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Neue Wege für Erzieherausbildung

Nachrichten Tostedt - 27. November 2018 - 17:30
Nach Vorstoß aus Stade: Landkreis-Gemeinden plädieren für einen gemeinsamen Weg. (mum/tk). "An Stade sollten sich die Kommunen im Landkreis Harburg möglichst kein Beispiel nehmen", sagt Hanstedts Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus. Die Hansestadt ist die einzige Kommune im Landkreis Stade, die angehende Erzieherinnen und Erzieher bezahlt. Und das vergleichsweise gut mit mehr als 1.000 Euro im Monat. Zum Vergleich: Ein Azubi als Kauffrau oder -mann verdient etwa 900 Euro monatlich im dritten Lehrjahr. Im Gegenzug für das Gehalt müssen sich die dann fertigen Fachkräfte für Krippe und Kita verpflichten, zwei Jahre in Stades Einrichtungen zu arbeiten. Im Landkreis Stade kommt der Alleingang übrigens nicht gut an. Zwar sorgt die Stadt Stade dafür, dass ihre angehenden Pädagogen endlich ein angemessenes Gehalt bekommen. Wer Erzieher werden will, verdient in der Regel nichts. Bis zum Sommer 2019 ist sogar die Ausbildung an privaten Einrichtungen kostenpflichtig. Aber bei der Stader Lösung schauen alle anderen Kommunen bei der Fachkräfte-Anwerbung in die Röhre. In Buxtehude beklagen Politik und Verwaltung unisono, dass der Nachbar damit den Markt leerfischt. Hanstedts Verwaltungschef Olaf Muus ist sich sicher, dass so ein Alleingang im Landkreis Harburg falsch wäre. "Die Suche nach Erziehern ist schon jetzt schwierig, ohne dass sich die Kommunen untereinander Konkurrenz machen." Andere Kommunen stimmen Muus zu. Landkreis Harburg wartet auf Entscheidung aus Hannover (mum). Stade hat für sich einen eigenen Weg gefunden, um dringend benötigte Erzieher zu finden. Künftig erhalten dort Azubis bis zu 1.000 Euro pro Monat. Eine Alleingang, der im Landkreis Harburg wohl keine Nachahmer finden wird - zumindest, wenn es nach den Verantwortlichen in den Kommunen geht. Heinrich Helms, Sprecher der Stadt Buchholz, sagt etwa: "Wir wollen auf gar keinen Fall eine Insel-Lösung. Egal, was wir machen, es muss für den gesamten...
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Bodenaushub hat begonnen

Nachrichten Tostedt - 27. November 2018 - 17:30
Am Baggersee baut der Todtglüsinger Sportverein ein Vereinsheim mit Kursräumen und zwei Wohnungen bim. Tostedt. Seit rund fünf Jahren plant der Todtglüsinger Sportverein (TSV) den Bau eines Vereinsheims am Baggersee. "Den ersten Entwurf habe ich am 15. Oktober 2013 gemacht", berichtet TSV-Geschäftsführer und Architekt Heiner Hoops. Nachdem nun diverse (Genehmigungs-)Hürden genommen sind, haben die Erdarbeiten begonnen. Das Vereinshaus entsteht hinter der Gorodki- und der Bogensportanlage mit Blick auf den See. Der TSV ist in den vergangenen Jahren zum größten Sportverein des Landkreises gewachsen. Auch die Sportangebote in den diversen Sportstätten des TSV, u.a. im Hinkenwarns Hus, in der Fitnesshalle und am Baggersee wurden immer vielfältiger, sodass bereits vor Jahren darüber nachgedacht wurde, ein Vereinsheim am vereinseigenen Baggersee zu bauen. „Insbesondere der Reha- und Gesundheitssport, Pilates und Yoga werden von unseren Mitgliedern immer stärker nachgefragt und sind in der Fitnesshalle nicht mehr zu leisten“, so Hoops. Außerdem sollen zwei kleine Wohnungen im Vereinshaus entstehen, in die Leute einziehen sollen, die für Sicherheit und Ordnung am Baggerseegelände sorgen, auf dem es in der Vergangenheit häufiger zu Vandalismusschäden gekommen ist. Für das Vereinshaus musste von der Gemeinde Tostedt allerdings erst ein Bebauungsplan aufgestellt und dazu auch die Bürger und Behörden beteiligt werden. Und das dauerte. "Ich habe vier Entwürfe gezeichnet und drei Mal umgeplant. Unter anderem war der erste Standort hinter dem Baggersee von der Naturschutzbehörde des Landkreises abgeschmettert worden. Für den Bau dort wären enorme Ausgleichsmaßnahmen erforderlich geworden", berichtet Heiner Hoops. Auch zu berücksichtigen waren u.a. die Abstände zum Wald - und es gab die Diskussion, was überhaupt als Wald einzuordnen ist und was nicht. "Um ein Baufenster festzulegen, haben wir aber gut mit der Gemeinde zusammen gearbeitet", sagt der...
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"Warum verdienen Polizisten so schlecht?"

Nachrichten Tostedt - 27. November 2018 - 17:30
WOCHENBLATT-Leser haben viele Fragen an Ministerpräsident Stephan Weil. (mum). "Niedersachsens Polizisten sind mittlerweile im Bundesvergleich in puncto Besoldung auf dem 14. Platz angekommen. Kein Weihnachtsgeld und nachts eine Zulage von 1,80 Euro pro Stunde. Ist das Ihre (Gering-)Wertschätzung unserer Arbeit?", fragt Polizeibeamter Matthias Schwed aus Drochtersen. Der 45-Jährige ist einer von vielen Lesern, die ihre persönlichen Fragen an Stephan Weil an die Redaktion schickten. Diese Woche ist Niedersachsens Ministerpräsident zu Gast beim WOCHENBLATT. Mehr als 100 Fragen an Stephan Weil Diese Woche ist Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zu Gast beim WOCHENBLATT in Buchholz. Und hoffentlich hat Weil genug Zeit eingeplant, denn die WOCHENBLATT-Leser haben viele Fragen an ihn. Mehr als 100 E-Mails erreichten die Redaktion seit Samstag. Via E-Mail dürfen sie den Ministerpräsidenten die Fragen stellen, die ihnen am meisten unter den Nägeln brennen. Ein paar Beispiele: • Knut-Michael Wichalski (70), Verwaltungsleiter a.D. aus Seevetal: "Seevetal - die größte Einheitsgemeinde Deutschlands - wird von einem riesigen Infrastrukturproblem bedroht, die Decatur-Brücke. Sie überspannt den Rangierbahnhof Maschen, die angeblich wichtigste Schaltstelle zwischen dem Hamburger Hafen und Mittel- und Nordeuropa. Die Sanierungskosten im dreistelligen Millionenbereich schweben wie ein Damoklesschwert über die Gemeinde und blockieren jede weitere Zukunftsentwicklung. Warum übernimmt das Land Niedersachsen diese Brücke nicht als Straßenbaulastträger und stellt sich damit der überregionalen Bedeutung und Verantwortung?" • Thomas Schubert (58), kaufmännischer Angestellter aus Roydorf: "Das Land Niedersachsen hat für zusätzliche Zugfahrten gesorgt, um die An- und Abreise der Amazon-Mitarbeiter zu den Früh- und Spätschichten punktgenau zu ermöglichen. Was kostet das die Steuerzahler?" • Anke Gaulke: "Ich hätte gern...
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Webdokumentation: Flucht, Migration, Vertreibung

Tagesschau RDF Feed - 27. November 2018 - 17:26
Krieg, Armut, Klimakatastrophen oder Diktatur - die Ursachen für Flucht sind vielfältig. Die Betroffenen handeln häufig aus Verzweiflung und und riskieren oft ihr Leben. Eine Webdokumentation.
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Hallensportfest in Winsen

Nachrichten Tostedt - 27. November 2018 - 17:00
(cc). Am Sonntag, 2. Dezember, findet in der WinArena an der Winsener Bürgerweide das Schüler-Hallensportfest der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Nordheide statt. Die ersten Wettkämpfe für die U10 und U12 beginnen um 9:30 Uhr. Für die U14 und U16 geht es um 14.30 Uhr los. Auf dem Programm stehen der 60-Meter-Sprint, 60-Meter-Hürdenlauf, Kugelstoßen, Hochsprung und zum Abschluss der Paarlauf. "Nachmeldungen sind noch am Veranstaltungstag möglich", berichtet LGN-Pressewart Jannik Schütt.
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