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So erlebten Leser den Jahrhundertwinter 1978/1979: WOCHENBLATT-Serie (II)

4. Januar 2019 - 17:30
"Schneeraupen der Bundeswehr waren die Rettung" ce. Landkreis. Auch in dieser WOCHENBLATT-Ausgabe erinnern sich Leser an den Jahrhundertwinter 1978/1979, bei dem in weiten Teilen Deutschlands der Ausnahmezustand herrschte. "Wir hatten auf unserem Grundstück drei Meter hohe Schneewälle, die fast bis an die Dachrinne des Hauses ragten", erzählt Adolf Mahler aus Oederquart (Landkreis Stade). Seine Familie betrieb damals eine etwas außerhalb des Dorfes gelegene Landwirtschaft mit Viehhaltung. Acht Tage lang war der Hof durch die Schneeverwehungen von der Außenwelt komplett abgeschnitten. Wenn die Mahlers ins Ortszentrum wollten, mussten sie bei Eiseskälte einen etwa sechs Kilometer langen Fußmarsch zurücklegen. "Irgendwann kamen dann Raupen der Bundeswehr, die die Straßen wieder frei machten. Da waren wir sehr erleichtert", so Adolf Mahler. • "Wie die Großen wollte ich, Jahrgang 1965, auch helfen! Mit meinem knallroten Bobschlitten aus Kunststoff mit Handbremse, den ich zuvor in einem Preisausschreiben gewonnen hatte, zog ich los.Meine Idee: Den Einkauf für ältere Leute erledigen", erinnert sich Karin Warncke aus Jork. In Horneburg, wo sie damals zu Hause war, startete sie ihre Tour durch schneebedeckte Straßen, um ältere Menschen in einem Wohnblock zu versorgen. "Nicht alle von ihnen waren von meiner geplanten Aktion begeistert, manche skeptisch. Sie mochten mir ihr Geld nicht anvertrauen. Aber mein Taschengeld reichte doch nicht, um in Vorkasse zu gehen, was manche auch einsahen", so Warncke. "Letztendlich war ich dann aber doch froh, nicht viele Aufträge übernommen zu haben. Den Schlitten vollgepackt durch den Schnee zu ziehen und gegen die dicken Flocken anzukämpfen, das war echt anstrengend." • Arno Westerwick machte rund um den Jahreswechsel 1978/1979 Führerschein bei einer Tostedter Fahrschule, wobei ihm das extreme Winterwetter am Schluss manche Prüfungsaufgabe ersparte. "Die Fahrt in der Harburger Innenstadt war äußerst verkürzt, weil der...
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Neue Tischtennis-Saison beginnt

4. Januar 2019 - 17:30
(cc). Zum Abschluss der Vorbereitungen für die neue Tischtennis-Saison treffen sich die Mannschaftsvertreter aller vier Staffeln am Wohnort des Gruppenleiters Karsten Lexau, Auf den Hauen 40 in Salzhausen: Die Kreisliga Ost am Montag, 7. Januar, um 19 Uhr, die 1. Kreisklasse Ost um 20 Uhr. Tags darauf (8. Januar) die 1. Kreisklasse West um 19 Uhr, und die 3. Kreisklasse Ost um 20 Uhr. 
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Wenn nur die Kohle zählt

4. Januar 2019 - 17:30
Nachhaltigkeit verbindet Kontinente: Bergbau in Kulumbien ist Bildungsthema im Land Kehdingen tp. Hüll. Nachhaltigkeit, also der behutsame Umgang mit Naturressourcen im Wissen, dass diese endlich sind, muss man stets global betrachten. So ist es überhaupt nicht "weit hergeholt", dass der Braunkohle-Abbau im südamerikanischen Kolumbien jetzt Bildungsthema eines Workshops im Land Kehdingen war. Mit dem Thema „Wenn nur die Kohle zählt - Steinkohle aus Kolumbien für Strom in Europa"  befassten sich Interessierte im ABC-Bildungs- und Tagungszentrum in Drochtersen-Hüll, wo kolumbianische Umweltaktivisten zu Gast waren. Folge-Veranstaltungen sind geplant. "Steinkohle wird in Kolumbien in großem Stil im Tagebau ausgebeutet und geht zu fast 100 Prozent in den Export - überwiegend nach Europa", berichtet der Kenner des Landes, Journalist Jochen Schüller aus Hamburg, der früher Beauftragter von Brot für die Welt für Öffentlichkeitsarbeit zu Kolumbien war und ein Menschenrechtsprojekt leitete. "In Deutschland wird kolumbianische Kohle größtenteils verstromt, vielleicht auch bald im geplanten Kohlekraftwerk in Stade", sagt Schüller, der bei der Tagung in Hüll als Moderator dabei war. "Von dem Milliardengeschäft profitieren nur einige Wenige: Bergbau-Multis und die Energie-Konzerne." In Kolumbien würde der Kohletagebau Zwangsumsiedelungen und massive Menschenrechtsverletzungen mit sich bringen, sagt der Experte dem WOCHENBLATT. Landschaft und Umwelt würden zerstört, Luft und Wasser dauerhaft verschmutzt. "Menschen werden krank und verlieren ihre Lebensgrundlage, so z.B. die afrokolumbianischen und indigenen Gemeinschaften in der Guajira im Norden des Landes." Darüber berichteten Sindy Bouriyu, Vertreterin der Jugendlichen der indigenen Gemeinschaft in Provincial (Guajira), und die Menschenrechts-Anwältin Yessika Hoyos. Juana Corral (AG Menschenrechte und Bergbau in Kolumbien) erläuterte die sozialen und Umwelt-Folgen des Steinkohlebergbaus in Kolumbien....
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Bäckerei Weiss ruft Familienstiftung ins Leben

4. Januar 2019 - 17:00
bim. Tostedt. Familie Weiß, Inhaber der traditionsreichen Bäckerei Weiss mit Stammsitz in Tostedt-Todtglüsingen, ist nicht nur für leckeres Backwerk, sondern auch für großzügige Spenden bekannt. "Das ist aber alles nur möglich, weil alle Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten mitmachen", sagen Carin und Jochen Weiß. Um die Gemeinnützigkeit auf ein breites Fundament zu stellen, hat die Familie nun eine Stiftung gegründet - die Familie-Weiß-Stiftung. "Das wollten wir schon immer machen", sagt Jochen Weiß. Ein erstes Projekt war der Bau einer Bäckerei im westafrikanischen Benin, für die Familie Weiß mit der "Eiweißchallenge" Spenden sammelte (das WOCHENBLATT berichtete). Dabei mussten die Nominierten jeweils fünf Eiweiß schlagen, sich dabei filmen lassen, mindestens 100 Euro spenden und drei neue "Kandidaten" nominieren. "Die Bäckerei ist fast fertig. Das gesammelte Geld reicht für den Bau und ein Moped mit Anhänger, um das Backwerk zu verkaufen", berichtet Jochen Weiß. Zum einen wird mit der Bäckerei Waisenkindern das Erlernen eines Berufes im Bäckerhandwerk ermöglicht, zum anderen die Lebensmittelversorgung der Anwohner durch frische Backwaren sichergestellt. Das beim Verkauf der Backwaren eingenommene Geld kommt wiederum dem Waisenhaus zugute. Mit der Gründung der Stiftung ist es nun auch möglich, Spendenbescheinigungen auszustellen. Carin und Jochen Weiß bilden den Stiftungsrat, der entscheidet, für welche Projekte gespendet wird. Weiterhin gehören der Stiftung ihre Kinder Annabelle, Lara und Hendrik an. "Wir wollen mit der Stiftung Kindern und Jugendlichen helfen, Bildung und Gesundheit fördern, nicht beschränkt auf Deutschland, sondern auch z.B. in Afrika", erläutern Carin und Jochen Weiß. "Wir freuen uns über Stiftungs-Ideen und Spenden." Kontakt unter Tel. 04182-29510 oder per E-Mail an: info@baecker-weiss.de. Rund 76.000 Euro für die "Sternenbrücke" Bei den vorweihnachtlichen Aktionen mit Los- und Adventskalender-Verkauf, an Glücksrädern...
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Petition gegen die Pflegekammer Niedersachsen

4. Januar 2019 - 17:00
(bim). Kaum hat die Pflegekammer Niedersachsen ihre Arbeit aufgenommen, hagelt es bereits vielfach Kritik - am Zeitpunkt des ersten Beitragsbescheids kurz vor Weihnachten wie auch an der Art der erhobenen Zwangsmitgliedsbeiträge (das WOCHENBLATT berichtete). Ebenso kurz vor dem Heiligen Abend ging eine Petition an das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung online, mit der die Abschaffung der Pflegekammer gefordert wird, das Motto: "Pflege bewegt auch ohne Pflegekammer". Bereits nach zehn Tagen hat die Petition, die von dem 33-jährigen Krankenpfleger Stefan Cornelius aus Berge bei Osnabrück mit ins Leben gerufen wurde, das Sammelziel von 30.000 Unterschriften überschritten. Wie berichtet, hatte die Pflegekammer Beitragsbescheide mit der Maximalforderung von 140 Euro "Halbjahresbeitrag" versendet mit zugrunde gelegtem Jahreseinkommen von 70.000 Euro, um die über 90.000 Pflegefachkräfte in Niedersachsen zur Selbstauskunft über ihre Einkommensverhältnisse zu nötigen. Der Beitragssatz beträgt 0,4 Prozent des Jahresgehalts. Ministeriums-Kritik Das von der Pflegekammer gewählte Verfahren zur Beitragserhebung wird auch vom Niedersächsischen Sozial- und Gesundheitsministerium kritisiert. „Wir hätten uns gewünscht, dass eine neue Institution, mit der die Pflegekräfte künftig besser vertreten werden, erst einmal Vertrauen aufbaut und ihre Stärken deutlich macht", erklärt Staatssekretär Heiger Scholz. Mit dem unsensiblen Vorgehen habe die Pflegekammer viele Pflegekräfte vor den Kopf gestoßen. Auch wenn das gewählte Verfahren rechtlich nicht zu beanstanden sei (das Sozialministerium ist Rechtsaufsicht der Pflegekammer), so sei für eine neue Institution mit neuen Mitgliedern der falsche Weg gewählt worden. Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann will Anfang Januar ein Gespräch mit der Pflegekammer führen und auf eine Überarbeitung der Beitragsordnung drängen. „Die mehr als 80.000 Pflegefachkräfte in Niedersachsen...
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Faslam im Landkreis Harburg ist etwa 160 Jahre alt

4. Januar 2019 - 17:00
Über den norddeutschen Karneval ist wenig bekannt: Die Antworten auf die fünf wichtigsten Fragen (ts). Die närrische Zeit beginnt jetzt in unserer Region. Bis zu ihrem Ende am Aschermittwoch (6. März) wird sie mit vielen Umzügen und Maskeraden gefeiert. Den Auftakt zum Faslam, der norddeutschen Form des Karnevals, macht an diesem Wochenende Quarrendorf. Als ihr Höhepunkt im Landkreis Harburg gilt der große Umzug in Stöckte mit regelmäßig etwa 20.000 Besuchern. Doch warum feiern wir Faslam überhaupt? Erstaunlich wenig ist über das Brauchtum und seinen Ursprung bei uns bekannt. Hier die Antworten auf die fünf wichtigsten Fragen: Woher hat die Heimatforschung ihre Erkenntnisse? Viele Faslamsvereine verweisen lediglich auf den Eintrag in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia. Die Erkenntnisse dort gehen zu einem großen Teil auf das 192 Seiten starke Werk des Autors Birger Antholz mit dem Titel "Faslam, Deskription des norddeutschen Karnevals im Landkreis Harburg" aus dem Jahr 2005 zurück. Dabei handelt es sich oft um mündlich Überliefertes. Intensiv und mit zusätzlichen Quellen befasst sich der Faslamsclub Brackel auf seiner Homepage mit dem Ursprung des Brauchtums. Woher stammt der Begriff Faslam? Die Bezeichnung Faslam hat keine sehr lange Tradition. Sie geht auf den Begriff Fastnacht zurück. Fastnacht bezeichnet die "Nacht vor dem Fasten“ und soll im 12. Jahrhundert entstanden sein. Seit wann wird Faslam bei uns gefeiert? Vermutlich seit den 1860er-Jahren, sagt der Heimatforscher Birger Antholz. Der Faslamsclub Ramelsloh kann mit Hilfe einer schriftlichen Quelle das Fest immerhin bis in das Jahr 1903 zurückführen. Worin liegt der Ursprung des Festes? Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber. Manche vermuten den Grund in der Winterwende. Laut dem Faslamsclub Brackel scheidet ein in der christlichen Religion liegender Grund aus, weil die Reformation derartige Feiern untersagt habe. Laut dem Heimatforscher Birger...
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Zu "Hoch das Bein" auf die Tanzfläche

4. Januar 2019 - 11:36
Jürgen Brosda veröffentlicht neuen Faslams-Song. (mum). Irgendwo ist man ihm bestimmt schon begegnet - während eines Schützenfests, beim Faslam, beim Oktoberfest oder auf dem Hamburger Kiez. Die Rede ist von Jürgen Brosda aus Buchholz, der als DJ und Musiker aus der deutschen Party-Szene kaum noch weg zu denken ist. Rechtzeitig zum Start der Faslams-Saison hat Brosda am Freitag eine neue Single veröffentlicht. Mit "Hoch das Bein" wagt sich der DJ an das Original-Faslamslied "Hoch das Bein, die Schweinepreise steigen". Natürlich hat Brosda dem Song einen neuen Sound verpasst. "Ich bin mir sicher, damit den Puls - vor allem aber den Beat - der Zeit zu treffen", ist der DJ zuversichtlich. Die Produzenten vom "Chaosteam" waren bereits seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem Künstler, der den alten Klassiker zu neuem Leben erwecken kann und setzen voll auf Brosda. Natürlich gibt es mehrere Versionen von dem Song - unter anderem einen Party-Mix und eine Faslams-Version. Für Brosda ist es nicht die erste Veröffentlichung: Mit "Wir feiern überall" gelang dem Musiker und DJ bereits ein Partykracher. Die moderne Polka besticht durch seinen eingängigen Refrain und dem garantierten "Ich bleib im Ohr"-Effekt. In bester Erinnerung ist sein WM-Song "Attacke, Attacke - wir holen den Cup nach Deutschland", den er gemeinsam mit Danny Malle auf CD presste (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach). Brosda bekam damals die einmalige Chance, seinen Song vor dem Fußball-WM-Finale 2014 beim Fan-Fest auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg zu singen - vor 60.000 Menschen. Danach folgte der Party-Song "Halli Galli Ramba Zamba", der ebenfalls grandios einschlug! Kurz nach der Veröffentlichung sei er sogar vor Helene Fischer ("Atemlos") in den iTunes-Charts platziert gewesen. Brosda macht einfach gute Laune. Jedes Wochenende ist der DJ unterwegs und sorgt deutschlandweit für volle Tanzflächen, hat Engagements in Österreich und in angesagten Clubs auf Mallorca. •...
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Sonntag! Finale um den Lim`s Cup

4. Januar 2019 - 11:00
(cc). Am Sonntag, 6. Januar, steigt das Finale um den Lim's Cup, den der TSV TSV Buchholz 08 zum 19. Mal in der Sporthalle des Schulzentrums II am Kattenberge in Buchholz (Sprötzer Weg 33) ausrichtet. Titelverteidiger ist das Team des TSV Welle. Insgesamt sind zwölf Mannschaften am Start. Die Spiele am Sonntag beginnen um 10.30 Uhr. Das Endspiel wird voraussichtlich zwischen 16.30 und 17 Uhr beginne. Der Eintritt ist frei.
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Benefizkonzert erbrachte 528 Euro für Salzhäuser Vollwaisen

3. Januar 2019 - 22:35
ce. Salzhausen. Großzügige 528 Euro als Spende für die acht Kinder der Salzhäuser Familie Krys kamen jetzt bei einem Benefizkonzert der Band "OIC" im örtlichen Gesundheitszentrum zusammen. Die Geschwister waren im vergangenen Jahr nach dem plötzlichen Tod beider Eltern zu Vollwaisen geworden (das WOCHENBLATT berichtete). Mit Gesang, Banjo und Akustikgitarre animierten die Musiker die rund 50 Zuschauer im Café der Johanniter-Tagespflege zum Mitklatschen und -singen. Zustande bekommen war das Konzert durch einen besonderen Umstand: Weil sich Sänger und Gitarrist Freddy beim Heimwerken an der Hand verletzt hatte, kam er zur Behandlung in die Praxis für Ergotherapie und Feldenkrais von Tanja Groothoff im Gesundheitszentrum. Freddy versprach schließlich ein Konzert in der Praxis zu geben, wenn er wieder Gitarre spielen könne. So entstand die Idee zu der Aktion für einen sehr guten Zweck.
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Grüne setzten in Salzhausen und Hanstedt Zeichen gegen Plastikvermüllung

3. Januar 2019 - 22:28
Grünen-Aktion in Salzhausen und Hanstedt ce. Salzhausen/Hanstedt. Ein Zeichen gegen die Plastikvermüllung setzten jetzt Kommunalpolitiker des Grünen-Ortsverbandes Salzhausen/Hanstedt. Einen Teil ihrer Dezember-Aufwandsentschädigung investierten sie in Stoffbeutel, die sie dann vor den Edeka-Märkten Düver in Salzhausen und Dalinger in Hanstedt verteilten. "Nicht nur die Taschen und die Infobroschüren fanden großes Interesse. Auch in vielen Gesprächen wurde von der Bevölkerung Unverständnis gegen den Verpackungswahn in den Supermärkten geäußert", berichtet Ortsverbands-Vorsitzender Joachim Bartels. "Besonders strittig erschien gerade die Plastikverpackung von Biogemüse und Obst. Die von der Natur optimal eingepackte Banane müsse nun wirklich nicht noch einmal extra in Plastik eingewickelt werden, war man sich einig", so Bartels. Sehr positiv sei aufgefallen, wie groß das Umweltbewusstsein der Menschen in puncto Plastik bereits sei. Ein großer Teil der Kunden habe mit Einkaufskörben und Stoffbeuteln statt Plastiktüten eingekauft. Joachim Bartels' Appell: "Hoffentlich ändern nun auch die Lebensmittelindustrie und der Einzelhandel ihre Einstellung zum Thema. Denn der Müll kommt als Mikroplastik wieder zurück in die Nahrungskette und in unsere Körper!"
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Famila in Winsen lädt wieder zum Neujahrsfeuerwerk ein

3. Januar 2019 - 22:25
ce. Winsen. Eine spektakuläre Farbenpracht am Abendhimmel und Ohrwürmer vom Feinsten erwarten die Besucher beim Neujahrsfeuerwerk, mit dem Famila in Winsen auch in 2019 startet. "Quasi als Vorprogramm heizen ab 18 Uhr die 'Winsen All Stars' (WAS) ein", kündigt Warenhausleiter Thomas Schmeiser an. "WAS" sind elf gestandene Musiker aus dem Landkreis Harburg, die gemeinsam ein wahres "Feuerwerk" an Ohrwürmern präsentieren. Drei Sänger und eine Sängerin, drei Gitarristen, Bass, Keyboard und zwei Schlagzeuger lassen die Bühne wackeln und jedes Rockfan-Herz höher schlagen. "Um 19.30 Uhr steigt dann das Feuerwerk, das Groß und Klein garantiert zum begeisterten Staunen bringt", verspricht Schmeiser. "Anschließend legen sich 'WAS' nochmal bis 22 Uhr ins Zeug." Der Eintritt ist frei. Samstag, 5.1., ab 18 Uhr bei Famila im Luhe Park (Löhnfeld 10) in Winsen. Open-Air-Event 5.1. Sa.
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Tostedts Bürgermeister kritisiert unerquickliche Lärmaktionspläne

3. Januar 2019 - 17:00
bim. Tostedt. "Es ist unerquicklich. Wir stellen Lärmaktionspläne auf, die nichts bringen. Aber wir müssen das machen", ärgerte sich Tostedts Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam in der jüngsten Ratssitzung mit Blick auf die einhellig beschlossenen Lärmaktionspläne für die Gemeinden Heidenau, Kakenstorf, Otter und Wistedt. Die von der EU geforderten Lärmaktionspläne müssen Städte und Samtgemeinden umsetzen. Da Niedersachsen dabei - wie bei der Ausweisung von Naturschutzgebieten - hinterher hinkt, läuft auch hier ein Vertragsverletzungsverfahren. Allerdings: Maßnahmen gegen Lärm werden nur für Landes- und Bundesstraßen - nicht für Kreisstraßen - vorgeschlagen, an denen tagsüber mehr als 70 und nachts mehr als 60 Dezibel Lärm erzeugt werden. Die Landes- und Bundesstraßen müssen von mindestens 8.200 Fahrzeugen pro Tag und Richtung befahren werden. Außerdem müssen von dem Lärm gerundet mindestens 100 Anwohner betroffen sein, was für die genannten Kommunen nicht zutrifft. Die Lärmaktionspläne für die vier Gemeinden hat die Verwaltung erarbeitet, daher waren keine zusätzlichen Haushaltsmittel erforderlich. Anders sieht es beim Lärmaktionsplan für die Gemeinde Tostedt aus. Dafür soll ein Fachbüro eingeschaltet werden.
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"Der Gradlinige" lädt zum Königsball in Heidenau

3. Januar 2019 - 14:30
bim. Heidenau. Zum Königsball zu Ehren von Majestät Stefan „der Gradlinige von Vaerloh“ Hermsdorf (30), dem jüngsten Schützenkönig in der Vereinsgeschichte, mit seiner Königin Annemarie lädt der Schützenverein Heidenau alle Heidenauer Bürgerinnen und Bürger sowie Schützenschwestern und Schützenbrüder für Samstag, 12. Januar, ein. Die Party steigt ab 20 Uhr im „Heidenauer Hof“ mit der Band "Komboo" und einer tollen Tombola. Schützensplitter • Tombolapreise können abgegeben werden bei Schützenvereinsmitglied Jochen Kröger, Neue Straße 6a, Heidenau, Tel. 0151-22319386. Der Schützenverein bedankt sich vorab bereits bei allen Spendern.
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Hallenfußballturnier der Extraklasse

3. Januar 2019 - 12:00
19. Auflage des Lims Cups in Buchholz – zum zwölften Mal wird der Stadtmeister ermittelt (cc). Das Turnier ist längst Tradition in Buchholz: Zum 19. Mal findet der Lim's Cup des TSV Buchholz 08 statt. Zwei Tage lang steht der Hallenfußball im Mittelpunkt. Das beliebte Turnier für erste und zweite Herrenmannschaften aus dem Landkreis Harburg und Buchholzer Firmen- und Freizeitmannschaften wird gemeinhin als „Budenzauber“ bezeichnet und findet am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Januar, in der Sporthalle des Schulzentrums II am Kattenberge in Buchholz (Sprötzer Weg 33) statt. Der Eintritt ist frei. Gespielt wird mit Rund-um-Bande. Zudem wird es wieder eine Tombola mit attraktiven Preisen geben, dessen Erlös einem guten Zweck zufließen soll. „In diesem Jahr soll das Sponsoring unserer Jugendmannschaft des Jahrgangs 2011 zugute kommen. Mit dem Geld soll neue Kleidung gekauft werden“, berichtet Marc Techen, der gemeinsam mit Joel Rückert und Sven Seidel das zweitägige Event organisieren wird. Das Teilnehmerfeld ist vollständig, die beiden Vorjahressieger haben zugesagt: Kreisligist TV Welle will seinen Titel beim Turnier der Vereinsmannschaften am Sonntag verteidigen, das Team „Betz Holding“ will am Samstag erneut den Stadttitel holen. Am Samstag, 5. Januar, spielen die Firmen- und Freizeitteams um den großen Siegerpokal und den Stadttitel. Am Start werden zehn Mannschaften sein. Spielbeginn ist um 14.30 Uhr. „Der Samstagvormittag ist für unsere hoffnungsvollen Nachwuchsspieler reserviert, die den Lim's-Junior-Cup-Sieger ermitteln werden“, so Techen. Am Sonntag, 6. Januar, ermitteln zwölf Mannschaften den Lim's-Cup-Sieger 2019. Das Turnier beginnt um 10.30 Uhr. „Es wird an beiden Tagen für mächtig Spaß und großartigen Sport gesorgt sein“, verspricht Marc Techen: „Auch Getränke und Speisen werden vor Ort zu fairen Preisen angeboten.“ Team "Betz Holding" tritt wieder an (cc). Den Stadtmeister-Titel der Buchholzer Firmenmannschaften wird am...
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Landkreis Harburg schafft durch Renaturierung des Aubachs bei Wulfsen Raum für Bachforelle und Co.

3. Januar 2019 - 10:58
ce. Wulfsen. Im Aubach bei Wulfsen bieten Kiesflächen Lebensraum für Bachforelle, Köcherfliege und Co., größere Steine lenken die Strömung. Ein typischer Heidefluss wie aus dem Bilderbuch eben. Doch das ist noch nicht lange so: Über Jahrzehnte war der Aubach begradigt, bot nur wenig Lebensraum. Bis der Landkreis Harburg jetzt ein gut 100 Meter langes Flussstück renaturiert hat. Weitere 100 Meter renaturierte zuvor der Kreisverband der Wasser- und Bodenverbände Harburg. Dafür wurden rund 10.000 Euro investiert. Der Aubach mit seiner Quelle bei Garlstorf fließt über Toppenstedt durch Wulfsen, bis er schließlich in die Luhe mündet. Begradigungen hatten den Aubach wie so viele Flüsse bundesweit an vielen Stellen zu einem monotonen Lebensraum werden lassen. Über Jahrzehnte hatte die Natur an dem Gewässer bei Wulfsen so kaum eine Chance. Eine steile Böschung begrenzte den Flusslauf, der durch die Wiesenlandschaft entweder geradezu hindurchschoss oder bei Niedrigwasser fast stand. Die Gewässersohle war stark versandet, immer stärkere Erosionen in der Sohle und den Böschungen waren ebenso weitere Folgen wie eine Armut an Lebewesen. Durch die Renaturierung wird der Aubach nun in wertvollen Abschnitten wieder ein lebendiges Gewässer mit vielfältigen ökologischen Funktionen, in dem sich die Bachforelle ebenso wohlfühlt wie das Bachneunauge. Damit das gelingt, ließ der Landkreis rund 80 Kubikmeter Kies auf der Sohle und als uferbegleitende Maßnahme einbauen – immerhin rund 160 Tonnen. Kleine Trichter und Inseln entstanden im Flusslauf ebenso wie Kiesbänke. Letztere bilden auch die "Kinderstube" für Fische und Libellen. Vereinzelt verbautes Totholz dient als Schutz für Fische. "Auch Kleinstlebewesen und sogenannte Wirbellose wie Köcher- und Eintagsfliege finden im Aubach einen Lebensraum. Sie sind nicht nur Nahrungsgrundlage für die Fische, sondern filtern das Gewässer, dienen sozusagen als natürliche Kläranlage", freuen sich André Francois von der Abteilung...
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Die Abwasserentsorgung wird jetzt deutlich teurer

3. Januar 2019 - 8:48
Rat der Gemeinde Rosengarten: Personalien und B-Plan as. Nenndorf. In der letzten Sitzung des Gemeinderates 2018 standen einige Neubesetzungen auf der Tagesordnung: Wie berichtet, verlässt Charlotte Gutzeit (AfD) Rosengarten und muss deshalb ihren Sitz im Gemeinderat aufgeben. Zu ihrem Nachfolger wurde Uwe Siepmann gewählt. Siepmann übernimmt die Sitze von Charlotte Gutzeit im Umwelt-, Sozial-, Kinderbetreuungs- und Finanzausschuss. Als beratendes Mitglied steht dem Ausschuss für Kinderbetreuung ab sofort Kirchenvertreter Christopher Klüß zur Verfügung, er löst Christa Helmeke ab. Auch Stefan Rüttinger, stimmberechtigter Vertreter der Schul-Elternschaft im Ausschuss für Kinderbetreuung, Schule, Bildung und Kultur, scheidet aus seinem Amt aus. Anja Petersen tritt seine Nachfolge an, vertreten wird sie von Steffen Wüsthoff. Als Kuratoriumsmitglieder für den Spielkreis Nenndorf hat der Gemeinderat Steffen Heuer und als seinen Stellvertreter Nicolas Schmunck (beide CDU) gewählt. • Schlechte Nachrichten für die Besitzer von Kleinkläranlagen: Die Abwasserentsorgung wird teurer. Der Grund: Die Abwasserentsorgung der Gemeinde musste neu ausgeschrieben werden, da der Vertrag mit dem bisherigen Abwasserunternehmen ausgelaufen war. Zudem hat der Landkreis Harburg die Entgelte für die Abnahme von Abwässern aus Kleinkläranlagen für 2019 neu festgesetzt. Ab dem 1. Februar 2019 betragen die Gebühren für die Bedarfsabfuhr 55 Euro und die Kosten für die Sammelgrube 51,60 Euro je Kubikmeter eingesammeltens Abwasser. Die Abfuhrkosten des Abwasserunternehmens sind mit 41,05 Euro dabei im Vergleich zu 2017 (28,32 Euro) deutlich gestiegen. "Für Besitzer von Kleinkläranlagen müssen wir die Möglichkeit bereithalten, dass Sammelgruben abgefahren und entsorgt werden", betonte Bürgermeister Dirk Seidler. Es habe keine günstigeren Alternativen zum neuen Angebot des bisherigen Abwasserunternehmens gegeben, die gemeinsame Ausschreibung mit Salzhausen, Stelle, Jesteburg und...
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Die Abwasserentsorgungwird jetzt deutlich teurer

3. Januar 2019 - 8:48
Rat der Gemeinde Rosengarten: Personalien und B-Plan as. Nenndorf. In der letzten Sitzung des Gemeinderates 2018 standen einige Neubesetzungen auf der Tagesordnung: Wie berichtet, verlässt Charlotte Gutzeit (AfD) Rosengarten und muss deshalb ihren Sitz im Gemeinderat aufgeben. Zu ihrem Nachfolger wurde Uwe Siepmann gewählt. Siepmann übernimmt die Sitze von Charlotte Gutzeit im Umwelt-, Sozial-, Kinderbetreuungs- und Finanzausschuss. Als beratendes Mitglied steht dem Ausschuss für Kinderbetreuung ab sofort Kirchenvertreter Christopher Klüß zur Verfügung, er löst Christa Helmeke ab. Auch Stefan Rüttinger, stimmberechtigter Vertreter der Schul-Elternschaft im Ausschuss für Kinderbetreuung, Schule, Bildung und Kultur, scheidet aus seinem Amt aus. Anja Petersen tritt seine Nachfolge an, vertreten wird sie von Steffen Wüsthoff. Als Kuratoriumsmitglieder für den Spielkreis Nenndorf hat der Gemeinderat Steffen Heuer und als seinen Stellvertreter Nicolas Schmunck (beide CDU) gewählt. • Schlechte Nachrichten für die Besitzer von Kleinkläranlagen: Die Abwasserentsorgung wird teurer. Der Grund: Die Abwasserentsorgung der Gemeinde musste neu ausgeschrieben werden, da der Vertrag mit dem bisherigen Abwasserunternehmen ausgelaufen war. Zudem hat der Landkreis Harburg die Entgelte für die Abnahme von Abwässern aus Kleinkläranlagen für 2019 neu festgesetzt. Ab dem 1. Februar 2019 betragen die Gebühren für die Bedarfsabfuhr 55 Euro und die Kosten für die Sammelgrube 51,60 Euro je Kubikmeter eingesammeltens Abwasser. Die Abfuhrkosten des Abwasserunternehmens sind mit 41,05 Euro dabei im Vergleich zu 2017 (28,32 Euro) deutlich gestiegen. "Für Besitzer von Kleinkläranlagen müssen wir die Möglichkeit bereithalten, dass Sammelgruben abgefahren und entsorgt werden", betonte Bürgermeister Dirk Seidler. Es habe keine günstigeren Alternativen zum neuen Angebot des bisherigen Abwasserunternehmens gegeben, die gemeinsame Ausschreibung mit Salzhausen, Stelle, Jesteburg und...
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Ein neuer Vorplatz fürs Rathaus

3. Januar 2019 - 8:46
Breitband-Ausbau, Neubaugebiete, Kitas und ein neues Feuerwehrgerätehaus: Ausblick von Rosengartens Bürgermeister Dirk Seidler as. Nenndorf. 2018 war ein ereignisreiches Jahr für die Gemeinde Rosengarten: Mit dem Neubau des Rathauses in Nenndorf wurde die größte Einzelinvestition seit Bestehen der Gemeinde (rund 5,1 Millionen Euro) abgeschlossen. Auch der Sportplatz Dunkenkuhle konnte nach seiner aufwendigen Sanierung eröffnet werden. Während sich die Bahn-Pendler über den im September fertiggestellten Gleiszugang vom P+R-Parkplatz in Klecken freuen konnten, sorgten Straßensperrungen und Baustellen für Frust bei den Autofahrern. Insbesondere die Vollsperrung des Ehestorfer Heuwegs durch die Stadt Hamburg mit zeitgleichen Baumaßnahmen in Harburg sorgte für Dauerstaus. Die Bewohner der Kiekeberg-Dörfer schlossen sich zu einer Bürgerinitiative zusammen, die auch in den kommenden zwei Jahren noch zu tun haben wird: Mit Unterbrechung soll die Sperrung nach derzeitigem Stand bis 2020 dauern. Welche Projekte 2019 in Rosengarten umgesetzt werden, das verrät Bürgermeister Dirk Seidler: "Das Jahr 2019 wird durch die Realisierung der für den Doppelhaushalt 2018/2019 vom Gemeinderat beschlossenen und auf den Weg gebrachten Maßnahmen bestimmt werden." Rathausvorplatz "Nach der Fertigstellung und dem Umzug der Verwaltung in das neue Verwaltungsgebäude an der Bremer Straße sowie dem Ende 2018 abgerissenen alten Rathaus ist für 2019 die Umsetzung der von den Bürgern in einem offenen Bürgerbeteiligungsverfahren erarbeiteten Gestaltung des Rathausvorplatzes vorgesehen. Im ersten Quartal 2019 wird die konkrete Planung im Bau- und Planungsausschuss vorgestellt und beraten. Dabei ist das vorhandene Budget für die Vorplatzgestaltung im Auge zu behalten. Die Fertigstellung des Vorplatzes ist für das vierte Quartal 2019 vorgesehen." Feuerwehrgerätehaus Tötensen "Nachdem Ende 2018 das Grundstück für den neuen Feuerwehrstandort in Tötensen gesichert...
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Glückliche Gewinner des WOCHENBLATT-Preisausschreibens

2. Januar 2019 - 18:30
ah. Landkreis. Das WOCHENBLATT-Weihnachtspreisausschreiben ist für die Leser stets ein Höhepunkt des Jahres. Erneut beteiligten sich sehr viele Leser, um einen der attraktiven Preise zu gewinnen. Diese wurden von den WOCHENBLATT-Inserenten gestiftet. Dafür bedankt sich der WOCHENBLATT-Verlag bei allen seinen Kunden. Die Gewinner werden alle informiert, bekommen die Preise zugeschickt oder können diese direkt in einem Geschäft abholen. Tina Rodriguez da Fonseca aus Hollenstedt gewann den WOCHENBLATT-Gutschein im Wert von 350 Euro, Beate Otten aus Klecken wurde für den WOCHENBLATT-Gutschein im Wert von 150 Euro ausgelost. Sie kamen in den Verlag nach Buchholz, um sich die Gutscheine abzuholen. "Es ist mein erster Gewinn bei einem Preisausschreiben", sagte Beate Otten. Sie wird sich in aller Ruhe überlegen, wo sie die Gutscheine im Wert von 150 Euro einlöst.  Auch für Tina Rodrigues da Fonseca aus Hollenstedt war es der erste größere Gewinn. "Ich habe zuvor einmal Zirkuskarten bei einem Preisausschreiben der Neuen Buxtehuder gewonnen. Doch dass ich jetzt diesen tollen Hauptpreis erhalten habe, ist richtig super", sagt die Hollenstedterin, die sich mit ihrem Mann Martin und ihren beiden Kindern Lucy (4) und Marina (5) über den WOCHENBLATT-Gutschein freute.  Ob Carrera-Autorennbahn, Herren-Armbanduhr, Restaurant-Menü, Bekleidungsgutschein oder Holland-Damenfahrrad: Die Gewinner freuten sich alle über ihre Wunschgewinne.  Der WOCHNEBLATT-Verlag dankt folgenden Firmen für die Bereitstellung der Gewinne: House of Beauty (Buchholz), Reiseservice Stende (Winsen)r, Spielwaren Goyer (Winsen), Goldschmied Caesar (Winsen), Elektro König (Winsen), Restaurant Acht Linden (Egestorf), WABA (Seevetal), Bikepark (Winsen), Sichang Thai Massage (Winsen), Landkreis Harburg, Wildpark Lüneburger Heide (Hanstedt-Nindorf).
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WOCHENBLATT-Leser erinnern sich an Jahrhundertwinter 1978/1979 / Neue Serie (I)

2. Januar 2019 - 17:30
"Es schneite, was die Wolken hergaben"  ce. Landkreis. Schwere Schneestürme, unter der vermeintlichen "weißen Pracht" begrabene Straßen und von der Außenwelt abgeschnittene Dörfer - dieses dramatische Szenario hat auch 40 Jahre später noch vor Augen, wer den Jahrhundertwinter 1978/1979 erlebt hat. In der Bundesrepublik starben 17 Menschen infolge der Schneekatastrophe, die einen volkswirtschaftlichen Schaden von mindestens 140 Millionen Mark anrichtete. Dem WOCHENBLATT-Aufruf nach Zeitzeugen-Berichten sind Dutzende Leser gefolgt. Ausgewählte Beiträge werden wir in einer Serie veröffentlichen, die in dieser Ausgabe mit Erinnerungen an die Ereignisse rund um den Jahreswechsel 78/79 startet. "Es ging nicht um Leben und Tod, wie für andere Menschen, sondern eher um Geburt und Abschied", blicken Klaus und Angelika Damian aus Emsen (Landkreis Harburg) zurück. Die Geburt von Sohn Bjarne stand damals unmittelbar bevor. "Unser Kind sollte im Krankenhaus in Harburg zur Welt kommen. Deshalb galt unsere tägliche Sorge dem Zustand der Straßen. Oft war schon die Fahrbahn auf der Kreisstraße nach Langenrehm, die auf unserem Weg lag, nur noch zu erahnen", so Klaus Damian. Weil es "schneite, was die Wolken hergaben", zog seine Frau im Januar 1979 zu ihren Eltern in die Nähe des Krankenhauses, wo der Sohn im gleichen Monat zur Welt kam. Mitte Februar wurde das Land von einer weiteren Schneewelle überrollt - auch mit Folgen für Familie Damian: "Unsere Taufgäste staunten über die bis zu zwei Meter hohen weißen Wälle, die unser Haus und die Parkplätze festungsartig umgaben." Durch ein wetterbedingtes Fahrverbot erschwert wurde schließlich Klaus Damians Anreise zu seiner Verabschiedung als Lehrer an einer Harburger Schule, bevor er für drei Jahre als Pädagoge ins südamerikanische Santiago de Chile wechselte. Damian schnallte kurzerhand seine Langlaufskier unter und machte sich auf den Weg nach Harburg. "Für die Rückfahrt nach der sehr emotionalen Feier umging ein Vater...
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