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Kirchenkreis gedenkt der Reichspogromnacht

2. November 2018 - 17:00
Nur wenig ist heute noch bekannt, was in der Nacht zum 10. November 1938 im Landkreis Harburg geschah / Holocaust-Überlebender spricht bei besonderem Gottesdienst in Hittfeld (ts). Mit einem besonderen Gottesdienst am Freitag, 9. November, 19 Uhr, in der Mauritiuskirche in Hittfeld, Kirchenstraße 23, erinnert der Kirchenkreis Hittfeld an die Nazi-Pogrome von 1938 gegen Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland. Dazu wird der Holocaust-Überlebende Ivar Butarfas aus Bendestorf über die Greueltaten der Nationalsozialisten sprechen. Schüler der Oberschule Neu Wulmstorf werden die damalige Rolle der christlichen Kirchen in Deutschland hinterfragen. Anlass des Gottesdienstes ist der 80. Jahrestag des Pogroms gegen die jüdische Bevölkerung in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938. Damals wurden in Deutschland Synagogen, jüdische Einrichtungen und Geschäfte in Brand gesteckt. Die sogenannte "Kristallnacht" steht für den Beginn der systematischen Judenverfolgung. Kaum noch bekannt ist heute, was damals in der Nacht zum 10. November 1938 im Landkreis Harburg geschah. Das Kreisarchiv und das Archiv der Stadt Winsen haben nach eigenen Angaben keine Dokumente oder Aufnahmen zu der Pogromnacht. Manches sei in der Vergangenheit offenbar auch "absichtlich verschwunden", heißt es dazu noch aus dem Winsener Stadtarchiv. Kreisarchivar Dr. Martin Kleinfeld verweist auf das Buch über den jüdischen Friedhof in Winsen mit dem Titel "Eingebunden in das Bündel des Lebens" aus dem Jahr 2011, das die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Winsen dokumentiert. Einen Hinweis darauf, dass es damals im Landkreis Harburg zu Übergriffen auf die jüdische Bevölkerung gekommen war, liefert das Internetportal "Jüdische-Gemeinden.de", das der Autor Klaus-Dieter Alicke aus Winsen/Aller betreibt. Das einzige damals in der Stadt Winsen/Luhe bestehende jüdische Geschäft, das Bekleidungsgeschäft Adolf Stern, sei während des Novemberpogroms von 1938 auch von SA-Männern attackiert...
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Todesfalle für Greifvögel ist jetzt amtlich

2. November 2018 - 17:00
Kreistag hat keine Bedenken, Windräder direkt neben einer Hühnerfarm zuzulassen mi. Landkreis. "Die jetzt im Regionalen Raumordnungsprogramm verabschiedeten Windvorrangflächen in Ardestorf und Elstorf sind nicht genehmigungsfähig", sagt Wilhelm Hartmann. Kritik dieser Art ist beim Reizthema Windenergie nichts Neues. Doch hier handelt es sich nicht um das oft wenig fundierte Gepolter des typischen "Wutbürgers". Im Gegenteil: Wilhelm Hartmann ist selbst an der Planung von Windparks beteiligt. Seine Kritik zielt nicht auf Eigeninteresse, sondern den Artenschutz ab und sie wird von Fachleuten geteilt. Der Sachverhalt: In Elstorf und Ardestorf soll ausgerechnet rund um zwei Freilandhühnerfarmen die Errichtung von acht Windrädern ermöglicht werden. Ein Unding. Das findet jedenfalls Vogelkenner Wilhelm Hartmann und wohl auch die Fachleute der Unteren Naturschutzbehörde UNB. Hier teilt man jedenfalls Hartmanns Einschätzung, dass die Farm diverse Greifvögel, darunter auch viele geschützte Arten, anlockt, die dann durch die Windräder getötet werden. In verschiedenen Stellungnahmen, zuletzt 2018, sieht die Behörde deswegen "ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko" geben. Sie warnt: Eine Errichtung von Windenergieanlagen könnte gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstoßen. Weiter heißt es in der Stellungnahme, dass auch das Landesamt für Naturschutz, darauf hinweist, dass es sich um einen atypischen Fall handele, da durch die beiden vorhandenen Hühner-Freilandhaltungen besonders attraktive Nahrungshabitate bestehen, die von Greifvögeln besonders häufig aufgesucht werden. Zu Deutsch: Es handelt sich um einen absoluten Einzelfall, weil bisher in Niedersachsen niemand auf die fixe Idee gekommen ist, mitten in einem Futterparadies für (Greif)Vögel einen Windpark auszuweisen. Die UNB fordert deswegen, es müssten in 2019 weitere Gutachten angefertigt werden. Aber in der Politik scheinen alle diese Argumente keine Rolle gespielt zu haben, viel mehr ging es darum, dass RRP...
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Fußball-Termine am Sonntag

2. November 2018 - 10:00
(cc). Zum Heimspiel in der Fußball-Landesliga empfängt der TSV Winsen (Rang 15) am Sonntag, 4. November, 14 Uhr, den Tabellenachten SV Ahlerstedt-Ottendorf. Weiter spielen am Sonntag – alle Spiele beginnen um 14 Uhr: Bezirksliga II: MTV Egestorf - VfL Westercelle, und SG Scharmbeck-Pattensen - SC Vorwerk Celle. Kreisliga: SG Estetal - TV Welle, MTV Ashausen-Gehrden - VfL Jesteburg, TSV Holvede-Halvesbostel - Buchholzer FC, FC Este 2012 - MTV Ramelsloh, TSV Heidenau - SV Bendestorf, und TSV Auetal - TuS Fleestedt. Bereits am Freitag, 2. November, spielen: TuS Nenndorf - TVV Neu Wulmstorf, und TV Meckelfeld II - FC Rosengarten. Beide Spiele beginnen um 19.30 Uhr.
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Tostedt: Wie funktioniert Städtebau-Planung?

1. November 2018 - 16:00
bim. Tostedt. Unter dem Titel „Städtebauliche Planung in der Gemeinde Tostedt“ informiert Axel Seute, Fachbereichsleiter Bauen und Planung der Samtgemeinde Tostedt, am kommenden Montag, 5. November, um 19 Uhr im Tostedter Heimathaus, Himmelsweg 8, darüber, wie städtebauliche Planung generell funktioniert und in Tostedt im Konkreten umgesetzt wird. Axel Seute beantwortet dabei Fragen wie unter anderem: Kann man alte Gebäude in Tostedt erhalten? Kann jeder in Neubaugebieten bauen wie er möchte? Ist in Altbaugebieten die architektonische Um- und Neugestaltung regellos? Wie funktioniert Ortsplanung überhaupt? Können Bürger die Entwicklung Tostedts mit beeinflussen oder bei der Planung mitwirken? Und: Gibt es Planungen oder Vorstellungen, wie Tostedt in 20 oder 30 Jahren städtebaulich aussehen soll? Zu der Veranstaltung lädt der Heimatverein Tostedt alle Interessierten ein.
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TSV Elstorf mit 4:2-Heimsieg

1. November 2018 - 11:30
(cc). Im Mittwochspiel der Fußball-Bezirksliga II kam der Tabellenzweite TSV Elstorf zu einem 4:2-Heimerfolg gegen Aufsteiger SC Vorwerk Celle. Im ersten Durchgang hatten Maik van Huffel nach Flanke von Mike Teichert zum 1:0 (23. Minute) und Kevin Genske per Volleyschuss (27.) zur 2:0-Pausenführung getroffen. Nach dem Wechsel war es erneut Genske, der auf 3:0 (61.) erhöhte. In der Folgezeit verkürzten die Gäste aber auf 2:3 (77. und 82. Minute). Dank dem Treffer von Timo von Reith zum 4:2-Endstand (86.) durfte der TSV drei Punkte in Elstorf behalten. Weiter spielten: Germania Walsrode- Eintracht Leinetal 1:6, und TV Jahn Schneverdingen - TSV Wietzendorf 3:1.  
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Zweimal Buzhala aber nur 2:2

1. November 2018 - 10:42
(cc). Auf ihn kann sich Fußball-Oberligist TSV Buchholz 08 verlassen. Für einen Dreier beim Tabellenvorletzten waren die beiden Tore von Milaim Buzhala (39. und 83. Minute) trotzdem noch zu wenig. 08 spielte im Mittwochspiel 2:2 (1:1) unentschieden beim Wedeler TSV und ließ zwei wichtige Punkte liegen. Ab der 81. Minute spielte Buchholz 08 in Unterzahl, weil Ahmed Ali Abduraham nach einer Tätlichkeit die Rote Karte erhielt, und das Feld vorzeitig verlassen musste. Am Sonntag, 4. November, will Buchholz 08 auswärts bei "Schlusslicht" VfL Pinneberg punkten, das Mitte dieser Woche beim 4:2 gegen Aufsteiger HEBC Hamburg seinen ersten Saisonsieg einfahren konnte.
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Anfrage der Kreistagsgruppe FDP/FW: Warum nicht mehr Landschaftsschutz?

31. Oktober 2018 - 19:00
(bim). Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung bei jeweils einer Enthaltung die Ausweisung der drei Naturschutzgebiete (NSG) "Obere Wümmeniederung", "Heidemoor bei Ottermoor" und "Glüsinger Bruch und Osterbruch" beschlossen. Weitere NSG sollen folgen. Dazu hat die Gruppe FDP/Freie Wähler (FW) im Kreistag jetzt auf Grundlage des derzeit diskutierten NSG "Seeve" eine Reihe von Fragen an die Kreisverwaltung gestellt. Unter anderem wollen FDP und FW wissen: • Wenn ein Wohnhaus im NSG durch einen Brand zerstört wurde, darf es wieder aufgebaut werden? • Was wird aus dem Pfadfinderlager Bargkamp, in dem Generationen von Pfadfindern naturnahe Freizeiten erlebten? • Darf in Zukunft ein Grundeigentümer, der für seine auch im Schutzgebiet liegende Fläche Grundsteuern, Berufsgenossenschaft, Landwirtschaftskammerbeitrag, verschiedene Versicherungen usw. bezahlt, sein Land nicht mehr betreten? • Wie soll kontrolliert werden, dass Bewirtschaftungsauflagen und Freizeitnutzung nur im erlaubten Rahmen stattfinden und nur die erlaubten maximalen Totholzmengen in einem Wald vorhanden sind? • Reicht die Ausstattung mit Personal? • Welche Finanzmittel sind zusätzlich erforderlich? • Warum besteht keine Bereitschaft, die Flächen als Landschaftsschutzgebiet auszuweisen? Begründung: "In diesen Monaten sollen im Landkreis Harburg so viele Naturschutzgebiete ausgewiesen werden wie noch nie. Die auch mögliche Unter-Schutzstellung in Form von Landschaftsschutzgebieten (LSG) wird dabei so gut wie nicht vom Landkreis favorisiert. Die Schutzbestimmungen und in welchem Gebiet diese zu geschehen haben, liegen weitgehend auch an den Mehrheiten im Kreistag und im Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz." Wenn die Mehrheit des Kreistages eine andere Unter-Schutzstellung befürworte oder eine verändere räumliche Umgrenzung, müsse das so erfolgen. Das Beispiel der Ausweisung des NSG an der Este habe gezeigt, dass die Festlegung als LSG an vielen Stellen sinnvoll sei. "In der Abwägung...
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Handeloh: Keine Bürgerdiskussion erwünscht?

31. Oktober 2018 - 18:30
bim. Handeloh. Soeben ist die Einwohnerversammlung zum Thema Bauleitplanung in Handeloh über die Bühne gegangen, da soll laut Verwaltung in der nächsten Bauausschuss-Sitzung am Montag, 5. November, um 19.30 Uhr im Handeloher Rathaus-Sitzungsraum, Am Markt 1, über die Aufstellung des Bebauungsplans "Wörmer Straße Ost" abgestimmt werden. Wie mehrfach berichtet, hat die Gemeinde Handeloh entlang der Wörmer Straße zwischen Schulstraße und Mergelweg knapp sieben Hektar Grünland erworben, das in mehreren Abschnitten in Bauland umgewandelt werden soll, um den Zuzug junger Familien zu ermöglichen und so die Infrastruktur mit Kindergarten, Grundschule und Geschäften langfristig zu erhalten. Der Bebauungsplan "Wörmer Straße West" ist seit rund zwei Jahren in Kraft. 15 Grundstücke mit je rund 1.000 Quadratmetern sind entstanden, auf denen bisher nur zwei Häuser errichtet wurden. Doch bereits jetzt soll über den zweiten Bauabschnitt auf der gegenüberliegenden Straßenseite abgestimmt werden, was die Opposition verhindern will. Iris Gronert (CDU), Waldemar Hindersin (Grüne) und Dr. Hans-Christian Schröder (FDP) haben eine Absetzung dieses Tagesordnungspunktes beantragt. Begründung: "Es gibt erkennbar keinen Grund, die mit der Einwohnerversammlung am 17. Oktober eingeleitete Bürgerbeteiligung an der planungsrechtlichen Entwicklung der Gemeinde Handeloh durch übereilte Planungsvorhaben ins Leere laufen zu lassen", heißt es in dem Antrag. Einvernehmlich sei in der Versammlung mit den anwesenden Bürgern vereinbart worden, die Diskussion um die weitere planungsrechtliche Entwicklung der Gemeinde Handeloh im Januar 2019 fortzusetzen. Zu den Grundlagen für diese Entwicklungsdiskussion zählten insbesondere auch alle bereits im Flächennutzungsplan als Wohnbauflächen vorgesehenen, aber noch nicht verbindlich mit einem Bebauungsplan festgeschriebenen Flächen auf dem Gebiet der Gemeinde Handeloh. "Mit Erstaunen haben wir nun feststellen müssen, dass Sie mit dem...
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Cassenshof Inzmühlen: Zwischen Gänsen und Kerzenschein genießen

31. Oktober 2018 - 16:00
bim. Handeloh. Zwischen Gänsen und Kerzenschein eintauchen in eine stimmungsvolle Märchenwelt können die Besucherinnen und Besucher, wenn der Cassenshof in Handeloh-Inzmühlen, Im Seevegrund 2, für kommenden Sonntag, 4. November, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr zum Scheunenzauber einlädt. Für Groß und Klein wird wieder vieles geboten, das einen spannenden und beschaulichen Tag verspricht, der auf die Vorweihnachtszeit einstimmt. Bei einem bunten Kunsthandwerkermarkt mit ausgewählten Anbietern der Region sind handgemachte Dinge, die den Alltag verschönern, und stimmungsvolle Weihnachtsdekoration erhältlich. Auf dem Hofplatz grüßen schnatternd die Gänse des Cassenshofes, die sich in den vergangenen Monaten auf der Weide an der Seeve getummelt haben. Highlights für die Kinder sind das Plätzchenbacken im Pferdestall und der neu gestaltete Spielplatz mit vielen Trettreckern. Die "Heidkösters" umrahmen das Treiben auf dem Hofplatz mit handgemachter Musik. Kulinarisch locken herzhafte Speisen wie Entenburger, Wildpfanne, Rosmarinkartoffeln und Rotkohlsalat, außerdem viele kleine Leckereien zum Probieren. Wer will, kann sich seine Gans für die Festtage im Hofladen vorbestellen. Oder man hat Glück bei der Tombola und gewinnt den Weihnachtsbraten. Die hofgebackenen Kuchen und Torten aus den Eiern der freilaufenden Hühner des Cassenshofes runden den Festschmaus zwischen Feuerkörben unter freiem Himmel ab. • Auch an anderen Tagen sind Besucher auf dem Cassenshof willkommen. Der vielfältige Hofladen mit Café ist zur Sommerzeit die ganze Woche hindurch, zur Winterzeit jeweils von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Und die freilaufenden Hühner und Gänse sind immer neugierig auf vorbeischauende Gäste. So wachsen die Gänse auf Besucher sind auf dem Cassenshof gerne gesehen, und die neugierigen Gänse freuen sich über Zaungäste. Eigens aufgestellte Bänke laden zum entspannten Beobachten der imposanten Tiere ein. So erhält man einen...
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Neuer Lions-Kalender ist jetzt erhältlich

31. Oktober 2018 - 15:00
bim. Rosengarten. Die aktuelle Ausgabe des heiß begehrten Adventskalenders des Lions Clubs Rosengarten mit einem Motiv des Krautsander Kinderbuch-Illustrators und Bildhauers Jonas Kötz ist ab sofort erhältlich. Lions Club-Präsident Lothar Hillmann übergab am Montag Rosengartens Bürgermeister Dirk Seidler den ersten Adventskalender des Jahres 2018 im neuen Nenndorfer Rathaus. Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Auflage in diesem Jahr um 1.000 auf 7.000 Stück erhöht. Der beliebte Adventskalender des Lions Clubs Rosengarten, der wie ein Lotterielos ist, erscheint zum zehnten Mal. Sponsoren haben dafür 700 Preise im Wert von ca. 22.000 Euro gestiftet. Jeder zehnte Kalender gewinnt. Neben vielen Einkaufs- und Eintrittsgutscheinen gibt es u.a. ein Tablet-PC, Hotelübernachtungen an der Ostsee, ein Smartphone und Hubschrauber-Rundflüge über Hamburg zu gewinnen. Der Reinerlös kommt wieder Kindern und Jugendlichen in der Region zu Gute. Im vergangenen Jahr waren das gut 26.500 Euro. Finanziert wurden damit u.a. ein Baumhaus auf dem Pausenhof der Grundschule Steinbeck, ein Jahr Handballunterricht für Kinder an Grundschulen in Rosengarten sowie weitere Projekte an Schulen, in Jugend- und Kinderfeuerwehren und bei Sportvereinen. • Erhältlich ist der Kalender zum Preis von 5 Euro pro Stück bis zum 30. November (solange der Vorrat reicht) per E-Mail an: lionskalender.rosengarten@gmail.com oder bei vielen Verkaufsstellen in der Region. Diese sind nachzulesen auf der Homepage des Lions Clubs unter www.lionsclub-rosengarten.de aufgelistet. Dort werden auch ab dem 1. Dezember fortlaufend die Gewinnzahlen bekannt gegeben. Diese Informationen sind bis zum 31. Januar 2019 abrufbar.
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Lehrer aus Tostedt und Morlaàs tauschten sich aus

31. Oktober 2018 - 15:00
bim. Otter. Seit fast drei Jahrzehnten besteht die Freundschaft zwischen Tostedt und dem französischen Morlaàs. Jetzt kamen erstmals französische Lehrkräfte in ihre Partnerkommune, um sich über die Unterschiede zwischen den Schulen und dem Bildungssystem zu informieren. Die Initiative dazu hatte Anke Gühne ergriffen, die seit 2011 Sprecherin des Tostedter Freundeskreises Morlaàs und auch Leiterin der Grundschule Otter ist. "Ich war schon mehrfach in Morlaàs und habe mir dort einmal die Schule angeschaut. Aber da waren Ferien. Ich dachte: Wir schön wäre es, dort einmal zu hospitieren?", berichtet Anke Gühne, die daraufhin versuchte, andere Lehrerkollegen aus der Samtgemeinde Tostedt für ihre Idee zu gewinnen. Das Projekt glückte, sodass nun Lehrer der Grundschulen Otter, Tostedt, Todtglüsingen und der Mühlenschule Buchholz fünf Kollegen vom französischen Ecole Jean Moulin in ihren Familien aufnahmen. "Die Ecole ist vergleichbar mit Kindergarten oder Vorschule", so Anke Gühne. Das Unterhaltungsprogramm, das u.a. eine Stadtbesichtigung in Lüneburg und den Besuch des Stücks "La Traviata" in der Elbphilharmonie umfasste, wurde von der Friedrich und Irene Vorwerk-Stiftung gefördert. Die französischen Lehrkräfte hospitierten bei ihren deutschen Kollegen. Gemeinsam schaute sich die Gruppe u.a. einen Film über Inklusion mit deutschen und französischen Untertiteln an. "Die Verständigung erfolgte über das Französisch der Deutschen und auf Englisch. Außerdem übersetzte Sabine Behrens-Hintz vom Freundeskreis", erläuterte Anke Gühne. Den Abschluss bildete eine bilinguale Fortbildung. "Dabei kamen wir noch sehr angeregt zu den Unterschieden zwischen den Schulen ins Gespräch", erzählt Anke Gühne. In Frankreich gebe es zum Beispiel aus Hygienegründen keinen Sand in den Sandkästen. Und die französischen Lehrkräfte stellten fest, dass die Klassenräume in Frankreich spürbar kleiner seien und es weniger Material und moderne Technik gebe. "Außerdem scheint es so zu sein,...
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Zehn Jahre Tagespflege in Buchholz

31. Oktober 2018 - 15:00
bim. Buchholz. Ihr zehnjähriges Bestehen feiert die Tagespflege Buchholz, Königsberger Straße 13a, am kommenden Samstag, 3. November, von 14 bis 18 Uhr mit einem Tag der offenen Tür, zu dem der Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt, alle Interessierten herzlich einlädt. Die Gäste haben Gelegenheit, die Einrichtung, die Mitarbeiter und den Tagesablauf der zu betreuenden Senioren kennenzulernen. Außerdem wird ein Herbstmarkt mit Kunstgewerbeständen und Musik geboten. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen durch die Landfrauen sowie mit Glühwein gesorgt. Als die Tagespflege vor zehn Jahren eröffnete, war es für den Herbergsverein die erste Einrichtung ihrer Art in der Nordheidestadt. "Es ist ungewöhnlich, dass der Herbergsverein außerhalb Tostedts Angebote macht. Das hat sich aber aufgrund des Bedarfs ergeben", erläutert Herbergsvereins-Geschäftsführer Helge Johannsen. Die Tagespflege in der Königsberger Straße in Buchholz befindet sich inmitten eines Wohngebietes. "Wir sind gut eingebettet in die Nachbarschaft und Teil des Lebens hier. Dafür sind wir sehr dankbar", so Johannsen. 14 Plätze stehen in der Tagespflege Buchholz zur Verfügung für Senioren, die noch zu fit fürs Altenheim sind, aber schon das eine oder andere Gebrechen haben. "Es ist ein schönes Angebot zwischen ambulanter und stationärer Betreuung", so Helge Johannsen. Mit der Tagespflege wird älteren Menschen ermöglicht, länger in den eigenen vier Wänden wohnen zu können und ihre betreuenden Angehörigen zu entlasten. In der Königsberger Straße stehen zwei Gemeinschaftsräume mit genügend Platz für gemütliche Polstermöbel und Stuhlkreise für Aktivitäten wie Sitztanz oder Singkreise sowie eine große Küche für therapeutisches Kochen zur Verfügung. Bei schönem Wetter laden eine Terrasse und Sitzgelegenheiten auf der Rückseite des Gebäudes zum Kaffeetrinken und Klönen ein. Nach einem gemeinsamen Frühstück werden die Senioren in Kleingruppen oder einzeln betreut und...
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Rückläufige Fahrgastzahlen

30. Oktober 2018 - 20:30
Heide-Shuttle-Saison endet erstmals seit drei Jahren mit etwa 15 Prozent weniger Passagieren. (mum). Auch an den Freizeitbussen ist der überdurchschnittlich heiße Sommer nicht spurlos vorbeigegangen. In der diesjährigen Heide-Shuttle-Saison zählten die Betreiber gut 51.000 Fahrgäste auf den vier Ringen in der Naturparkregion Lüneburger Heide. Das sind zwar im Verhältnis zu den vergangen drei Jahren auf allen vier Ringen etwa zehn bis 15 Prozent weniger, aber dennoch sind die Betreiber aus den Landkreisen, Kommunen und dem Naturpark Lüneburger Heide mit dem Ergebnis zufrieden. "Wir haben mit weniger Fahrgästen gerechnet, denn kaum jemand wollte bei 32 Grad Hitze in einem Bus sitzen und viele Gäste auch nicht einmal auf dem Fahrrad", sagt Hilke Feddersen, Geschäftsführerin des Naturparks Lüneburger Heide. Die Tourismusgesellschaft Lüneburger Heide GmbH hat dieses Jahr in einer ersten Prognose einen Rückgang der Gästezahlen von bis zu 30 Prozent konstatiert. Vielerorts sei die Anzahl der Tagesgäste deutlich zurückgegangen, beschreiben die Touristiker aus den Städten und Gemeinden das Bild in den Sommermonaten. Vor diesem Hintergrund ist der Rückgang der Fahrgastzahlen für alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Heide-Shuttle nachzuvollziehen. "Zudem ja auch aufgrund des heißen und trockenen Sommers die Heide sehr zurückhaltend geblüht hat und damit das Herausstellungsmerkmal unserer Region nicht so aussah, wie es die Menschen erwarteten", so Feddersen. Die drei Heide-Shuttle 1,2 und 3, die zwischen Schneverdingen, Bispingen, in Orten der Samtgemeinden Hanstedt, Salzhausen, Tostedt, Jesteburg und der Stadt Buchholz ihre Kreise ziehen, wurden von 12.000 bis 17.000 Gästen genutzt. Der südlichste und jüngste Ring 4 zwischen Soltau, Neuenkirchen, Schneverdingen und Bispingen zählte gut 8.000 Fahrgäste. Auch in diesem Jahr hatte etwa jeder vierte Fahrgast ein Fahrrad dabei und verband seine Radtour in der Naturparkregion Lüneburger Heide mit einer...
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TuS Jahn mit Top-Leistung

30. Oktober 2018 - 19:00
HANDBALL: Hollenstedt gewinnt 22:19 gegen Wolfsburg – Tostedt kassiert ein 26:29 gegen Göttingen (cc). Sieg und Niederlage für die beiden Landkreisteam in der Handball-Oberliga Niedersachsen: MTV Tostedt verlor im Heimspiel gegen die HSG Göttingen mit 26:29, obwohl der MTV zur Halbzeit mit 12:11 in Führung lag. Beste Werferin war Dorothee Kröger mit neun Treffern (davon sieben Strafwürfe). Zeitgleich zeigte der TuS Jahn Hollenstedt besonders starke Leistungen und kam zu einem verdienten 22:19-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg. TuS Jahn führte zur Pause bereits mit 10:6 Toren. Beste Werferin war Jana Fröhlich (6/5). Nach dem Abpfiff klatschten die TuS Jahn-Fans in der Max-Schmeling-Halle in Hollenstedt begeistert Beifall. So torhungrig hatten sie ihre Mannschaft schon lange nicht gesehen. "Das war ein wichtiger Sieg, vor allem für das Selbstvertrauen“, sagte Trainer Manuel Cohrs: "Es hätten allerdings ein paar mehr Tore sein können. Aber unsere torgefährliche Meike Wietzer hatte vier Lattenkracher." Am kommenden Wochenende spielen beide Teams auswärts: Jahn Hollenstedt (Tabellenrang 7) beim Tabellenvierten TV Hannover-Badenstedt II, und MTV Tostedt (Rang 5) beim Tabellenvorletzten MTV Geismar.
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Tostedt: Werbekreis-Konzept wurde erläutert

30. Oktober 2018 - 19:00
bim. Tostedt. Eher mäßig besucht war der "Klartextabend" des Werbekreises Tostedt, im Rahmen dessen auch die neue Geschäftsstelle im Himmelsweg vorgestellt wurde. Die Vorstandsmitglieder Lisa Fenger (Aktionen), Katja Kröger-Mollin (Verwaltung und Katrin Simon (Finanzen) erläuterten das künftige Konzept. Auch die Beisitzer standen Rede und Antwort. Zwei Bürger zeigten Interesse, wobei einer sich bald ehrenamtlich engagieren will. Wie berichtet, will sich der Werbekreis für die Bürger öffnen. Für deren Mitwirkung sollen unter dem Dach des "Töster Kreises" Arbeitskreise zu Themenschwerpunkten wie Ortsgestaltung und Kultur gegründet werden, der Werbekreis als wichtigste Sparte erhalten bleiben. Über eine neue Satzung wird am 8. November um 19 Uhr im Hotel "Zum Meierhof" in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung abgestimmt.
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"t+t"-Fachmärkte Christiansen unter neuer Leitung

30. Oktober 2018 - 18:36
Die "t+t"-Fachmärkte Christiansen sind seit mehr als drei Jahrzehnten beliebte Anlaufpunkte für Privatpersonen, die ihre eigenen vier Wände verschönern möchten. Das vielfältige Angebot und die kompetente Fachberatung wird von den Kunden geschätzt. Das wird auch so bleiben, doch unter neuer Leitung. Die Firma "Knutzen Wohnen" übernimmt zum 31. Oktober die "t-t"-Fachmärkte der Christiansen Heimtex GmbH in Soltau sowie in Buchholz, Winsen und Lüneburg. Lokale Wirtschaft "Uns war es sehr wichtig, unsere Firma an ein Familienunternehmen zu verkaufen, welches ebenfalls inhabergeführt ist", sagt Lars Christiansen, der mit seiner Frau Kim Kristensen seit 1999 die Christiansen Heimtex GmbH führt. Ihr Wunsch, die vier "t-t"-Fachmärkte und die Geschäfte "DAS Laminathaus / DAS Parketthaus" mit den drei Standorten Adendorf, Buchholz-Dibbersen und Braunschweig sowie die rund 140 Mitarbeiter an eine renommierte Firma zu übergeben, ist in Erfüllung gegangen. Lars Christiansen: "Wir arbeiten bereits in der zweiten Generation mit der Familie Knutzen zusammen und freuen uns, einen optimalen Nachfolger gefunden zu haben." Die Firma Knutzen, gegründet 1974, verfügt über 26 Standorte in Schleswig-Holstein und Hamburg und beschäftigt über 1.100 Mitarbeiter. Geschäftsführer Hauke Knutzen: "Wir freuen uns, nun auch in Niedersachsen tätig zu sein. Die Kunden dürfen sich weiterhin auf das sehr gute Preis-/Leistungsverhältnis, die vielfältige Auswahl und die freundliche und kompetente Fachberatung freuen. Die Kundenzufriedenheit steht bei uns an oberster Stelle." Der "t+t"-Markt in Schneverdingen und "Christiansen Wohnen" in Buxtehude sind von dieser Veränderung nicht betroffen. Diese werden weiterhin von Anke Christiansen, der Schwester von Lars Christiansen, geführt.
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Die griechische Gastfreundschaft genießen - das Restaurant Akropolis serviert mediterrane Spezialitäten

30. Oktober 2018 - 18:10
Das griechische Restaurant "Akropolis" in der Bahnhofstraße 44 wurde 1980 gegründet. Damals war es der erste ausländische Gastronomiebetrieb in Tostedt. Elena und Georgius Giorca, die das Restaurant als Familienbetrieb führten, gewannen durch ihre freundliche Art und die leckeren griechischen Gerichte schnell viel Stammkunden. Ihre Tochter Anastasia half schon mit sechs Jahren im Restaurant mit. In diesem Jahr gingen die Restaurantgründer in den Ruhestand und ihre Tochter Anastasia übernahm mit ihrem Mann Grigoris die Leitung des Restaurants "Akropolis". Ein Dank geht an die Stammgäste, die in den vergangenen 38 Jahren immer wieder die griechische Küche und Gastfreundschaft genossen. "Wir haben die Speisekarte jetzt aktualisiert", sagen Anastasia Giorcas und Grigoris Evangelos. Die umfangreiche Speisekarte enthält weiterhin die Klassiker der griechischen Küche. Giros, Grillteller, Lamm-, Puten- und Schweinefleischgerichte sowie Hackfleischspeisen und Fischgerichte stehen in vielen Zubereitungsvariationen auf der Karte. "Wir haben für unsere Gäste nun aber auch zahlreiche leichte Gerichte ins Speisenprogramm aufgenommen. So kann der Gast aus schmackhaften vegetarische Gerichten wählen", sagt Anastasia Giorcas. Bunte Vorspeisenteller laden zum Probieren diverser griechischer Spezialitäten ein. Eine Empfehlung ist das "Mezze"-Menü für zwei Personen, das elf verschiedene warme und kalte Vorspeisen enthält. Neu sind zum Beispiel die aromatischen Zucchini-Schafskäse-Frikadellen, Blätterteig mit Spinatfüllung oder Kichererbsen-Frikadellen. Bei diesem neuen und tradititionellem Angebot findet jeder Gast seine Lieblingsspeise. Selbstverständlich werden alle Gerichte frisch zubereitet. Auch die Getränkekarte wurde erweitert. Den Gast findet nun auch eine hochwertige Weinkarte. Eine Besonderheit ist die Tagsempfehlung, die auf einer großen Tafel im Restaurant angeschrieben ist. Die Atmosphäre des Akropolis ist freundlich und gemütlich. Die Ausstattung wurde ebenfalls neu...
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Konrad "Konny" Merta ist jetzt zehnfacher Weltmeister

30. Oktober 2018 - 18:00
bim. Tostedt. Konrad "Konny" Merta hat es geschafft: Der Kraftsportler des Todtglüsinger Sportvereins (TSV) holte - so wie er es im WOCHENBLATT und im Fernsehen angekündigt hatte - in seinem 80. Lebensjahr seinen zehnten Weltmeistertitel im Bankdrücken. Den Titel holte er beim „Trnava World Championship Powerlifting“, zu dem er zusammen mit seinem Freund und Trainingspartner Krystian Slosarek und dem TSV-Vorstandsmitglied Horst Dorsch jüngst nach Trnava in die Slowakei reiste. Konny Merta gelang es auf Anhieb, 90 Kilogramm zu drücken. Mit dieser Leistung wurde er Weltmeister in der Klasse 80+. Der bisherige Weltrekord lag "nur" bei 60 Kilogramm. Zwei weitere Versuche von Konrad Merta über 112,5 Kilogramm scheiterten ganz knapp, weil er Beschwerden in der Schulter bekam. Traurig: Nachdem er sein großes Ziel mit dem zehnten WM-Titel im 80. Lebensjahr nun erreicht hat, sind die Schulter-Beschwerden so gravierend, dass "Konny" über ein Ende seiner Karriere nachdenkt.
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"Streit hat die Dimension einer Familienfehde angenommen"

30. Oktober 2018 - 18:00
Ostring-Planung in Buchholz auf Eis gelegt: Große Resonanz der Leser auf WOCHENBLATT-Artikel os. Buchholz. Die Entscheidung des Kreistags, keine Planungsmittel in Höhe von einer Million Euro für die weitere Planung der Umgehungsstraße Ostring in Buchholz freizugeben, ist das Thema in der politischen Diskussion in der Nordheidestadt. Das zeigen die zahlreichen Zuschriften, die die WOCHENBLATT-Redaktion nach dem Artikel "Ostring-Planung von Kreistag auf Eis gelegt" erreichten. Reaktionen der Ostring-Gegner • Während es der Mehrheit im Buchholzer Stadtrat nicht um Einhaltung von Klimazielen, sondern um das Festhalten an Verkehrskonzepten des letzten Jahrtausends geht, kommt nun endlich ein deutliches Zeichen vom Landkreis. Der Ostring ist und bleibt ein finanzielles und ökologisches Fiasko", sagt Jürgen Dee aus Buchholz. • Dr. Martin Dieckmann, Vorsitzender der Buchholzer Liste, die im Stadtrat mit vier Mitgliedern vertreten ist, erklärt: "Oha! Den Regisseuren der Posse „Buchholz 2025plus“ ist offensichtlich das Drehbuch aus dem Ruder gelaufen. Unter diesem prätentiösen Titel geht es ihnen allein darum, den sieben Kilometer langen, voraussichtlich über 50 Mio. Euro teuren Ostring doch noch durchzusetzen, nachdem dieser durch das Oberverwaltungsgericht Lüneburg für rechtswidrig erklärt wurde. Dafür wurde ein Pseudo-Beteiligungsverfahren mit zwei zweistündigen Diskussionen durchgeführt, deren Ergebnis vorher feststand. Kosten-/Nutzen-Fragen oder überhaupt nur die Kosten (Straßenbau und Folgekosten eines neuen Stadtteils) spielten nicht im Ansatz eine Rolle. Mit den Ergebnissen des zuvor nach monatelanger Diskussion verabschiedeten Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) hat die Mega-Bebauung ohnehin nichts zu tun. Und jetzt beschweren sich die Drahtzieher, dass sie angeblich ausgetrickst worden seien. Rührend!" • Christian Schäfer aus Buchholz schreibt: "Die CDU am Rande des Nervenzusammenbruchs. Einzelne Politiker...
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"Es muss erlaubt sein, Dinge in Frage zu stellen"

30. Oktober 2018 - 18:00
WOCHENBLATT-Interview mit Pastor Arne Hildebrand (37) zur Bedeutung des Reformationstags (os). Der Mittwoch, 31. Oktober, ist ein besonderer Tag: Der Reformationstag ist wieder gesetzlicher Feiertag, parallel gibt es landauf, landab viele Halloween-Feiern. Für Arne Hildebrand (37) ist der Tag aus einem dritten Grund besonders: Er wird als neuer Pastor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Paulus in Buchholz eingeführt. Im Interview mit WOCHENBLATT-Redaktionsleiter Oliver Sander erklärt Hildebrand, warum ihm der Reformationstag wichtig ist, er aber auch Halloween nicht verteufelt. WOCHENBLATT: Sie werden am Reformationstag in Ihr neues Amt eingeführt. Welche Bedeutung hat der Reformationstag für Sie persönlich? Arne Hildebrand: Es ist beeindruckend, wie Martin Luthers Auseinandersetzung mit der Kirchenleitung zu ganz neuen Bewegung führte. Mich inspiriert das. Es muss erlaubt sein, Dinge in Frage zu stellen, die in der Kirche oder in der Gemeinde Tradition geworden sind. Grundsätzlich zeigt der Tag, dass Veränderung nötig und möglich ist. Sie bewirkt Erneuerung im Glauben. WOCHENBLATT: Der Reformationstag ist erstmals wieder gesetzlicher Feiertag. Wie wichtig ist das für die Kirche und Sie persönlich? Hildebrand: Es ist der einzige spezifisch „evangelische Feiertag“. Das ist etwas Besonderes. Ich finde, dass er ein passendes Pendant zu spezifisch katholischen Feiertagen in anderen Bundesländern ist. Die freie Zeit können wir so bewusster nutzen, um an seinen Ursprung zu denken. Es tut uns evangelischen Christen gut, sich auf einen Teil unserer Wurzeln zu besinnen. WOCHENBLATT: Viele Menschen verbinden den 31. Oktober mittlerweile eher mit Halloween als mit der Kirche. Was muss geschehen, damit an diesem Datum wieder mehr Menschen an Martin Luther als an "Süßes oder Saures" denken? Hildebrand: Ich finde „Süßes oder Saures“ nicht schlimm. Ich bin als Kind in New York bereits vor 30 Jahren...
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