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Hausbewohner erlitt Rauchvergiftung bei Dachstuhlbrand in Stelle

7. Oktober 2017 - 17:47
ce. Stelle. Eine Rauchvergiftung erlitt jetzt ein Hausbewohner bei einem Dachstuhlbrand im Birkenweg in Stelle. Dank ihres schnellen Einsatzes gelang es den alarmierten Wehren aus Stelle, Ashausen und Fliegenberg/Rosenweide, das Feuer auf den Dachstuhl zu begrenzen. Die ersten am Brandort eintreffenden Einsatzkräfte erkannten sofort die Rauchentwicklung im Dachgeschoss. Mit dem Eindringen der  Brandschützer unter umluftunabhängigem Atemschutz in das Obergeschoss des Hauses zündete das Feuer durch und offene Flammen schlugen aus dem Dachstuhl. Den Rettern gelang es, mit Hilfe von zwei C-Strahlrohren beim Löschen im Inneren des Gebäudes und einem weiteren Strahlrohr im Außenbereich das Feuer schnell unter Kontrolle zu bekommen und ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Die Besatzung eines angeforderten Rettungswagens kümmerte sich um den Mann, der eine Rauchgasvergiftung erlitten hatte. Mit Hilfe der nachgeforderten Drehleiter der Feuerwehr Winsen wurden große Teile des Daches aufgenommen, um alle Brandnester vollständig abzulöschen. Mittels einer Wärmebildkamera kontrollierten die Feuerwehrleute unter der Leitung von Stelles Ortsbrandmeister Christian Suhrbier die ausgebrannten Dachteile. Nach gut eineinhalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren beendet. Die Höhe des entstandenen Sachschadens und die Brandursache sind noch unbekannt. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen bezüglich der Ursache aufgenommen.
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Marie Dierßen holt Nordtitel

7. Oktober 2017 - 15:00
VOLTIGIEREN: Erfolgreicher Saisonabschluss für Team Timeloh Hof (cc). Mit einem Titel als Norddeutsche Meisterin im Einzel der Juniorinnen für Marie Dießen, und einer Vizemeisterschaft für die Mannschaft beendeten die Voltigiererinnen vom Team Timeloh Hof die Saison bei den norddeutschen Meisterschaften auf dem Haupt- und Landgestüt im brandenburgischen Neustadt-Dosse. Den Nordtitel holte Marie Dierßen mit dem Erfolgspferd Dark Beluga überlegen vor Alina Roß (Mecklenburg-Vorpommern) und Kathrin Meyer (Schleswig-Holstein). Dabei lag sie am ersten Turniertag noch auf dem fünften Platz von 17 Starterinnen in der Pflicht, erreichte aber Tags darauf die Wertnote 8,490 und am letzten Wettkampftag in der Finalkür sogar die Wertnote 8,727 in beiden Kürdurchgängen. Damit holte sich mit deutlichem Vorsprung den Titel. „Ich freue mich riesig über diesen Titel. Es war ein super erfolgreiches Wettkampfjahr für mich, sowohl im Einzel als auch mit meiner tollen Mannschaft. Ein großer Dank gilt aber auch unserem wichtigen Unterstützerteam aus Familie und Freunden“, freute sich Marie Dierßen: „Dark Beluga an der Longe von Barbara Rosiny war auch bei diesem Wettkampf wieder bestes Pferd und damit Garant für meinen Erfolg.“ Auch die Mannschaft ging gut vorbereitet mit Dark Beluga und Trainerin Barbara Rosiny in den letzten Wettkampf der Saison mit dem Ziel, einen Medaillenplatz zu erreichen. Es gab wieder, wie schon bei den deutschen Meisterschaften in Verden, den erwarteten Dreikampf mit den Nord-Teams aus Fredenbeck und vom Gut Stockum. Gestartet war das Team Timeloh Hof mit einer guten Pflichtnote von 7,094. In der abschließenden Kür platzierte sich die Mannschaft mit einer Wertnote von 8,511 knapp hinter Fredenbeck (8,723) und vor Gut Stockum (7,823). Das Resultat brachte am Ende im Gesamtergebnis den Titel des norddeutschen Vizemeisters für das Team. „Es war das erwartet enge Rennen und ein sehr gelungener Saisonabschluss“, fasste Teamsprecherin Xenia Pätzold...
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Holger Mayer vom BUND: "Zusammenhängendes ökologisches Netz schaffen"

7. Oktober 2017 - 14:00
(bim). Die Ausweisung des Naturschutzgebietes "Mittleres Estetal" sorgt bei manchem Bürger für Unmut (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach). Holger Mayer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Elbe-Heide, nimmt das zum Anlass, über Hintergründe und damit verbundene Auswirkungen - auch mit Blick auf die Gesetzestexte - zu informieren. Hier ein Auszug seiner Ausführungen. Flora-Fauna-Habitat (FFH-)Richtlinie von Mai 1992: "Deutschland ist verpflichtet, diese im Rahmen der Landesgesetze umzusetzen und gegebenenfalls die Landesgesetze anzupassen. Geschieht dies nicht, drohen Vertragsverletzungsverfahren und hohe Geldstrafen." Was will die FFH-Richtlinie? "Die bedrohten Lebensräume und Arten sind Teil des Naturerbes der Gemeinschaft, und die Bedrohung, der sie ausgesetzt sind, ist oft grenzübergreifend. Daher sind zu ihrer Erhaltung Maßnahmen auf Gemeinschaftsebene erforderlich. Zur Wiederherstellung oder Wahrung eines günstigen Erhaltungszustandes der natürlichen Lebensräume und der Arten von gemeinschaftlichem Interesse sind besondere Schutzgebiete auszuweisen, um nach einem genau festgelegten Zeitplan ein zusammenhängendes europäisches ökologisches Netz zu schaffen. Im Rahmen der Landnutzungs- und Entwicklungspolitik ist die Pflege von Landschaftselementen, die von ausschlaggebender Bedeutung für wildlebende Tiere und Pflanzen sind, zu fördern. All dies funktioniert nur, wenn Schutzmaßnahmen auch in Niedersachsen erfolgen, die diese Erhaltungs- und Entwicklungsziele umsetzen. Wir sind in der EU mit die letzten, die eine verpflichtende Unterschutzstellung umzusetzen haben. Die EU droht mit Recht aufgrund der jahrelangen Überschreitung der Umsetzungstermine mit einem Vertragsverletzungsverfahren, das den Steuerzahler dann viele Millionen kosten wird." Landschaftschutz oder Naturschutz? "Beim Naturschutz ist pauschal alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Beim Landschaftschutz ist alles...
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Mit hohem Tempo zum Erfolg

7. Oktober 2017 - 11:00
HANDBALL: Hollenstedts Handballer begeistern mit 33:26-Heimsieg – MTV Eyendorf gewinnt mit 32:17 gegen TV Uelzen (cc). Zurück in die Erfolgsspur! Handball-Landesligist TuS Jahn Hollenstedt schlug in heimischer Halle den Aufsteiger HBV 91 Celle mit 33:26 Toren. „Die Frage, ob wir damit zum Favoritenkreis der Liga gehören, kann ich heute noch nicht beantworten. Da sind noch ganz andere Kaliber, gegen die wir erst einmal gewinnen müssen“, sagte TuS Jahn-Trainer Martin Kuligowski nach der Partie. Erst gingen die Gäste aus Celle durch den Treffer von Moritz Kaplick mit 1:0 (2. Minute) in Führung. Dann aber drehte Hollenstedt erst mit Volldampf zum 3:1 und erhöhte anschließend aus einer sicheren Abwehr mit einem atemberaubendem Tempospiel auf 9:5 (15.). Mit einem Vorsprung von 19:11 für den Gastgeber ging es in die Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang konnte Celle zwar auf 19:24 (40.) verkürzen, aber in der Schlussphase der Partie waren es Hollenstedts treffsichere Schützen Fabian Ahlf (2), Sebastian Volkmann, Marcel Hebestreit und Marc Boßerhoff (je), die mit fünf Treffern in Folge den TuS Jahn mit 31:22 (53.) wieder deutlicher auf Abstand brachten. Den Schlusspunkt zum 33:26-Endstand setzte Marcel Hebestreit mit einem verwandelten Siebenmeter. Hollenstedts beste Werfer: Marcel Hebestreit (8/3), Sebastian Volkmann (8), und Fabian Ahlf (7 Tore). Den nötigen Rückhalt gab Torwart Nico Andres mit tollen Abwehraktionen. Die Handballer vom MTV Eyendorf siegten zu Hause mit 32:17 gegen den TV Uelzen, und rückten auf Rang drei in der Tabelle vor. Bester MTV-Werfer: Sebastian Petersen (8 Tore). Aufsteiger SG Luhdorf-Scharmbeck kassierte einer 28:34-Niederlage beim MTV Soltau II. Weiter spielten: Handballverein Lüneburg - SG Südkreis Clenze 32:29, SV T Uelzen-Salzwedel - TUS Bergen 25:26, HSG Heidmark - TSV Wietzendorf 31:21, MTV Soltau II - SG Luhdorf-Scharmbeck 34:28, und MTV Müden-Örtze - MTV Dannenberg 31:25. Die Landesligatabelle 1.HSG Heidmark (10:0 Punkte) 2. MTV...
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Deutschlands bekannteste Werbestimme Aurel startet mit deutschem Musikalbum durch

7. Oktober 2017 - 10:30
bim. Heidenau. Seine Stimme hat in Deutschland wohl jeder schon einmal gehört: Stefan Aurel Schlabritz (54) ist seit Jahrzehnten Werbestimme für diverse Marken, sprach u.a. Spots für Warsteiner, McDonalds oder die Sparkasse und moderierte zum Beispiel die Einrichtungssendung „Einsatz in vier Wänden“ oder die Musiksendung „The Dome“. Unter seinem zweiten Vornamen Aurel macht der Wahl-Heidenauer, der einst Karikaturen im WOCHENBLATT veröffentlichte, nun als Musiker von sich reden. Nach seinem Sommerhit „Ich brauch' mal wieder Sonne“ erschien gestern seine neue Single „Wenn ich ein Mädchen wär'“. Geboren wurde Stefan Schlabritz in Bremen. Nach Stationen in Hamburg und in Westfalen lebte er acht Jahre lang in Buchholz, wo er das Gymnasium Am Kattenberge besuchte. Um sich Taschengeld dazu zu verdienen, zeichnete er mit 16 Jahren fürs WOCHENBLATT zu aktuellen Themen Karikaturen. „Ich wollte immer zum Radio und Comiczeichner werden“, sagt der Autodidakt. Um seinen Traum zu verwirklichen, ging er kurz vor dem Abi von der Schule ab, verdiente sein Geld zunächst u.a. als Eisverkäufer, Staplerfahrer und Zaunbauer, um dann als Moderator und Reporter beim NDR anzufangen. „Danach war ich sieben Jahre lang beim WDR und habe parallel dazu die Musikseiten für die Bild am Sonntag nach meinem Konzept geschrieben“, so Schlabritz. So lernte der Rock-Fan die Welt und die Großen des Business kennen, interviewte u.a. Paul McCartney in Ludwigsburg, Alice Cooper in Detroit oder Eric Clapton in London. „Das war ein riesiges Privileg“, denkt Stefan Schlabritz gerne an diese Zeit zurück. Sein erstes Casting für einen Werbespot hatte er 1987 - durch Zufall, wie er sagt. „Im Rahmen einer Musikproduktion wurde ich gefragt, ob ich bei einem Spot mitmachen will - für 'Issumer alkoholfrei'“, erinnert er sich. Inzwischen ist Schlabritz Deutschlands erfolgreichste Werbestimme. „Bis auf Bindenwerbung habe ich schon alles gesprochen. Parteienwerbung mache ich prinzipiell nicht“, so der...
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Hittfeld jubelt über DM-Titel

6. Oktober 2017 - 20:30
GOLF: Herrenteam AK 18 gewinnt deutsche Mannschaftsmeisterschaft (cc). Bei den Deutschen Meisterschaften (DM), beim Golf-Club zur Vahr in Bremen konnte sich die Mannschaft vom Hamburger L&GC Hittfeld sensationell gegen die starke Konkurrenz durchsetzen, und sicherte sich mit 15 Schlägen über Par, den DM-Titel in der Altersklasse (AK 18). Die Plätze zwei und drei belegten die Teams vom GC Herzogenaurach, und des Frankfurter GC nach Stechen. Das Turnier, das vom starken Regen begleitet wurde, blieb bis zuletzt spannend. Denn die Spitzenmannschaft der diesjährigen deutschen Mannschaftsmeisterschaften AK 18 lagen nach ihren Schlägen gemessen, dicht beieinander. Darum wurde die Platzierung im Club Vahr erst zum Schluss entschieden – mit einem Siegerteam, das aus Hittfeld kommt.
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Gelungener Musikvideo-Dreh

6. Oktober 2017 - 18:30
Integrationsprojekt "Vocals for Refugees": Lebens- und Aktionsfreude vor den Kameras os. Buchholz. Seinen fulminanten Höhepunkt fand das Integrationsprojekt "Vocals for Refugees" jetzt in Hamburg: Rund 40 Teilnehmer aus Buchholz und dem gesamten Landkreis Harburg im Alter zwischen neun und 25 Jahren drehten gemeinsam ein Video zu ihrem Song "Unter uns der Himmel" des Berliner Künstlers Adesse. Wie berichtet, setzten die Stadt Buchholz, das Bündnis für Flüchtlinge, die Musikschule Beechwood und die Bildungsorganisation Ecomove in den vergangenen Monaten mit dem Projekt ein positives Zeichen für die Integration von Flüchtlingen. Die Teilnehmer, ca. ein Viertel davon Flüchtlinge, erhielten dafür seit ein paar Wochen professionellen Musikunterricht, u.a. bei Gesangstrainerin Kirsten Blanck. In mehreren Kleingruppen, neben der Musikschule Beechwood u.a. in Winsen und Meckelfeld, übten sie den Song von Adesse - sein Vater stammt aus dem afrikanischen Staat Guinea-Bissau - ein. Beim Buchholzer Stadtfest hatte der Chor einen umjubelten Auftritt. Jetzt kam mit dem Videodreh in den Hallen der Hamburger Firma "Geld hängt an den Bäumen GmbH" das i-Tüpfelchen auf dem Chorprojekt. Die Teilnehmer sangen, tanzten und spielten mit einer derartigen Lebensfreude, dass sie ein Extralob der Regisseurin Carolin Ernestus erhielten: "Es gab nichts zu überwinden, weder kulturelle noch sprachliche Barrieren. Wir hatten regelmäßig Gänsehautmomente bei soviel Harmonie." Das Video ist zu sehen unter www.facebook.com/vocalsforrefugees.
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„Nicht meckern, sondern anpacken“

6. Oktober 2017 - 18:00
Helena Tewes kandidiert für den Landtag. (mum). Sie kandidiert zum ersten Mal für den Landtag: Helena Tewes (31), Immobiliengutachterin aus Buchholz. Ihre Schwerpunkte sieht sie vor allem in der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sowie in den Bedürfnissen junger Familien. WOCHENBLATT: Warum kandidieren Sie für den Landtag? Helena Tewes: Ich wollte nicht mehr nur meckern, sondern mich am politischen Geschehen beteiligen und aktiv etwas bewirken. WOCHENBLATT: Jungen Familien fällt es immer schwerer, ein passendes Eigenheim zu finanzieren. Tewes: Das Preisniveau in unserer Region ist sehr hoch. Hinzu kommt noch die Wohnimmobilienkreditrichtlinie, die Familien die Aufnahme einer Finanzierung zusätzlich erschwert. Wir wollen daher bei der Grunderwerbsteuer einen Freibetrag für das erste selbst genutzte Wohneigentum von bis zu 500.000 Euro einführen. WOCHENBLATT: Wie ist ihre Meinung zur Mietpreisbremse? Tewes: Sie bremst die Mieten nicht, sondern hat vielmehr negative Auswirkungen auf die Investitionsneigung. Es lohnt sich unter diesen Bedingungen für Investoren kaum, Wohnraum zu schaffen. Daher wollen wir die Mietpreisbremse wieder außer Kraft setzen. WOCHENBLATT: Krippen- und Kitaplätze sind Mangelware. Wie wollen Sie Eltern entlasten? Tewes: Ich will mit dazu beitragen, dass vor allem mehr Krippen eingerichtet werden. Schließlich muss es für alle Eltern möglich sein, einen Krippenplatz für ihre Kinder bekommen. Dafür soll ein eigenes Landesprogramm aufgelegt werden, damit der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz auch erfüllt werden kann. Darüber hinaus brauchen wir flexiblere Betreuungszeiten, die den modernen Arbeitszeitmodellen gerecht werden und eine Beitragsfreiheit für die Kita.
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Familie bittet um Spenden: Autistischer León benötigt einen Begleithund

6. Oktober 2017 - 18:00
ce. Salzhausen. "Es kommt uns oft vor, als wenn León in einer Parallelwelt lebt. Wir sind dann gemeinsam einsam." Das sagen Ulrich Angulo Hielscher (39) und seine Ehefrau Nicole (36), deren Sohn León Maximilian (8) seit seiner Geburt am unheilbaren Asperger-Autismus leidet. Hinzu kommt eine Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS). Aus seiner Isolation heraushelfen könnte ihm ein Autismus-Begleithund, dessen Anschaffung und Ausbildung jedoch 26.000 Euro kosten soll. "Wir setzen alle Hebel in Bewegung, damit unser Junge den Hund erhält, und bitten auch die WOCHENBLATT-Leser dabei um Unterstützung", sagt Ulrich Angulo Hielscher. "Dass er den Hund nicht bekommt, ist für uns keine Option, denn das Tier würde seine Möglichkeiten, am Leben teilzunehmen, um ein Vielfaches erweitern." Asperger-Autismus drückt sich unter anderem aus in Schwächen bei der sozialen Interaktion und der Kommunikation sowie in der Einhaltung eingeschränkter, stereotyper Tagesabläufe. Betroffene können Gestik und Mimik anderer Menschen nur bedingt richtig interpretieren. "León Maximilian ist außerhalb des gewohnten Umfeldes seines Zuhauses, wo er sich frei und fröhlich bewegt, sehr ängstlich. In Stresssituationen zeigt er ein Zwangsverhalten", erzählt seine Mutter. Wenn der Unterricht in der Grundschule, die er mit einer Schulbegleitung besucht, zu anstrengend werde, müsse León Maximilian beispielsweise immer Bleistifte anspitzen. Wenn ihm ein Stift herunterfalle und ein Klassenkamerad ihn für León Maximilian aufhebe, deute der die Hilfe als versuchten Diebstahl. "Dann wird er wütend, weil er die gut gemeinte Geste nicht richtig deuten kann. Er beschimpft manchmal sein Gegenüber und schlägt sich auch selbst gegen die Stirn", so Nicole Angulo Hielscher. "Der Begleithund soll dabei helfen, eine Brücke aus León Maximilians Parallelwelt in unsere Welt zu bauen, sodass dem Kind noch besser geholfen werden kann", betont ihr Mann. Wie positiv sich ein solcher Weggefährte auf den...
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Mädchen haben keine Bedenken bei technischen Berufen

6. Oktober 2017 - 18:00
bim. Tostedt. Frauen und Technik passen nicht zusammen? Mit diesem Vorurteil hatten Generationen von Frauen zu kämpfen. Das führte in der Vergangenheit dazu, dass viele Mädchen sich bei der Ausbildungswahl auf die vermeintlich für sie bestimmten Berufe in der Pflege oder im Einzelhandel beschränkten, obwohl Interesse und Fertigkeiten sie womöglich auch für technische Berufe qualifiziert hätten. Junge Frauen heutzutage nehmen selbstbewusst die Herausforderungen technischer Berufe an. Und die Firmen nutzen gerne die Gelegenheit, die potentiellen weiblichen Lehrlinge für eine Ausbildung in "ihrem" Unternehmen zu begeistern. So wie jetzt die Hamburger Hochbahn und Airbus in der Erich-Kästner-Realschule in Tostedt. Das Interesse an der Informationsveranstaltung "Mädchen in technischen Berufen", die erstmals im Anschluss an den regulären Unterricht angeboten wurde, war riesig. "Eigentlich wollten wir die Veranstaltung für die Jahrgänge acht bis zehn mit überschaubarer Teilnehmerzahl anbieten. Aber es haben sich allein aus den neunten Klassen 24 Mädchen angemeldet", berichtet Lehrerin Ina Hunscheidt, Fachleitung Wirtschaft. "Im Rahmen unserer Diversity-Strategie ist es uns wichtig, Vielfalt im Unternehmen zu fördern - und zwar über alle Bereiche hinweg. Denn Vielfalt ist aus unserer Sicht eine echte Stärke, verschiedene Köpfe bringen verschiedene Ideen und uns als Hochbahn weiter voran. Dafür stehen unsere Bestrebungen, Frauen auch für bislang eher männerdominierte Berufsbilder zu begeistern", sagt Hochbahn-Pressesprecherin Constanze Dinse. Für die Hamburger Hochbahn informierten Luisa Gerk, zuständig für Schulen und Messen, und Frauke Grinder (19), Mechatronik-Azubi im dritten Lehrjahr, über die Ausbildungsberufe Elektronikerin für Geräte und Systeme bzw. für Betriebstechnik, Mechatronikerin, Industriemechanikerin und Gleisbauerin. Gleisbauer müssten z.B. Gleisbaumaschinen bewegen, das Umsetzen technischer Zeichnungen erlernen, Schwellen und Schienen im...
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"Jamaika-Koalition kommt zustande": Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble in Winsen

6. Oktober 2017 - 17:30
ce. Winsen."Eine Jamaika-Koalition wird zustande kommen, weil ich glaube, dass alle Beteiligten vernünftig sind." Diese Prognose mit Blick auf die Bildung der neuen Regierung in Berlin stellte Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble (75) am Donnerstagabend in der Winsener Stadthalle. Dort unterstützte Schäuble, der von der Unionsfraktion für das Amt des neuen Bundestagspräsidenten nominiert wurde, den CDU-Landtagskandidaten Bernd Althusmann im Wahlkampf. Beim Stichwort Regierungsbildung zeigte Schäuble kein Verständnis dafür, dass die SPD bis zum Bundestags-Wahlabend erklärt habe, sie wolle den nächsten Bundeskanzler stellen, sich nach der verlorenen Abstimmung an den Urnen aber ganz "vom Acker gemacht" habe und nun gar nicht mehr an der Regierung teilnehmen wolle. Schäuble riet den Zuhörern in der nur gut halb gefüllten Stadthalle daher, bei der Landtagswahl am 15. Oktober der CDU ihre Stimme zu geben, dann würden an Bundes- und Landesspitze "stabile Verhältnisse" herrschen. Die stabile Berliner Politik unter CDU-Regie - so Schäuble weiter - sei geprägt von Verlässlichkeit, Kontinuität, Nachvollziehbarkeit und Stetigkeit. Sie habe für eine nachhaltige Finanzierung der öffentlichen Haushalte gesorgt. Seit acht Jahren wachse die Wirtschaft konstant, und es herrsche derzeit die beste Beschäftigungslage seit der Wiedervereinigung. "Diesen erfolgreichen Wirtschaftskurs fortzusetzen, muss das Ziel der Koalitionsverhandlungen im neuen Bundestag sein", betonte der Minister. In einer immer stärker globalisierten Weltwirtschaft müsse Deutschland weiter seine Spitzenposition behaupten. Gleiches gelte für die Bereiche Forschung und Bildung, in die es auch künftig verstärkt zu investieren gelte. "Eine Diskussion über eine Obergrenze führt zu nichts", nahm Wolfgang Schäuble Stellung zur Flüchtlingsfrage. Durch eine effektive Zusammenarbeit mit Herkunfts- und Transitländern müsse die Zuwanderung in Europa auf ein Maß reduziert werden, "das es uns noch mehr...
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Schönen Gruß aus der Ruine

6. Oktober 2017 - 17:30
Gemächlich in Richtung Afrika: Total-Aussteiger Lisa und Timo sind am Etappenziel Frankreich tp. Wischhafen. Eine Abenteuertour entlang der wilden Küsten Afrikas ist das erste große Ziel ihrer Weltreise ohne Wiederkehr: Lisa Fischbach (35) und Timo Umland (32) aus dem Landkreis Stade sagten Mitte August für immer "Goodbye Deutschland". Nachdem das WOCHENBLATT von den Reisevorbereitungen berichtete, die die Total-Aussteiger auf einer alten Bootswerft in Wischhafen trafen, meldet sich das coole Weltenbummler-Pärchen nun bei der Redaktion: "Wir haben Frankreich erreicht." Timo und Lisa, die in einem zum Camper umgebauten Geländewagen "Toyota Landcruiser" wohnen, nahmen im Spätsommer auf ihrem Weg in den Süden an dem weltweit größten Buschtaxi-Treffen in dem kleinen Storndorf in Hessen teil. "Nun ist der erste Grenzübertritt geschafft und wir befinden uns in Frankreich. Unser Reisetempo ist gemächlich und die Etappen klein, damit sie nicht auf das Gemüt schlagen. Öfter bleiben wir länger an einem Ort, der uns gefällt", berichten die Globetrotter, die kürzlich eine Wanderung zu einer Ruine am Pic Saint Loup, einem südfranzösischen Berg in der Region Okzitanien, unternahmen und an dem nahe gelegenen See Lac de La Jasse campierten. Das Dorf Leucate, die Festung Liberia in Villefranche de Conflent und heiße Quellen in Prat de Balaguer waren weitere Stationen. Ihren Plan, die Pyrenäen in Richtung Atlantik zu überqueren, mussten die Weltreisenden zunächst zurückstellen, da Lisa  an einer heftigen Erkältung erkrankt war. In Sichtweite des Berges Carnigou, der bereits ein weißes Häubchen aus Schnee trägt, bleiben Timo und Lisa und genießen die malerischen Sonnenuntergänge in La Franqui. Timo und Lisa wollen sich wieder melden, wenn sie in Afrika angekommen sind. • http://www.lost-track.net • http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/stade/panorama/weltreise-ins-ungewisse-d96765.html?cp=Kurationsbox
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Ein Zimmermann mit großer Mission

6. Oktober 2017 - 17:30
Zimmerer-Innung geht bei Nachwuchs-Gewinnung neuen Weg / Ein Theaterstück als Türöffner. (mum). "Heute bilden wir etwa 20 Zimmerer aus", sagt Sven Balck, seit 2015 Obermeister der Zimmerer-Innung des Landkreises Harburg. Das sei ganz gut, denn "viele andere Gewerke haben große Probleme, überhaupt Auszubildende zu finden", weiß Balck. Beispielsweise würde es gerade nur drei Maurer im aktuellen Schuljahr geben. "Ich kann mich noch an eine Zeit erinnern, wo es 60 Zimmermann-Azubis waren", sagt Balck, der selbst in Marxen ein Unternehmen mit 20 Mitarbeitern führt. "Wir dürfen uns nicht zurücklehnen und glauben, dass es von allein aufwärts geht." Aus diesem Grund hat sich der 48-Jährige eine bemerkenswerte Aktion überlegt. Balck geht direkt an die Schulen. Von Montag bis Freitag, 16. bis 20. Oktober, stellt er sein Handwerk an den Berufsbildenden Schulen in Buchholz und Winsen sowie an den Oberschulen in Jesteburg, Hanstedt und Stelle vor. Allerdings wird es kein klassischer Info-Tag für die Jungen und Mädchen. Balck hat den Hessen Richard Betz eingeladen. Der Zimmermann hat sich vor ein paar Jahren entschieden, sein Handwerk an den Nagel zu hängen und stattdessen mit einem eigens geschrieben Theaterstück auf Tour zu gehen. Wenn Betz auftritt, ist es mucksmäuschenstill. Die Schüler sitzen im Halbkreis und lauschen gebannt der Geschichte, die er ihnen erzählt. Betz hat ein klares Ziel: Mädchen und Jungen für das Handwerk zu begeistern. Was der Zimmermann vor einigen Jahren aus Spaß begonnen hat, ist längst zu einem zweiten Standbein geworden. Damals hatte sich Betz das Stück "Hans im Glück" für Kinder und Erwachsene ausgedacht, das sehr gut ankam. Also legte der Handwerker und Hobbyschauspieler nach. "Mit Herz und Hand" heißt das aktuelle Stück, das Betz mit einer Regisseurin umgesetzt hat, und mit dem er nun durch deutsche Schulen tourt. Zielgruppe sind die Acht- und Neuntklässler, bei denen das Thema Berufsorientierung auf dem Stundenplan steht. 45...
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Von Prosecco-Müttern und Pils-Papis

6. Oktober 2017 - 17:30
Auf ein Wort: Alkoholkonsum bei Jugendspielen: Muss das sein? Neulich auf einem Sportplatz im Landkreis Harburg: Einige Väter prosten sich ganz selbstverständlich mit ihren Bierflaschen zu. Wahrscheinlich wäre dies nichts Ungewöhnliches, doch es ist gerade einmal 10.30 Uhr an einem Sonntag und die Männer stehen am Rande eines Punktspiels der U9. Selbst der Co-Trainer der Jungs, die höchstens neun Jahre alt sind, hält ein Bier in der Hand. Auf einem anderen Sportplatz ist es ganz selbstverständlich, dass sich die Mütter eine Flasche Prosecco mit zum Spiel ihrer Kinder nehmen. Während eines Hallenturniers kaschieren wiederum Eltern ihren Alkoholkonsum, indem sie den Sekt aus Pappbechern trinken. Verantwortliche eines Vereines rühmen sich, die einzigen zu sein, die bei einem Fußball-Jugendturnier einen Bierwagen betreiben. Und selbst bei einem Club der sich als „größter und erfolgreichste Jugendfußballverein des Landkreises“ bezeichnet, soll Alkohol aus einem Kiosk am Spielfeldrand heraus verkauft werden - bei Jugendspielen. Alles Einzelfälle? Oder gehört Alkohol inzwischen einfach dazu, wenn selbst Kinder und Jugendliche dem Ball hinterherjagen. Aktuellen Umfragen zufolge, hat der Alkoholkonsum bei Sportveranstaltungen zugenommen. Und damit ist nicht das Bier in einem Bundesliga-Stadion gemeint. Der Niedersächsische Fußballverband im Kreis Harburg hat zum Thema Alkohol eine klare Meinung. „Bei Jugendspielen gilt ein Rauch- und Alkoholverbot für die gesamte Sportanlage“, sagt Frank Dohnke, Vorsitzender des Jugendausschusses. Viele Vereine hätten Hinweisschilder aufgestellt. „Es ist mir bekannt, dass manche Zuschauer völlig ignorant sind und trotzdem rauchen oder trinken.“ Leider habe der Verband keine Möglichkeiten, dies zu sanktionieren. Dohnke: „Es ist Vereinssache, dieses Verbot umzusetzen.“ Bier und Fußball - das gehört offensichtlich für viele zusammen. Mir fehlt das Verständnis für Eltern, die vor, während und nach Jugendspielen Alkohol konsumieren....
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Gefahr in der Dämmerung

6. Oktober 2017 - 17:30
Wildunfall auf der B74 bei Stade / Verletzten Tieren nicht zu nahe kommen! tp. Hagenah. Die leblosen Augen seltsam verdreht, die starren Glieder vom Körper gestreckt, eine Blutlache und Bremsspuren auf dem Asphalt: Nach einem Wildunfall, der sich am Mittwoch, 4. Oktober, vermutlich frühmorgens auf der vielbefahrenen Bundesstraße B74 bei Hagenah im Landkreis Stade ereignete, ließ der Verursacher das tote Reh achtlos am Straßenrand liegen und entfernte sich vom Unfallort, ohne die Behörden zu informieren. Der Kopf des toten Tieres ragte auf die Fahrbahn, sodass während des Berufsverkehrs ein weiteres Unfallrisiko herrschte. Experten empfehlen für Gebiete mit Wildwechsel jetzt eine besonders vorsichtige und vorausschauende Fahrweise. Denn im Herbst steigt die Gefahr von Wildunfällen, besonders in der hiesigen ländlichen Region. Im Landkreisen Stade wurden im vergangenen Jahr 826 Wildunfälle bei der Polizei und Jadpächtern aufgenommen. Im Kreis Harburg wurden 2016 insgesamt 1.227 Ricken, Böcke und Kitze getötet. In Deutschland ereigneten sich 228.550 Wildunfälle. 3.054 Personen erlitten schwere Verletzungen, 13 kamen ums Leben. „Am größten ist die Gefahr morgens und abends in der Dämmerung, wenn die Tiere ihre Futterplätze aufsuchen“, warnt Markus Egelhaaf, Unfallforscher bei der Dekra. Mit dem Wechsel von Sommer- auf Winterzeit steigt das Risiko zusätzlich, weil dann der Berufsverkehr in der Abenddämmerung häufiger auf kreuzende Rehe, Hirsche und Wildschweine trifft. Erhöhte Vorsicht sei für Autofahrer vor allem in Waldgebieten geboten, sagt der Stader Polizeisprecher Rainer Bohmbach mit Blick auf Unfallschwerpunkte auf der Geest bei Fredenbeck, Harsefeld und Apensen. Auch in der bewaldeten Nordheide gilt: mit angepasster Geschwindigkeit fahren und die angrenzenden Bereiche im Blick behalten. Vor allem in der Dämmerung sollte man hier immer bremsbereit sein. Das dient auch der eigenen Sicherheit. Mit steigender...
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Ungelöstes Tierdrama in Stade: Katzen-Kadaver im Müll

6. Oktober 2017 - 17:30
Starb Kater Oscar (9) am Böllerschreck? Halter bittet um Zeugenhinweise tp. Stade. Was steckt hinter dem Tod des Katers Oscar (9) aus Stade? Diese Frage beschäftigt den Halter, Walter Neumann (56), nachdem der Kadaver des Tieres kürzlich in einer Mülltonne eines Kaufhauses entdeckt wurde. Gemeinsam mit seiner guten Freundin Ina Dreyer (52) bittet er WOCHENBLATT-Leser um Hinweise. Denn die Umstände, unter die schwarze Samtpfote verschwand, sind mysteriös wie in einem Krimi: Nach eigenem Bekunden ließ Neumann den zutraulichen Kater am Samstag, 23. September, gegen 23.30 Uhr vor die Tür seiner Wohnung an der Kehdinger Straße in Stade. Wenige Minuten später erschrak der Altstadtbewohner durch ein Explosionsgeräusch, das er für den Knall eines großen Feuerwerkskörpers hielt. Neumann sah nach dieser Nacht seinen geliebten Kater nicht mehr lebend wieder. Nach seinen Angaben fanden Mitarbeiter des benachbarten Kaufhauses "Kaufland" vier Tage später, am Mittwoch, 27. September, Oscar tot in einer Mülltonne im Parkdeck 1. Der Kadaver war sorgfältig in mehreren Schichten aus Zeitungspapier und Plastiktüten eingewickelt. Kaufland informierte die Veterinärbehörde des Landkreises. Dort las man den Transponder-Chip aus, mit dem Oscar gekennzeichnet war, und informierte den Halter. "Ich war entsetzt", sagt Neuman. Bei einer Untersuchung sei der Amtstierärztin keine sichtbaren Verletzungen aufgefallen, sagt er. Neumann ließ den toten Kater zusätzlich in einer privaten Tierarztpraxis untersuchen. Dort habe man außer einer leicht blau verfärbten Zunge nichts festgestellt und die Todesursache offen gelassen. Einen Unfall habe die untersuchende Tierärztin wegen fehlender Blutspuren und Bruchverletzungen jedoch ausgeschlossen. Neben Vergiftungen gilt eine blaue Zunge bei Katzen als Hinweis auf unerkannte Herzerkrankungen. Sollte sein Kater, den Neumann allerdings als als "vital und kerngesund" beschreibt, tatsächlich unter einer unbemerkten...
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Tostedts Tischtennisfrauen mit Sieg und Niederlage

6. Oktober 2017 - 17:30
TISCHTENNIS: MTV-Team holt zwei Pluspunkte (cc). Erst feierten Tostedts Tischtennisfrauen einen 6:1-Erfolg gegen das Team des ATSV Saarbrücken. Aber Tags darauf gab es eine 2:6-Heimniederlage gegen Weinheim. Mit dem Sieg punktete Tostedt zum ersten Mal doppelt in der neuen Saison der 2. Bundesliga. „Die Liga ist so eng beieinander, dass in den einzelnen Spielen schon Kleinigkeiten und die Tagesform für den kompletten Spielverlauf ausschlaggebend sind“, sagte MTV-Abteilungsleiter Michael Bannehr. Gegen Saarbrücken ging Tostedt nach den beiden Eingangsdoppeln und drei weiteren Siegen in den Einzeln mit 5:0 in Führung. Ann-Kathrin Herges (3:0 gegen Anne Sewöster) verkürzte auf 1:5 für Saarbrücken. Den Punkt zum 6:1-Endstand setzte Laura Matzke (3:2 gegen Na Yin) für Tostedt. Beim 2:6 gegen Weinheim konnten nur Svenja Koch und Laura Matzke für den MTV punkten.
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Todesfalle für Rehe: Waldrand mit messerscharfen Nato-Draht eingezäunt

6. Oktober 2017 - 17:30
mi. Hollenstedt. „Dieser Zaun ist eine Gefahr für die Allgemeinheit“, Irmtraud Liu aus Regesbostel (Samtgemeinde Hollenstedt) ist verärgert über einen Grundstücksbesitzer, der in Regesbostel auf mehren hundert Metern einen Waldrand, der an ein Feld grenzt, mit mehreren Stacheldrahtzäunen eingefriedet hat. Jetzt ermittelt der Landkreis Harburg gegen den „Zaunkönig“ Wer in Regesbostel der Verlängerung des Erhornsgrund in ein nahes Waldstück folgt, fühlt sich ein bisschen, als ob er militärisches Sperrgebiet betritt. Der Weg endet unvermittelt an einem großen, rostigen mit spitzen Zacken besetzen Stahltor. Davon ausgehend ziehen sich in einem Abstand von ca. 10 Metern zwei paralelle Zaunreihen über hunderte Meter am Waldrand entlang. Teilweise verwendet der Flächenbesitzer dabei nicht nur herkömmlichen Stacheldraht, sondern den ungleich gefährlicheren Nato-Draht. Nato-Draht ist eine spezieller Stacheldraht, der als militärisches Absperrmittel gegen Personen eingesetzt wird. Er besitzt, anders als Stacheldraht, rasiermesserscharfe Kanten, die heftige Schnittwunden verursachen können. Dem Besitzer der Flächen ist das offenbar egal. An einigen Stellen hat der den Waldrand regelrecht befestigt und den normalen Zaun durch Nato-Draht-Rollen im Gras davor „verstärkt“. Imtraud Liu will die unnötige und gefährliche Einfriedung des Waldrands nicht mehr hinnehmen. „Einen Waldrand darf man nicht einzäunen und schon gar nicht mit solch einem gefährlichen Draht“, sagt die Naturfreundin, die in dem Gebiet häufig mit ihren Hunden unterwegs ist. Besonders für Rehe sei der Zaun eine Todesfalle. Außerdem ginge der örtliche Kindergarten ebenfalls in der Gegend spazieren. Auch für tobende Kinder sei der Zaun eine Gefahr, findet Irmtraud Liu. Sie rätselt auch über den Grund des Zaunbauwerks. „Hier ist keine Weide oder Schonung, nur das freie Feld. Was will der Besitzer eigentlich einzäunen?“ Für Irmtraud Liu steht fest: Der Zaun muss weg! Deswegen habe sie sich bereits im April...
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Philipp Freitag schließt Saison mit Rang drei ab

6. Oktober 2017 - 17:00
bim. Buchholz. Trotz schwieriger Bedingungen sicherte sich der Buchholzer Motorradfahrer Philipp Freitag zum Ende einer erfolgreichen Saison auf dem Grand Prix-Kurs im niederländischen Assen einen Platz auf dem Siegertreppchen. Damit schließt der 20-Jährige die fahrerisch extrem anspruchsvolle Moto3 Standard-Klasse wie im Vorjahr mit Gesamtrang drei ab. Dass es am Ende nicht für den erhofften Vizetitel in der Nordeuropameisterschaft des ADAC reichte, lag an einem Sturz. Auf Rang zwei in der Meisterschaft startend, baute Philipp Freitag sein Punktepolster zunächst aus. Im finalen Rennen konnte sich Philipp Freitag stetig vorarbeiten, forcierte in der vorletzten Runde mit der besten Rundenzeit des Wochenendes das Tempo und ging als Führender in die letzte Runde. Beim Anbremsen der ersten Kurve ereilte Freitag jedoch das Pech: Sein Vorderrad klappte plötzlich weg, und er rutschte bäuchlings in die Auslaufzone. „Leider wurde mir beim späten Anbremsen am absoluten Limit eine Bodenwelle zum Verhängnis. Es ist schade, gerne hätte ich die Saison mit einem dritten Sieg beendet. Ich bedanke mich bei meinem Team, das mich mit einer wie immer perfekt abgestimmten Maschine dazu in die Lage versetzt hatte“, erklärte er hinterher. Sieger des Rennens wurde Jeffrey Buis (NL), gefolgt von Leon Orgis, der im letzten Moment den zweiten Tabellenrang von Philipp Freitag erbte. In welcher Form der Buchholzer, der zu den deutschen Top-Moto3-Piloten zählt und jetzt sein Studium der Geschichte und Japanologie an der Universität Hamburg beginnt, seine nun 16-jährige Motorsportkarriere fortsetzen wird, ist noch offen.
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Die erfolgreichsten Kartfahrer

6. Oktober 2017 - 15:30
Buchholzer Ortsverein des Automobilclubs Verkehr richtete Deutsche Meisterschaft aus bim. Buchholz. Den Bundes-Endlauf der Deutschen Meisterschaft im Jugendkart-Slalom richtete jetzt der Buchholzer Ortsverein des Automobilclubs Verkehr (ACV) auf dem Gelände der OTG an der Meilsener Straße in Buchholz-Meilsen aus. In fünf Altersklassen wurden die Meister ermittelt. 50 junge Fahrer aus dem Bundesgebiet gingen an den Start. Nach den erfolgreichen Wertungsläufen ging es zur Siegerehrung nach Nenndorf in Böttchers Gasthaus mit Vizepräsident Karl-Heinz Hirth, umrahmt von Einlagen der Cheerleader und der HipHop-Gruppe von Blau-Weiss Buchholz. Das sind die erfolgreichen Fahrer: JK 1 (acht bis neun Jahre): Luca Feuchter vom OC Hohenlohe, JK 2 (zehn bis elf Jahre): Nico Schluck vom OC Göge, JK 3 (zwölf bis 13 Jahre): Tim Schmidt vom OC Buchholz, JK 4 (14 bis 15 Jahre): David Silvio Kühn vom OC Buchholz. JK 5 (16 bis 18 Jahre): Timo Stahl vom OC Buchholz. In der Mannschaftswertung wurde die Mannschaft der Landesgruppe Nord zum sechsten Mal in Folge Bundessieger mit den Fahrern: David Silvio Kühn, Eric Sparsam, Timo Stahl, Philipp Schmidt und Tim Schmidt (alle OC Buchholz). Den Fahrerinnen und Fahrern dankten ACV-Präsident Rolf Möller und Buchholz' Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. Der Dank von Jörg Stahl, Sportleiter des OC Buchholz, galt allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten.
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