schleswig-Holsteinerin regelmäßig mit der Elbfähre von Glückstadt nach Wischhafen. "Erstmal mussten wir den Bandnamen ändern", sagt die Powerfrau über das Quintett, das wegen des weiblichen Neuzugangs jetzt "New Blue Mountain Band" heißt und unter dem Namen bereits im Januar ein umjubeltes Konzert als Vorgruppe der deutschen Country-Götter "Truck Stop" in der Dreifachhalle in Drochtersen gab. "Es war ein tolles Erlebnis mit netten Musikern und Tontechnikern und einem super Publikum", schwärmt Anne Voss über ihr Debüt bei der "New Blue Mountain Band". "Ich steh' voll dahinter", sagt die Hobby-Musikerin über ihr Vollblut-Engagement im Country-Genre, das von manchen Kritikern belächelt wird. Die leidenschaftliche Sängerin und Gitarristin, die aus einer musikalischen Familie stammt und schon als Mädchen im Chor und in einer Schülerband sang, hört neben Irish Folk, Deutsch-Pop und Vielem mehr auch privat gerne Countrymusik: "Ich mag besonders alte Sachen von Dolly Parton und Kenny Rogers." Die vielseitige Musikerin spielt bereits seit rund acht Jahren bei der Country-Gruppe "Nashville Tops", die auf der anderen Elbseite eine kleine Fangemeinde hat - nicht zuletzt wegen Anne Voss' weicher und zugleich kraftvoller Stimme. Darauf wurde auch der Szenekenner, Konzertveranstalter, "WOCHENBLATT-Mitarbeiter und Schlagzeuger der "New Blue Mountain Band", Dirk Ludewig, aufmerksam und lud sie zur Probe ein, als die Gruppe Verstärkung suchte. Der musikalische Funke zu den vier "Mountain Boys" im gesetzten Alter sprang...
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Ein Besuch, der unter die Haut ging

6. April 2018 - 17:30
Rotarier spenden 10.000 Euro an das Hospiz Sternenbrücke / Betroffenheit nach Ortstermin. mum. Buchholz. 150 Kilogramm Rosinen und Orangeat, 120 Stück Butter, ein großer Sack Mandeln, 15 Kilogramm Marzipan und 15 Liter Rum - zusammen gerührt und geknetet zur einer halben Tonne Teig. Jochen Weiß, Inhaber des Tostedter Familienunternehmens Bäckerei Weiss, buk den größten Stollen Norddeutschlands. Wie berichtet, sponsert die Bäckerei seit vielen Jahren die Weihnachtsaktion des Buchholzer Rotary Clubs. Diesmal sollte ein Rekord gebrochen werden: 200 Meter Weihnachtsstollen wollten die Rotarier auf dem Weihnachtsmarkt in Buchholz verkaufen. Die Einnahmen waren erneut für das Kinderhospiz Sternenbrücke bestimmt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn es kamen 10.000 Euro zusammen. Und natürlich ist das Geld auch schon längst überwiesen. Doch aus verschiedensten Gründen kam es erst jetzt zur obligatorischen symbolischen Scheckübergabe. Club-Präsident Dieter Hinnerkort nutzte die Gelegenheit, um bei einem persönlichen Besuch ein ausführliches Gespräch mit Peer Gent, dem geschäftsführenden Vorstand des Hamburger Kinder-Hospiz zu führen. Begleitet wurde er unter anderem vom Rotarier Dr. Karl-Heinz Lubbers und Marika Grosser von "Diagonal Inkasso" aus Buchholz. Das Unternehmen hatte allein 60 Meter (150 Kilogramm) Stollen gekauft. Gent bedankte sich für die großzügige Spende des Buchholzer Rotary Clubs. "Wir sind auf Spenden angewiesen", so Gent. Er berichtete vom Leid der betroffenen Familien und den Anstrengungen der mehr als 60 Angestellten und über 100 ehrenamtlichen Mitarbeiter, den betroffenen Kindern und Jugendlichen sowie deren Familienangehörigen eine optimale Unterstützung zu bieten. Die Gäste erfuhren, dass "nur" 30 Prozent der Kinder an Krebs erkrankt seien. 70 Prozent der jungen Patienten würden an Stoffwechselerkrankungen sterben. "Nachdenklich machte die Aussage, dass mehr als 60 Prozent der Familienangehörigen alleinerziehende...
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TSV-Duo holt Landestitel

6. April 2018 - 17:30
TISCHTENNIS: Schweneker und Raeder triumphieren (cc). Geschafft! Ralf Schweneker und Andreas Raeder (TSV Eintracht Hittfeld) holen bei den Tischtennis-Landesmeisterschaften der Senioren in Hatten-Sandkrug den Titel im Doppel der Altersklasse (AK) 40. Im Endspiel bezwangen sie den amtierenden Senioren-Europameister im Doppel der AK 40, Uwe Bertram (SV Sandkamp), und Stephan Keitel (SG Lenglern) in vier Sätzen (11:5, 11:8, 5:11, 11:6. In der Einzelkonkurrenz löste Ralf Schweneker das Ticket zur Teilnahmen an der deutschen Meisterschaft über Pfingsten im bayrischen Dillingen. Im Mixed der AK 40 gelang Andreas Raeder gemeinsam mit Denise Kleinert (TSV Heiligenrode) der Einzug in das Viertelfinale. Im Damendoppel der AK 60 holte Johanna Niepel (TuS Fleestedt) an der Seite von Jutta Poludniok (VfL Hameln) den Vizetitel.
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Salzhäuser Möbelhaus Michaelis auf Wachstumskurs

6. April 2018 - 17:30
Umfangreiche Bauarbeiten für Küchenfachmarkt und Erweiterung des Möbelhauses  ce. Salzhausen. Reges Bautreiben herrscht auf dem Gelände des Möbelhauses Michaelis im  Salzhäuser Gewerbegebiet Oelstorf. Auf Hochtouren laufen dort die Arbeiten für den  neuen Küchenfachmarkt, der das derzeit noch im Salzhäuser Ortskern befindliche Michaelis-Möbelhaus ersetzen wird. "Die Bauarbeiten bis zur Fertigstellung werden sechs bis acht Monate dauern", erklären Möbelhaus-Inhaber Otto Michaelis und seine Schwester Doris Harlos, die Leiterin des Küchenhauses ist, beim WOCHENBLATT-Besuch auf der Baustelle. "Zwischen 60 und 100 Küchen führender Markenhersteller werden wir im mehrgeschossigen Neubau anbieten." Sobald der Rohbau für den Küchenfachmarkt steht, erfolgt der erste Spatenstich für das zweite Bauvorhaben - die ebenfalls etwa acht Monate dauernde Erweiterung der Möbelhaus-Wohnabteilung. "Zudem wollen wir dort unser Angebot an Schlaf- und Speisezimmern ausbauen", kündigt Otto Michaelis an. Beide Maßnahmen zusammen würden eine Vergrößerung des Unternehmens um etwa 7.100 Quadratmeter bedeuten. Daher seien zusätzliche Mitarbeiter im Verkauf, bei der Anlieferung und im Reinigungsbereich erforderlich. "Ausdrücklich bedanken möchten wir uns bei Gemeindedirektor Wolfgang Krause und seinem Team von der Salzhäuser Verwaltung für die gute Zusammenarbeit", betont der Firmenchef. Während der Bauphase geht der laufende Verkaufsbetrieb uneingeschränkt weiter, für die Kunden stehen weiterhin genügend Parkplätze zur Verfügung. Das seit 90 Jahren bestehende Traditionsbetrieb wurde 1928 als Sattlerei und Polstermeisterei gegründet. Das heutige Küchenhaus wurde als Möbelhaus Michaelis 1963 errichtet, 1984 kam das Möbelhaus in Oelstorf hinzu. "Wir bleiben weiter auf Wachstumskurs, um unseren Kunden bestmögliche Warenqualität zu bieten und den Wirtschaftsstandort Salzhausen zu sichern", blicken Otto Michaelis und Doris Harlos mit Unternehmergeist in die Zukunft.
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36 Millionen Euro für Hochgeschwindigkeits-Internet

6. April 2018 - 17:30
Landkreis Harburg und EWE TEL unterzeichnen Kooperationsvereinbarung  ce. Landkreis. Hochgeschwindigkeits-Internet für den gesamten Kreis Harburg durch ein neu zu errichtendes Glasfasernetz - das ist das Ziel einer Kooperationsvereinbarung, die der Landkreis und der Oldenburger Telekommunikations-Anbieter EWE TEL GmbH am Donnerstag in Winsen unterzeichneten. Am Breitbandausbau beteiligt sind zudem folgende 25 Städte und Gemeinden, die die "weißen Flecken" in der Region abdecken wollen, die noch keinen Internetzugang mit mindestens 30 Mbit/s haben: die Stadt Winsen, Gemeinden Brackel, Egestorf, Hanstedt, Marxen, Undeloh, Appel, Drestedt, Halvesbostel, Hollenstedt, Regesbostel, Wenzendorf, Jesteburg, Gödenstorf, Salzhausen, Dohren, Handeloh, Kakenstorf, Tostedt, Welle, Wistedt sowie die Einheitsgemeinden Neu Wulmstorf, Rosengarten, Seevetal und Stelle. Die Stadt Buchholz, die Samtgemeinde Elbmarsch und die Gemeinde Döhle verfolgen einen eigenen Glasfaserausbau. Versorgt werden sollen etwa 7.000 private und gewerbliche Anschlüsse mit Breitband-Internet (mindestens 50 MBit/s). "Geplant ist außerdem, sämtliche kreiseigenen Schulen und optional auch alle Schulen im Kreis an das Glasfasernetz anzuschließen", kündigte Landrat Rainer Rempe bei der Vertragsunterzeichnung an. Im Rahmen der Bundes- und Landesförderung für den Breitbandausbau hat sich der Landkreis für das Betreibermodell entschieden. Er übernimmt dabei den Bau des passiven Hochgeschwindigkeitsnetzes (Leerrohre und Glasfaserkabel) und verpachtet es an die EWE TEL. Bund und Land fördern den Breitbandausbau mit insgesamt 23,5 Millionen Euro. Der Bau der Netzinfrastruktur mit einer geplanten Investitionssumme von rund 36 Millionen Euro soll nach der erforderlichen europaweiten Bauausschreibung noch in diesem Jahr starten und voraussichtlich bis 2020 andauern. Den Eigenanteil von rund 12,5 Millionen Euro finanzieren der Landkreis und die Kommunen jeweils zur Hälfte. "Der Informations- und...
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Sauerei: Feuerwehrschlauch und alte Handschuhe in Feldweg verbaut

6. April 2018 - 17:00
Kuriose Fremdstoffe im Bauschutt: Kommunalpolitiker deckt misslungenen Reparaturversuch auf (ts). Das Stück eines alten Feuerwehrschlauchs, etwa eineinhalb Meter lang. Ein knallgelber Handschuh aus Gummi. Oder auch ein zehn Zentimeter langes Stück Drainagerohr. Dinge, die in den Sonder- oder Hausmüll gehören, finden sich an der Oberfläche eines Wirtschaftsweges in Seevetal wieder. Was wie der Umweltfrevel von dreisten Unbekannten aussieht, erweist sich als misslungener Reparaturversuch: Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde haben das Material verbaut. "Dumm gelaufen", gibt Gemeindesprecher Andreas Schmidt zu. Das Bauschuttmaterial habe die Gemeinde von einem "großen, renommierten Spezialunternehmen" aus der Region gekauft - und offenbar eine "schlechte Charge" mit dem unerwünschten Füllmaterial erwischt. Die Folge: Auf etwa 200 Metern Länge sieht der Eddelsener Weg bei Fleestedt aus wie eine Müllkippe. Im Dezember hatte ein Landwirt die Gemeindeverwaltung gebeten, den mit Löchern und tiefen Pfützen übersäten Wirtschaftsweg zu reparieren, damit er ihn mit landwirtschaftlichen Maschinen befahren könne. Die Gemeinde leistete "Erste Hilfe", wie der Gemeindesprecher sagt, kaufte den Bauschutt ein und verbaute ihn. Vorgesehen war, nach dem Winter die erste Schicht aus grobem Material mit einer zweiten, feinkörnigen Schicht zu bedecken. Das ist aber bis heute ausgeblieben. Warum den Bauhofmitarbeiter die ungewöhnlichen Fremdstoffe nicht aufgefallen seien, erklärt die Verwaltung so: Sie hätten sich auf die Qualität des Lieferanten verlassen. 70 Tonnen Bauschutt hat die Gemeinde verbaut. Die Kosten sind gering: 210 Euro habe das Material gekostet. Nicht nur Landwirte nutzen den Feldweg nahe des Sportzentrums Fleestedt, sondern auch Reiter und Radfahrer aus den nahe gelegenen Ortschaften. Nahe zur Hamburger Stadtgrenze gelegen, gilt der Weg als Abkürzung in den Stadtteil Sinstorf. Verblüfft und verärgert über spitze Fliesen und Metallteile in...
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"Freie Schule Nordheide": Lernen soll begeistern

6. April 2018 - 17:00
bim. Dohren. Jan Lürtzing-Brodersen hat Grund zur Freude. Vor rund einem Jahr versprach er seinem damals neunjährigen Sohn Lukas: „Du bekommst eine Schule wie du sie brauchst“ (das WOCHENBLATT berichtete). Jetzt ist der 32-jährige Vater seinem Versprechen, mit rund 14 weiteren Mitstreitern eine demokratische Schule zu gründen, ein großes Stück näher. Das Konzept für die "Freie Schule Nordheide" und der Antrag auf Genehmigung der Schule sind bei der Landesschulbehörde eingereicht. Lürtzing hofft, dass der Unterricht an der alternativen Schule ab Ende des Jahres starten kann. Das einzige, was noch fehlt, sind die notwendigen Räumlichkeiten. Jan Lürtzing-Brodersen ist qualifizierter Kindertagespfleger und leitet seit zweieinhalb Jahren in Dohren (Samtgemeinde Tostedt) mit seiner Kollegin Janina Harder den ersten Natur-Hort der Region, "Die Naturkinder". Für die "Freie Schule Nordheide" nach Vorbild der demokratischen Schulen gibt es den Trägerverein „Lebensnahes Lernen“, dessen Vorsitzender Jan Lürtzing ist. Die "Freie Schule Nordheide" wird eine halbtägige Grund- und Oberschule. Das Besondere: Die Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 sowie 5 bis 10 entscheiden selbst, wie der Unterricht gestaltet wird. Sie lernen in kleinen altersübergreifenden Gruppen und lernen, was sie begeistert. "Die Kinder finden sich, weil sie das Gleiche lernen wollen und nicht, weil sie gleich alt sind", so Jan Lürtzing. „Kinder kommen neugierig und mit viel Wissensdurst auf die Welt. In der Schule wird das in vorgegebene Bahnen gelenkt, der Spaß am Lernen geht verloren“, so Lürtzings Überzeugung. An der demokratischen Schule sollen die Kinder die Möglichkeit zum selbstbestimmten Lernen erhalten und so zu selbstständig denkenden, verantwortungsvollen und sozial kompetenten Mitgliedern der Gesellschaft heranwachsen. Trotz des alternativen Konzepts erlangen die Schüler den regulären Haupt- oder Realschulabschluss. Die Schule ist zwar demokratisch, aber mit soziokratischen...
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Für Hunde gilt jetzt wieder die Anleinpflicht

6. April 2018 - 16:00
(os). Seit dem Beginn der allgemeinen Brut-, Setz- und Aufzuchtszeit am vergangenen Sonntag, 1. April, gilt wieder eine besondere Anleinpflicht für Hunde: Bis einschließlich Sonntag, 15. Juli, müssen Hunde im Wald und in der freien Landschaft an der Leine geführt werden. Ausgenommen von der Regelung sind Tiere, die zur rechtmäßigen Jagdausübung, als Rettungshunde oder von der Polizei, dem Bundesgrenzschutz und dem Zoll eingesetzt werden. Wer die Vorschrift nicht beachtet, kann nach den Bestimmungen des Niedersächsischen Gesetzes zur Wald- und Landschaftsordnung mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro belangt werden. "Bitte stellen Sie sicher, dass Sie beim Gassi gehen ihren Hund jederzeit kontrollieren können", erklärt stellvertretend für alle Kommunen Henning Bruhn vom Fachdienst Ordnung und Gewerbe der Stadt Buchholz. „Und leinen Sie den Hund an, wo dies rechtlich oder aus der Situation heraus gefordert ist.“
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Esskastanie ist Baum des Jahres

6. April 2018 - 14:28
Durch den Klimawandel wird die Ansiedlung auch in Norddeutschland möglich (mi). Früher galten ihre Früchte als das "Brot der armen Leute": Die Esskastanie ist Baum des Jahres 2018. Esskastanien sind vor allem im Weinbauklima Süddeutschlands heimisch in ausgeprägten Kastanienwäldern findet man sie u.a. auf der Insel Korsika. In Norddeutschland ist die Baumart nur sporadisch verbreitet. Jedes Jahr wählt ein Gremium aus Forstexperten, Vertretern der Naturschutzverbände und der Landesforsten den Baum des Jahres. Für 2018 fiel die Wahl auf die Esskastanie. Die Wuchsmöglichkeiten der Ess- oder Edelkastanie sind dabei laut Knut Sierk, Pressesprecher bei den Niedersächsischen Landesforsten, auch unter den norddeutschen Klimabedingungen interessant - insbesondere weil sich diese durch den Klimawandel änderten. Schon jetzt berichteten demnach immer wieder Revierförster der Niedersächsischen Landesforsten über gut wachsende Einzelexemplare von Esskastanie in ihren Revieren. Ihren Namen trägt die Esskastanie wegen ihrer Früchte: Geröstete Maronen gelten als Delikatesse. Früher wurden die Kastanien auch gemahlen und weiterverarbeitet, daher nannte man sie auch "Brot der armen Leute". Eine wichtige Rolle spielten Esskastanien auch als Tierfutter. Es gibt wohl kaum einen Baum in Mitteleuropa und darüber hinaus, der durch seine vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten so eng mit der Geschichte der Menschen verbunden ist", erklärt Knut Sierk Übrigens: Wer mal eine Esskastanie sehen möchte, hat bald in Buchholz die Gelegenheit dazu. Traditionell pflanzt die Stadt jedes Jahr auf einer Fläche gegenüber des Kreisels zum Fachmarktzentrum auf einer Wiese den Baum des Jahres an. Bei der Esskastanie könnte allerdings laut Stadtsprecher Heinrich Helms ein anderer Standort gewählt werden, da fraglich ist, ob der Baum auf der Wiese beim Kreisel optimale Wachstumsbedingungen hat.
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"Jazz contra Bach" mit dem "Jarek Kostka Quartett" in Drennhausen

6. April 2018 - 13:23
ce. Drennhausen. "Jazz contra Bach" lautet das Motto des Konzertes, das das "Jarek Kostka Quartett" am Freitag, 20. April, um 19 Uhr in der Drennhäuser Kirche (Kirchweg 1) gibt. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Veranstaltet wird der Auftritt vom Verein "WIR - Kunst und Kultur in der Elbmarsch". Der aus Posen stammende Jarek Kostka stellt Gemeinsamkeiten zwischen der Barock-Musik und dem Jazz fest und interpretiert die Werke von Johann Sebastian Bach auf seine Weise. Er ist ein gefeierter Komponist und Pianist und gibt weltweit Konzerte - sowohl solo als auch mit seiner Band. Zum Quartett gehören neben Kostka außerdem die hervorragenden Musiker Jan Adamczewski (Saxophon), Piotr Max Wisniewski (Kontrabass) und Waldemar Franczyk (Schlagzeug). In den vergangenen Jahren trat die Formation unter anderem mehrfach in Hamburg auf und begeisterte dort ihr Publikum. - Eintritt: 9 Euro für "WIR"-Mitglieder und 12 Euro für Nichtmitglieder. Karten im Vorverkauf bei der Aral-Tankstelle in Marschacht, im Tesper Atelier "m.m." und bei Frau Bartlomiejczuk unter Tel. 04176 - 940649.
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Infovormittag für Frauen zum Unterhaltsrecht

6. April 2018 - 13:22
ce. Lüneburg. Wissenswertes über das Unterhaltsrecht gibt es am Dienstag, 10. April, von 9.30 bis 11.30 Uhr in der Lüneburger Agentur für Arbeit (An den Reeperbahnen 2). Rechtsanwältin Katja Schneider erörtert Themen wie Kindes-, Trennungs- und Ehegattenunterhalt. Zudem erörtert sie, welche Auswirkungen die rechtlichen Neuerungen insbesondere für Frauen haben. Die Veranstaltung findet im Rahmen der gemeinsamen Reihe "Frauen auf Erfolgskurs" der Arbeitsagentur und der Koordinierungsstelle "Frau & Wirtschaft". Die Teilnahme ist kostenlos. - Anmeldung unter Tel. 04131 - 740340 oder per E-Mail unter lueneburg-uelzen.bca@arbeitsagentur.de.
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Fußball-Termine am Sonntag

6. April 2018 - 10:30
(cc). In der Fußball-Bezirksliga II stehen am Sonntag, 8. April, drei Kreisduelle auf dem Spielplan: Der SV Bendestorf empfängt den TSV Auetal, der VfL Maschen erwartet zum Heimspiel den TSV Elstorf, und beim MTV Borstel-Sangenstedt ist die Eintracht Elbmarsch zu Gast. Alle Spiele ohne Zeitangabe beginnen um 15 Uhr. Weiter spielen am Sonntag: Bezirksliga: TSV Winsen - SV Essel. Kreisliga: TV Welle – TuS Nenndorf. Landesliga Frauen: TuS Fleestedt – TuS Westerholz.
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