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Starker Einsatz für ältere Menschen - Dr. Alexandra Schiemang

29. Dezember 2017 - 18:30
ah. Buchholz. Dass sie ihre Zulassung als Ärztin in den Händen hält, kann Dr. Alexandra Schiemang (42) aus Buchholz noch gar nicht fassen. Für die aus Kasachstan stammende Medizinerin, die 1998 mit ihrer Familie nach Deutschland kam, geht damit ein Traum in Erfüllung, den sie trotz Widerständen, Schicksalsschlägen und einigen Umwegen in ihrem Leben nie aus den Augen verloren hat. Wenn sie jetzt ihre sechsjährige Tätigkeit als Pflegefachkraft im Kursana Domizil Buchholz, die sie neben dem Medizinstudium ausgeübt hat, aufgibt, geschieht dies auch mit einem weinenden Auge. „Ohne die Unterstützung von Direktorin Andrea Buro und der Kollegen hätte ich das Studium nie geschafft“, sagt sie. „Außerdem hat mich immer motiviert, dass die Bewohner fest an mich geglaubt und bei allen Prüfungen mitgefiebert haben.“ Ihre Leidenschaft für Medizin liege in der Familie, erzählt Dr. Alexandra Schiemang: „Meine Großmutter war als Hebamme tätig. Meine Mutter ist Neurologin und viele Bekannte waren ebenfalls Ärzte. In meinem Zuhause bin ich mit medizinischen Fachbegriffen aufgewachsen.“ Auf ihre Ausbildung zur Krankenschwester folgten vier Jahre Medizinstudium, bis sich ihre deutschstämmige Familie wegen des Zusammenbruchs der Infrastruktur in Kasachstan zur Umsiedlung nach Deutschland entschloss. „Im Auffanglager hieß es dann, dass ich mein Medizinstudium vergessen könne“, erzählt Dr. Alexandra Schiemang, die 1998 erst einmal die deutsche Sprache lernen musste. Nach einjähriger Weiterbildung wurde ihr Abschluss als Krankenschwester anerkannt, und bei der Arbeit im Buchholzer Krankenhaus lernte Dr. Alexandra Schiemang ihren späteren Ehemann kennen. 2001 und 2007 wurden ihre beiden Söhne geboren, das Paar baute ein Haus, und Dr. Alexandra Schiemang begann neben der Arbeit ein Fernstudium in Pflegemanagement. „Aber, ehrlich gesagt, konnte ich mich mit der Betriebswirtschaft nie anfreunden“, gibt sie zu. 2012, als sie gerade ein Jahr im Kursana Domizil Buchholz als...
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Untersuchung zeigt: Deutsche Autos werden immer älter

29. Dezember 2017 - 18:00
ah. Landkreis. Die Autos auf deutschen Straßen werden immer älter. Das Durchschnittsalter der in Deutschland zugelassenen Pkw beträgt 9,3 Jahre. Letztes Jahr waren es noch 9,2 Jahre, zur Jahrtausendwende 6,9 Jahre. Damit liegt das Altersniveau bei 135 Prozent gegenüber dem Jahr 2000. Fast 40 Prozent aller Pkw sind sogar älter als 10 Jahre und anfälliger für Mängel. So haben über ein Viertel aller Pkw, die älter als 11 Jahre alt sind, erhebliche Mängel und fallen durch die Hauptuntersuchung. Das ist ein wichtiges Ergebnis des aktuellen TÜV-Reports des Verbands der TÜV (VdTÜV). „Die gute Nachricht ist, dass Autos generell langlebiger geworden sind“, erläutert VdTÜV-Geschäftsführer Joachim Bühler. „Das liegt unter anderem daran, dass Rost und Korrosion heute kaum noch Scheidungsgründe bei einem Pkw sind. Dadurch lebt ein Auto heute fast dreimal länger als noch im Jahr 1960. Das Alter steigt kontinuierlich an, wobei es nach dem Jahr 2000 zwei Ausnahmen gab: Von 2007 auf 2008 gab es einen leichten Rückgang, weil das Kraftfahrtbundesamt nur noch mit regulärem Kennzeichen angemeldete Pkw berücksichtigte und wegen der sogenannten Abwrackprämie sank der Durchschnitt zwischen 2009 und 2010 von von 8,2 auf 8,1 Jahren. „Anscheinend sind die aktuellen Kaufprämien für E-Fahrzeuge kaum relevant,“ erläutert Bühler. „In der Altersstatistik machen sie sich nicht bemerkbar.“ Im Alter nehmen die sicherheits- und umweltrelevanten Mängel bei Fahrzeugen stark zu. Fällt von den fünfjährigen Pkw noch jeder zehnte wegen erheblicher Mängel durch den TÜV, ist es bei den Neunjährigen bereits jeder Fünfte und bei den Elfjährigen sogar mehr als jeder Vierte, bei einzelnen Modellen sind es sogar fast 40 Prozent. Besonders häufig stellen die TÜV-Experten defekte Beleuchtungsanlagen, zerschlissene Bremsen und Öllecks am Antrieb fest. Der VdTÜV appelliert daher an die Autobesitzer, bei älteren Fahrzeugen besonders auf die Wartung zu achten und regelmäßig in die Werkstatt zu fahren....
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Deutsche Autos werden immer älter

29. Dezember 2017 - 18:00
ah. Landkreis. Die Autos auf deutschen Straßen werden immer älter. Das Durchschnittsalter der in Deutschland zugelassenen Pkw beträgt 9,3 Jahre. Letztes Jahr waren es noch 9,2 Jahre, zur Jahrtausendwende 6,9 Jahre. Damit liegt das Altersniveau bei 135 Prozent gegenüber dem Jahr 2000. Fast 40 Prozent aller Pkw sind sogar älter als 10 Jahre und anfälliger für Mängel. So haben über ein Viertel aller Pkw, die älter als 11 Jahre alt sind, erhebliche Mängel und fallen durch die Hauptuntersuchung. Das ist ein wichtiges Ergebnis des aktuellen TÜV-Reports des Verbands der TÜV (VdTÜV). „Die gute Nachricht ist, dass Autos generell langlebiger geworden sind“, erläutert VdTÜV-Geschäftsführer Joachim Bühler. „Das liegt unter anderem daran, dass Rost und Korrosion heute kaum noch Scheidungsgründe bei einem Pkw sind. Dadurch lebt ein Auto heute fast dreimal länger als noch im Jahr 1960. Das Alter steigt kontinuierlich an, wobei es nach dem Jahr 2000 zwei Ausnahmen gab: Von 2007 auf 2008 gab es einen leichten Rückgang, weil das Kraftfahrtbundesamt nur noch mit regulärem Kennzeichen angemeldete Pkw berücksichtigte und wegen der sogenannten Abwrackprämie sank der Durchschnitt zwischen 2009 und 2010 von von 8,2 auf 8,1 Jahren. „Anscheinend sind die aktuellen Kaufprämien für E-Fahrzeuge kaum relevant,“ erläutert Bühler. „In der Altersstatistik machen sie sich nicht bemerkbar.“ Im Alter nehmen die sicherheits- und umweltrelevanten Mängel bei Fahrzeugen stark zu. Fällt von den fünfjährigen Pkw noch jeder zehnte wegen erheblicher Mängel durch den TÜV, ist es bei den Neunjährigen bereits jeder Fünfte und bei den Elfjährigen sogar mehr als jeder Vierte, bei einzelnen Modellen sind es sogar fast 40 Prozent. Besonders häufig stellen die TÜV-Experten defekte Beleuchtungsanlagen, zerschlissene Bremsen und Öllecks am Antrieb fest. Der VdTÜV appelliert daher an die Autobesitzer, bei älteren Fahrzeugen besonders auf die Wartung zu achten und regelmäßig in die Werkstatt zu fahren....
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Von "Alpine" bis "eCall": Das ändert sich 2018 für Fahrzeughalter

29. Dezember 2017 - 18:00
ah. Landkreis. Mehr Umweltschutz und Sicherheit stehen im Mittelpunkt einer Reihe gesetzlicher Änderungen, die im Jahr 2018 auf die Autofahrerinnen und Autofahrer zukommen. Der Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) gibt einen Überblick über die wesentlichen Neuerungen. Verpflichtende Messung der Abgase am Auspuff Zum 1. Januar 2018 wird bei der Abgasuntersuchung (AU) die direkte Messung der Schadstoffe am Auspuff wieder verpflichtend für alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Hintergrund: Bislang waren seit der Einführung der elektronischen Auswertung an der On Bord Diagnose (OBD)-Schnittstelle im Jahr 2006 in den meisten Fällen nur die Daten der Motor- und Abgasreinigungssteuerung ausgelesen worden. Internationale wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass durch diese rein elektronische Mängelbeurteilung bis zu zehn Prozent der Fahrzeuge mit defekten oder manipulierten Abgasreinigungssystemen nicht entdeckt werden. Verschleiß, Manipulation oder Defekte an der Abgasanlage können mit der realen Messung der Abgase direkt am Endrohr um ein vielfaches besser erkannt werden. „In Zukunft zählt, was am Auspuff tatsächlich an Schadstoffen rauskommt“, so Richard Goebelt, Leiter des Geschäftsbereichs Fahrzeug und Mobilität beim VdTÜV, weiter. Für Verbraucher entstehen kaum zusätzliche Kosten. Die Mehrkosten betreffen etwa 50 Prozent der Fahrzeuge und liegen bei etwa drei bis vier Euro por Jahr. „Dagegen überwiegt aber deutlich der Nutzen für Umwelt und Gesundheit durch eine Verbesserung der Luftqualität“, erklärt Goebelt. Neues Testverfahren bei der Typgenehmigung wird Grundlage der Kfz-Besteuerung Bereits ab 1.9.2017 wurden in ganz Europa neue Testverfahren bei der Typgenehmigung von Fahrzeugen eingeführt. Zur Messung der Abgasemissionen löste im Testlabor der WLTP-Zyklus den bisherigen NEFZ ab. Hintergrund ist, dass der neue Zyklus wesentlich genauer den realen Fahrbetrieb eines Autos abbildet. Zusätzlich werden durch die RDE-Tests die...
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Tschüss, alter Diesel! Renault verlängert Wechselprämie

29. Dezember 2017 - 18:00
ah. Landkreis. Renault verlängert seine Diesel-Wechselprämie bis zum 28. Februar 2018. Wer als Privatkunde seinen alten Diesel-Pkw mit der Abgasnorm Euro 1, Euro 2, Euro 3 oder Euro 4 beim Kauf eines Renault Neuwagens in Zahlung gibt, erhält bei teilnehmenden Renault Partnern bis zu 7.000 Euro Wechselprämie für das Neufahrzeug. Voraussetzung ist, dass der alte Diesel-Pkw mindestens sechs Monate auf den Besitzer zugelassen ist. Das jetzt verlängerte Wechselangebot gilt für Altdiesel-Fahrer aller Marken, die bis zum 28. Februar 2018 einen Neuwagenkaufvertrag für einen Renault Pkw mit Diesel- oder Benzinmotor unterschreiben. Die Prämie richtet sich nach dem Wert des Neufahrzeugs und reicht von 2.000 Euro für den Renault Twingo über 5.000 Euro für den Renault Mégane bis zu 7.000 Euro für den Renault Espace. Der französische Automobilhersteller möchte mit der Aktion „Tschüss, alter Diesel! Die Renault Wechselprämie” Anreize schaffen, Altdiesel durch ein neues Fahrzeug mit moderner Abgasreinigung zu ersetzen. Renault bietet auch eine vielfältige Auswahl an Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen an.
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Von Islam-Experten und lupenreinen Demokraten - Leser-Reaktionen auf den Brief von Wilfried Uhlmann

29. Dezember 2017 - 18:00
(mi). „Diejenigen, die hierher kommen, sind im Allgemeinen von der ignorantesten, dümmsten Sorte ihrer Nation. Es ist fast unmöglich, ihnen überkommene Vorurteile wieder zu nehmen (...) Da sie an die Freiheit nicht gewöhnt sind, können sie mit ihr nichts anfangen ... aber jetzt kommen sie in hellen Scharen (...) Kurz, wenn es nicht gelingt, ihren Zuflussstrom (...) zu lenken, werden sie uns bald an Zahl übertreffen.“ Dieses Zitat stammt aus keinem der aktuellen Wortbeiträge, die das WOCHENBLATT als Reaktion auf den Artikel „Provokation oder Skandal“ zum Weihnachtsbrief des Vorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Harburg-Land (MIT), Wilfried Uhlmann, erreichten. Nein, es ist ca. 250 Jahre alt. Urheber ist der honorige Amerikaner Benjamin Franklin, Gründervater der USA, Wissenschaftler, Philosoph und Demokrat. Gemeint sind deutsche Einwanderer, die in das laut Uhlmann „fast menschenleere Nordamerika“ des 18. Jahrhunderts strömten. Die Redaktion hat dieses Zitat gewählt, weil es verdeutlicht, dass Überfremdungsdiskurse nicht neu sind und dass auch honorige Personen nicht vor irrationalen Ängsten gefeit sind. Viele Zuschriften erreichten die Redaktion jedenfalls auf den genannten Artikel. Dabei erhält Uhlmann viel Zuspruch. Ein Großteil der Leser schließt sich dessen These von der Unintegrierbarkeit moslemischer Einwanderer an. So schreibt zum Beispiel Ulli Mokelke: „Gebetsräume, Scharia, (...) untypische Kleidung, Verweigerung von Turn- oder Schwimm- unterricht, Klagen gegen verbindliche Weihnachtsfeiern an Schulen, Clanbildung, Schächten, Verweigerung der deutschen Sprache, No-Go-Areas (...) Ghettobildung, Respektlosigkeiten gegen (weibliche) Polizei (...) sind für mich eindeutige Anzeichen von Integrationsunwilligkeit, einhergehend mit Gesetzesverstößen.“ Der Leser stellt außerdem fest: „Heute darf man nicht von islamisch geprägten Parallelgesellschaften reden, um nicht gleich als Faschist oder Schlimmeres verunglimpft zu...
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Von Islam-Experten und lupenreinen Demokraten - Leser-Reaktionen auf den Brief von Wilfried Uhlmann

29. Dezember 2017 - 18:00
(mi). „Diejenigen, die hierher kommen, sind im Allgemeinen von der ignorantesten, dümmsten Sorte ihrer Nation. Es ist fast unmöglich, ihnen überkommene Vorurteile wieder zu nehmen (...) Da sie an die Freiheit nicht gewöhnt sind, können sie mit ihr nichts anfangen ... aber jetzt kommen sie in hellen Scharen (...) Kurz, wenn es nicht gelingt, ihren Zuflussstrom (...) zu lenken, werden sie uns bald an Zahl übertreffen.“ Dieses Zitat stammt aus keinem der aktuellen Wortbeiträge, die das WOCHENBLATT als Reaktion auf den Artikel „Provokation oder Skandal“ zum Weihnachtsbrief des Vorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Harburg-Land (MIT), Wilfried Uhlmann, erreichten. Nein, es ist ca. 250 Jahre alt. Urheber ist der honorige Amerikaner Benjamin Franklin, Gründervater der USA, Wissenschaftler, Philosoph und Demokrat. Gemeint sind deutsche Einwanderer, die in das laut Uhlmann „fast menschenleere Nordamerika“ des 18. Jahrhunderts strömten. Die Redaktion hat dieses Zitat gewählt, weil es verdeutlicht, dass Überfremdungsdiskurse nicht neu sind und dass auch honorige Personen nicht vor irrationalen Ängsten gefeit sind. Viele Zuschriften erreichten die Redaktion jedenfalls auf den genannten Artikel. Dabei erhält Uhlmann viel Zuspruch. Ein Großteil der Leser schließt sich dessen These von der Unintegrierbarkeit moslemischer Einwanderer an. So schreibt zum Beispiel Ulli Mokelke: „Gebetsräume, Scharia, (...) untypische Kleidung, Verweigerung von Turn- oder Schwimm- unterricht, Klagen gegen verbindliche Weihnachtsfeiern an Schulen, Clanbildung, Schächten, Verweigerung der deutschen Sprache, No-Go-Areas (...) Ghettobildung, Respektlosigkeiten gegen (weibliche) Polizei (...) sind für mich eindeutige Anzeichen von Integrationsunwilligkeit, einhergehend mit Gesetzesverstößen.“ Der Leser stellt außerdem fest: „Heute darf man nicht von islamisch geprägten Parallelgesellschaften reden, um nicht gleich als Faschist oder Schlimmeres verunglimpft zu...
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Rock- und Popkünstler 2017: Der Sieger kommt aus Buchholz

29. Dezember 2017 - 18:00
ah. Buchholz. "Es war ein einzigartiges Erlebnis", beschreibt der Buchholzer Sänger Franz Josef den Moment, in dem er als Preisträger aufgerufen wurde. Der Sänger wurde erster Preisträger  in der Kategorie "Bester neuer Rock- und Popkünstler des Jahres 2017" beim 35. Deutschen Rock & Pop Preis. Das Finale des Musikwettbewerbs wurde in Siegen ausgetragen. Das Non-Profit-Kulturfestival an dembereits etablierte Künstler und Bands wie PUR, JULI, Mundstuhl und Luxuslärm erfolgreich teilnahmen, ist der älteste und erfolgreichste Nachwuchspreis in Deutschland. "Damit habe ich nicht gerechnet", sagt Franz Josef, der vor kurzem sein Debut-Album "Fragmente" veröffentlichte. Nach der ersten Single-Auskopplung "Gib mir mehr", die eine sehr positive Resonanz hatte, folgt demnächst die zweite Single. Der 36-Jährige lernte schon mit fünf Jahren das Klavierspiel, später kam die Gitarre dazu. "Ich wollte immer Musik machen, doch zunächst kommt natürlich die berufliche Ausbildung, der Einstieg in das Berufsleben und die Familie", so Franz Josef. Mit dem Produzenten Mike van Summeren komponierte der Musiker zwölf Songs und nahm ein Album auf. Seine CD und das Fan-T-Shirt gibt es im Buchholzer Musikgeschäft "Smile Records" (Bremer Straße 1, Tel. 04181-999577, www.smile-records.de). Inhaber Stephan Schmidt übernimmt auch gern Booking-Anfrage.
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„Mit mir gibt es keine Schulstrukturdebatten“

29. Dezember 2017 - 18:00
Kultusminister Grant Hendrik Tonne kommt zum SPD-Neujahrsempfang. mum. Asendorf. "Wir stehen vor wichtigen Entscheidungen und Veränderungen im neuen Jahr. Weitere Austrittsverhandlungen Großbritanniens aus der EU, die Regierungsbildung in Deutschland, in Niedersachsen eine große Koalition oder gar die Erneuerung der SPD selbst", sagt Thomas Grambow, der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Landkreis Harburg. "Sicher ist, es bricht eine neue Zeit an, über die es zu reden gilt." Gelegenheit dazu bietet sich während des traditionellen Neujahrsempfangs der SPD am Sonntag, 7. Januar, ab 11 Uhr. Aber: Diesmal nicht im "Alten Geidenhof" in Hanstedt, sondern im Asendorfer Dorfgemeinschaftshaus (Schützenstraße 11). Als Ehrengast hat die SPD den neuen niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) gewinnen können. Der 41-jährige Jurist und ehemalige Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion hat das Kultusministerium von Frauke Heiligenstadt (SPD) übernommen. Bei seinem Amtsantritt Ende November skizzierte Tonne seine Agenda in Grundzügen: Sicherung der Unterrichtsversorgung, Entlastung der Lehrkräfte im Schulalltag, Serviceorientierung der niedersächsischen Landesschulbehörde stärken und Nachsteuern bei der Inklusion. "Schulstrukturdebatten wird es mit mir nicht geben", betonte Tonne. "Es gibt keine besseren oder schlechteren Schulformen. Ich werde weder neue Schulformen erfinden, noch bestehende abschaffen. Die Schulen, die unsere niedersächsische Schullandschaft ausmachen, sind wichtig, vielfältig und bereichernd für mich." Tonne ist nicht nur Minister, sondern auch Bürgermeister der Gemeinde Leese (Landkreis Nienburg/Weser). Grußworte werden Detlef Tanke (Generalsekretär der SPD Niedersachsen), BundestagsabgeordneteSvenja Stadler und Tobias Handtke (Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion) sprechen. • Interessenten werden gebeten, sich via E-Mail an landkreis-harburg@spd.de anzumelden.
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Benedikt Stock schafft es ins Finale des Bundeswettbewerbs Mathematik

29. Dezember 2017 - 17:30
ce. Winsen. Diese Rechnung ging voll auf: Insgesamt 1.142 Jugendliche aus ganz Deutschland machten beim jüngsten Bundeswettbewerb Mathematik mit. Niedersächsischer Sieger wurde in der zweiten Runde - neben einer Teilnehmerin aus Stolzenau - der 18-jährige Benedikt Stock aus dem Winsener Ortsteil Pattensen. Er qualifizierte sich damit für das Bundesfinale, das im Februar in Hessen stattfindet. Veranstaltet wird der Wettbewerb vom bundesweiten Talentförderzentrum "Bildung & Begabung" mit Hauptsitz in Bonn. Die erste der beiden "Hausaufgabenrunden" des Wettbewerbs, die die Teilnehmer vom heimischen Schreibtisch aus bewältigen mussten, startete im Dezember 2016. "Dabei galt es vier Aufgaben aus den Bereichen Algebra, Geometrie, Kombinatorik und Zahlentheorie zu lösen. Dafür hatten wir drei Monate Zeit, die wir auch benötigten, denn es galt, verschiedene Ansätze auszuprobieren, um zur Lösung zu kommen", blickt Benedikt Stock gegenüber dem WOCHENBLATT zurück. Schließlich "knackte" er die Aufgaben und durfte an der zweiten, deutlich schwereren Runde teilnehmen. Diese machte es sogar erforderlich, dass Benedikt eigene Programme entwickelte, um der Lösung näherzukommen. "Ich fing mit der vierten Aufgabe, der schwersten, an und befreite mich damit von einem großen Druck", erzählt Benedikt. Bei den Aufgaben durfte er Bücher und das Internet zu Hilfe nehmen, nicht aber Freunde fragen oder sich in Online-Foren Rat holen. Schließlich nahm Benedikt auch diese Hürde als Sieger und holte sich die Fahrkarte nach Schmitten im Taunus, wo im Februar der Bundesentscheid startet. Dort treten als Finalisten 33 Schüler aus zehnten bis 13. Jahrgängen aus ganz Deutschland an. In Einzel-Fachgesprächen mit erfahrenen Mathematikern müssen sie ihre Fähigkeiten dann noch einmal unter Beweis stellen. Der Bundessieger darf sich schließlich auf ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes freuen. "Es wäre toll, wenn das klappt", hofft Benedikt. Nachdem er in diesem Jahr das...
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"Get The Fuck Out Of My House": Wolfgang Bothmann aus Kutenholz ist dabei

29. Dezember 2017 - 17:30
Spaß an extremen TV-Experimenten / Dschungelcamp ist das nächste Ziel tp. Kutenholz. 100 Menschen leben gemeinsam in einem Haus. Wer es als Letzter verlässt, gewinnt 100.000 Euro - so das Konzept eines der spektakulärsten Experimente der Fernsehgeschichte. Mit dabei ist Schauspieler Wolfgang Bothmann (66) aus dem beschaulichen Kutenholz im Landkreis Stade. Der Reality-Hit "Get The Fuck Out Of My House" begeisterte bereits ein Millionenpublikum in Holland. Jetzt bringt der große Privatsender ProSieben die als Extrem-Version von "Big Brother" geltende, moderierte TV-Staffel nach Deutschland. Als ihn eine Agentur im Frühjahr zum Casting in seine Heimatstadt Hamburg einlud, war Wolfgang Bothmann vor Freude aus dem Häuschen. Der blonde Hanseat mit dem markanten Schnurrbart und dem breiten nordischen Slang setzte sich gegen eine starke Konkurrenz von insgesamt rund 7.800 Anwärtern - allesamt aus der bunten Medienwelt - durch und reiste schließlich mit Abenteuerlust wenig Gepäck zum Dreh in das Fernsehhaus in einem Dorf in der Nähe von Köln. Die Herausforderung: Das Haus bietet nur Platz für eine Kleinfamilie. Zu wenig Wohnraum, zu wenige Schlafmöglichkeiten, zu wenig Platz für Lebensmittel und zum Kochen, zu wenige Waschgelegenheiten - "Get The Fuck Out Of My House" verlangt dem Alltag der Kandidaten alles ab. Das Zusammenleben der einander fremden 55 Männer und 45 Frauen wird rund um die Uhr von Kameras beobachtet. Auf die Frage seiner Freunde, "warum tust du dir das bloß an?", antwortet Bothmann direkt: "Ich will A-Prominenter" werden. Der frühere Fluggeräte-Mechaniker und Sohn eines bekannten Jazz-Musikers hat es als Synchronsprecher, Fotomodell, Werbe-, Film- und Serienschauspieler zwar schon weit gebracht, er wirkte unter anderem bei "Großstadtrevier" mit und stand mit Stars wie Jan-Josef Liefers vor der Kamera. Doch der ganz große Durchbruch blieb dem leidenschaftlichen Musikliebhaber und Fan der Rolling Stones und Rattles...
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Der Tierbestand ist leicht gestiegen

29. Dezember 2017 - 17:30
Inventur: 146 Tierarten mit 1.235 Einzeltieren „bewohnen“ den Wildpark Lüneburger Heide. mum. Hanstedt-Nindorf. Der Jahreswechsel ist die Zeit zur Bestandsaufnahme im Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf. Tierpfleger und Falkner spitzen die Bleistifte und bringen ihre Bücher, in denen alle Tierarten und Einzeltiere aufgeführt sind, auf den aktuellen Stand. Das Ergebnis der Inventur: Derzeit leben 146 Tierarten mit 1.235 Einzeltieren im Wildpark, das sind zwei Tierarten und rund zehn Tiere mehr als im Vorjahr. Zur Inventur gehört allerdings viel mehr, als nur das reine Zählen. Gerade bei den exotischen und geschützten Tierarten wie den Sibirischen Tigern oder den Schneeleoparden muss der Wildpark seiner Meldepflicht gegenüber Behörden und internationalen Artenschutzorganisationen nachkommen. Und zur Bestandsaufnahme gehört es auch - zusätzlich zur täglichen Sichtkontrolle - genauer auf den allgemeinen Zustand der Tiere zu schauen. Aber wie untersucht man einen ausgewachsenen Tiger, ohne ihn zu betäuben? Tierpfleger Jens Pradel kennt das geeignete Mittel. Noch bevor Tiger „Alex“ morgens aus seinem Schlafkäfig auf die Anlage entlassen wird, hält Pradel der stattlichen Raubkatze ein saftiges Stück Fleisch an den Zaun. Während „Alex“ sein Maul aufreißt, um sich den Leckerbissen zu schnappen, kontrolliert Pradel den Rachenraum und die Zähne des Tigers, schaut ihm aus nächster Nähe in die Augen, um etwa Trübungen oder ähnliches festzustellen. „Alles in Ordnung“, befindet Pradel und öffnet „Alex“ das Tor zum Gehege, wo schon dessen Partnerin „Ronja“ ungeduldig auf ihn wartet. Ein ähnliches Prozedere wiederholt sich bei den Elchen und Rentieren, nur mit dem Unterschied, dass hier kein Zaun zwischen Tier und Pfleger nötig ist. „Die Tiere kennen mich und dieses Vertrauensverhältnis ist wichtig für meine alltägliche Arbeit“, so Pradel. Auch stichprobenartige Gewichtskontrollen sind Bestandteil der Inventur. Die Polarfüchse zum Beispiel tragen im...
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Volles Haus im neuen Jahr

29. Dezember 2017 - 17:30
TV-Experiment "Get The Fuck Out Of My House": Wolfgang Bothmann aus Kutenholz ist dabei tp. Kutenholz. 100 Menschen leben gemeinsam in einem Haus. Wer es als Letzter verlässt, gewinnt 100.000 Euro - so das Konzept eines der spektakulärsten Experimente der Fernsehgeschichte. Mit dabei ist Schauspieler Wolfgang Bothmann (66) aus dem beschaulichen Kutenholz im Landkreis Stade. Der Reality-Hit "Get The Fuck Out Of My House" begeisterte bereits ein Millionenpublikum in Holland. Jetzt bringt der große Privatsender ProSieben die als Extrem-Version von "Big Brother" geltende, moderierte TV-Staffel nach Deutschland. Als ihn eine Agentur im Frühjahr zum Casting in seine Heimatstadt Hamburg einlud, war Wolfgang Bothmann vor Freude aus dem Häuschen. Der blonde Hanseat mit dem markanten Schnurrbart und dem breiten nordischen Slang setzte sich gegen eine starke Konkurrenz von insgesamt rund 7.800 Anwärtern - allesamt aus der bunten Medienwelt - durch und reiste schließlich mit Abenteuerlust wenig Gepäck zum Dreh in das Fernsehhaus in einem Dorf in der Nähe von Köln. Die Herausforderung: Das Haus bietet nur Platz für eine Kleinfamilie. Zu wenig Wohnraum, zu wenige Schlafmöglichkeiten, zu wenig Platz für Lebensmittel und zum Kochen, zu wenige Waschgelegenheiten - "Get The Fuck Out Of My House" verlangt dem Alltag der Kandidaten alles ab. Das Zusammenleben der einander fremden 55 Männer und 45 Frauen wird rund um die Uhr von Kameras beobachtet. Auf die Frage seiner Freunde, "warum tust du dir das bloß an?", antwortet Bothmann direkt: "Ich will A-Prominenter" werden. Der frühere Fluggeräte-Mechaniker und Sohn eines bekannten Jazz-Musikers hat es als Synchronsprecher, Fotomodell, Werbe-, Film- und Serienschauspieler zwar schon weit gebracht, er wirkte unter anderem bei "Großstadtrevier" mit und stand mit Stars wie Jan-Josef Liefers vor der Kamera. Doch der ganz große Durchbruch blieb dem leidenschaftlichen Musikliebhaber und Fan der Rolling Stones...
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Glyphosat-Diskussion: Agraforum GmbH setzt auf Pflanzenextrakte statt auf Chemie

29. Dezember 2017 - 17:30
(bim). Wut und Entsetzen löste bei vielen Verbrauchern der Alleingang von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) aus, als der Ende November für Deutschland in der EU-Kommission in Brüssel für eine um fünf Jahre verlängerte Lizenz des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat stimmte - und damit auch Bundesumweltministern Barbara Hendricks (SPD) brüskierte. Seither fordern Politik und Naturschutzverbände nach dem Vorbild Frankreichs auch für Deutschland einen nationalen Glyphosat-Ausstieg. Dabei steht das Herbizid in der aktuellen Diskussion offenbar eher symbolisch für die Gesamtbelastung des Bodens mit synthetischen Stoffen. Dass man auch mit natürlichen Mitteln Pflanzen und ihre Abwehrmechanismen stärken kann, davon sind Christian Weiß aus Tostedt und Dipl.-Agraringenieur Thomas Hüster aus Bomlitz, die auf natürliche Pflanzenstärkung setzen, überzeugt. "Wir bauen Wildpflanzen an und extrahieren natürliche Inhaltsstoffe, die auf andere Pflanzen aufgebracht werden", erläutern Christian Weiß und Dipl.-Agraringenieur Thomas Hüster vom Unternehmen Agraforum in Bomlitz. Gemäß des Mottos "Natur hilft Natur" arbeitet die Agraforum GmbH seit rund 20 Jahren an Pflanzenextrakten und überprüft deren Wirksamkeit auf Bioaktivität. Die entwickelten Pflanzenstärkungsmittel finden u.a. bei landwirtschaftlichen Kulturpflanzen Einsatz. Zurück zu mehr Natur ist ein Thema, das aufgrund der aktuellen Diskussion um das Herbizid Glyphosat an Bedeutung gewonnen hat. Die u.a. aus einem Pool von mehr als 3.000 Pflanzenextrakten gewonnenen Pflanzenstärkungsmittel wirkten wie ein Breitband-Tonikum beim Menschen. "Viele Stoffwechselprozesse, die in Kulturpflanzen aufgrund züchterischer Eingriffe nicht mehr aktiv sind, werden dadurch angeregt. Außerdem werden natürliche Stoffe besser von einer Pflanze verarbeitet. So kann die Pflanze ihre Energie nutzen, um Abwehrmechanismen gegen Stressfaktoren wie Hitze, Kälte, Trockenheit und Starkniederschlag zu entwickeln", erläutert...
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Glyphosat-Diskussion: „Kritik richtet sich gegen Genmais“

29. Dezember 2017 - 17:30
bim. Seevetal. Das Thema Glyphosat spielt bei der Behr AG mit Hauptsitz in Seevetal-Ohlendorf (Landkreis Harburg), einem der führenden Gemüse-Anbaubetriebe in Deutschland, fast keine Rolle. Dennoch hat Firmenchef Rudolf Behr eine klare Meinung zur Diskussion um das Herbizid. Die ursprüngliche Kritik habe sich nicht gegen das Herbizid, sondern im Grunde gegen den Konzern Monsanto und dessen Genmais gerichtet, sagt er. „Glyphosat kommt im Behr-Unternehmen nur in Ausnahmefällen zum Einsatz, wenn durch andauernde Regenfälle der Boden total durchnässt ist, ein Unkrautbewuchs auf nicht bepflanzten oder besäten Ackerflächen kurz vor der Samenstreuung ist und eine mechanische Unkrautvernichtung zu irreparablen Bodenschäden führen würde, da nasse Flächen nicht berührt werden dürfen. Das ist allerdings maximal in zwei Prozent der Fälle so und nur in Ausnahmejahren“, berichtet Rudolf Behr. Das Unternehmen sei für jede Alternative, die sich neben der mechanischen Unkrautbekämpfung auftue, offen. „Besonders wenn wir eine Methode in unserem umfangreichen Bio-Anbau vertretbar einsetzen können. Diese Alternativen dürften dem Boden nicht schaden und nachfolgende Kulturen nicht negativ beeinflussen“, so Rudolf Behr. „Da Glyphosat bei unseren konventionellen Betrieben eine zu vernachlässigende Bedeutung einnimmt, im Bio-Anbau sowieso ausgeschlossen ist, können wir jederzeit darauf verzichten. Allerdings sieht es bei den Kollegen aus der Landwirtschaft erheblich anders aus“, weiß er. Behr erläutert die Wirkungsweise von Glyphosat: Es sei ein Totalherbizid. „Totalherbizide vernichten alle Pflanzen, wenn sie damit besprüht werden“, so Behr. Der Nachteil anderer Totalherbizide: Sie wirkten nicht nur über die Blätter, sondern würden bei krautigen Pflanzen über die Wurzel in den Boden gelangen und so auch nachfolgende Pflanzen schädigen. Das Glyphosat mit der Bezeichnung „Roundup“ von der Firma Monsanto sei hingegen das erste Totalherbizid, bei dem der Boden nicht belastet...
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Buxtehuder SV unterliegt im Spitzenspiel

28. Dezember 2017 - 23:50
HANDBALL: Vor ausverkaufter Halle Nord (cc). Die Handballerinnen des Buxtehuder SV haben das Spitzenspiel am Donnerstag abend gegen den Thüringer HC in der ausverkauften Halle Nord verloren. Mit 25:21 (15:10) Toren feierte der Tabellenführer der 1. Bundesliga Frauen im achten Saisonspiel den achten Sieg. Beste Spielerin beim THC war Iveta Luzumova (12/7), bei den Gastgeberinnen überzeugte Michelle Goos (5 Tore). BSV-Coach Dirk Leun unzufrieden: "Es waren zu viele Bälle, die wir nicht ins THC-Tor geworfen haben.“ Das Gästeteam erwischte den besseren Start und führte nach acht Minuten mit 4:2. Doch zwei Minuten später erhielten Josefine Huber und Kerstin Wohlbold vom HTC die ersten Zeitstrafen, und der Buxtehuder SV konnte zum 5:5 ausgleichen. Da der Gastgeber anschließend aber fünf Minuten lang torlos blieb, ging der Thüringer HC mit 9:5 (16. Min.) in Führung. Bis zur Halbzeitpause bauten die Gäste den Vorsprung auf 15:10 weiter aus. Auch in der zweiten Halbzeit fand der Buxtehuder SV kein Mittel gegen die gut eingestellten Damen des THC. Zwar konnte Emily Bölk mit ihrem Treffer zum 11:15 verkürzen, aber mit zwei Toren zum 16:13 (37.) waren die Gäste wieder im Spiel. Nach einer Zeitstrafe musste der HTC erneut in Unterzahl spielen, und Buxtehude brachte beim 16:18 in der 43. Minute wieder Spannung in die Partie. Die Gäste spielten clever ihre Routine aus und zogen bis zur 55. Minute auf 24:17 davon. Da konnte der Gastgeber nur noch versöhnliche Ergebniskosmetik betreiben. Mit 25:21 behielt der THC seine weiße Weste und festigte den ersten Tabellenplatz. Der Buxtehuder SV bleibt Tabellenvierter und erwartet zum nächsten Heimspiel am 6. Januar 2018, 16 Uhr, den TV Nellingen.
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Virtuose Werke für Violine und Klavier

28. Dezember 2017 - 14:30
Stephan Sänger und Matthias Stötzel im Konzert bim. Handeloh. Zum Neujahrskonzert mit dem virtuosen Meisterwerken für Violine und Klavier laden der Förderkreis der Nikodemus-Kirchengemeinde Handeloh sowie der Bürger- und Verkehrsverein für Montag, 1. Januar 2018, um 17 Uhr in die Nikodemus-Kirche, Kirchenstraße 9, ein. Gestaltet wird das Konzert von Stephan Sänger (Violine) vom Concerto Köln und Prof. Matthias Stötzel (Klavier) von der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Sie entfachen ein virtuoses Klang-Feuerwerk klassischer Musik in zeitgenössischen Interpretationen. Die musikalische Darbietung wird ergänzt durch eine kurzweilige und sehr unterhaltsame Moderation. • Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
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Räume in der Tostedter Hauptschule saniert und neu ausgestattet

28. Dezember 2017 - 10:00
bim. Tostedt. Berufsorientiertes Lernen und Inklusion haben in der Schule am Düvelshöpen, der Tostedter Hauptschule, einen hohen Stellenwert. Der Landkreis Harburg sorgt dafür, dass die dafür erforderlichen Fachräume zur Verfügung stehen. In den vergangenen Schulferien hatte der Betrieb Gebäudewirtschaft den Werkraum, die Lernküche mit angrenzendem Speise- und Theorieraum, einen Klassenraum sowie zwei Gruppenräume mit Bücherei in dem 1980 fertiggestellten Schulgebäude erneuert. "Die Schüler haben das alte Mobiliar mit Sorgfalt behandelt. Trotzdem wurde eine Erneuerung jetzt notwendig, um zeitgemäßen Standards gerecht zu werden", so Jörn Petersen, Leiter des Betriebs Gebäudewirtschaft beim Landkreis Harburg. "Wir freuen uns, dass wir durch die Sanierung jetzt auf moderne und hochwertige Arbeitsvoraussetzungen zurückgreifen können. Das sorgt auch bei den Schülerinnen und Schülern für ein positives Lernklima", so die kommissarische Schulleiterin Anja Scheele. Susanne Löwe, Fachbereichsleiterin Hauswirtschaft, und Hans-Wilhelm Wilkens, Fachbereichsleiter Werken und Technik, freuen sich gemeinsam mit ihren Schülern auf den Unterricht in den sanierten Räumen. In die Modernisierung sind insgesamt rund 290.000 Euro geflossen. In den Räumen wurden jeweils Böden, Decken, Wände, Möbel und Beleuchtung erneuert. Die Sanierung des Werkraumes schlägt mit 70.000 Euro zu Buche. Die Kosten für die Lernküche mit Speise- und Theorieraum betragen 180.000 Euro. Hier wurde zusätzlich in die Küchenausstattung sowie in den Einbau einer Lüftungsanlage und eines Fettabscheiders investiert. Die Sanierung des Klassenraumes und dessen Ausstattung mit W-Lan, Aktivboard und Präsentationsflächen kosteten 20.000 Euro. Zwei Gruppenräume mit Bücherei wurden für 20.000 Euro saniert. "Unsere Aufgabe ist es, ein gutes Umfeld für den Unterricht zur Verfügung zu stellen", betont Jörn Petersen. "Dabei achten wir auf Qualität und Funktionalität der Ausstattung und stimmen uns mit den...
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Die Wildkatze ist zurück in der Lüneburger Heide

28. Dezember 2017 - 8:00
(bim). Die Europäische Wildkatze (Felis silvestris) ist wieder in der Lüneburger Heide zuhause. Der BUND Niedersachsen erfasste in diesem Winter erstmals großflächig Vorkommen im östlichen Niedersachsen - gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und unterstützt durch die Niedersächsischen Landesforsten und weitere Naturschutzverbände. Jetzt liegen die Ergebnisse der genetischen Untersuchung vor. „Die Wildkatze breitet sich mit steigender Populationsgröße in Richtung Norden aus und hat sogar bereits die Lüneburger Heide erreicht“, freut sich Andrea Krug, Wildkatzenexpertin beim BUND Niedersachsen. „Das nördlichste Vorkommen fanden wir an der Lopau beim Truppenübungsplatz Munster. Dies ist gleichzeitig der nördlichste Nachweis der Art in ganz Deutschland.“ Das Untersuchungsgebiet umfasste den Landkreis Uelzen sowie Teile der Landkreise Heidekreis, Gifhorn und Nienburg. Die scheue Mäusejägerin wurde überwiegend in den Waldgebieten östlich der Weser bei Nienburg, nördlich des Steinhuder Meers sowie im Zentrum des Landkreises Gifhorn mit seinen zahlreichen Wäldern angetroffen. „Viele Gebiete, die als potenzieller Wildkatzenlebensraum gelten, wurden jedoch noch nicht besiedelt“, so Dr. Andreas Jacob, im NLWKN zuständig für die Wildkatze. Keine Funde gab es beispielsweise im Heidekreis oder im Landkreis Uelzen. „Dies könnte an den fehlenden Wanderkorridoren zwischen den einzelnen Teilbeständen liegen. Der BUND fordert daher, dass in Niedersachsen mehr Wildkatzenkorridore geschaffen werden“, so Krug. „Zudem muss die Bestandserfassung auf weitere Landkreise ausgeweitet werden, damit wir sinnvolle Maßnahmen zum Schutz der Art in Niedersachsen auf den Weg bringen können.“
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Veränderungssperre für "Gewerbegebiet Zinnhütte" wurde verlängert

27. Dezember 2017 - 19:00
bim. Tostedt. Die Veränderungssperre für das "Gewerbegebiet Zinnhütte" soll um ein Jahr verlängert werden. Das beschloss der Tostedter Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Somit dürfen ein weiteres Jahr dort keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden, die bislang nicht genehmigt sind. Wie berichtet, war die Veränderungssperre im Zusammenhang mit der neunten Änderung des Bebauungsplanes "Gewerbegebiet Zinnhütte" beschlossen worden, bei der es darum ging, Einzelhandel mit Sortimenten, wie es sie auch innerorts gibt, auszuschließen. Damit soll das Gleichgewicht zwischen Ortskern und Zinnhütte gewährleistet werden. Weil abzusehen ist, dass das Änderungsverfahren nicht bis März 2018 - also bis zur Gültigkeit der Veränderungssperre - abgeschlossen sein wird, wurde die Verlängerung notwendig.
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