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Chance für die Inklusion

1. September 2018 - 0:00
McDonald's in Buchholz ist als erster "Inklusionsbetrieb" im Landkreis Harburg ausgezeichnet worden os. Buchholz. Bislang war der Landkreis Harburg noch ein weißer Fleck auf der Karte der sogenannten "Inklusionsbetriebe", die Arbeitnehmern mit Behinderung eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt bieten. Das hat sich jetzt geändert: Das McDonald's Schnellrestaurant von Geschäftsführerin Frauke Petersen-Hanson in Buchholz-Dibbersen ist jetzt offiziell Teil des Projekts, das vom Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie initiiert und gefördert wurde und von der Lebenshilfe, der NBank, der Bundesagentur für Arbeit und dem Integrationsfachdienst in Lüneburg begleitet und unterstützt wird. Lokale Wirtschaft Inklusionsbetriebe sind Unternehmen oder Unternehmensabteilungen, in denen Menschen mit Behinderungen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf besondere Schwierigkeiten stoßen, eine berufliche Perspektive erhalten und mit Kollegen ohne Behinderung Seite an Seite arbeiten. Landesweit gibt es derzeit rund 50 "Inklusionsbetriebe". Diese erhalten u.a. einen Investitionskostenzuschuss zur Einrichtung der Arbeitsplätze, einen Personalkostenzuschuss und eine laufende Pauschale "bei besonderem Aufwand". McDonald's in Dibbersen hatte sich mit dem Konzept "Gästebetreuung der Zukunft" beworben. In dieser Abteilung arbeiten zwei Mitarbeiterinnen ohne Behinderung und zwei mit Behinderung. Einer von ihnen ist Axel Engling. Der junge Mann hat eine kognitive Einschränkung und kam über ein Langzeitpraktikum in das Schnellrestaurant. Jetzt hat er einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten. Zu den Aufgaben von Axel Engling gehört die Betreuung der Besucher: Er ist Ansprechpartner an den sogenannten digitalen Bestellpunkten, an denen die Gäste ihr Essen bestellen. Zudem serviert er das Essen an den Tischen und ist für die Säuberung des Gastraums mit verantwortlich. "Mir macht die Arbeit hier sehr viel Spaß", sagt Axel Engling. Begleitet wird...
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Eine Institution beim DRK-Rettungsdienst

1. September 2018 - 0:00
Ulrich Beecken geht in den Ruhestand (os). Er hat fast eine Million Rettungseinsatz-Stunden verantwortet. Die Stunden, die er im Rettungswagen verbracht hat, "kann man gar nicht in Zahlen fassen." Ulrich Beecken war eine Institution im Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Am gestrigen Freitag wurde Beecken, auf den Tag genau 44 Jahre nach seinem hauptamtlichen Eintritt beim DRK, in Winsen offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Dass Ulrich Beecken überhaupt beim DRK landete, war Ironie des Schicksals. Eigentlich wollte er zu Freiwilligen Feuerwehr, doch die hatte - heute unvorstellbar - einen Aufnahmestopp. Ulrich Beecken bewarb sich beim DRK und seine Vorgesetzten sahen in ihm offensichtlich das, was ihn später über die gesamte berufliche Laufbahn ausmachte: Einen Macher, der sich mit Leib und Seele engagiert. "Das DRK und alle, die ihn kennen und die mit ihm gearbeitet haben, schätzen seine bedingungslose Zuverlässigkeit und Loyalität", betont Roger Grewe, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Harburg-Land. 1984 wurde Beecken die Leitung des Krankentransports für Winsen, Salzhausen und Seevetal übertragen, ein Jahr später für den gesamten Landkreis Harburg. Zusätzlich fuhr er bis 2008 zusätzlich noch Schichten im Rettungswagen, erst danach beschränkte er sich auf die Leitung des Rettungsdienstes. Auf die Frage, was er in Zukunft an seinem bisherigen Job vermissen wird, sagt Ulrich Beecken: "Alles!" Ganz wird er sich aber nicht zurückziehen: Beecken bleibt dem DRK als Fuhrpark-Manager in der Verwaltung erhalten.
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Die Angst vor "digitalen Unfällen" nehmen

31. August 2018 - 23:00
Landkreis Harburg hat mehr als 100 "#Webcoaches" ausgebildet / Beratung für jüngere Mitschüler auf Augenhöhe. (mum). Ein Erfolgsmodell feiert Jubiläum: An Schulen im Landkreis Harburg wurden in den vergangenen vier Jahren bereits 100 "#Webcoaches" ausgebildet. Das sind Schüler, die jüngere Mitschülern bei Fragen und Sorgen im Umgang mit digitalen Medien beraten. Im Landkreis Harburg haben Jungen und Mädchen der achten und neunten Klassen die Möglichkeit, sich zum "#Webcoach" ausbilden zu lassen. Die mehrtägige Ausbildung findet in Zusammenarbeit mit der Reso-Fabrik und der Polizeiinspektion Harburg statt. Sie beginnt damit, dass diese das eigene Nutzungsverhalten digitaler Medien reflektieren und sich der Faszination und Gefahren von Onlinespielen und sozialen Netzwerken bewusst werden. Häufige Beratungsinhalte werden vor dem Hintergrund der Regelungen zu Datenschutz, Urheberrecht und dem Recht am eigenen Bild betrachtet. In einem Kommunikationstraining wird geprobt, in welcher Weise diese Erkenntnisse gut in die vertrauliche Beratung von Mitschülern eingebracht werden können. Im Anschluss beraten die "#Webcoaches" ihre Mitschüler auf Augenhöhe und vertraulich zu Themen wie Cybermobbing, Privatsphäre im Netz, soziale Netzwerke und Kriminalität im Netz. Dabei orientieren sie sich auch an den Anliegen der Klassenlehrern. Im Vordergrund stehen besonders die Interessen und Fragen der Schüler. Die "#Webcoaches" sind fest in der Schulkultur verankert. Sie gehen regelmäßig in die Klassen und erörtern mit den jüngeren Mitschülern, wie man beispielsweise gute Regeln für den Klassen-Chat aufstellt. Sie bieten in Sprechstunden in den Pausen auch vertrauliche Beratungen für Einzelne an. Die "#Webcoaches" werden auch in Elternabende eingebunden. "Die Erfahrung zeigt, dass die Hemmschwelle niedrig ist, sich bei kompetenten Mitschülern Hilfe zu suchen, ähnlich wie bei Streitschlichtern", so Carsten Bünger, der als Beauftragter für Jugendsachen der Polizei im...
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Fragenkatalog zur Ärzteversorgung

31. August 2018 - 22:30
Kreistagsgruppe CDU/WG hat weiteren Informationsbedarf (os). Die rechnerische Ermittlung zu den Versorgungsgraden bei Haus- und Fachärzten im Landkreis Harburg liegt der Politik vor - allerdings nur für die definierten Mittelbereich "Buchholz/Nordheide", "Harburg Nord" und "Winsen". "Die Mitglieder unserer Fraktion werden trotz dieser vermeintlich objektiven Zahlen auf 'gefühlte' Missstände in den verschiedenen Bereichen und Regionen angesprochen. Daher möchten wir diesen Punkt noch einmal beleuchten", erklären Dr. Hans-Heinrich Aldag, Jan Bauer (beide CDU) und Kay Wichmann (WG). Beide Parteien haben jetzt gemeinsam einen umfangreichen Fragenkatalog zur Ärzteversorgung gestellt, den die Kreisverwaltung im Sozial- und Kreisausschuss sowie ggfs. im Kreistag beantworten soll. Die Fragen sollen mit den jeweiligen Leistungserbringern geklärt werden. U.a. will die Gruppe wissen, ob die Auswertung zur haus- und fachärztlichen Versorgung auf das Gebiet einer Samt-/Einheitsgemeinde begrenzt werden könne, z.B. wie hoch die Auslastung von Hausärzten in Tostedt sei. "Ist die Auswertung neben der räumlichen Eingrenzung auch auf die spezifische Facharztdisziplin einzugrenzen?", ist eine weitere Frage. Zudem soll die Auslastung der beiden Notdienstpraxen an den Krankenhausstandorten in Buchholz und Winsen benannt werden sowie die Anzahl der Einsätze ermittelt werden, die durch den Kassenärztlichen Notdienst im Landkreis Harburg durchgeführt wurden.
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Pendler aus der Nordheide sind schneller mit dem Heide-Shuttle

31. August 2018 - 20:00
bim. Handeloh. Seit Ende 2016 ein anderer Fahrplan für den "Heide-Sprinter" Erixx in Kraft ist, sind Pendler aus der Nordheide gekniffen: "Die Verantwortlichen haben die schnellen Anschlüsse in Buchholz nach und von Hamburg zugunsten eines Taktfahrplans nach Hannover und stündlicher Umsteigemöglichkeiten in Soltau geopfert. Die jetzt bestehenden langen Wartezeiten in Buchholz nach und von Hamburg sind weiterhin nicht akzeptabel", sagt der Handeloher Dierk Lawrenz, der sich auch im Fahrgastbeirat engagiert. Er hat nun einen guten Tipp, wie Pendler von und nach Hamburg ihre Fahrzeiten reduzieren können - mit dem noch bis zum 15. Oktober verkehrenden Heide-Shuttle-Bus. "Wer als Pendler täglich bis 17 Uhr in Hamburg arbeitet, ist nach derzeitigen Fahrplänen mit zweimaligem Umsteigen erst um 18.26 Uhr in Handeloh. Während der Heide-Shuttle-Saison gibt es zu dieser Verbindung eine interessante Alternative: Wer um 17.15 mit dem Metronom von Hamburg kommt, sollte bis Tostedt durchfahren, das um 17.47 Uhr erreicht wird. Am dortigen Busbahnhof, direkt gegenüber von Gleis 1, verkehrt um 17.57 Uhr dann der Heide-Shuttle zu seiner letzten Rundfahrt durch die Heide. Welle wird um 18.05, Handeloh um 18.11 und Inzmühlen um 18.13 Uhr erreicht. Handeloh somit 15 Minuten früher als mit der Erixx-Verbindung", erläutert Dierk Lawrenz. • Dierk Lawrenz betreibt übrigens mit weiteren Mitstreitern die Facebook-Seite Handeloh, auf der interessante Neuigkeiten aus Handeloh und Umgebung nachzulesen sind.
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"Augenlicht für Idrissa": Rückabwicklung der Spendenaktion

31. August 2018 - 20:00
bim. Tostedt. Mariama Maazou-Taher schaut traurig zu Boden: Ihrem Sohn Idrissa (26) wurde unglaubliche Hilfsbereitschaft zuteil, viele Menschen spendeten in den vergangenen zwei Jahren für seine dringend notwendige Augenoperation rund 20.000 Euro. Doch der Gesundheitszustand des jungen Mannes lässt es nicht zu, ihn für die Operation nach Deutschland zu holen. Daher ist nun eine außergewöhnliche Aktion nötig: Sofern die Spender bekannt sind, erhalten sie Post von der Kirchengemeinde und werden gebeten, einen alternativen Spendenzweck zu benennen. Wie mehrfach berichtet, lebt Idrissa im Niger (Afrika) und leidet an Keratokonus, einer fortschreitenden Ausdünnung und kegelförmigen Verformung der Hornhaut des Auges, und er droht zu erblinden. Seine Mutter Mariama Maazou und seine Geschwister leben in Tostedt. Über viele Jahre hinweg versuchte sie, ihren Sohn über den Familiennachzug nach Deutschland zu holen, was jedoch an den Behörden scheiterte. Aber sie unterstützte ihn und die Verwandtschaft, die sich in in Afrika um ihren Sohn kümmert, von Deutschland aus. Nur vier Mal hat Mariama Maazou ihren Sohn in den vergangenen 20 Jahren gesehen. Da es im Niger, einem der ärmsten Länder der Welt, kein funktionierendes Gesundheitssystem gibt, bat die Tostedter Johannes-Kirchengemeinde auf Initiative von Mariama Maazous Freundin Tamara Boos-Wagner ab Dezember 2015 um Spenden für Idrissas Hornhauttransplantation, die in Deutschland vorgenommen werden sollte. Von Mai bis Ende Juli flog Mariama Maazou nach Afrika, um ihren Sohn abzuholen und nach Deutschland zu begleiten. "Aber Idrissa ist krank, er hat Depressionen, ist sehr dünn geworden und hat Fieber, dessen Ursache nicht bekannt ist", berichtet Mariama Maazou. Deshalb und aufgrund anderer Schwierigkeiten kehrte sie alleine zurück. Nun erfolgt die Rückabwicklug der Spendenaktion. "Spenden für mildtätige Zwecke müssen spätestens nach zwei Jahren für den Verwendungszweck eingesetzt werden", erläutert Tamara...
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Naturschutzgemeinschaft Nordheide: beeindruckender Einsatz für die Este

31. August 2018 - 20:00
bim. Tostedt. Mit ihren Strukturverbesserungsmaßnahmen in der Este ist die Fliegenfischer- und Naturschutzgemeinschaft Nordheide für einen Preis in der Kategorie "Ehrenamt" beim niedersächsischen Gewässerwettbewerb "Bach im Fluss" nominiert. Die siebenköpfige Experten-Jury informierte sich jetzt im Rahmen einer Bereisung über die Maßnahmen, mit denen die Ehrenamtlichen mit großem Engagement der Este wieder ihren natürlichen Schwung geben. An der Este bei Langeloh haben die Naturschützer auf einer Länge von rund 350 Metern, wo zuvor ein "reiner Kanal mit Sandsohle" war, u.a. 320 Tonnen Lesesteine eingebracht und Totholzbuhnen angelegt, berichtete Gewässerobmann Walter Mielke. Oberhalb der Butterbergbrücke in Bötersheim brachten die Engagierten 565 Tonnen Lesesteine, 83 Tonnen Kies, 80 Tonnen große Feldsteine und Totholz ein. Die Maßnahmen dienen dazu, dass der Fluss sich wieder schlängelt und die Kleinstlebewesen sowie die Fische - überwiegend Bachforellen - Unterschlupf und Laichmöglichkeiten finden. Die Finanzierung erfolge zu 90 Prozent über den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz und zu zehn Prozent über die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg, so Walter Mielke. "In den vergangenen zwei, drei Jahren ist richtig viel passiert", lobte Detlef Gumz, Leiter der Abteilung Naturschutz und Landschaftspflege des Landkreises Harburg, der zu Bedenken gab, dass Gewässerentwicklung ein langwieriger Prozess sei. "Es ist wichtig, dass man Leute vor Ort hat, die das leisten", lobte er das Engagement der Fliegenfischer. Sie bereiteten Maßnahmen vor und führten Gespräche mit den anliegenden Eigentümern. Die Fliegenfischer- und Naturschutzgemeinschaft Nordheide mit Sitz in Tostedt arbeitet seit dem Jahr 2005 mit Projekten an der Verbesserung der Gewässerstruktur der Este. Die 28 Mitglieder bewirtschaften die Este auf einer Länge von 18 Kilometern - vom Teich in Cordshaben (Welle, Samtgemeinde Tostedt) bis zur A1...
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Zeitumstellung als Testlauf

31. August 2018 - 19:00
Jetzt zeigt sich, ob die EU ihre Bürger ernst nimmt Auf ein Wort Vor Kurzem ermahnte mich die Buchholzer SPD-Ratsfrau Gudrun Eschment-Reichert, nicht so negativ über die EU zu schreiben. Schließlich sei im kommenden Jahr Europawahl. Auslöser war ein Bericht im WOCHENBLATT über einen völlig sinnlosen Lärmaktionsplan, den die Stadt Buchholz auf Betreiben der EU-Kommission aufstellen musste, der aber keinerlei Maßnahmen enthält, weil die wichtigsten Lärmquellen gar nicht berücksichtigt wurden. Jetzt haben die EU-Bürokraten in Brüssel die Chance, ganz viele Bürger von sich zu überzeugen und die Parteien zu beruhigen, auf dass sie genügend Wählerstimmen bekommen: Die EU-Kommission muss das Ergebnis der Online-Umfrage zur Aufhebung der Zeitumstellung ernst nehmen und das - rechtlich nicht bindende - Votum der Bürger umsetzen. Rund 4,6 Millionen Teilnehmer, allein drei Millionen aus Deutschland - beteiligten sich an der Online-Umfrage, ob die Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit beibehalten werden sollte. Das Ergebnis ist eindeutig: Mehr als 80 Prozent sprachen sich für die Abschaffung der Zeitumstellung aus. Aus gutem Grund, denn Energie eingespart - wie bei der Einführung der Sommerzeit im Jahr 1980 prognostiziert - wurde de facto nicht. Wenn die EU-Kommission - wie von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker im Laufe des Freitags angekündigt - das Votum befolgt und die Zeitumstellung, die in EU-Recht verankert ist, kippt, könnte das den demokratischen Parteien bei der Europawahl Rückenwind geben. Wenn die EU-Kommission die Zeitumstellung allerdings beibehält, wird es 2019 ein böses Erwachen an den Wahlurnen geben, denn dann erhalten die europafeindlichen Kräfte Auftrieb die meinen, dass die EU-Bürokraten die Menschen in den 28 Mitgliedsstaaten sowieso nicht ernst nehmen. Die EU-Bürger haben im kommenden Jahr die Wahl, die EU-Kommission schon jetzt! Oliver Sander
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Opel GT feiert 50. Geburtstag - Jubiläumstour

31. August 2018 - 18:00
Selbst aus Kanada, Australien, Belgien und von den Philippinen reisten sie an: Mehr als zwei Dutzend Opel GT-Fans haben sich anlässlich des 50. Geburtstags der Stilikone zu einem gemeinsamen Roadtrip im Südwesten der USA getroffen. Das Sportcoupé hat im Land der unbegrenzten Möglichkeiten eine große Fangemeinde, immerhin knapp 70 Prozent der 103.463 produzierten GT-Modelle fanden dort ihren ersten Besitzer. Die während der Reise etwa im Monument Valley und am Grand Canyon entstandenen Fotos verdienen das Prädikat atemberaubend. Startpunkt der achttägigen Tour war Las Vegas. Von der Hauptstadt des Glücksspiels ging es über den Hoover Dam, auf der berühmten Route 66 weiter nach Osten und schließlich zum Four Corners Monument – dem einzigen Ort, an dem sich mit Arizona, Colorado, New Mexiko und Utah gleich vier US-Bundesstaaten treffen. Von dort führte die Route unter anderem in die Nationalparks Mesa Verde und Zion. Nach insgesamt rund 2.000 Kilometern (1.250 Meilen) endete der Trip wieder in Las Vegas. „Die Tour war ein ganz besonderes Erlebnis – vor allem die gemeinsame Fahrt über die legendäre Route 66 werde ich wohl nie vergessen“, sagt Olaf Moldzen, Organisator und Leiter des Dachverbands der europäischen Opel GT-Clubs, dem aktuell 28 Vereine mit circa 1.450 Mitgliedern und 1.550 Fahrzeugen angehören. Dem unwiderstehlichen Charme des reinrassigen Sportcoupés konnten sich aber auch andere Verkehrsteilnehmer nicht entziehen. „Viele Autofahrer und Passanten haben den Daumen gehoben oder uns lächelnd zugewinkt. Der GT weckt Emotionen, weil sich jeder mit ihm identifizieren kann.“ Emotionen wecken wird die Stilikone zudem vom 18. bis 22. September, wenn der Dachverband der europäischen Opel GT Clubs zu einer Grand Tour nach Deutschland einlädt. „Vom Start in Rüsselsheim aus werden wir Orte besuchen, die mit der Opel- und GT-Geschichte eng verbunden sind“, so Moldzen, der das fünftägige Event mitorganisiert. Stationen der prominent besetzten...
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"Die Streitereien müssen aufhören"

31. August 2018 - 18:00
Nach dem Ende der Sommerpause: WOCHENBLATT-Interview mit Michael Grosse-Brömer, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (os). Die parlamentarische Sommerpause in Berlin ist beendet, die Bundestagsabgeordneten sind an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Michael Grosse-Brömer (57), Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion aus Brackel (Landkreis Harburg), erklärt im Interview mit WOCHENBLATT-Redaktionsleiter Oliver Sander, welche Themen die Politik jetzt anpacken muss. WOCHENBLATT: Was sind nach der Sommerpause die dringendsten Aufgaben, die zu erledigen sind? Michael Grosse-Brömer: Vor allem muss der unionsinterne Streit jetzt endlich mal vorbei sein. Man darf sich über ein Thema streiten, aber nicht so lange und nicht zum wiederholten Mal. Die Bürger sind sauer und zweifeln an unserer Kompetenz zu regieren. Das müssen wir wieder ändern. WOCHENBLATT: Auch mit dem Koalitionspartner SPD gibt es immer wieder Dissens... Grosse-Brömer: Auch hier müssen wir zeigen, dass wir in der Lage sind, gut miteinander zu regieren. Dafür sind wir gewählt worden. Die SPD versucht zeitweilig immer wieder mal Regierung und Opposition gleichzeitig zu sein. Das geht nicht. Im Übrigen halte ich es bei Streitereien mit Konfuzius, der gesagt hat: "Wenn man über andere schlecht redet, ist man selbst noch nicht besser geworden". WOCHENBLATT: Welche anderen großen Themen muss die Politik angehen? Grosse-Brömer: Da nenne ich beispielhaft die Rente, die Pflege, die Bildung, die Beseitigung der Wohnungsknappheit und weiterhin die Steuerung und Reduzierung der Zuwanderung. WOCHENBLATT: Wie wollen Sie Letzteres erreichen? Grosse-Brömer: Man erreicht in der Bevölkerung nur Akzeptanz, wenn man die Zuwanderung steuert und ordnet. Da haben wir schon viel gemacht, aber es ist auch noch einiges zu tun. Das gilt auch für die notwendige Zuwanderung von Fachkräften nach Deutschland....
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Renault verlängert Diesel-Wechselprämie bis zum 31. Oktober 2018

31. August 2018 - 18:00
Renault verlängert seine Diesel-Wechselprämie bis zum 31. Oktober 2018. Wer als Privatkunde seinen alten Diesel-Pkw mit der Abgasnorm Euro 1, Euro 2, Euro 3 oder Euro 4 beim Kauf eines Renault Neuwagens in Zahlung gibt, erhält bei teilnehmenden Renault Partnern bis zu 7.000 Euro Wechselprämie für das Neufahrzeug. Voraussetzung ist, dass der alte Diesel-Pkw mindestens sechs Monate auf den Besitzer zugelassen ist. Das jetzt verlängerte Wechselangebot gilt für Altdiesel-Fahrer aller Marken, die bis zum 31. Oktober 2018 einen Neuwagenkaufvertrag für einen Renault Pkw mit Diesel- oder Benzinmotor unterschreiben und das Neufahrzeug bis zum 31. Januar 2019 zulassen. Die Prämie richtet sich nach dem Wert des Neufahrzeugs und reicht von 2.000 Euro für den Renault Twingo über 5.000 Euro für den Renault Mégane bis zu 7.000 Euro für den Renault Espace. Der französische Automobilhersteller möchte mit der Aktion „Tschüss, alter Diesel! Die Renault Wechselprämie” Anreize schaffen, Altdiesel durch ein neues Fahrzeug mit moderner Abgasreinigung zu ersetzen.
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Opel GT feiert 50. geburtstag - Jubiläumstour durch Amerika

31. August 2018 - 18:00
Selbst aus Kanada, Australien, Belgien und von den Philippinen reisten sie an: Mehr als zwei Dutzend Opel GT-Fans haben sich anlässlich des 50. Geburtstags der Stilikone zu einem gemeinsamen Roadtrip im Südwesten der USA getroffen. Das Sportcoupé hat im Land der unbegrenzten Möglichkeiten eine große Fangemeinde, immerhin knapp 70 Prozent der 103.463 produzierten GT-Modelle fanden dort ihren ersten Besitzer. Die während der Reise etwa im Monument Valley und am Grand Canyon entstandenen Fotos verdienen das Prädikat atemberaubend. Startpunkt der achttägigen Tour war Las Vegas. Von der Hauptstadt des Glücksspiels ging es über den Hoover Dam, auf der berühmten Route 66 weiter nach Osten und schließlich zum Four Corners Monument – dem einzigen Ort, an dem sich mit Arizona, Colorado, New Mexiko und Utah gleich vier US-Bundesstaaten treffen. Von dort führte die Route unter anderem in die Nationalparks Mesa Verde und Zion. Nach insgesamt rund 2.000 Kilometern (1.250 Meilen) endete der Trip wieder in Las Vegas. „Die Tour war ein ganz besonderes Erlebnis – vor allem die gemeinsame Fahrt über die legendäre Route 66 werde ich wohl nie vergessen“, sagt Olaf Moldzen, Organisator und Leiter des Dachverbands der europäischen Opel GT-Clubs, dem aktuell 28 Vereine mit circa 1.450 Mitgliedern und 1.550 Fahrzeugen angehören. Dem unwiderstehlichen Charme des reinrassigen Sportcoupés konnten sich aber auch andere Verkehrsteilnehmer nicht entziehen. „Viele Autofahrer und Passanten haben den Daumen gehoben oder uns lächelnd zugewinkt. Der GT weckt Emotionen, weil sich jeder mit ihm identifizieren kann.“ Emotionen wecken wird die Stilikone zudem vom 18. bis 22. September, wenn der Dachverband der europäischen Opel GT Clubs zu einer Grand Tour nach Deutschland einlädt. „Vom Start in Rüsselsheim aus werden wir Orte besuchen, die mit der Opel- und GT-Geschichte eng verbunden sind“, so Moldzen, der das fünftägige Event mitorganisiert. Stationen der prominent besetzten...
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"Ich möchte eine starke Stimme für die Bauern sein"

31. August 2018 - 18:00
SPD-Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler und Rainer Spiering diskutierten in Hanstedt über das Thema Landwirtschaft. mum. Hanstedt. Eine interessante Diskussion über nachhaltige und soziale Landwirtschaft fand jetzt auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion im "Alten Geidenhof" in Hanstedt statt. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung in das Thema von Manfred Lohr (Ortsvereinsvorsitzender der SPD-Hanstedt) und Svenja Stadler (SPD-Bundestagsfraktion) hielt Rainer Spiering (agrarpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion) einen Impulsvortrag, bevor es mit gut 50 Besuchern eine offene Diskussion gab. In seinem Vortrag stellte Spiering klar, dass die aktuelle Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU dazu genutzt werden müsse, ein Umsteuern in der Agrarpolitik jetzt umzusetzen: "Wir müssen an unserem Fördersystem und an unserer Förderkulisse arbeiten. Ebenso müssen wir auch den Informationsfluss zwischen den Akteuren verbessern." Es sei das Ziel der SPD-Bundestagsfraktion, mit einer Subventionspolitik ein neues Anreizsystem aufzubauen, bei dem vor allem vier Punkte mitgedacht werden müssen: Faires Einkommen und Anerkennung für Landwirte, Umweltschutz durch ressourcenschonendes Bewirtschaften, Förderung einer artgerechten Tierhaltung, Förderung des ländlichen Raums mit der Reform der gemeinsamen Agrarpolitik. "Kurzum: Wir wollen Landwirtschaft, die nachhaltig und sozial gerecht ist", so Spiering. In der anschließenden Diskussion wurden unter anderem auch die langanhaltende Dürre und die daraus folgenden Probleme besprochen. "Wenn wir in diesem Jahr merken, dass die Landwirtschaft Probleme bekommt, müssen wir dafür sorgen, dass die Menschen, die in diesem Bereich arbeiten - auch etwa in der Fleischverarbeitung - wertgeschätzt werden und wir sie besser bezahlen. Wir müssen uns die Kette der Werthaltigkeit angucken und jeden Teil dieses Kreislaufs honorieren", forderte Spiering. "Heute ist wieder einmal deutlich geworden, wie wichtig das...
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DEHOGA: Tolle Teamleistung der Jugend

31. August 2018 - 18:00
ah. Landkreis. Auszubildende Louisa Buschmann vom Gasthof Vossbur in Tangendorf nahm Anfang März an den Niedersächsischen Jugendmeisterschaften in Oldenburg teil. Unter dem Motto „Niedersachsen i(s)st regional!“ mussten die angehenden Restaurantfachleute neben dem theoretischen Teil unter anderem auch einen Tisch themengerecht eindecken, ein Menü fachgerecht servieren, den Nachtisch flambieren und natürlich auch ihr Wissen im Weinservice unter Beweis stellen. Louisa lieferte eine tolle Leistung ab und konnte sich über einen 4. Platz freuen. Das Team der Berufsschule Lüneburg konnte zudem den 2. Platz der Teamwertung feiern! "Die Jugendmeisterschaft war für mich ein super Erlebnis und die beste Vorbereitung auf die Abschlussprüfung. Ich konnte neue Erfahrungen sammeln und viele andere Azubis, die meine Leidenschaft teilen kennenlernen.Hier bei Vossbur sind wir nicht nur ein Team, sondern eine große Familie und durch die enge Zusammenarbeit entstehen wundervolle Freundschaften. Man hat täglich die Chance, viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern zu treffen und einem stehen Arbeitsmöglichkeiten in der ganzen Welt offen. Ich liebe es zu sehen, wie glücklich und zufrieden die Gäste sind. Es macht unheimlich viel Spaß immer neue Menschen kennenzulernen, alles zugeben, um den Gästen eine tolle Feier zu gestalten und wichtige Erlebnisse mit ihnen zu teilen. In der Gastronomie ist man viel mehr als nur eine Servicekraft und steht immer mit Rat und Tat zur Seite", so Louisa Buschmann.
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Liga-Aufstieg geschafft

31. August 2018 - 18:00
TENNIS: Herren 40 des TV Welle holen Meistertitel (cc). Als Meister der Tennis-Regionsklasse ist die Herren-40-Mannschaft des TV Welle mit  10:0 Punkten vor dem TV Nordheide II (8:2) und TC Kleckerwald (5:5) in die Regionsliga aufgestiegen. Im letzten Punktspiel der Saison gab es am vergangenen Wochenende einen deutlichen 6:0-Heimsieg gegen das Team des TC Jesteburg II. Zuvor gab es in der Sommersaison bereits Siege gegen die Mannschaften des Todtglüsinger TC, Blau-Weiss Buchholz II, den TC Nordheide II unTC Kleckerwald. Am Erfolg beteiligt waren Arne Steiner, Volker Riedl, Bobby Botke, Matthias Tödter, Arne Holst und Ingo Willers. Für die kommende Saison hat sich die Mannschaft bereits verstärkt und freut sich auf eine tolle Saison mit dem neuen Mitspieler Kai Schmidt-Rusnak vom TV Tostedt.
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Opel: Sämtliche Fahrzeuge sind nach dem WLTP-Fahrzyklus zertifiziert

31. August 2018 - 18:00
Neufahrzeuge, die ab dem 1. September 2018 zugelassen werden, müssen nach dem WLTP-Fahrzyklus zertifiziert sein. Das Kürzel steht für Worldwide Harmonized Light Vehicle Test Procedure und weist realitätsnahe Verbrauchsangaben auf. Opel hat diese Vorschriften frühzeitig umgesetzt und kann das gesamte Portfolio uneingeschränkt anbieten. Opel ist mit all seinen Pkw-Modellen „WLTP-ready“. Die Fahrzeuge sind verfügbar und werden ohne Verzögerung geliefert. Kunden können die komplette Modellpalette, vom ADAM bis zum Zafira, beim Opel-Händler bestellen. Dabei sind die entsprechenden Modelle als Diesel, Benziner oder optional mit den alternativen Kraftstoffen LPG (Liquefied Petroleum Gas) und CNG (Compressed Natural Gas) lieferbar. „Wir haben uns seit Jahren auf diesen Tag vorbereitet und unser gesamtes Portfolio rechtzeitig WLTP zertifiziert, so dass es für unsere Kunden keinerlei Beeinträchtigungen gibt. Daher hat die Einführung der neuen Vorschriften zum 1. September keine Auswirkungen auf den Handel. Wir können weiterhin alle Fahrzeuge liefern – 100 Prozent unseres Angebots! Damit steht Opel an der Spitze der Automobilindustrie“, sagt Opel-Marketing- und Vertriebschef Xavier Duchemin. Mit der aktuellen Generation des Astra hat Opel bereits im Juni 2016 begonnen, die praxisnahen Verbrauchsangaben nach dem WLTP-Zyklus auszuweisen. Diese Daten sind ebenfalls im Rahmen der Modellpflege von Opel Mokka X und Opel Zafira gemessen und veröffentlicht worden. Bei der zweiten Generation des Flaggschiffs Insignia ist Opel sogar einen Schritt weiter gegangen und hat den Insignia 2.0 BiTurbo-Diesel bereits Mitte 2017 nach dem WLTP-Testzyklus zertifizieren lassen – ein Jahr vor Inkrafttreten der entsprechenden Vorschriften. Opel hat seine Pkw-Palette mit innovativen Antriebstechnologien versehen. So verfügen die Diesel-Modelle über eine AdBlue-Einspritzung (Selective Catalytic Reduction) zur hochwirksamen Reduzierung der Stickstoffoxide. Die Direkteinspritzer-Benziner...
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Spielfest statt Sportivationtag an der Schule an Boerns Soll

31. August 2018 - 18:00
bim. Buchholz. Geschicklichkeitsspiele im Activity-Center meistern, Treffsicherheit beim "Wurffieber" unter Beweis stellen, sich schminken lassen oder Ansteckbuttons pressen - beim Spielfest an Boerns Soll viel Spaß hatten rund 200 Schülerinnen und Schüler der Förderschule An Boerns Soll in Buchholz und ihrer Außenstelle in Winsen am Ilmer Barg, der Kooperationsklassen der Buchholzer Heideschule sowie der IGS Buchholz, Seevetal und Winsen, wobei die Gesamtschüler organisatorische Aufgaben übernahmen. Eigentlich sollte das Spielfest in Verbindung mit dem Sportivitätstag des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen (BSN) für junge Menschen mit und ohne Behinderung auf den Sportanlagen an Boerns Soll unter freiem Himmel stattfinden. Wegen der Regen-Vorhersage wurde dieser Teil der Veranstaltung aber kurzfristig abgesagt. Neben den Schulen beteiligten sich auch Blau-Weiss Buchholz und der Kreissportbund am Spielfest. "Die Absage des Sportivitätstages war ein größeres Drama, früh morgens hatten alle auf ihre Wetter-Apps geschaut, die für 10 bis 12 Uhr heftigen Regen voraussagten", berichtete Blau-Weiss-Vorsitzender Arno Reglitzky. Zum Wohl der Schüler wurde auf das Außenprogramm verzichtet und rund 450 Schülern, die aus dem weiteren Umkreis nach Buchholz gekommen wären, abgesagt. "Schweren Herzens", so Schulleiter Martin Ihlius, "haben wir uns entschlossen, das Spielfest in die Schule und die Sporthalle zu verlegen." Auch 60 Helfer des Kreissportbundes mussten nach Hause geschickt und das von der Landschlachterei Wiese vorbereitete Essen auf weit weniger Portionen reduziert werden. Für diese spontane Um-Organisation erhielten alle Beteiligten ein großes Lob von Herbert Michels, Vizepräsident des Behinderten-Sport-Verbandes. Damit habe es Buchholz sogar geschafft, mit einer Premiere in die Annalen einzugehen, denn seit 2005 habe noch nie ein Sportivitätstag abgesagt werden müssen, so Michels. Das Maskottchen "Spurti" spornte anschließend gemeinsam mit...
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Augen auf beim Autokauf - neue Vorschriften zu Abgasen und Kohlendioxidwerten

31. August 2018 - 18:00
Ab 1. September gelten neue Vorschriften zu Abgasen und CO2-Ausstoß bei Pkw. Der Verkehrsclub VCD gibt Tipps, worauf Verbraucher aus Umweltsicht achten sollten. Der VCD rät zur Vorsicht beim Autokauf: Ab dem 1. September müssen neue Benzin-Direkteinspritzer zwar schärfere Abgasgrenzwerte für den Ausstoß von Feinstpartikeln erfüllen.  Allerdings werden nicht alle Modelle mit geeigneten Filtern ausgestattet sein. Zudem werden Verbraucher aufgrund der Einführung eines neuen Messverfahrens mit unklaren Angaben zum Kraftstoffverbrauch und den CO2-Emissionen konfrontiert. Wer auf ein neues Auto angewiesen ist, sollte beim Kauf aus Umweltsicht auf folgende Punkte achten: Der VCD rät Autokäufern dringend davon ab, direkteinspritzende Benziner ohne Partikelfilter zu kaufen. Partikelfilter sind Stand der Technik und unerlässlich, um gesundheitsgefährdende Feinstpartikel aus den Abgasen zu filtern. Wer einen Benziner mit Direkteinspritzer kaufen will, sollte sich vom Verkäufer vertraglich zusichern lassen, dass dieser mit einem Partikelfilter ausgestattet ist. Wegen schärferer Grenzwerte für Feinstpartikel werden zwar ab September die meisten neuen direkteinspritzenden Benziner mit Partikelfiltern ausgestattet sein. Neuzulassungen jedoch, die vor September 2017 typgeprüft wurden, können noch bis 2019 auch ohne Filter angeboten werden. Die Angaben zum Spritverbrauch und CO2-Ausstoß von Neuwagen werden durch das ab September geltende neue Messverfahren WLTP etwas realitätsnäher und damit höher. Der neue Test dauert länger, es wird stärker beschleunigt und bei höheren Geschwindigkeiten gemessen als im alten, realitätsfernen Messverfahren. Am tatsächlichen Verbrauch der Pkw ändert sich nichts. Die Autohersteller müssen die neuen, höheren CO2- und Verbrauchswerte allerdings noch nicht ausweisen. Der VCD rät Autokäufern daher, nach den WLTP-Werten zu fragen. Diese spiegeln besser wider, wie hoch CO2-Ausstoß und Spritverbrauch tatsächlich sind. Je niedriger der...
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Jobtreff: Viele Berufserfahrungen aus erster Hand

31. August 2018 - 18:00
ah. Landkreis. Der "Jobtreff" , die Messe für berufliche Zukunft für Jugendliche im Landkreis Harburg, findet erneut in Buchholz statt. Am Mittwoch und Donnerstag, 12. und 13. September, in den Bwerufsbildenden Schulen Buchholz am Sprötzer Weg 33. Die Organisatoren haben wieder ein umfangreichen und attraktives Programm rund um die Ausbildung zusammengestellt. Die Jugendlichen erfahren aus erster Hand von zahlreichen Unternehmensvertretern und bei informativen Vorträgen Wissenswertes aus vielen Berufsgruppen. Wo liegen meine Stärken? Womit beschäftige ich mich am liebsten? Möchte ich lieber in einem Großunternehmen, einer Behörde oder einem mittelständischen Betrieb arbeiten? Will ich mich auf eine Region beschränken oder wäre ich auch zu einem Ortswechsel bereit? Oder zieht es mich eher ins Ausland? Diese Fragen stellt sich so mancher Jugendliche mit Blick auf seine Zukunft. Für die Wahl eines Ausbildungsplatzes sollte man sich genügend Zeit nehmen. Nach der Schule ist vor der Ausbildung. Hast du nächstes Jahr das Abschlusszeugnis in der Tasche? Die Suche nach einem Ausbildungsplatz ist der erste Karriereschritt des Lebens. Auf dem Jobtreff sind Jugendliche und Schüler genau richtig. Über 60 Aussteller mit ihren Auszubildenden sind vor Ort, um auf Fragen von Besuchern zu antworten und Informationen zu geben. Wer für 2019 eine Ausbildung sucht oder noch nicht ganz sicher ist, welche berufliche Richtung eingeschlagen werden soll, hat auf der größten Berufsmesse der Region zahlreiche Möglichkeiten, sich zu informieren und erste Kontakte zu knüpfen. Berufsinformationen aus erster Hand sind die besten. Daher stellen Aussteller aus Handwerk, Industrie und Dienstleistungsbereich an zwei Tagen über 100 anerkannte Ausbildungsberufe, duale Studiengänge und schulische Ausbildungsangebote und Studiengänge vor. Neben den vielen bekannten Unternehmen, sind auch wieder neue Aussteller dazugekommen: DRK Kreisverband Hamburg-Harburg e.V., Bell Deutschland GmbH,...
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Tolle Teamleistung der Jugend

31. August 2018 - 18:00
ah. Landkreis. Auszubildende Louisa Buschmann vom Gasthof Vossbur in Tangendorf nahm Anfang März an den Niedersächsischen Jugendmeisterschaften in Oldenburg teil. Unter dem Motto „Niedersachsen i(s)st regional!“ mussten die angehenden Restaurantfachleute neben dem theoretischen Teil unter anderem auch einen Tisch themengerecht eindecken, ein Menü fachgerecht servieren, den Nachtisch flambieren und natürlich auch ihr Wissen im Weinservice unter Beweis stellen. Louisa lieferte eine tolle Leistung ab und konnte sich über einen 4. Platz freuen. Das Team der Berufsschule Lüneburg konnte zudem den 2. Platz der Teamwertung feiern! "Die Jugendmeisterschaft war für mich ein super Erlebnis und die beste Vorbereitung auf die Abschlussprüfung. Ich konnte neue Erfahrungen sammeln und viele andere Azubis, die meine Leidenschaft teilen kennenlernen.Hier bei Vossbur sind wir nicht nur ein Team, sondern eine große Familie und durch die enge Zusammenarbeit entstehen wundervolle Freundschaften. Man hat täglich die Chance, viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern zu treffen und einem stehen Arbeitsmöglichkeiten in der ganzen Welt offen. Ich liebe es zu sehen, wie glücklich und zufrieden die Gäste sind. Es macht unheimlich viel Spaß immer neue Menschen kennenzulernen, alles zugeben, um den Gästen eine tolle Feier zu gestalten und wichtige Erlebnisse mit ihnen zu teilen. In der Gastronomie ist man viel mehr als nur eine Servicekraft und steht immer mit Rat und Tat zur Seite", so Louisa Buschmann.
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